Imelda Labbé, Präsidentin des Herstellerverbandes VDIK (Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller), fürchtet eine Verunsicherung der Autokäufer durch die Debatte um ein Ende des „Verbrenner-Verbots“ in der EU. Die Politik hat beschlossen, dass ab 2035 keine fossil betriebenen Neuwagen mehr zugelassen werden dürfen.
„Der Kunde muss die klare Botschaft bekommen: Wenn ich ein Elektroauto kaufe, setze ich auf die richtige Technologie“, sagte Labbé am Dienstag auf einem Kongress von Auto Motor und Sport in Stuttgart. „Deshalb brauchen wir einen Maßnahmenplan für die Elektromobilität.“
Der Koalitionsstreit um die Verlängerung der Befreiung von Elektroautos von der Kfz-Steuer habe gezeigt, dass es diesen Masterplan nicht gebe. Dieser sei aber dringend notwendig, um Themen wie Kaufanreize und der Ausbau der Ladeinfrastruktur zu regeln.
„Bei den Kommunen unter 5000 Einwohner ist die Situation drastisch“, warnte Labbé mit Blick auf die mangelnde Ladeinfrastruktur. Das gelte aber auch für Großstädte wie München, wo es mit Blick auf die hohe Zahl von Elektroautos zu wenig Ladesäulen gebe. „Wir müssen weg von der Durchschnittsbetrachtung, sondern uns die Kommunen einzeln anschauen. Da muss jetzt ein systematischer Lückenschluss erfolgen.“

Martin meint
Es wäre mal richtig cool, wenn wir in Deutschland überhaupt mal einen Plan hätten. Weltpolitisch und geopolitisch stehen wir grad richtig blank mit ohne Hose da. Aber sich dann so Themen wie dem Weltklima widmen. Herrlich *gg