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VCD will mehr E-Mobilität, Bonus-Malus-System bei der Kfz-Steuer und strenge CO2-Grenzwerte

09.09.2025 in Autoindustrie, Politik von Thomas Langenbucher | 2 Kommentare

Kia-EV6-Ladeanschluss

Bild: Kia

Der ökologische Verkehrsclub VCD sagt zum Beginn der Messe IAA Mobility 2025: Das Auto hat nur eine Zukunft, wenn es emissionsfrei, sicher und stadtverträglich wird. Der öffentliche Verkehr müsse in Stadt und Land zur komfortablen Alternative werden. Der VCD fordert mehr E-Mobilität, ein Bonus-Malus-System bei der Kfz-Steuer und strenge CO2-Ziele.

Kerstin Haarmann, VCD-Bundesvorsitzende, hält wenig vom neuen Image der IAA als „vermeintlichem Innovator“ für die Verkehrswende. „Alle zwei Jahre feiert sich die Automobilindustrie als Fortschrittsgarant. Doch die Realität sieht anders aus. Die Autokonzerne wollen die Vorgaben der europäischen CO2-Mindeststandards abschwächen, um den Verbrenner künstlich am Leben zu erhalten. Dafür erhalten sie von Markus Söder Schützenhilfe – und merken anscheinend nicht, dass sie sich mit dieser rückwärtsgewandten Haltung ins Aus manövrieren“, so Haarmann.

Es gelte, die Herausforderungen der Zeit anzunehmen – also die Elektrifizierung des Autos und dessen Integration in eine nachhaltige Mobilitätswelt voranzutreiben. Dies sollte die IAA abbilden, sonst werde sie zum Auslaufmodell.

Der VCD sieht in den europäischen CO2-Mindeststandards eines der effektivsten Instrumente, um die Verbreitung von Elektroautos zu fördern. Allein in Deutschland hätten die Vorgaben für 2025 einen Anstieg um fast 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bewirkt. Der Marktanteil betrage aktuell 18 Prozent, bis 2035 – also in 10 Jahren – sollen es 100 Prozent sein.

„Dieses Ziel ist nur dann erreichbar, wenn mehr kleine und günstige E-Autos auf den Markt kommen“, erklärt der verkehrspolitische Sprecher des VCD Michael Müller-Görnert. „Vor allem die kompakten Modelle französischer und koreanischer Hersteller sind derzeit gefragt, entsprechende Fahrzeuge aus deutscher Produktion dagegen Mangelware. Wo bleiben die kleinen bezahlbaren E-Autos von VW & Co, die Ex-Bundeskanzler Olaf Scholz bereits auf der vergangenen IAA einforderte? Dass VW erst ab dem kommenden Jahr peu-a-peu mit erschwinglichen und massentauglichen E-Autos auf den Markt kommen will, ist (zu) spät.“

Müller-Görnert sieht auch die Politik in der Pflicht: „Der Gesetzgeber kann die Antriebswende mit klugen Anreizen beschleunigen. Dazu gehört zuallererst ein Bonus-Malus-System, wie es bereits Frankreich, die Niederlande oder die nordischen Staaten eingeführt haben.“ Dort zahlen Fahrzeuge mit hohem CO2-Ausstoß bei der Neuzulassung einmalig mehr und finanzieren damit den Bonus für sparsame und emissionsfreie Autos. Der Marktanteil von E-Autos liegt in diesen Ländern weit höher als in Deutschland. Ein Modell, das der VCD befürwortet.

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Via: VCD
Tags: Emissionen, Nachhaltigkeit, VCDAntrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Jeff Healey meint

    09.09.2025 um 18:45

    (…) „Der Gesetzgeber kann die Antriebswende mit klugen Anreizen beschleunigen. Dazu gehört zuallererst ein Bonus-Malus-System, wie es bereits Frankreich, die Niederlande oder die nordischen Staaten eingeführt haben.“ Dort zahlen Fahrzeuge mit hohem CO2-Ausstoß bei der Neuzulassung einmalig mehr und finanzieren damit den Bonus für sparsame und emissionsfreie Autos.“(…)

    Warum nicht auch bei uns?
    Es könnte ja zu einfach sein.

    • Skodafahrer meint

      10.09.2025 um 09:37

      Gut wäre es, wenn auch Spritschlucker, die über Einzelzulassungen in den Markt kommen, erfasst werden. Einige Autohändler importieren US SUV mit großen V8 Motoren, die in keinem Co2-Pool enthalten sind.

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