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Elektroauto-Leasing: Aktuelle Angebote & Vergleich

Studie zeigt: Preisschere bei E-Autos zwischen China und Deutschland

12.01.2026 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 6 Kommentare

BYD-Atto3

Bild: BYD

Chinesische Elektroautohersteller wie BYD locken ihre Kunden in der Heimat mit niedrigen Preisen, während vergleichbare Modelle in Deutschland deutlich teurer angeboten werden. Eine Studie des Center Automotive Research (CAR) zeigt, dass deutsche Käufer im Schnitt 47 Prozent mehr für dasselbe Modell zahlen müssen als chinesische Kunden. Besonders stark fällt der Unterschied bei Batteriefahrzeugen chinesischer Marken aus, die hierzulande im Schnitt 118 Prozent teurer sind.

Auch bei Tesla und europäischen Herstellern zeigt sich ein deutlicher Preisaufschlag. Teslas kosten in Deutschland 23 Prozent mehr als in China, bei europäischen Marken liegt der Aufschlag bei 28 Prozent.

CAR-Leiter Ferdinand Dudenhöffer erklärt gegenüber dem Merkur, dass der aktuelle Preiskampf fast ausschließlich auf dem chinesischen Markt stattfinde. Dort lägen die Netto-Listenpreise der untersuchten 13 Modelle chinesischer Hersteller im Durchschnitt bei knapp 15.000 Euro. Der Experte erwartet, dass der Preisdruck in absehbarer Zeit auch auf die europäischen Märkte wirken wird.

Momentan ist davon in Deutschland jedoch wenig zu spüren. Hohe Vertriebskosten, noch wenig etablierte chinesische Marken und die Ende 2024 eingeführten EU-Zölle auf in der Volksrepublik gebaute E-Autos halten die Preise hierzulande hoch. „Über Nacht werde sich daran nichts ändern, mittelfristig sei jedoch Bewegung wahrscheinlich“, so Dudenhöffer.

Der chinesische Stromer-Riese BYD weist gegenüber Ippen.Media darauf hin, dass die Fahrzeuge für Europa in vielen Punkten von den chinesischen Modellen abweichen würden. Unterschiede bei Spezifikationen, Sicherheitsausstattung und Homologation führten dazu, dass Autos, die auf den ersten Blick gleich wirken, in Wahrheit deutlich verschieden seien. „Fahrzeuge, die in Europa zugelassen sind, sind nicht mit denen in China vergleichbar“, erklärt ein Sprecher.

Weitere Kostenfaktoren wie Transport, Marketing und Anpassungen an lokale Standards wirkten ebenfalls auf den Preis ein. BYD betont zudem, dass die Zollgebühren beim Import in EU-Staaten nicht an die deutsche Kundschaft weitergegeben würden.

Dudenhöffer sieht die derzeitigen Kosten für Elektroautos nicht als dauerhaft stabil an. „Preisschranken lassen sich mittelfristig nicht aufrechterhalten. Der große Exportdruck nagt in den nächsten drei Jahren an den Preisen und Rabatten“, prognostiziert er. Die Studie deutet darauf hin, dass die Preise für Elektroautos in den kommenden Jahren weiter sinken könnten.

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Via: Merkur.de
Tags: China, Europa, PreiseUnternehmen: BYD
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. A.Hörmann meint

    12.01.2026 um 13:17

    Die Profitgier der Autoindutrie hat sich in den letzten Jahren hochgeschaukelt. Lieber verkauft man wenige Autos, anstatt auf fetten Profit zu verzichten. Ob diese Politik für immer funktioniert, bleibt abzuwarten. Iregndwann geht den meisten Leuten, das Geld aus, um sich ein Auto zu kaufen. Man hat ja schließlich auch noch andere Kosten, die steigen und steigen.

    Antworten
    • hu.ms meint

      12.01.2026 um 19:02

      Die zulassungszahlen zeigen aber was anderes…

      Antworten
  2. Future meint

    12.01.2026 um 12:26

    In Deutschland waren auch heimische Autos schon immer teurer als anderswo. Deshalb gab es früher auch immer diese Reimporte. Das war das Geschäftsmodell von vielen schlauen Händlern. Heute ist das wohl nicht mehr so einfach. Dem Händler aus Berlin, der die vielen IDs aus China importiert hat, wurde der Verkauf ja verboten, weil VW das nicht wollte.

    Antworten
    • hu.ms meint

      12.01.2026 um 19:04

      Falsch !
      Der grund war, dass die fahrzeuge nicht den VW-vorgaben für eine zulassung in europa entsprachen, sondern denen in china.

      Antworten
      • Lataffa meint

        12.01.2026 um 22:28

        Die 22 Id.6 Crozz wurden auch nicht aus China importiert, sondern bei einem tschechischen Händler zu entsprechendem Aufpreis gekauft.
        Kein E Call, kein funktionierendes Infotainment System, andere Software und Hochvolttechnik. Keine Garantie, etc., die Käufer wären ganz schön angeschmiert gewesen. Und das für laut Händler 14% Marge? Ziemlich naiv, oder d.umm.
        Hyundai hatte gen gleichen Fall schon 2021, auch da hatte ein Gericht den Verkauf untersagt.

        Antworten
  3. Futureman meint

    12.01.2026 um 12:10

    Da jetzt die Zölle fallen sollen, wird der Druck aus China nach größer in Europa Fahrzeuge zu verkaufen. Selbst wenn es Mindestpreise geben soll, wird durch höhere Marge der Markt noch interessanter werden. Gerade weil der Preisdruck in China so groß ist und immer neue Marktteilnehmer dazu kommen. Die besten Chancen sehe ich das kurzfristig bei Leapmotor durch die Nutzung des Vertriebnetzes von Stellantis und die passenden Fahrzeuge.

    Antworten

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