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Electra: Schnellladen für 0,39 Euro/kWh bis Ende September

08.08.2025 in Aufladen & Tanken von Thomas Langenbucher | 10 Kommentare

Electra-Schnellladestation-Elektroauto

Bild: Electra

Der französische Schnellladeanbieter Electra weitet sein Angebot auf Deutschland, Österreich und die Schweiz aus. Nach „starker Nachfrage und positiver Resonanz“ auf eine „Italien-Special“ bietet das Unternehmen das Schnellladen ab dem 13. August auch in der DACH-Region für 0,39 Euro beziehungsweise CHF pro Kilowattstunde (kWh) an.

Der Aktionspreis gilt für alle Ladevorgänge über die Electra-App und läuft bis zum 30. September 2025. Normalerweise verlangt Electra 0,69 Euro/kWh ohne App mit EC- oder Ladekarte, 0,49 Euro/kWh mit App und 0,39 Euro/kWh mit App und Abonnement.

„Wir haben gesehen, wie gut unser Sommerangebot in Italien angenommen wurde – jetzt möchten wir auch den Fahrern in der DACH-Region ein attraktives Ferienangebot machen“, sagt Paul Tonini, Country Manager von Electra Deutschland. „Sommerurlaub mit dem E-Auto soll nicht nur praktisch und zuverlässig, sondern auch erschwinglich sein.“

Mit dem Sommerangebot in Deutschland, Österreich und der Schweiz schaffe man einen echten Mehrwert für Reisende, gerade entlang der stark frequentierten Urlaubsrouten, so Electra. „Ob Gardasee, Alpenüberquerung oder Heimaturlaub: Die strategisch platzierten Ladehubs an Einkaufszentren, Hotels und Verkehrsknotenpunkten bieten leistungsstarke Ladeinfrastruktur mit bis zu 400 kW und minimaler Wartezeit.“

Das Ziel des Unternehmens sei es, Elektromobilität alltagstauglich zu machen – „auch auf der Langstrecke und besonders in der Ferienzeit“, erklärt Alessandro Inderbitzin, General Manager für die DACH-Region. „Mit unserem Sommerpreis und dem Ausbau unseres Netzes leisten wir dazu einen wichtigen Beitrag.“

Nach dem Markteintritt Anfang 2025 baut Electra sein Schnellladenetz in Deutschland aus. Erste Standorte, etwa in Gräfelfing bei München und in Dortmund, sind bereits in Betrieb. „Viele weitere“ sollen in den kommenden Monaten folgen. „Mit der Sommeroffensive unterstreicht Electra seinen Anspruch, maßgeschneiderte, zuverlässige und faire Ladeangebote für E-Autofahrer in ganz Europa zu schaffen“, heißt es.

Das europaweite Netz des französischen Unternehmens umfasst laut einer Mitteilung im Juli derzeit über 500 Standorte mit mehr als 3.000 Ladepunkte in neun Ländern. Bis 2030 sollen es 2.200 Standorte mit 15.000 Ladepunkten werden – „strategisch platziert in urbanen Zentren, an Verkehrsknotenpunkten, in Geschäftsvierteln und entlang stark befahrener Straßen“. Ziel sei ein flächendeckendes, klimafreundliches Schnellladenetz für ganz Europa. Deutschland stehe im Zentrum der europäischen Expansionsstrategie und sei einer der wichtigsten Zielmärkte.

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Via: Electra
Tags: Aktion, Ladestationen, Preise, SchnellladenUnternehmen: Electra
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. M. meint

    08.08.2025 um 13:40

    Auch mit 39 ct hat man noch Marge. Natürlich viel weniger pro kWh, das ist ja logisch, aber dafür verkauft man viel mehr kWh.
    Lagerkosten (wie bei „Praktiker“) fallen nicht an, die Standortkosten bestehen auch ohne eine einzige verkaufte kWh.. Das ist jetzt sicher ein Test. Wenn es funktioniert, wird man so weitermachen und die Marktposition ausbauen, was andere zu Preissenkungen zwingt.
    Passt.

    Sahnehäubchen: das alles (auch) ohne App, einfach per „EC“. Hat jeder. Und dann hat man auch die Kunden, die eher zufällig vorbeikommen, ohne das Angebot überhaupt zu kennen. Adhoc eben.
    Großes Preisschild an die Straße mit Angabe der freien Ladeplätze (wie bei Parkplätzen) – go.

    • E.Korsar meint

      08.08.2025 um 14:46

      „Großes Preisschild an die Straße mit Angabe der freien Ladeplätze (wie bei Parkplätzen) – go.“

      Wenn die Clever-tanken-App so funktionieren würde wie beworben, würde mir schon reichen. Aber auch hier wird kein Preis angezeigt.

    • Jeff Healey meint

      08.08.2025 um 15:26

      „Sahnehäubchen: das alles (auch) ohne App, einfach per „EC“. Hat jeder.“

      Einfach per EC an der Strom-Tanke zahlen sehe ich ebenfalls als großen Vorteil an.

  2. Wolfgang meint

    08.08.2025 um 11:42

    Für mich geht aus dem Artikel nicht klar hervor ob der Preis nur an Electra-eigenen Ladesäulen gilt oder auch an Partner- bzw. Roaming-Ladestationen wie z.B. Ionity. Es steht dort pauschal nur „Der Aktionspreis gilt für alle Ladevorgänge über die Electra-App“.
    Ich habe eben zum Ausprobieren meine nächste geplante längere Fahrt eingegeben und es wurden mir in der Elektra-App zwei Stopps eingeplant, einer bei Ionity und einer bei Fastned.
    Wer weiß genaueres hierzu?

    • Micc meint

      08.08.2025 um 20:04

      Noch ist das Angebot nicht aktiv, in Deutschland kostet es laut App an eigenen Säulen 49 Cent, im Roaming mehr. Mal sehen wie es ab 13.8. aussieht

  3. Oeyn@ktiv meint

    08.08.2025 um 11:23

    Sehr gut, Konkurrenz belebt das Geschäft. So langsam beginnen die „Treibstoffkosten“ auf ein erträgliches Niveau herabzusinken. Einige Wenige, wie z.B. Ionity bieten die gleichen Preise, allerdings zunächst leider nur entlang von Autobahnen.

  4. IDFan meint

    08.08.2025 um 11:10

    Für open-minded Urlauber ein schönes Angebot. Allerdings braucht man die App und kann nicht mit Münzen, Rabattmarken und Naturalien zahlen, also mal wieder nichts für den deutschen Meckerer.

  5. Futureman meint

    08.08.2025 um 08:16

    Endlich merken die Anbieter, dass es besser ist viele kWh zu günstigen Preisen zu verkaufen als keine zu teuren Preisen.

    • volsor meint

      08.08.2025 um 08:28

      Ja , stimmt. Aber es ist immer noch die minderheit.

    • Jeff Healey meint

      08.08.2025 um 08:38

      „Tausche Marge gegen Umsatz“, seit jeher ein probates Mittel gegen Kundenschwund. Solche Maßnahmen müssen natürlich ständig austariert werden, sonst endet es wie bei „Praktiker“…

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