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Cylib erhält 63,4 Millionen Fördermittel für LFP-Batterierecyclinganlage in Dormagen

22.12.2025 in Politik von Thomas Langenbucher | 2 Kommentare

Cylib

Bild: Cylib

Das deutsche Batterierecyclingunternehmen Cylib hat sich eine Förderung in Höhe von 63,4 Millionen Euro vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) gesichert, um die zweite Ausbaustufe seiner Anlage in Dormagen zu finanzieren.

Die Förderung durch das STARK-Programm ermögliche es, Europas erste dedizierte LFP-Recyclinglinie (Lithium-Eisenphosphat) im industriellen Maßstab zu errichten, so Cylib. Damit werde die geplante Gesamtkapazität der Anlage auf 60.000 Tonnen jährlich verdoppelt – das entspreche 140.000 Elektrofahrzeugbatterien.

„Diese Förderung sendet ein starkes Signal, dass Deutschland entschlossen ist, in Europas Kreislaufwirtschaft und Rohstoffresilienz zu investieren“, sagt Lilian Schwich, Mitgründerin und Co-CEO von Cylib. „Wir sind dankbar für diese Unterstützung, die unsere Vision bestätigt und es uns ermöglicht, die LFP-Recyclinginfrastruktur bereitzustellen, die Europa dringend benötigt.“

Das 2022 in Aachen gegründete Unternehmen Cylib betreibt seit 2023 eine Pilotanlage und beschäftigt mittlerweile ein Team von über 120 Mitarbeitern. Der Produktionsstart am Standort Chempark Dormagen ist für 2027 geplant. Bis heute hat sich Cylib über 140 Millionen Euro Finanzierung durch Eigenkapital (Series A) und Fördermittel gesichert.

Die Erweiterung positioniere das Unternehmen als ersten industriellen Betreiber Europas, der in der Lage ist, alle wichtigen Zellchemien – NMC (Nickel-Mangan-Kobalt) und LFP – im industriellen Maßstab zu verarbeiten, erklärt Cylib. „Diese umfassende Fähigkeit adressiert direkt Europas kritische Abhängigkeit von kritischen Rohstoffen, insbesondere aus China, und reagiert gleichzeitig auf dynamische Marktentwicklung. LFP-Batterien machen mittlerweile fast 50 % des globalen Elektrofahrzeug-Batteriemarktes aus und dominieren stationäre Energiespeichersysteme, dennoch fehlt Europa derzeit eine dedizierte LFP-Recyclinginfrastruktur – was sowohl ein strategisches Risiko als auch eine bedeutende Marktlücke für die heimische Materialrückgewinnung darstellt.“

Schließung der europäischen LFP-Recyclinglücke

Die Förderung in Höhe von 63,4 Millionen Euro wird eine LFP-Recyclinglinie mit einer Kapazität von 30.000 Tonnen finanzieren, die die geplante NMC-Kapazität der Anlage von 30.000 Tonnen ergänzt. Während sich europäische Recyclingbemühungen historisch auf hochwertige NMC-Batterien konzentriert haben, gewinnt das günstigere LFP rasch Marktanteile.

„Unsere Pilotprojekte mit Partnern aus ganz Europa liefern eine klare Botschaft: LFP-Recyclingkapazität wird jetzt benötigt“, sagt Gideon Schwich, Mitgründer und Co-CEO. „Die Förderung unterstützt unsere Entwicklung von der erfolgreichen Pilotierung zum industriellen Betrieb. Ein wichtiger Schritt hin zu einer widerstandsfähigen europäischen Batteriewertschöpfungskette.“

Stärkung der Strukturtransformation in Nordrhein-Westfalen

Die STARK-geförderte (Stärkung der Transformationsdynamik und Aufbruch in den Revieren und an den Kohlekraftwerkstandorten) Erweiterung verfolgt mehrere Transformationsziele für das Rheinische Revier:

  • Regionale Wirtschaftsentwicklung: Schaffung von zusätzlich 180 Arbeitsplätzen in einer strukturell im Wandel befindlichen Region
  • Technologieführerschaft: Etablierung von LFP-Recyclingkapazitäten im industriellen Maßstab, die neu für Europa sind
  • Erhöhte Rückgewinnungsraten: Erreichen von 90 % Materialrückgewinnung für LFP- und NMC-Batteriechemien unter Anwendung eines Lithium-First-Ansatzes
  • Klimawirkung: Reduzierung der Treibhausgasemissionen um 80 % im Vergleich zur Primärgewinnung
  • Lieferkettenresilienz: Aufbau von Partnerschaften entlang der gesamten Batteriewertschöpfungskette

Die Cylib-Anlage in Dormagen wird laut dem Unternehmen mit geschlossenen Wassersystemen und minimaler Abfallerzeugung betrieben und gewährleiste gleichzeitig die vollständige Einhaltung der EU-Batterieverordnung. Die Produktion soll 2027 beginnen, wobei die Kapazität sukzessive ausgebaut wird.

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Via: Cylib
Tags: Batterie, Förderung, Nachhaltigkeit, RecyclingUnternehmen: Cylib
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Future meint

    22.12.2025 um 17:42

    Beeindruckend die Fördermittel für Cylib, Recycling wird in Zukunft noch viel wichtiger wenn uns China den Rohstoffhahn abdreht.
    Ich bin auch für Recycling von Menschen. Vorne kommt das streitbare Deutsche IGM Mitglied rein, und hinten der willige Lohnsklave nach Chinesischem Vorbild raus.
    Nur das bringt unser schönes Land wieder nach vorne, auch ganz ohne Optimus.

    Antworten
  2. Gernot meint

    22.12.2025 um 10:23

    Das 3795. Batterie-Recycling-Projekt in Deutschland. Wir können keine Batterien bauen. Aber wir können alle Batterien weltweit recyceln. Allerdings ist da noch völlig offen, ob das wirtschaftlich überhaupt sinnvoll ist.

    Dadurch, dass Batteriezellen immer billiger werden und die Lithiumpreise seit der Preisspitze Ende 2022 auf etwa 10% des damaligen Preises gefallen sind, sinkt der Schwellwert, was Recycling noch kosten darf, damit es ökonomisch noch sinnvoll ist.

    Natürlich ist Recycling ökologisch meist sinnvoll. Aber es muss eben auch einen Business Case geben. Die recycelten Rohstoffe dürfen nicht teurer sein als neu geförderte Rohstoffe. Das muss entweder über Marktpreise oder über Regulierung sichergestellt werden. Ist das nicht der Fall, dann ist Recycling ein Verlustgeschäft.

    Antworten

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