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Zu wenig Batterien aus Deutschland: Schleswig-Holsteins Ministerpräsident kritisiert Autobauer

22.12.2025 in Politik von Thomas Langenbucher | 51 Kommentare

PowerCo-Gigafabrik-Salzgitter

Bild: Volkswagen AG

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther wirft der deutschen Autoindustrie mangelndes Engagement beim Aufbau einer Batterieproduktion in Deutschland vor und warnt vor langfristigen Folgen für den Standort. Anlass ist das Scheitern des Akkufabrik-Projekts von Northvolt in Heide, das aus seiner Sicht Schwächen in der strategischen Ausrichtung der Branche offenlegt.

Günther kritisierte in einem Interview mit der Welt, dass deutsche Autobauer zu wenig Interesse an Batteriefabriken im Inland zeigten. „Es ist für mich nicht nachvollziehbar, warum das Interesse der Autoindustrie an einer Batterieproduktion in Deutschland nicht ausgeprägter ist“, sagte der CDU-Politiker. Dass sich in Heide zunächst mit Northvolt nur ein schwedisches Unternehmen engagiert habe und nun ein US-Konzern Interesse zeige, werfe kein gutes Licht auf die deutschen Hersteller.

Mit Blick auf die Transformation der Branche betonte Günther, dass an der Elektromobilität kein Weg vorbeiführe. Zwar lasse sich das Aus für Verbrennungsmotoren in Europa zeitlich strecken, doch ohne eigene Batterieproduktion könne Deutschland keine führende Automobilnation bleiben. „Und wenn wir weiter eine führende Automobilindustrie in Deutschland haben wollen, dann wird das ohne Batterieproduktion nicht funktionieren.“

Zugleich drohte Günther seiner Parteikollegin und Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche mit einer Klage im Zusammenhang mit dem möglichen Bau einer Batteriefabrik in der Region Dithmarschen. Er wirft Reiche vor, dem schleswig-holsteinischen Landtag Informationen vorzuenthalten, die für Entscheidungen über weitere gemeinsame Kreditmittel wichtig seien. „So wichtig, dass wir als Landesregierung juristische Schritte nicht ausschließen, um an diese Informationen zu kommen.“

Northvolt hatte ursprünglich geplant, in Heide eine Batteriefabrik mit rund 3000 Arbeitsplätzen zu errichten, ist inzwischen jedoch insolvent. Infolge dessen verhandelt nun das US-Unternehmen Lyten mit Bund und Land über den Bau einer kleineren Batterieproduktionsstätte am selben Standort.

Anfang Dezember berieten Wirtschafts- und Finanzausschuss des Landtags in vertraulicher Sitzung über die Verwendung noch verfügbarer Millionen aus einer Wandelanleihe, um die bislang nicht insolvente deutsche Tochter zu stützen. CDU und Grüne stimmten der Freigabe weiterer Mittel zu, während SPD, FDP und SSW diese ablehnten. Ziel war es, noch verhandelte öffentliche Mittel zu sichern.

Für das Projekt hatte Northvolt von der staatlichen Förderbank KfW rund 600 Millionen Euro über eine Wandelanleihe erhalten. Bund und Land übernahmen dafür jeweils zur Hälfte die Bürgschaft. Von der Summe gelten noch 264 Millionen Euro als verfügbar, der Rest wurde bereits investiert, etwa in Maschinen und den Erwerb von Grundstücken.

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Via: n-tv.de
Tags: Batterie, Förderung, ProduktionUnternehmen: Lyten, Northvolt
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. hu.ms meint

    23.12.2025 um 10:57

    Die deutschen hersteller haben sich schon vor jahren i.s. akku-zellen entschieden und entsprechendes geld für diese anläufe ausgegeben.
    Warum sollten sie diese planungen ändern, investiertes geld verlieren, neues geld in SH reinstecken, nur um in D zellen zu produzieren ?

    Antworten
  2. Ossisailor meint

    22.12.2025 um 12:19

    Nun, VW hat gerade sein Zellwerk in Salzgitter in Betrieb genommen für seine selbstentwickelte Einheitszelle. In Nordfrankreich (Dünkirchen) wurde gerade in Partnerschaft mit Renault ein neues Zellwerk eröffnet.
    Es ist nicht so, dass in Europa nichts passiert. Das dauert halt, bis es läuft.

    Antworten
    • Mary Schmitt meint

      22.12.2025 um 13:12

      VW wird ja nächstes Jahr in Sagunto, Spanien weitermachen.

      Antworten
      • Fuji meint

        22.12.2025 um 15:37

        Die Serienproduktion in Sagunto ist für Juni 2027 vorgesehen.
        (Quelle: La Tribuna de Automocion)

        Antworten
        • Mary Schmitt meint

          22.12.2025 um 15:52

          Das ändert nichts daran, dass sie nächstes Jahr in Sagunto weitermachen.

        • Fuji meint

          22.12.2025 um 16:14

          Möglicherweise will PowerCo aus Kostengründen ja auch zuerst in Kanada anfangen und die Zellen von dort dann in die europäischen Fabriken liefern. Es bleibt also megaspannend.

  3. F. K. Fast meint

    22.12.2025 um 10:49

    Die deutsche Automobilindustrie hat verlernt, selbst unternehmerisches Risiko zu tragen. Wer jahrelang immer nur die Politik so beeinflusst, wie es ihm in den Kram passt, wird irgendwann nicht mehr international marktfähig sein.

    Antworten
  4. Andi EE meint

    22.12.2025 um 10:20

    Die Batterieproduktion ist einfach ein extrem grosses finanzielles Risiko, das wird immer bei all den netten, gut gemeinten Ratschlägen „vergessen“. Die arrivierten Batteriehersteller sind so viel besser, erfahrener und auch besser vernetzt mit ihren Kunden.

    Wenn überhaupt, würde ich es so wie Tesla machen, unter einem Dach mit anderen Batterieherstellern produzieren, damit man das Risiko minimieren kann. Das Versorgungsrisiko sinkt so signifikant, wenn die Batteriehersteller vor Ort und zum Teil sogar in Teslas Werkshallen produzieren.

    Es gibt zudem das Risiko bei einer sich schnell entwickelnden Theorie, dass jemandem ein Durchbruch gelingt und die ganze eigene Technologie/Produktion dann nicht mehr viel wert ist. Das ist vor allem dann der Fall, wenn man ein Nachzügler ist und denkt, die bestehende Technologie kann ich kopieren und wenn dann alles auf dem Hof steht, heisst es, diese Art von Produktion liefert keine konkurrenzfähige Technik/Preise, dann entsteht das Milliardengrab, wie oft jetzt geschehen.

    Ich denke, jetzt macht man nicht einen Fehler, wenn man vorsichtig ist, der Fehler war natürlich vorher da, wo man sich mit den „besten“ Ingenieuren immer abgefeiert hat, und die anderen im D-Zug an Deutschland vorbeigefahren sind.

    Antworten
    • Jeff Healey meint

      22.12.2025 um 12:38

      „Die Batterieproduktion ist einfach ein extrem grosses finanzielles Risiko, das wird immer bei all den netten, gut gemeinten Ratschlägen „vergessen“.“

      Das stimmt.
      Jedoch:
      Wie groß wird das (finanzielle) Risiko bei Ausfallen der Lieferkette, präzise gesagt, beim Ausfall chinesischer Batterie-Lieferungen an die europäische Industrie?
      Stichwort Taiwan: Wenn China da wirklich angreifen sollte, werden die Konsequenzen für Europa verheerend sein.
      Die hohe Abhängigkeit von chinesischer Batterieproduktion ist eine ständige Achillesferse Europas.
      Europa muss endlich begreifen, dass Sicherheit und technologische Unabhängigkeit nicht kostenlos sind.

      Antworten
      • Andi EE meint

        22.12.2025 um 14:18

        @Jeff
        Wichtig ist, dass man das Fahrzeug auch mit anderen Batterien / Partner z.B. aus Japan und Südkorea ausrüsten kann. Dass man alles selber macht wäre super, aber in der Übergangsphase ist diese Flexibilität wichtig.

        Sicherheit … ist vor allem wichtig, dass etwas in der Serie / bei der Truppe ankommt. Der grösste Fehler ist und war ja, dass man das Geld in x-europaischen Ländern in x-Militärprojekten verlocht hat. Die Entwicklungskosten explodieren im Vergleich zu den USA weil so viele separate Entwicklungen fürs exakt gleiche Militärgerät geschehen. DE spielt da ein unrühmliche Rolle (in eurer Presse wird es immer anders geframt), jetzt grad wieder beim neuen Kampfflugzeug, wo Dassault ja wirklich besser aufgestellt ist und war (im Export immer erfolgreicher). Man kann nicht einmal den Lead an Frankreich abgeben, das ist tragisch.

        Das ist wie wenn man sich dauernd das Bein selber stellt. Der Kampf um diese Produktionsanteile in Europa enden immer im Streit und dann macht wieder jeder selber oder was noch öfter geschieht, man kauft das günstigere und funktionierende Gerät aus den USA. Die USA haben hohe Stückzahlen was die Entwicklungskosten auf viele Einheiten verteilt und auch substanzielle Kampfwertssteigerungen ermöglicht. Häufig auch ein Problem in Europa, man kann die Dinger nicht up-to-date halten, weil man viel zu viel Geld für die Entwicklung verschleudert hat.

        Technologie … es wird schwierig, wie wollt ihr digital / AI / Weltraum von den USA unabhängig werden?

        Antworten
        • Jeff Healey meint

          22.12.2025 um 14:32

          Hallo,
          an die Militär-technologische Unabhängigkeit Europas hatte ich bei meinem Beitrag gar nicht gedacht. Aber ja, so gesehen, auch in diesem Bereich spielt Batterie-Technologie eine immer größere Rolle (Drohnen und zukünftig autonome Drohnen/Systeme). Insoweit passt das alles zusammen, greift das alles thematisch ineinander über.
          Und ja, Europa sollte seine Kräfte bündeln.

  5. Futureman meint

    22.12.2025 um 10:16

    Da die Produktion von Batterien in Deutschland immer teurer sein wird als z.B. in China, wird gerade VW nicht einen Cent mehr für Batterien ausgeben. Evtl. gibt es einige kleine Produktionsversuche, damit alles an Fördergeldern abgegriffen wird.
    Warum allerdings der einmalige Import von Batterien (Recyclingfirmen gibt es reichlich in Deutschland) so viel schlimmer sein soll als der weiter unsinnige Import von Öl erschließt sich nicht so ganz.

    Antworten
    • Gernot meint

      22.12.2025 um 11:14

      Natürlich ist der Import von Batterien besser, als weiter fossile Energie zu importieren, aber du darfst gern der deutschen Automobilindustrie zuhören, die regelmäßig beklagt, dass sie nicht an die neuesten chinesischen Batterieinnovationen kommt und für chinesische Batterien höhere preise zahlen muss als chinesische Autohersteller. Das ist er Preis der Abhängigkeit. Und die Wertschöpfung und die Jobs finden dann auch in China statt.

      Das man in Deutschland nicht wettbewerbsfähig produzieren kann, ist so pauschal nicht richtig. Northvolt wollte mit 3000 Mitarbeitern 60 GWh im Jahr produzieren. Wenn wir 80.000 Euro an Kosten pro Mitarbeiter unterstellen, entspricht das Lohnkosten von 4 Euro/kWh Batterie. Wenn es in China die Hälfte ist, spart China 2 Euro/kWh. Es braucht 20 kWh Strom um 1 kWh Batterie zu produzieren. Wenn man in Heide mit einem Strommix bei 10 Cent/kWh liegt und in China bei 7 Cent/kWh, dann sind das nochmal 0,60 Mehrkosten. Beides zusammen ergibt 2,60 EUR/kWh an Kostennachteil in Deutschland.

      Transport von 1 kWh Batterie aus China nach Deutschland per Schiff kostet etwa 0,8 Euro. Auf Batteriezellen fallen 2,7% Zoll an. Wenn NCM-Zellen 60 Euro kosten, ergibt das 1,62 Euro Zoll. Dann bleiben in dem Beispiel 0,28 Euro/kWh an Mehrkosten bei Produktion in Deutschland. Dafür entfallen zukünftig noch CBAM-Zahlungen und es entfallen strategische Risiken, die einzupreisen sind, also dass wir uns mit China streiten, dass der Suezkanal dicht ist, u.ä.

      Fazit: Lohn- und Stromkosten verhindern eine Produktion hierzulande nicht. Wenn dann sind eher Baukosten (die aber durch Subventionen ausgeglichen werden) oder der Bezug von Rohstoffen das problem.

      Antworten
  6. McGybrush meint

    22.12.2025 um 09:56

    Man muss sich in Deutschland halt entscheiden.

    Will man höhere Steuern und Kosten als im Ausland von wenigen Firmen oder weniger Steuern und Kosten von möglicherweise mehr Firmen.

    Also unabhängig davon das die Deutschen nicht früh genug erkannt haben das da eine Chance liegt hat einem der Staat es mit der Bürokratie, Steuern nicht gerade einfach gemacht solche Kompetenzen in Deutschland zu halten da es an dynamik hätte gewinnen können.

    Es ist ja schon schwierig ein komplett fertig entwickeltes Produkt in Deutschland zu produzieren. Geschweige denn ein unerforschtes was es noch nicht in bestform gibt.

    Antworten
  7. Mary Schmitt meint

    22.12.2025 um 09:45

    Haha, von Northvolt hat immerhin die halben Schulden geerbt, die ihm ein ehemaliger Spitzenpolitiker eingebrockt hat. Weil Wandelanleihen in Kinderbüchern kaum eine Rolle spielen, war wohl nicht bekannt, dass man so etwas erfolgsabhängig in Tranchen auszahlt.

    Antworten
    • Fuji meint

      22.12.2025 um 09:57

      Lyten hat doch bestätigt, die im Bau befindliche Fabrik bei Heide weiter auszubauen. Nun hat Lyten mit ein paar Hundert Mitarbeitenden bisher nicht viel mehr erreicht, als eine kleine Produktion in Kalifornien. Aber es will wohl sonst niemand eine weitere Produktion in Deutschland aufbauen.

      Ich frage mich, warum man Heide nicht einfach einem chinesischen Zellproduzenten gegeben hat. Die wissen, wie man das macht. CATL und Stellantis holen daür beispielsweise für ihre geplante Zellfabrik in Figueruelas über 2.000 Ingebieure und Techniker aus China nach Spanien, damit das alles funktioniert (Quelle: forococheselectricos)

      Antworten
      • Fuji meint

        22.12.2025 um 12:00

        Und falls es nicht funktioniert, schiebt man die Schuld natürlich auf die Chinesen, das ist eine exzellente Strategie.

        Antworten
        • Fuji meint

          22.12.2025 um 14:16

          Die Experten sehen allerdings genau darin ein Chance, lieber Namensvetter. Mit der chinesischen Expertise klappt die Skalierung in Europa. Der Artikel dazu in der spanischen Publikation ist wirklich sehr empfehlenswert zu dem Thema.

        • Future meint

          22.12.2025 um 17:25

          Experten haben natürlich immer recht, es sind ja schließlich Experten.

        • Fuji meint

          22.12.2025 um 19:38

          Ich wundere mich ja auch über diese Wissenschaftsfei ndlichkeit im Land. Früher hat man wohl mehr darauf vertraut. Vielleicht ist das auch ein Grund für die vielen Probleme im Land. Jetzt hat eine Wirtschaftsweise der deutschen Industrie sogar empfohlen, neue aufstebende Märkte wie Indien und Indonesien zu erschließen, weil der Autoexport nach USA um 14 Prozent eingebrochen ist. Aber das ist bestimmt wieder so eine Expertin, der man nicht zuhört.

    • Tt07 meint

      22.12.2025 um 10:25

      Mal wieder, politische Polemik, teilweise sachlich falsch und nicht belegbar…also eigentlich wie immer.

      Antworten
    • Ben meint

      22.12.2025 um 13:12

      Also ist Habeck daran Schuld dass Northvolt zu schnell zu viel wollte und der GF die MA massiv unter Druck gesetzt hat weil man zu schnell skallieren wollte trotz hohen Ausschuss…alles klar einfach Habeck die Schuld geben typischen blaues Kommentar.

      Antworten
      • Mary Schmitt meint

        22.12.2025 um 13:20

        Normal antworte ich dir nicht, weil das alles so Förderschule ist, was du absonderst. Aber hier hast du dich ungewollt so schön selber ad absurdum geführt, dass ich das aufgreife: Richtig. Der Habeck hat nicht erfolgsabhängig in Tranchen bezahlt. Hätte er das gemacht, hätte er Northvolt dadurch gezwungen, seriöser zu arbeiten. Genau das ist tatsächlich der Punkt!

        Antworten
        • HerrTaschenbier meint

          22.12.2025 um 15:03

          Nun ist es nicht die Sache eines Ministers solche Details festzulegen. Die Kritik an Habeck also Gegenstandslos. Hass frisst Hirn. Ist leider so

        • Fuji meint

          22.12.2025 um 15:46

          Wenn Mary keine Argumente hat, dann wird sie immer gern so persönlich. Vermutlich ist das Verhalten auch ganz normal in ihrer Branche. Daran haben wir uns alle längst schon gewöhnt.

        • Mary Schmitt meint

          22.12.2025 um 15:50

          Das stimmt nicht. Er musste sich ja im Juni dafür verantworten und hatte zur Entschuldigung ein PwC-Gutachten vorgelegt, das er erstellen ließ, um eine Begründung zu haben, sein Lieblingsprojekt in einem Rutsch auszuzahlen. Da stand was von 1% Risiko eines Totalverlusts. Dass er das Thema zur Chefsache gemacht hatte, konnte er nicht bestreiten. Aber wäre es ein Mitarbeiter gewesen, wäre er ja trotzdem voll verantwortlich gewesen.

        • Fuji meint

          22.12.2025 um 16:20

          Wir sollten uns doch darüber freuen, dass die Bedeutung der Zellproduktion auch in der Politik verstanden wird, weil es dabei um weniger wirtschaftliche Abhängigkeiten aus Asien geht. Falls Lyten das jetzt macht in Heide, muss man natürlich auch aufpassen. Subventionen sind eben immer auch Risikokapital.
          Viel schlimmer ist, dass die Wirtschaftsministerin aus der fossilen Industrie kommt und sich jetzt erstmal viele Gaskraftwerke bauen will.

        • Tt07 meint

          22.12.2025 um 17:07

          Du titulierst allen Ernstes andere als Förderschüler? Du, die sich bestenfalls der KI zu bedienen weiß…lachhaft aber auch zum Fremdschämen

        • Fuji meint

          22.12.2025 um 19:41

          Diese regelmäßigen Bele idigungen von Mary sind schon auffällig. Vielleicht lebt sie damit etwas aus, was sie sonst nicht tun kann oder sie hat sich diesen Ton angewöhnt, weil sonst nicht wahrgenommen wird in ihrem toxisch geprägten Umfeld. Selbst Dav id und Aztasu sind deutlich harmloser im Ton als die Mary.

        • Andi EE meint

          23.12.2025 um 10:13

          @Fuji
          Manchmal stolpert der Verfasser im Rollenspiel zwischen Mary, David und Co.. Das kriegt nicht jeder hin, mit mehreren Namen die Kommentarspalte so zuzumüllen, dass es so gut wie vom Moderator beanstandet wird. Aber wahrscheinlich ist das auch die gleiche Person. 😄😉

  8. Haubentaucher meint

    22.12.2025 um 09:26

    Günther ist einer der wenigen CxUler, die Hirn mitbringen und vorwärtsgerichtete Politik vertreten.
    Natürlich haben die deutschen Autobauer Interesse an einer Batteriefabrik ABER sie wollen halt keinen Cent zuviel investieren sondern warten wie jahrzehntelang praktiziert auf den Staat.

    Antworten
    • Fuji meint

      22.12.2025 um 09:38

      Yepp, Politiker wie Günther machen wirklich Hoffnung. Das ist halt auch eine andere Generation als die Rentner um Merz. Auch bei Wüst in NRW gehe ich davon aus, dass er noch viel gutes für das Land bewegen wird.

      Antworten
      • Tt07 meint

        22.12.2025 um 10:26

        Du scheinst nicht in NRW zu wohnen

        Antworten
        • Fuji meint

          22.12.2025 um 10:43

          In der Sonntagsfrage von infratest dimap vom 29.06.2025 steht die CDU mit Wüst in NRW mit 39 Prozent ganz einsam an der Spitze. Danach folgen die SPD mit 16 Prozent und die Grünen mit 15 Prozent.

        • eBikerin meint

          22.12.2025 um 13:56

          „In der Sonntagsfrage von infratest dimap vom 29.06.2025 “
          hast du nichts aktuelleres?

        • Fuji meint

          22.12.2025 um 14:18

          Mir gefallen die Umfragen aus dem Sommer immer besser, weil die Menschen da einfach besser gelaunt sind ….
          Aber es musste auch schnell gehen.

        • Fuji meint

          22.12.2025 um 17:29

          Die aktuellen Umfragen kann ich hier leider nicht posten, sonst fällt mein Argumentationsgebäude in sich zusammen.

        • Fuji meint

          22.12.2025 um 19:45

          Naja lieber Namensvetter, ein bisschen was tun könntest du schon mal für dein Geld. Wir sind ja hier nicht bei VW. Also bis morgen um 6:13 hätte ich gerne die aktuellen Unfragewerte für Wüst in NRW. Danke.

      • Gernot meint

        22.12.2025 um 10:52

        Günther sagt vieles, was richtig ist. Er ist ein moderner Konservativer. Hoffnung macht das aber nicht, denn in der Union haben Merz, Spahn, Linnemann, Söder, Dobrindt das Sagen. Alles ahnungslose, skrupellose Dampfplauderer, denen es nur um Kulturkampf geht und nicht darum, dass Deutschland eine Zukunft hat. Günther ist in der Union derzeit ein absoluter Außenseiter ohne Machtbasis. Die Spitze der Union kopiert den MAGA-Nonsens aus den USA.

        Antworten
        • Fuji meint

          22.12.2025 um 16:27

          Das stimmt natürlich. Gerade Spahn ist sehr gefährlich und hat große Ambitionen, Kanzler zu werden. Ich hoffe allerdings auf so gravierende Fehler, dass das Personal der CDU mittelfristig ausgetauscht werden muss und dann Platz geschaffen wird für einen Neuanfang mit Leuten wie Günter und Wüst.

      • Tt07 meint

        22.12.2025 um 11:10

        Und daraus leitest Du konkret was ab?

        Antworten
    • Envision meint

      22.12.2025 um 11:16

      Gibt genug die es genau anders herum sehen, vor paar Wochen auf Feier mit einem Partner Unternehmensberatung Gespräch gehabt, für den Standort sieht es zappenduster aus, wird eigentlich nur noch schlimmer werden, weil wir uns mit Abgaben/Steuern/Lohn/Energiekosten gerade erdrosseln und die linksgrüne Politik leider eher noch Schippe drauf als runter nehmen will und sich dann fragt warum hier nix mehr passiert – die Unternehmer haben schlicht weg keinen Bock ihr Geld hier zu versemmeln,
      Der Standort ist für nicht ideologische Investitionen weitgehend tot, will man nicht wissen wie schlimm das in 10 Jahren wird, wenn mit den Babyboomern ein erheblicher Teil der Industrie gleich mit verschwunden sein wird, wer zahlt die Rechnungen des Sozialstaat ?

      Antworten
      • Andi EE meint

        22.12.2025 um 12:17

        @Envision
        „… weil wir uns mit Abgaben/Steuern/Lohn/Energiekosten gerade erdrosseln und die linksgrüne Politik leider eher noch Schippe drauf als runter nehmen will und sich dann fragt warum hier nix mehr passiert – die Unternehmer haben schlicht weg keinen Bock ihr Geld hier zu versemmeln,
        Der Standort ist für nicht ideologische Investitionen weitgehend tot, “

        – aber ihr hier trägt doch dieses Mindset mit
        – es sind alles geldgeile Säcke, die Deutsche Arbeitnehmer ausnehmen, die nicht bei euren OEMs arbeiten
        – und wenn Musk etwas gegen eure Behörden und Gewerkschaften sagt, ist er der leibhaftige Teufel
        – bei dem niemals mehr Produkte kaufen darf, das kollektive Sammeln hinter dieser völlig verrückten Ideologie, fördert ihr doch selber
        – das schaukelt sich ja gegenseitig hoch, die Unternehmer müssen ja das moralaufgeladene „Gutmenschentum“ 1:1 mitmachen, sonst werden sie von eurem Mob entrüstet abgestraft.
        – ich stelle fest, dass immer mehr Unternehmer diesen ganzen Medien- und Politikschwachsinn nicht mehr mitmachen. Die ausländischen Sündenböcke nicht mehr ausreichen um die schlechte Lage zu erklären, die kommen jetzt auch an die Kasse.
        – wenn man die Meinung nicht mehr äussern kann, und immer gleich eine Million Moralapostel zum blockieren dieser Äusserung auf die Barrikade gehen, ist keine Selbstkorrektur mehr möglich.
        – ihr seid doch in diesem Zustand, es trieft nur vor Moral, Sozial, Ethik, es ist alles blockiert, niemand kann mehr was Substanzielles anschieben, weil einem immer das Maul verboten wird.
        – Z.B. man müsste Rohstoffe selber abbauen, aber wie ist das möglich, wenn der Apostel für Moral, Sozial, Ethik und Umwelt sofort zur Stelle ist und keinerlei Kompromisse mehr zulässt.
        – wenn man eure Medien/Tagesschau zuhört, sind alle ausländischen Unternehmer schlimm, überall zerstören die die Umwelt. Nur der eigene verwendete Rohstoff ist gut. Und die Politik von aussen ist immer schlecht, egal wenn sie sich um den Frieden bemüht, es immer das Schlimmste bei allen anderen zu vermuten. Und je erfolgreicher die sind, desto schlimmer sind sie. Und das Narrativ wird bis Erbrechen repetiert. Der Selensky wird immer noch jeden Abend im Oval Office gedemütigt …

        In den USA mit den Demokraten war es ja ähnlich, man hat das Geld mit der Gießkanne an alle Gutmenschen (NGO) verteilt, egal wie ineffizient die das Geld eingesetzt haben. Es gibt in diesem Gutmenschentum keine Selbstkorrektur mehr, ich denke das muss man mit dem Hammer (Trump) beenden. Alle wollen ja nett sein, aber wenn man immer nett ist und Geld verteilt und niemand darf mehr das infrage stellen, dass man (USA) sämtliche Organisationen (UNO, WHX) durchfuttert, auf ewige Zeiten ein riesiges Handelsdefizite in Kauf nimmt, alle wirtschaftsflüchtlinge aus Südamerika aufnimmt.

        Es ist aus dem Ruder gelaufen. Linke und grüne Politik ist nicht schlecht, aber sie muss auch ökonomisch funktionieren. Und wenn sie einfach Geld verschenkt, nützt das am Schluss nur ganz, ganz wenigen.

        Antworten
  9. Andreas meint

    22.12.2025 um 09:20

    Schleswig-Holstein ist auch eher einer der letzen Bundesländer, wo es Sinn machen würde eine Batterieproduktion anzusiedeln. Die müssen in der Nähe zu den Automobilbauern sein.

    Antworten
    • Fuji meint

      22.12.2025 um 09:24

      Aufgrund der Nähe zum billigen Strom macht eine Zellproduktion natürlich Sinn in Schleswig-Holstein. Deshalb wollte Northvolt da auch hin. Ich würde sogar so weit gehen, dass jede Industrie in der Nähe des günstigen Offshore Stroms sehr viel Sinn macht. Es ist wie bei den Immobilien: Lage Lage Lage.

      Antworten
    • Gernot meint

      22.12.2025 um 09:51

      Die Batteriezellen von Heide z.B. nach Wolfsburg zu schaffen, kostet ca. 10 Cent pro kWh Batteriezellen. 1 Cent Unterschied beim Strompreis macht aber schon 20 Cent pro kWh Batteriezellen aus.

      Wenn die von der EU geforderte Aufteilung Deutschlands in mehrere Strompreiszonen kommt, wird es nur noch sinnvoll sein, solche Fabriken in Schleswig-Holstein und Niedersachsen zu bauen. Bayern fährt dann die Ernte ein für eine jahrzehntelang verfehlte Energiepolitik und wird auf Jahre die deutschlandweit höchsten Stromkosten haben.

      Antworten
      • Fuji meint

        22.12.2025 um 10:00

        In Wolfsburg gibt es ja immer noch keine Elektroautoproduktion. Aber Emden ist auch nicht weit weg. Das ginge von Heide aus sogar mit E-Trucks.

        Antworten
        • Ossisailor meint

          22.12.2025 um 12:11

          Das ginge auch mit E-Trucks von Heide nach Wolfsburg oder sonstwohin.

        • Fuji meint

          22.12.2025 um 17:34

          Mit den richtigen E Trucks geht selbstverständlich alles, aber die gibt es natürlich nur von Tesla.
          VW wird kaum den Tesla Semi nach Deutschland holen, und bis MAN soweit ist mit ihren E Trucks vergehen noch Jahre.

        • Fuji meint

          22.12.2025 um 19:49

          Vermutlich bist du einfach zu sehr auf Tesla fixiert, Namensvetter. Es ist doch egal, was da fährt, Hauptsache es ist kein Verbrenner. Das ist doch eigentlich ganz einfach. Also nur Mut, du schaffst das auch noch. Bald spendest du bestimmt auch an die DUH.

    • McGybrush meint

      22.12.2025 um 10:02

      Jein. Die Rohstoffe, kommen sie denn über das Wasser, würden auch SH einige Vorteile bieten. Zumal es dann egal ist.

      Zumal es dann egal ist.
      A) Schiff legt an, Batterie, Transport, Autobauer.
      B) Schiff legt an, Transport, Batterie, Autobauer.

      Ja und Windstrom hat auch Vorteile.

      Antworten

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