BMW hat mit dem neuen vollelektrischen i3 bei einer Langstreckenfahrt in China eine Reichweite von 1213 Kilometern beziehungsweise 753 Meilen erzielt. Wie Medien berichten, absolvierte eine speziell für den chinesischen Markt vorgesehene verlängerte Version der Mittelklasselimousine die Strecke ohne zwischenzeitliches Aufladen.
Bei dem eingesetzten Fahrzeug handelte es sich um eine heckgetriebene Variante des i3 mit verlängertem Radstand. Am Ende der Fahrt mit dem i3 50L zeigte die Batterie noch einen Ladezustand von einem Prozent an. Der Versuch fand auf einer Kombination aus Autobahnen, Landstraßen und innerstädtischen Strecken statt.
Laut den Berichten verfügt das Elektroauto über eine nutzbare Batteriekapazität von 108,7 kWh, wie sie auch im Topmodell für Europa verbaut wird. Aus den veröffentlichten Angaben ergibt sich ein rechnerischer Energieverbrauch von rund 8,8 kWh pro 100 Kilometer. Die angegebenen Verbrauchswerte liegen damit erheblich unter den offiziellen WLTP-Verbrauchswerten der europäischen Modellversionen.
Die Bedingungen der Langstreckenfahrt sind nur teilweise dokumentiert. BMW veröffentlichte weder eine durchschnittliche Fahrgeschwindigkeit noch eine genaue Aufteilung der gefahrenen Strecke auf die verschiedenen Straßentypen. Auch die Geschwindigkeitsverteilung und weitere für den Energieverbrauch relevante Rahmenbedingungen lassen sich anhand des Berichts nicht vollständig beurteilen. Die erzielten 1213 Kilometer sind deshalb nicht als repräsentative Alltagsreichweite einzuordnen.
Technische Grundlage des dieses Jahr startenden i3 ist die E-Auto-Generation „Neue Klasse“ mit der sechsten Generation der BMW-eDrive-Technologie. Der hierzulande angebotene i3 50 xDrive verfügt über zwei Elektromotoren, Allradantrieb und eine Systemleistung von 345 kW beziehungsweise 469 PS. BMW nennt für diese Ausführung mit 108,7-kWh-Batterie eine Reichweite nach der europäischen WLTP-Norm von bis zu 912 Kilometern.

South meint
Immer der gleiche Nonsense, auch wenn es richtigerweise als Test benannt wird, erwecken solche unrealistischen Tests immer auch eine unrealistische Erwartungshaltung. 8,8 kWh sind im Alltag in einem Normalbetrieb einfach völlig unrealistisch für so ein Fahrzeug…. da liegt man nämlich eher beim Doppelten, im Jahresschnitt sogar noch darüber.
Ist ja früher auch nicht jeder Hersteller mit nem Diesel mit 50 kmh beim besten Wetter um den Kreis gefahren und hat dann veröffentlicht, dass man im Test auch 2000km weit kommen könnte.
Aber eines zeigt der Test eher unfreiwillig. Allradantrieb ist beim eAuto nachteilig, deshalb wurde im Test nicht ohne Grund auf einen Heckantrieb gesetzt….