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Umfrage: 95 Prozent der großen Flotten setzen auf E-Mobilität

04.09.2025 in Fuhrpark, Studien & Umfragen von Thomas Langenbucher | 32 Kommentare

VW-ID7-Kombi

Bild: VW

Immer mehr Flotten und Firmenwagen in Deutschland sind elektrisiert. Zu diesem Ergebnis kommt eine Dataforce-Umfrage im Auftrag des österreichischen Anbieters von Elektroauto-Abos vibe moves you. Drei von vier Flotten hierzulande setzen demnach bereits mehr oder minder stark auf Elektromobilität. Bei den großen Fuhrparks sind es schon 95 Prozent.

Für seine Studie hat Dataforce 201 Fuhrparkmanager von größeren und kleineren Flotten in Deutschland befragt. „Das eindeutige Ergebnis: Immer mehr Flotten fahren elektrisch“, berichten die Marktforscher.

Laut der Auswertung nimmt in 23 Prozent der deutschen Fuhrparks E-Mobilität eine wachsende Rolle ein, sieben Prozent sind schon vollelektrisch unterwegs. Und mehr als jeder dritte Fuhrpark hat zumindest schon erste Schritte hin zur elektrischen Mobilität unternommen – zum Beispiel durch die Aufnahme von Stromern in das eigene Modellangebot oder die Installation von Ladesäulen am Unternehmen.

„Die Zeichen der Zeit sind unverkennbar: Deutschlands Fuhrparkmanager setzen zunehmend auf Elektromobilität. Während kleinere Flottenbetreiber zum Teil noch etwas zurückhaltend sind, spielen Elektroautos bei den größeren mit 20 und mehr Fahrzeugen schon heute eine wachsende bis große Rolle – Tendenz steigend“, sagt Mark Odinius, Gründer und Geschäftsführer von Dataforce.

„Moderne E-Fahrzeuge sind uneingeschränkt alltagstauglich. Jetzt müssen die letzten Zweifel ausgeräumt werden“, sagt Martin Rada, Managing Director von vibe moves you. „Niedrigschwellige Angebote – zum Beispiel die Bereitstellung eines E-Autos im Zuge einer Gehaltsumwandlung – nehmen die Angst und können dauerhaft ein Umdenken in den Köpfen verankern.“

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Via: vibe moves you
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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Mary Schmitt meint

    04.09.2025 um 20:58

    Tja, über die Firmenwagen läuft die Elektromobilität in Europa. Ist nicht neu. Aber gut für die Hersteller, die sich um Flottenkunden kümmern.

  2. South meint

    04.09.2025 um 17:49

    Hihihi, Die se ldi eter der Märchenonkel. Es gibt keine seriöse Prognose von 3€ Spritpreis auch nicht in 5 Jahren. Dann Arbeiter ist immer gleich arm ist auch schlicht schmarrn. Es gibt zwar eine Spreizung nach Alter und superklar nach Branche und was viele vergessen auch nach Fortbildung, aber es z.B. gibt in der Automobilbranche Arbeiter, welche sogar einen sechsstelligen Jahreslohn beziehen.
    Selbst wenn man wenig Geld zur Verfügung hat und da kann ich aus eigener Erfahrung sprechen, selbst dann kann man sich ein Auto in der BRD leisten. Ein gebrauchter Polo ist übrigens sogar relativ teuer, da gibts noch viel günstigere Modelle…. aber hey, das wissen die meisten hier sowieso und unserem Knaller fehlt ja die Substanz zum reflektieren….

    • Baumschmuser meint

      04.09.2025 um 19:25

      Nein? Also Sprit bleibt auch 2035 unter 2€?
      Dann ist das Thema ja durch.

  3. Jörg2 meint

    04.09.2025 um 15:22

    „Was ihr euch erarbeitet habt soll euch genommen werden… Kein Recht auf Individualverkehr… Autos nur noch für die Eliten, wir Arbeiter können entweder 50.000€ für einen elektrischen Kombi ausgeben, wenn wir unsere Kinder noch zur Schule bringen wollen, oder 3€ für einen Liter Sprit zahlen. Merz muss und wird reagieren, und die EU wird einlenken. Zeigt an der Wahlurne, ob ihr in 5 Jahren noch in der Lage sein wollt, zur Arbeit zu fahren und eure Kinder zur Schule zu bringen.“

    Deine „Marktrecherche“ hat ergeben, dass solche Aufforderungen in einem E-Auto-Forum auf wohlwollend offene Ohren treffen? Für diesen Schwachsinn sind die Mehrzahl hier „verloren“. Könnte mit Bildung (im weitetsten Sinne) zu tun haben.

  4. Baumschmuser meint

    04.09.2025 um 12:38

    Was ihr euch erarbeitet habt soll euch genommen werden… Kein Recht auf Individualverkehr… Autos nur noch für die Eliten, wir Arbeiter können entweder 50.000€ für einen elektrischen Kombi ausgeben, wenn wir unsere Kinder noch zur Schule bringen wollen, oder 3€ für einen Liter Sprit zahlen. Merz muss und wird reagieren, und die EU wird einlenken. Zeigt an der Wahlurne, ob ihr in 5 Jahren noch in der Lage sein wollt, zur Arbeit zu fahren und eure Kinder zur Schule zu bringen.

    • Fred Feuerstein meint

      04.09.2025 um 12:46

      Echt? Wo kostet Kraftstoff 3 € / Liter an der Zapfsäule? Bin eben noch an einer vorbeigefahren, da stand etwas von 1,59 €/ Liter…

      • Baumschmuser meint

        04.09.2025 um 12:47

        Steht da in 5 Jahren oder heute?

        • M. meint

          04.09.2025 um 13:01

          Das ist doch dummes Geschwätz.
          Die Benzinpreise steigen schon immer, und werden es weiterhin tun. Das hat mit Inflation und Produktionskosten zu tun, und mit Renditeerwartungen der Förderländer. Das allein auf CO2 zu schieben, zeigt nur die Eindimensionalität deines Denkens.

    • M. meint

      04.09.2025 um 12:56

      Gar nichts davon musst du.
      Aral E5 Sprit kostet in Solingen aktuell 1,66 Euro. Hab gerade nachgeschaut.
      Der war schon mal bei 2,30 Euro – und mit BEV oder CO2-Abgaben hatte das nichts zu tun, wie du dich vielleicht (oder auch nicht…) erinnerst. Und wer sagt, dass das nicht mal wieder so kommt – aus Gründen, die mit BEVs oder CO2 nichts zu tun haben?
      Aber vielleicht stehst du ja drauf, dass man dich abzockt, solange dir das Geld aus der richtigen Richtung aus der Tasche gezogen wird. Ist dann aber dein Problem.

      • Baumschmuser meint

        04.09.2025 um 13:01

        Steht da heute oder in 3 Jahren? Wir müssen viel stärker Aufklärung betreiben, vor der nächsten Wahl müssen die Menschen wissen, was Benzin 2035 kosten wird, damit sie die richtige Wahlentscheidung für sich treffen können. Wenn an der Tanke ein anderer Kunde meckert, weise ich schon regelmäßig darauf hin, dass mehr als die Hälfte steuern und Abgaben sind. Und welche Parteien möchten, dass dort bald ein sehr viel höherer Betrag steht. Du kannst den Leuten ja erzählen, dass es 400 Grad auf der Erde wird, und dann lassen wir sie ihre Entscheidung treffen.

        • Halber Akku meint

          04.09.2025 um 13:43

          Im Iran kostet der Sprit (Stand Ende August 2025) aktuell 0,36 Dollar pro Liter. Weise doch deine meckernden Tankstellenkunden einfach auf dieses Paradies hin, vielleicht hat ja jemand Lust dorthin auszuwandern. Ich kann das leider schlecht machen, da ich in den letzten 18 Monaten nur zweimal an der Tanke war, um den Oldtimer aufzutanken. Lustig ist ja fast schon, wenn man entsprechende Posts in Hatebook mit entsprechenden Bildern sieht, welche von meckernden Frauen erstellt wurden. Vielleicht denken diese aber auch weiter, weil man als Frau in solchen Ländern häufig gar nicht Auto fahren darf und deshalb gar keine Spritkosten entstehen.

        • Leon meint

          04.09.2025 um 13:59

          Das Leben kann so einfach sein, wenn man nur von der eigenen Tapete bis zur Wand denkt und die massiven, irreversiblen, globalen wie lokalen Folgen des Klimawandels nicht versteht.
          Auf deine Polemik und Falschbehauptungen gehe ich jetzt mal gar nicht ein, aber in einem Punkt sind wir uns einig: Ja, es muss viel direkter und öfter kommuniziert werden, wie sich die Spritpreise in Zukunft entwickeln, warum das nötig ist und wie das sozial abgefedert werden soll.

        • Fred Feuerstein meint

          04.09.2025 um 17:51

          Bringt auch nichts, ist ähnlich wie mit der Kupplung die er immer wieder bringt. Es gibt halt überall einfältige Menschen.

        • Baumschmuser meint

          04.09.2025 um 19:26

          Das mit der Kupplung und den Sackkarrenrädern war ja nur, um den echten Kirky, diesen Menschengasser zu diskreditieren. Mit Erfolg, seitdem halt er die Schnauze.

    • E.Korsar meint

      04.09.2025 um 13:16

      Oder der Arbeiter kauft sich einen
      Opel Corsa
      -e Edition ELEKTRO NAVI DAB SHZ
      9.330 €
      Kilometerstand
      66.580 km
      Leistung
      100 kW (136 PS)
      Getriebe
      Automatik
      Erstzulassung
      02/2021.

      Hat drei Isofix-Halterungen. (Rund 12 % aller Familien haben 3 Kinder, 1% haben mehr.)

    • Halber Akku meint

      04.09.2025 um 13:30

      Ich frage mich eher, weshalb es Kinder heutzutage nicht mehr schaffen, in die Schule zu laufen, mit dem Rad dorthin zu fahren oder den Schulbus zu nehmen. Wie haben wir vor gut vierzig Jahren nur die damalige Zeit überlebt. Gefehlt hat uns eigentlich nicht so wirklich was (auch wenn ich es beispielsweise damals durchaus anders gesehen hab) Heute erinnert der Eingangsbereich einer Schule nicht mehr an einen solchen, sondern eher an den Taxistand des Frankfurter Flughafens.

    • Ben meint

      04.09.2025 um 14:29

      Was interesieren mich Spritpreise in 5 Jahren ?
      Mein ID.4 GTX kostet 360€/mtl. + 8€/100km auf Arbeit oder 6€/100km zu Hause(dynamischer Tarif) oder 2€/100km über Solar.
      Mein letzter Diesel, Seat Leon FR 2.0 hat bei damals in 2020 380€/mtl. gekostet und bei 6l/100km bei 1,35€/l Diesel schon 8€/100km.

      • Baumschmuser meint

        04.09.2025 um 15:56

        Viele Arbeiter fahren einen 15 Jahre alten polo und haben keine 360 Euro im Monat über. Wenn wir den Spritpreis hochschreiben, wird sich das auch nie ändern, denn fürs neue Auto sparen können sie dann nicht mehr. Manche Menschen gehen mit 1500 netto mach Hause… Einfach einen Id4 GTX leasen, easy

        • M. meint

          04.09.2025 um 20:10

          Muss es ein ID.4 GTX sein, oder bekommt ja jemand den Hals nicht voll?
          Warum denkst du, du musst vom Polo in ein 2-Tonnen SUV mit 340 PS umsteigen?

          Für 99,- bekommt man einen gebrauchten, aber jungen Dacia Spring für 5.000km/Jahr – mit einem alten Polo hält der mit.
          Wer 10.000 km / Jahr braucht, zahlt 139 Euro, aber die Hälfte kann man beim Laden ggü Benzin schon wieder sparen:
          5L Benzin á 1,67 Euro -> auf 10 tkm -> 835 Euro / Jahr
          15 kWh á 0,32 Euro -> auf 10 tkm -> 480 Euro / Jahr
          Straßensteuer: nochmal 80 Euro / Jahr gespart
          Wartung: Ölwechsel (wenigstens alle 2 Jahre) gespart -> nochmal 100 Euro mindestens gespart (freie Werkstatt, keine Inspektion für den ollen Polo)
          Und im Vergleich zum alten Polo spart man sich vermutlich auch noch einige Hunderter im Jahr an Reparaturen.
          Dann ist der Dacia bezahlt.
          Soll es mehr sein? Kostet mehr, so ist das immer.
          Ab 197,- kannst du einen Opel Mokka haben. Aber einen ID.4 GTX bekommst du dafür nicht.

        • Halber Akku meint

          04.09.2025 um 22:46

          @M. Nochmals- DANKE 🙏

        • Baumschmuser meint

          04.09.2025 um 23:11

          Ja danke M! Danke für den Tipp, mit einem Dacia Spring zu 4. etwas zu unternehmen!

        • Halber Akku meint

          05.09.2025 um 08:15

          Bitte auch den obligatorischen Pferdeanhänger nicht vergessen

    • Jensen meint

      04.09.2025 um 15:42

      @ Baumschmuser: Im Artikel geht es um Elektromobilität in Flotten. Auf welches Thema beziehen sich Ihre Ausführungen?
      Wobei, auch wenn nicht zum Thema gehörend: Der Spritpreis sollte möglichst die angerichteten Gesamtschäden einpreisen. Da wären die von Ihnen genannten 3,- Euro pro Liter brennbarer und hochgiftiger Flüssigkeit ein guter, wenn auch kleiner Anfang.

      • Baumschmuser meint

        04.09.2025 um 15:57

        Berechnen sie sich bitte einmal den Anteil der deutschen Verbrenner an den weltweiten sog. „Klimaschäden“, dann können wir ja prüfen ob die 3€ realistisch sind.

        • Halber Akku meint

          04.09.2025 um 18:36

          Berechnen Sie sich bitte den Anteil der deutschen Verbrenner an dem Mief, der in deutschen Großstädten herrscht. Insbesondere von der Fraktion, die in neuerer Zeit gerne im Stand minutenlang – insbesondere im Kindertaxiverkehr vor Schulen oder beim Prolotreff im Gewerbegebiet den Motor laufen lässt „weil sonst der Partikelfilter sich zusetzt“ oder (ganz großes Kino) mit laufendem Motor in der Schlage vor der Billigtanke ansteht, weil da der Sprit gerade mal wieder 2 Cent günstiger ist.

        • Baumschmuser meint

          04.09.2025 um 19:27

          Akku, richtig, berechnen kann es keiner konkret. Daher bleibt der CO2 Preis willkürlich.
          Danke für die Bestätigung.

        • M. meint

          04.09.2025 um 20:18

          Der Anteil ist so groß wie der Anteil am CO2.
          Die Klimaschäden kosten schon jetzt ständig Geld, da ist es schwer, auf dem aktuellen Stand zu bleiben. Es ist schon schwer, alles bis ins Detail zu berechnen, weil viele Schäden auch langfristig sind und nicht direkt sichtbar werden. Menschen, die an Hitzschlag sterben – wie will man das berechnen? Oder erhöhte Stromkosten für die Klimaanlage? Das listet niemand auf.
          Aber Abschätzungen gibt es.
          https://www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/Schlaglichter-der-Wirtschaftspolitik/2024/07/04-kosten-des-klimawandels.html

        • THeRacer meint

          05.09.2025 um 08:17

          … als Fußgänger und Radfahrer in der Stadt reicht mir schon der Gestank und Lärm der „deutschen Verbrenner“ um zu erkennen, daß solche Stinkeautos die abzuwählende und aussterbende Art der Fortbewegung darstellen …

        • Halber Akku meint

          05.09.2025 um 11:42

          @THeRacer: Danke!

    • Matthias meint

      04.09.2025 um 20:09

      „Kinder noch zur Schule bringen wollen“, genau da liegt der Fehler, zuerst bei den Helikoptereltern und dann auch bei den verzogenen Gören. Dekadenz im Endstadium.

      • M. meint

        04.09.2025 um 20:23

        Zustimmung.
        K1 wird von der Mama auf dem Weg zur Arbeit die halbe Strecke mitgenommen, den Rest geht er, und Mittags sowieso. Sind einfach gute 20 Min Fußweg. Da gibt es kein Elterntaxi.
        Andere Kinder kommen mit dem Bus – oder sogar mit dem Fahrrad aus umliegenden Gemeinden, da sind welche mit 10 km Schulweg dabei. Mit dem Bus auch mehr.

    • THeRacer meint

      05.09.2025 um 07:41

      … also wir hatten damals als Schüler noch Füße mit denen wir prima zur Schule gehen konnten.

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