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BBNM: Abkehr vom „Verbrennerverbot“ der EU wäre für E-Mobilität „komplett egal“

07.02.2025 in Autoindustrie, Politik von Thomas Langenbucher | 22 Kommentare

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Bild: BMW

Auf EU-Ebene zeichnet sich ab, dass es auf Druck der Autolobby zu einem Aufweichen der Vorgaben für Neuzulassungen ab 2035 kommen könnte. So ist es etwa denkbar, dass auch Plug-in-Hybride nach diesem Jahr weiter zugelassen werden könnten. Der Bundesverband Beratung neue Mobilität e.V. (BBNM) ist davon überzeugt, dass dies erhebliche negative Folgen haben könnte – „allerdings für die europäische Automobilindustrie und nicht für die Elektromobilität“.

Derzeit sehen die geltenden Regelungen vor, dass ab 2035 nur noch Autos ohne direkten Emissionsausstoß am Fahrzeug neu zugelassen werden dürfen. Das gilt als faktisches als „Verbrennerverbot“. Der BBNM ist indes überzeugt, dass es einer solchen Regelung für den Erfolg der Elektromobilität gar nicht bedarf. „Warum? Weil E-Fahrzeuge noch vor 2030 günstiger und besser sein werden als Verbrenner und schon gar als Plug-in-Hybride, die ja zwei komplexe, völlig unterschiedliche Technologien mit sich rumschleppen“, sagt BBNM-Vorstand Andreas Varesi.

„Aus Sicht der Autobauer sieht das jetzt erst mal nach einem Lobbyisten-Sieg aus, den sie aber mit einem relativ baldigen Tod noch in diesem Jahrzehnt bezahlen werden, denn die Konkurrenz aus Fernost und in den USA schläft nicht“, so Varesi. BYD, Nio und Co werden sich seiner Meinung nach „die Hände reiben“. Schließlich herrsche in China bereits heute Preisparität zwischen Verbrennern und Elektroautos.

„Das können die deutschen Autobauer nicht dadurch bekämpfen, dass sie den Kopf in den Sand stecken und weitermachen wie bisher. Während sie sich nämlich krampfhaft an einer sterbenden Technik festklammern, werden sie – wie einst Siemens und Nokia – von billigen und besseren Produkten aus Fernost und der USA vom Markt gefegt“, befürchtet Varesi.

Dem Hochlauf der Elektromobilität wird aus Sicht des BBNM auch ein Zurückrudern der EU keinen Abbruch bringen. Dies liege schon alleine daran, dass durch eine Vielzahl weiterer EU-Regelungen die Elektrifizierung des Fuhrparks für Unternehmen in den kommenden Jahren unausweichlich werde und der gewerbliche Automarkt zwei Drittel aller Neuzulassungen ausmache.

„Am Ende wird sich die Elektromobilität in nahezu ganzer Breite durchsetzen – und dafür ist es völlig egal, ob dann noch ein paar Autobauer einen bis dahin sehr kleinen Nischenmarkt mit fragwürdigen Plug-in-Hybriden bedienen werden“, sagt Varesi.

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Via: BBNM
Tags: EU, Verbrenner-VerbotAntrieb: Elektroauto, Hybridfahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. F. K. Fast meint

    07.02.2025 um 14:50

    Abkehr vom „Verbrennerverbot“ 2035 wäre das Todesurteil der europäischen Automobilindustrie, weil sie dann a) keine Planungssicherheit mehr haben und b) von den Chinesen vollständig abgehängt werden.

    • brainDotExe meint

      07.02.2025 um 15:50

      Begründung?
      Glaubst du ernsthaft sie würden dann die Elektromodelle einstellen?

      • Hans Meier meint

        08.02.2025 um 13:50

        Nein, aber die Industrie würde auf efuels und H2 gehen und die Kosten darf die Allgemeinheit schultern.

      • M. meint

        10.02.2025 um 20:24

        2 Möglichkeiten:
        1) sie konzentrieren sich weiterhin auf BEV -> sie bekommen irgendwann wieder den Anschluss, auch bei den Verkaufszahlen. Dazu braucht man allerdings die ganze Diskussion nicht.
        2) sie verwenden Entwicklungsbudget für eFuel/H2 -> das Geld fehlt für die BEV-Entwicklung -> der Zug fährt ohne sie weiter.

        Aus den beiden Möglichkeiten kann man wählen, mehr gibt es da nicht.

  2. Jeff Healey meint

    07.02.2025 um 14:49

    „Am Ende wird sich die Elektromobilität in nahezu ganzer Breite durchsetzen – und dafür ist es völlig egal, ob dann noch ein paar Autobauer einen bis dahin sehr kleinen Nischenmarkt mit fragwürdigen Plug-in-Hybriden bedienen werden“, sagt Varesi.

    Ich teile diese Einschätzung zu hundert Prozent 💯

  3. EselAusWesel meint

    07.02.2025 um 14:46

    Die Abkehr von technologieoffene Vorgaben, in die Automobilhersteller viel gesteckt haben, ist kontraproduktiv. Es braucht Planungssicherheit und politische Zeichen, dass die Elektromobilität die Zukunft ist, um Ängste bei der Bevölkerung zu lösen. Der Innovationsdruck muss aufrechterhalten werden, damit die europäischen Hersteller auf ihre vorbildlichen Investitionen in Forschung&Entwicklung auch angemessene Mehrwerte generieren können.

    Das sind so Argumente, die ich hier aus den wöchentlich neuen Stellungspapieren so lese. Meistens mit einer anderen Forderung verknüpft. Aber so herum machen die Argumente mehr Sinn.

  4. David meint

    07.02.2025 um 14:15

    Dieser Verband lebt im gestern. Narrative, mit denen man vielleicht vor fünf Jahren noch Eindruck hatte schinden können. Allerdings braucht man auch diesen Verband nicht mehr, wenn sich die Elektromobilität durchgesetzt hat. Das scheint ihm jetzt aufgefallen zu sein.

    • Future meint

      07.02.2025 um 16:37

      Der Vorstand des Vereins ist nicht nur Lobbyist, sondern halt auch Unternehmensberater mit eigener Firma. Er muss halt auch sehen, dass Aufträge reinkommen und braucht dafür die PR durch den Verein.

  5. FahrradSchieber meint

    07.02.2025 um 13:48

    „Abkehr vom „Verbrennerverbot“ der EU wäre für E-Mobilität „komplett egal““
    Sehe ich anders:
    Ein Wegfall des Verbotes würde das „ideologische Lagerdenken“ aufbrechen. Will man Menschen etwas vebieten/wegnehmen, gibt es Gegenwehr. Aus Prinzip.
    Ich kenne nicht nur eine Person, die sagt, dass sie sich schon aus Prinzip noch kurz vorher einen der letzten Verbrenner kaufen wird.
    BEVs sind da der Feind, der einem aufgedrückt werden soll. Da findet gar keine rationale Betrachtung mehr statt.
    Von daher vermute ich, dass eine Abschaffung des Verbotes den BEV-Absatz eher ankurbeln würde.

    • Stromspender meint

      07.02.2025 um 14:59

      Anscheinend befinden sich Millionen von Mitbürgern seit Jahren in der Kindergartentrotzphase – und wollen da auch gar nicht raus.
      Wie sagt „der Held der Steine“ so schön: Wir werden einige zurücklassen müssen.

      • Andreas meint

        07.02.2025 um 18:08

        Stimmt……der Frankfurter hats verstanden……

      • Dieseldieter meint

        08.02.2025 um 22:09

        Leute zurücklassen die das falsche Auto fahren? Aha.

        • M. meint

          10.02.2025 um 20:28

          Die Autos brauchen eine gewisse Stückzahl, und die gibt es meistens nur global.
          Man kann dir also kein Auto nur für dich entwickeln. Außer du zahlst das.
          So ab 2.000.000.000 Euro lässt sich da was machen.
          Sag Bescheid, ich kenne da ein paar Leute.

    • ElektroJoe meint

      08.02.2025 um 07:17

      Gestern Doku gesehen mit Interviews aus dem Osten Deutschland. Einige meinten, sie machen es (Heizungsgesetz) nicht, gerade weil es vom Staat vorgegeben wird (und unausgesprochen also, egal ob sinnvoll oder nicht). — Völlig irrational, aber es gibt einen Teil der Bevölkerung, die ihr ganzes Leben so handeln. Daher bin ich für die Aufhebung des Verbots, denn es wird sich eh automatisch zeigen, dass Elektro die bessere und künftig die billigere Methode zur Fortbewegung ist und man würde diese Verblendung in Teilen der Bevölkerung endlich abschalten und man kann wieder klarer sehen.

      • Mäx meint

        10.02.2025 um 10:18

        Um es mit aktueller Popkultur zu sagen: Alles ist so leicht wenn du dumm bist.

        Keiner von „denen da oben“ schreibt mir vor was ich zu tun und zu lassen habe.
        Aber den „Gender-Gaga“ das sollte man verbieten.
        Und auch sonst so alles an grüner Ideologie oder Woke-Wahnsinn bitte verbieten.
        Kannste dir nicht ausdenken.

    • Steffen meint

      09.02.2025 um 02:50

      Jaja, wer hat sich nicht aus Prinzip weiter FCKW-Produkte gekauft nachdem sie verboten wurden?! Nicht.

      • Dieseldieter meint

        09.02.2025 um 13:56

        Das kannst du nicht vergleichen. Niemand hat eine Leidenschaft für FCKW. Es musste auch kein Laternenparker überlegen, wo er jetzt hinfährt um eine FCKW-freie dose zu verwenden.
        Die billigste Dose ohne FCKW war für Käufer mit wenig Geld nicht plötzlich unbezahlbar. Fahrradschieber hat zu 100% Recht.
        Ich war früher auch strikt gegen Elektroautos und könnte mir als nächsten Firmenwagen einfach einen hybrid auswählen. Tue ich aber auch ohne Verbot nicht, komisch oder?

    • Stefan Redlin meint

      11.02.2025 um 08:30

      Alles Phantomdiskussion, aber differenziert wird ja von niemandem mehr.
      Es gibt ja gar kein Verbrennerverbot. Es sollen nur ab 2035 keine Neuwagen mit Verbrennungsmotor zugelassen werden, die nicht klimaneutral fahren. Es wird niemandem sein vorhandenes Auto weggenommen. Es wird auch niemand gezwungen E-Autos zu kaufen. Die Marktausbreitung wird allerdings zunehmen und es ist zu erwarten, dass irgendwann in den Autohäusern mehr E-Autos als Verbrenner stehen werden. Läuft dann ähnlich wie mit dem Verschwinden der klassischen Glühbirnen.

  6. South meint

    07.02.2025 um 12:50

    „erhebliche negative Folgen haben könnte – „allerdings für die europäische Automobilindustrie und nicht für die Elektromobilität“.“
    Yoa, aber sowas von meine Rede. Das Verbrennerzulassungsverbot ist im Grunde nur ne Guideline für die Industrie, dass es ernst wird. Die Verbraucher werden so oder so in 10 Jahren ein E Auto kaufen, weil es deutlich günstiger sein wird als ein Verbrenner… wer dann kein marktgängiges BEV im Angebot hat, kann wirklich einpacken… und da wird auch kein Staat der Welt mehr helfen können… genau wie beim Trabbi…

  7. Haubentaucher meint

    07.02.2025 um 12:46

    Wrap up:
    „Das können die deutschen Autobauer nicht dadurch bekämpfen, dass sie den Kopf in den Sand stecken und weitermachen wie bisher. Während sie sich nämlich krampfhaft an einer sterbenden Technik festklammern, werden sie – wie einst Siemens und Nokia – von billigen und besseren Produkten aus Fernost und der USA vom Markt gefegt“, befürchtet Varesi“

    • Spiritogre meint

      07.02.2025 um 14:10

      Was völliger Blödsinn ist. Die deutschen Autobauer sind bei BEVs mit absolute Weltspitze. Wer arg zurückhängt sind eher die USA. Und China kocht ohnehin auch nur mit Wasser.

    • EV1 meint

      07.02.2025 um 14:33

      Ein gute Beispiel ist, wie oben geschrieben der Telekommunikationsmarkt.
      Klar, die Nokiakriese und die Hintergründe kennt Jeder.
      Technologiesprünge bieten immer Chancen für Neueinsteiger.
      Mit der Änderung der Leitungsvermittlung zur Paketvermittlung in den Vermittlungsstellen brachte Huawei auf den Plan. Mit den Preisen konnten Siemens und Alactel SEL nicht mehr mithalten. Eine Verlagerung der Entwicklung nach Indien hat dann auch nichts mehr geholfen. Heißt: Selbst wenn europäische Herstelller entsprechende Produkte anbieten, haben sie trotzdem keine Chance, wenn sie nicht bei Preisen und Features mitgehen können. Nicht im heimischen Markt und erst recht keine Chancen außerhalb Europas.

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