Porsche hat 2025 weltweit insgesamt 279.449 Fahrzeuge an Kunden übergeben. Im Vorjahreszeitraum waren es 310.718, das entspricht einem Rückgang von 10 Prozent. Mit 84.328 Auslieferungen war der Macan die meistverkaufte Modellreihe. Nordamerika bleibt mit 86.229 Auslieferungen die größte Vertriebsregion, der Wert entspricht dem Vorjahresniveau. Elektroautos wurden 2025 insgesamt 61.706 Einheiten an Kunden übergeben (2024: 39.114).
„Nach mehreren Rekordjahren liegen wir mit den Auslieferungen in 2025 unter dem Vorjahresniveau. Diese Entwicklung entspricht unseren Erwartungen und ist auf Angebotslücken beim 718 und Macan Verbrenner, die anhaltend schwächere Nachfrage nach exklusiven Produkten in China sowie unsere wertorientierte Angebotssteuerung zurückzuführen“, erklärt Matthias Becker, Vorstand für Vertrieb und Marketing der Porsche AG.
„In 2025 haben wir unsere Kundinnen und Kunden mit großartigen Fahrzeugen begeistert – so zum Beispiel dem 911 Turbo S mit T-Hybrid-Antrieb“, so Becker weiter. Die Resonanz auf den vor wenigen Wochen erfolgten Verkaufsstart des Cayenne Electric zeige zudem, dass Porsche „mit seinen innovativen und hoch performanten Produkten“ die Kundenerwartungen treffe.
Porsche hat sich 2025 neu aufgestellt und seine ehrgeizige Strategie zur Elektrifizierung zurückgefahren. „Der Auslieferungsmix in 2025 unterstreicht, dass der Sportwagenhersteller mit seiner Ausweitung des Antriebsdreiklangs – Verbrenner, Plug-in-Hybrid, vollelektrisch – konsequent den weltweiten Kundenwünschen folgt“, heißt es nun.
22,2 Prozent vollelektrische Fahrzeuge
2025 waren 34,4 Prozent der weltweit ausgelieferten Porsche-Fahrzeuge elektrifiziert (+7,4 Prozentpunkte). Diese unterteilen sich in 22,2 Prozent vollelektrische Fahrzeuge und 12,1 Prozent Plug-in-Hybride. Damit liege der globale Anteil vollelektrischer Fahrzeuge am oberen Ende des ausgegebenen Zielkorridors von 20 bis 22 Prozent für das Jahr 2025, unterstreicht der Sportwagenbauer. In Europa seien 2025 erstmals mehr elektrifizierte Fahrzeuge als reine Verbrenner ausgeliefert worden (57,9 % Elektrifizierungsanteil), dabei sei jedes dritte Fahrzeug vollelektrisch gewesen.
Bei Panamera und Cayenne dominierten die Plug-in-Hybrid-Derivate die europäische Auslieferungsstatistik. Gleichzeitig setze der 911 als Verbrenner und T-Hybrid mit weltweit 51.583 Auslieferungen eine neue Bestmarke.
Nordamerika weiter größte Vertriebsregion
Mit 86.229 Auslieferungen war 2025 Nordamerika analog 2024 die größte Vertriebsregion. Nach Rekordauslieferungen im Jahr 2024 rangierte die Vertriebsregion Übersee- und Wachstumsmärkte ebenfalls weitgehend auf Vorjahresniveau. Hier wurden 54.974 Fahrzeuge (-1 %) an Kunden ausgeliefert. In Europa (ohne Deutschland) hat Porsche bis Ende des zurückliegenden Jahres 66.340 Fahrzeuge ausgeliefert, 13 Prozent weniger als 2024. Im Heimatmarkt Deutschland nahmen 29.968 Kunden ihr Fahrzeug entgegen, ein Minus von 16 Prozent. Ursache für den Rückgang in beiden Regionen sind unter anderem Angebotslücken beim 718 und Macan mit Verbrennerantrieb aufgrund von EU-Vorschriften zur Cybersicherheit.
In China wurden 41.938 Fahrzeuge in Kundenhand übergeben (-26 %). Wesentliche Gründe für den Rückgang blieben die herausfordernden Marktbedingungen vor allem im Luxussegment sowie der insbesondere bei vollelektrischen Modellen sehr intensive Wettbewerb im chinesischen Markt, so Porsche. Der Fokus des Unternehmens liege weiterhin „auf einem wertorientierten Absatz“.
Macan die volumenstärkste Modellreihe
Vom mittelgroßen SUV Macan wurden 84.328 Fahrzeuge in Kundenhand übergeben (+2 %). Über die Hälfte davon (45.367 Fahrzeuge) entfallen auf die im Laufe des Jahres 2024 eingeführte neue E-Auto-Generation. Parallel wird in den meisten Märkten außerhalb der EU weiterhin der Macan mit Verbrennungsmotor angeboten, von ihm wurden 38.961 Einheiten ausgeliefert. Die Oberklasselimousine Panamera wurde bis Ende Dezember 27.701 Mal ausgeliefert (-6 %).
Von der Sportwagen-Ikone 911 wurden bis Ende Dezember 51.583 Fahrzeuge an Kunden übergeben (+1 %), damit erzielt der 911 erneut einen Auslieferungsrekord. Die kleinen Sportwagen 718 Boxster und 718 Cayman verzeichneten 18.612 Auslieferungen, das sind 21 Prozent weniger als im Vorjahr. Ursächlich hierfür ist insbesondere der Auslauf der Modellreihe, die Produktion wurde im Oktober 2025 eingestellt.
Vom als Sportlimousine und Kombi erhältlichen Elektroauto Taycan wurden 16.339 Exemplare an Kunden ausgeliefert (-22 %). Hauptgrund sei der verlangsamte Hochlauf der Elektromobilität, erklärt der Hersteller. Das große SUV Cayenne wurde 80.886 Mal in Kundenhand übergeben – dies entspricht einem Rückgang von 21 Prozent und ist den Angaben zufolge unter anderem auf Nachholeffekte im Vorjahr zurückzuführen. Der neue vollelektrische Cayenne wird ab dem Frühjahr parallel zum Modell mit Verbrenner- und Plug-in-Hybrid-Antrieb angeboten.
„Auch in 2026 haben wir einen klaren Fokus: Wir wollen Nachfrage und Angebot gemäß unserer Strategie ‚value over volume‘ aussteuern. Gleichzeitig planen wir unser Volumen für das Jahr 2026 infolge des Produktionsauslaufs von 718 und Macan mit Verbrennungsmotor realistisch“, so Vertriebschef Becker. Parallel investiere Porsche „konsequent in den Antriebsdreiklang“. Ein wichtiger Baustein sei der Ausbau des Individualisierungsprogramms – sowohl im Bereich der Exclusive Manufaktur als auch beim Sonderwunsch-Programm. Damit trage man dem stetig steigenden Individualisierungswunsch seiner Kunden Rechnung.

Jörg2 meint
Ich hatte gehofft der kleine Goliath&Co könne uns das erklären.
Andi EE meint
Entfernt, da themenfern. Die Redaktion.
Gasbremse meint
Das „hochperformante Produkt“ E-Cayenne muss sich hinsichtlich WLTP von einem nicht viel mehr als halb so teuren iX3 in die Ecke stellen lassen. Oder sollte es „halbperformant“ heißen?
Jakob meint
Hast du bei den vergleichbaren Verbrennern auch schon gejammert, weil der Porsche mehr verbraucht hat als der X3?
Mal ehrlich, den Cayenne musst du wenn schon mit dem X5 vergleichen und wen interessiert bei einem Porsche der WLTP-Verbrauch, außer die EU? Der iX3 ist auf maximale Effizienz getrimmt und der Porsche nicht.
Paule meint
„Der iX3 ist auf maximale Effizienz getrimmt und der Porsche nicht.“
Ach was.
„Der Porsche Taycan erreicht maximale Effizienz durch seine 800-Volt-Architektur für ultraschnelles Laden, optimierte Rekuperation (bis zu 400 kW) und eine neue Generation von E-Maschinen, was zu bis zu 35 % mehr WLTP-Reichweite (bis 678 km) führt, besonders bei der Performance-Batterie Plus mit 105 kWh (brutto). Die Effizienz wird auch durch weniger Gewicht und verbesserte Aerodynamik gesteigert, was den Stromverbrauch senkt und längere Strecken ermöglicht, ohne Abstriche bei der Sportwagen-Performance zu machen.“
„Umfangreiche Effizienzmaßnahmen
Für die gleichzeitige Verbesserung von Performance und Effizienz sind mehrere Faktoren verantwortlich: ein weiterentwickelter Antriebsstrang mit neuem, bis zu 80 kW stärkerem Hinterachsmotor bei allen Modellen, ein modifizierter Pulswechselrichter mit optimierter Software, leistungsfähigere Batterien, ein überarbeitetes Thermokonzept, eine Wärmepumpe der nächsten Generation und eine geänderte Rekuperations- und Allradstrategie.“
Also alles nur Gewäsch?
Powerwall Thorsten meint
Der Gentleman genießt und schweigt
Aber Applaus für jedes verkaufte BEV gibt es natürlich trotzdem
Paule meint
Da möchte ich doch mal helfen, falls versehentlich die reflexartige Erwähnung von Tesla untergegangen ist.
Muss man sich mal ansehe, was mit den in jeder Hinsicht steinalten Modellen und Megaflops wie CT möglich war. Dieser Vergleich zeigt deutlich, wie schlimm es um Porsche und seine BEVs steht.
„Für das Gesamtjahr 2025 produzierte und lieferte Tesla rund 53.900 (Produktion) bzw. 50.850 (Auslieferung) Fahrzeuge Model S, Model X und Cybertruck.“
Ich helfe doch gerne.
Gunnar meint
Ich kann deinem Kommentar leider nicht entnehmen, ob du nun Bashing gegen Porsche oder gegen Tesla betreibst. Bitte nochmal nach schärfen und konkretisieren.
Andi EE meint
Das interessiert doch nicht, Tesla braucht die Modelle CT, S und X ja nicht. Sie haben die Kassenschlager MY und M3.
Paule meint
Ja leider, denn ich brauche den CT. Meine Bestellung setzt schon Schimmel an. Die ins Auge gefasste Alternative – Produktion eingestellt.
Andi EE meint
Du hast ja gewusst, dass der so wie er ist, wahrscheinlich nicht in die EU exportiert werden kann? Sorry, da kann man dich nicht damit rechnen, dass der bestellt werden kann.
Paule meint
Die Hoffnung stirbt zuletzt. Die Einladung zum CT Event letztes Jahr war ja bestimmt nicht um mir zu zeigen, „äätsch bäätsch“ DEN wirst du nie bekommen. Auf meine Frage, warum die Order nicht einfach storniert wird: man soll die Hoffnung nie aufgeben.
Paule meint
Porsche schließt in China sein eigenes, selbst errichtetes Schnellladenetzwerk und dünnt sein Händlernetz aus (ca. 30-40 % Reduzierung bis 2026). Porsche reduziert die Anzahl der Verkaufsstandorte deutlich, von etwa 144 auf rund 80 bis Ende 2026.
Klar, hier schreibt man dann „dass die 2 oder 3 Porsche Zentren hier selbsttätig kriminell aktiv wurden“.
Zwei oder drei. Schon klar. Epischer Absturz passt schon eher.
Paule meint
Gunnar, das kannst du auch nicht erkennen, denn ich schreibe immer völlig neutral.
banquo meint
Da schließt Porsche aus einem Wachstum der Macan-Verkäufe im vergangenen Jahr, dass eine Verbrenner Ausführung fehlt. Was soll diese ständige Gier nach Wachstum und mehr Gewinn? Das Modell gibt es erst 12 Jahre und der e-Macan überzeugt in allen Eigenschaften innerhalb seiner Klasse.
Jakob meint
Wenn die Möglichkeit besteht mehr Geld zu verdienen, dann wird es gemacht. Porsche könnte bestimmt noch zusätzlich einige Macan als Verbrenner in der EU Verkaufen, nur müsste dieser leider eingestellt werden. Nicht jeder steht auf E-Autos und ob die Elektroversion günstiger im Unterhalt ist, interessiert auch nicht jeden.
Gunnar meint
Mehr eMacans als Verbrenner-Macans verkauft. So muss das sein. Dieser Trend setzt sich hoffentlich auch beim Cayenne durch. Wenn es ähnlich läuft, könnte Porsche in diesem Jahr eine sechsstellige Anzahl an Elektroautos verkaufen. Wir werden sehen.
Haubentaucher meint
Das ist vermutlich kein Trend beim Macan, da es ihn in EU nur noch elektrisch gibt. Er soll aber als PHEV/Verbrenner zurückkommen.
Andi EE meint
Das ist echt brutal, dass man auf dem stark wachsenden asiatischen Markt so schwach abschneidet. -26% in China und kein Ende in Sicht.
„Steuerbefreiung: Die Kaufsteuerbefreiung für sogenannte New Energy Vehicles (NEVs), inklusive batterieelektrischer Fahrzeuge (BEVs) und Plug-in-Hybride (PHEVs), wurde bis Ende 2027 verlängert.“
Das wird die Verkäufe von reinen Elektroherstellern eher positiv denn negativ beeinflussen. China ist wirklich extrem positiv zu sehen, die wollen ganz bestimmt ihre eigene Industrie pushen, aber es hilft auch Klima und Umwelt! 👍
Und bezüglich Porsche ist das finanzielle Ergebnis viel wichtiger, als ob man da jetzt 10% weniger Fahrzeuge verkauft hat. Nach dem Q3 Desaster mit der Milliarde Minus muss jetzt eine Korrektur kommen, sonst wird’s übel.
eBikerin meint
die Kaufsteuerbefreiung nützt Porsche nichts, da die als Luxus eingestuft sind.
Paule meint
Epischer Einbruch, nach unten durchgereicht, auf dem Weg ins Tal der Tränen. Magenschwinger.
Hab ich noch was vergessen?
Achja, Aktie, minus 30 Prozent im Jahr, auf dem Weg in die Pennystocks.
Mäx meint
Marktanteil ;)
Paule meint
..in Deutschland 🤣
Future meint
In China schließen Porschezentren von heute auf morgen, ohne das Porsche überhaupt seine Kunden darüber vorab informiert. Die ärgern sich nun über Porsche wegen ihrer vorab bezahlten Wartungspakete. Die Verkaufsräume standen vorher schon wochenlang leer. Den Deutschen will man diese Bilder nicht zumuten, aber im Ausland wird darüber berichtet. Das ist nur noch tragisch, was mit Porsche im einst wichtigsten Einzelmarkt passiert ist. (Quelle: Forococheselectricoscom)
Mäx meint
Schöne Geschichte.
Am Ende hast du aber vergessen zu erwähnen, dass die 2 oder 3 Porsche Zentren hier selbsttätig kriminell aktiv wurden und es sich nicht um eine Entscheidung der Firma Porsche handelte.
Die bemühen sich zusammen mit der chinesischen Polizei nämlich gerade um eine Lösung für die geschädigten Kunden.
Aber gut…der eine liest Tesla Geschichten einseitig, der andere Porsche/VW Geschichten.
Gleichzeitig bezichtigt man jeweils die andere Gruppe Fanboys zu sein…
Schöne Welt.
Paule meint
Jaja, und VW will auch nichts vio den nach Russslland verkauften VWs wissen. Schon klar, solche Geschichten sind bekannt.
Da machen welche illegal Porschezentren auf, und niemand merkt was. Jaja…
Future meint
Mäx, was hat denn jetzt Tesla mit dem Absturz von Porsche zu tun?
»Porsche reduziert die Anzahl der Verkaufsstandorte deutlich, von etwa 144 auf rund 80 bis Ende 2026«, schreibt Paule oben. Die Schließungen sind doch etwas ganz normales und haben mit Wirtschaftlichkeit zu tun. Vermutlich hört man sowas nicht so gern, weil Porsche so ein Heiligtum in der deutschen Autoindustrie darstellt. Das hört man hier im Blog ja immer wieder. Mir sind Autos vollkommen egal. Wichtig ist mir nur die Elektromobilität wegen der besseren Klimabilanz.
Mäx meint
@Paule
Hab ich was von illegalen Porsche Zentren geschrieben?
Die Mitarbeiter der Porsche Zentren haben die Showrooms leergeräumt, also die Fahrzeuge geklaut und sind untergetaucht.
Ja, Porsche hat wohl etwas due diligence schleifen lassen, aber Porsche (China) selber hat nicht die Kunden geprellt weil sie hopplahopp das Autohaus zugesperrt haben, sondern eben einzelne Mitarbeiter.
Kleiner aber feiner Unterschied, der so auch klar kommuniziert wird, wenn man sich die ganze Geschichte anguckt und mehr liest als nur eine Überschrift.
@Future
Jetzt liest du dir einfach nochmal den Kommentar durch, denkst nochmal fleißig nach was Paule und ich geschrieben haben und formulierst eine neue Antwort die auch zur Unterhaltung passt.
Lataffa meint
Future, beantworte doch mal die Frage von Mäx, warum du hier absichtlich Falschnachrichten verbreitest über den Grund der Schließungen.
Eigentlich kannst du dir die Antwort sparen, hier kennt inzwischen jeder deine “ Mission“: Trollen und RageBait verbreiten ;-)
Paule meint
Erinnert mich an Fälle, wo Bankmitarbeiter die Konten der Kunden geplündert haben.
Bank: „Wir waren das nicht, das waren die Mitarbeiter“
So will sich Porsche wohl auch aus der Nummer rausziehen. Spätestens beim Thema „vorab bezahlten Wartungspakete“ wird es gänzlich unglaubwürdig. Und klar, wie immer kann VW nicht online sehen, was mit ihren Autos los ist und wohin sie verschoben werden. Ich erinnere an EINEN CT, den sich ein Mann mit Bart besorgt hat, riesen Aufreger, und dem Hersteller war es problemlos möglich, ihn zu deaktivieren. Bei Porsche sieht man nicht, wenn Fahrzeuge verschwinden? Ja, klar. Klingt alles sehr überzeugend.
Andi EE meint
@Future
„Die Schließungen sind doch etwas ganz normales und haben mit Wirtschaftlichkeit zu tun. … Wichtig ist mir nur die Elektromobilität wegen der besseren Klimabilanz.“
Es muss ökonomisch funktionieren, sonst kann man sich die Elektromobilität nicht leisten. Das ist das Verrückte hier, es scheint völlig egal zu sein, ob die Deutschen OEMs mit BEV was verdienen. Aber so kann es nicht funktionieren, diese Konzerne kollabieren, je höher der Elektroanteil ist. Deshalb dieses Umschwenken mit dem Aussetzen der CO2-Strafen (Erhöhung), deshalb Technologieoffenheit. Diese Konzerne würden eine Erhöhung nicht überleben. Aber heute wurde ja wieder eine Subvention beschlossen, 3000€?
Future meint
Porsche hat in 2021 noch 95.000 Fahrzeuge in China abgesetzt. Jetzt sind es weniger als die Hälfte. Der CEO von Porsche China, Pan Liqi, hat auch offiziell bestätigt, dass deshalb von den ursprünglich fast 150 Händlern bis Ende 2025 bereits auf 120 reduziert wurde und in 2026 dann weiter auf etwa 80 reduziert werden soll. Das Porsche-Geschäft wird also extrem heruntergefahren im größten Markt – und zwar sehr schnell. Mary würde es episch nennen. Der Weg des Herunterfahrens verläuft offenbar nicht so, wie man es als Kunde von einer weltweiten Premiummarke erwartet. Das gehört bei einem Absturz aber wohl hinzu und wir werden es uns weiter ansehen.
Mäx meint
@Paule
Autohaus = Franchisenehmer
Dem Franchisenehmer wurde wegen „serious violations of dealer agreements and applicable laws“ gekündigt.
Es wurden wohl auch Gehälter von Mitarbeitern nicht bezahlt usw.
Aber das ist wie gesagt höchstens Porsche due diligence geschuldet, aber ansonsten sind die Kriminellen die schuldigen Mitarbeiter des Autohauses.
Wartungspakete:
Weißt du mit wem der Wartungsvertrag geschlossen wurde?
Porsche oder dem Autohaus?
Wenn mit Porsche, brauchen sich die Kunden auch keine Sorgen machen und das ganze ist ein Nothing Burger, weil die Kunden einfach woanders hinfahren können. So hat es Porsche auch schon kommuniziert.
Ansonsten bemüht sich Porsche auch gerade allen die schon Anzahlungen geleistet haben oder schon ein Fahrzeug bekommen haben aber keine Dokumente vom Autohaus (conformity certificates zur Zulassung) weiterzuhelfen.
Das hätte man alles schreiben können, oder man berichtet eben sehr einseitig und stellt das auch noch so hin, als ob die Porsche Deutschland AG die Leute in China abgezogen hat…
Mäx meint
@Future
Nein, deine Geschichte (interessant übrigens, dass hier so viele Leute unterwegs sind die wohl irgendwie immer mal wieder spanische Quellen benutzen…naja, bestimmt ein Zufall…) ist eben nicht dadurch passiert, dass Porsche hopplahopp die Zentren schließt, sondern hat andere Hintergründe.
Wie gesagt, einfach nochmal durchlesen, was ich so geschrieben habe.
Future meint
@Mäx, in der täglichen Presseschau macht es natürlich Sinn, auch mal ausländische Portale zu nutzen, weil es bestimmte Themen nicht so leicht in die heimischen Medien schaffen.
Porsche China hat doch bestätigt, dass von 150 auf 80 Porsche Zentren reduziert werden soll. Offenbar kommt es bei diesen geplanten Schließungen nun zu »Unregelmäßigkeiten«. Für das Kundenvertrauen und das Image der Marke ist sowas vermutlich nicht so ideal.
Futureman meint
Einbruch in Hauptmarkt China innerhalb von 4 Jahren um 50%. Wo früher das Geld verdient wurde, geht jetzt die Panik um. Da kann es schonmal zu Kurzschluss Reaktionen kommen. Wenn der Absturz dort weiter geht, was mangels passender Modelle passieren wird, gibt es dort wohl gar keine Porsche Händler mehr.
Paule meint
Den Strom hat man bei Porsche in China schon abgeschaltet. Bald geht das Licht komplett aus.
Hochmut kommt vor dem Fall.
Mäx meint
„Angebotslücken beim Macan Verbrenner“
Macan Absatz: +1%
Man geht also davon aus man hätte noch deutlich mehr verkaufen können wenn man einen Verbrenner Macan gehabt hätte?
Okay, schauen wir uns die anderen nicht Sportwagen Baureihen an, ob sich die Verbrenner gut verkaufen:
Panamera -6%
Cayenne -21%
Oh, da geht die Argumentationskette ja gar nicht gut auf…
Taycan -22%…finde hat das Auto nicht verdient.
Von der E Mobilität betrachtet ist das wirklich ein gutes Auto (Reichweite und Ladegeschwindigkeit).
Aber natürlich hat die Restwertdiskussion und die anhaltenden Rückrufe nicht für eine positive Entwicklung beigetragen.
Die zweite Version scheint bisher aber solide zu sein.
Jakob meint
Es gibt noch genug Menschen, die einen Macan kaufen würden wenn dieser als Verbrenner angeboten wird. Ist aktuell in der EU nur leider nicht mehr möglich.
Paule meint
Hab in Sevilla Leute gesehen, die zahlen richtig viel Geld dafür, mit einer klapprigen Kutsche im Kreis zu fahren, immer entlang der unangenehm riechenden gelbbraunen Spur. Also ja, kann mir deine Aussage gut vorstellen.
Future meint
Ein interessanter und passender Vergleich: Die Verbrenner von Porsche und die Pferdekutschen in vielen spanischen Städten. Das liest sich wie im Literaturseminar.