Tesla hat seine Geschäftszahlen für das vierte Quartal sowie das gesamte zurückliegende Jahr veröffentlicht. 2025 machte der US-Konzern demnach nur etwas weniger Umsatz, der Gewinn ging dagegen deutlich zurück.
Für das letzte Quartal meldete der Elektroautobauer einen Umsatz von rund knapp 24,9 Milliarden Dollar (20,8 Mrd. Euro/-3 %). Der Nettogewinn lag bei 840 Millionen Dollar (702 Mio. Euro/-61 %). Im gesamten Jahr 2025 betrug der Umsatz 94,8 Milliarden Dollar (79,2 Mrd. Euro/-3 %), der Nettogewinn 3,8 Milliarden Dollar (3,2 Mrd. Euro/-46 %).
Der Großteil des Umsatzes entfiel in den Monaten Oktober, November und Dezember mit rund 17,7 Milliarden Dollar auf das Automobilsegment (-11 %). 542 Millionen Dollar (Q4 2024: 692 Mio. Dollar) wurden durch den Verkauf sogenannter Regulatory Credits an Hersteller mit weniger umweltfreundlichen Pkw zum Verbessern ihrer CO2-Bilanz erlöst. Die operative Marge des Konzerns betrug im vierten Quartal des Jahres 5,7 Prozent, im Vorjahresquartal waren es 6,2 Prozent.
Unter dem Strich lag der Umsatz im Automobilsegment im letzten Jahr bei 69,5 Milliarden Dollar (58,1 Mrd. Euro/-10 %). Regulatory Credits wurden im Umfang von rund 2,1 Milliarden Dollar verkauft, 2024 waren es 2,7 Milliarden Dollar. Die operative Marge betrug 4,6 Prozent, nach 7,2 Prozent im Vorjahr.
Tesla stellte im Q4 2025 insgesamt 434.358 Elektroautos her (-5 %), 418.227 wurden ausgeliefert (-16 %). Den größten Anteil hatten mit 422.652 produzierten (-3 %) und 406.585 ausgelieferten Exemplaren (-14 %) die Mittelklasse-Modelle Model 3 und Model Y. Die Premium-Stromer Model S und Model X sowie der „Cybertruck“ und der Lkw Semi kamen auf 11.706 gebaute (-48 %) und 11.642 gelieferte Einheiten (-51 %).
Im kompletten Jahr 2025 baute Tesla 1.654.667 Elektroautos und lieferte 1.636.129 Vollstromer aus. Damit wurden 7 Prozent weniger Fahrzeuge hergestellt und 9 Prozent weniger ausgeliefert. Vom Model 3/Y wurden 1.600.767 Einheiten gefertigt (-5 %) und 1.585.279 ausgeliefert (-7 %), von den anderen Modellen 53.900 gebaut (-43 %) und 50.850 (-40 %) ausgeliefert.
Stärkerer Fokus auf KI und Robotik
Tesla bezeichnet 2025 als ein entscheidendes Jahr, in dem man die Mission weiter ausgebaut und den Übergang von einem hardwareorientierten Unternehmen zu einem physischen Künstliche-Intelligenz-Unternehmen fortgesetzt habe. CEO Elon Musk sieht die Zukunft des Konzerns nicht mehr in E-Pkw und nachhaltigen Energielösungen, sondern vor allem in hochautomatisierten Fahrzeugen als „Robotaxis“ sowie dem flexibel einsetzbaren humanoiden Roboter „Optimus“.
„2026 werden wir weiter in die Infrastruktur investieren, die zur Unterstützung sauberer Energie und autonomer Transportmittel und Roboter erforderlich ist, darunter die Inbetriebnahme von sechs neuen Produktionslinien für Fahrzeuge, Roboter, Energiespeicher und Batterien“, erklärt Tesla. „Gleichzeitig werden wir unsere bestehenden Fabriken, Ladestationen und Servicezentren weiter nutzen, um das künftige Wachstum zu unterstützen.“
Tesla ist eigener Aussage nach fokussiert auf die maximale Auslastung seiner bestehenden Werke. Die Auslieferungen im neuen Jahr hingen von der Gesamtnachfrage, der Stabilität der Lieferketten sowie internen Abwägungen hinsichtlich der Lieferung an Kunden und der Bestückung der eigenen Flotte ab. Gleichzeitig achte man auf eine solide Bilanz und ausreichende Liquidität, um Produktentwicklung, langfristige Kapazitätserweiterungen und eine stärkere vertikale Integration finanzieren zu können, heißt es.
Während weiter an der Senkung der Produktions- und Betriebskosten gearbeitet wird, sollen künftig Künstliche-Intelligenz-, Software- und flottenbasierte Erlöse an Bedeutung gewinnen. „Wir entwickeln uns weiter und erweitern unsere Produktpalette mit Fokus auf Kosten, Skalierbarkeit und zukünftigen Monetarisierungsmöglichkeiten durch Dienste, die auf unserer Künstliche-Intelligenz-Software basieren“, so das Unternehmen.
Die großen Elektroautos Model S und Model X stellt Tesla angesichts seines neuen Fokus demnächst ein.

R2D2 meint
Was bei den vielen (komischen) Postings völlig ungegangen ist: Das Model S ist bei weitem einem das schönste Fahrzeug das ever gebaut wurde. Einfach Zeitlos und wunderschön.
Future meint
Zeitlosigkeit ist in der Tat ein wichtiges Kriterium. Zeitlosigkeit ist ein großer Vorteil für die Nutzer, weil das Fahrzeug über einen langen Zeitraum modern wirkt.
Zeitlosigkeit spart auch Kosten, weil der Hersteller die Optik nicht ständig an neue Trends anpassen muss. Gerade bei margenschwachen Elektroautos ist das bestimmt sinnvoll.
Merkwürdigerweise wird hier im Blog gerade Tesla immer wieder dafür kritisiert, dass die Autos ein so zeitloses Design haben. Tesla achtet da vermutlich auch mehr auf die Kosten, denn Tesla kann nicht so verschwenderisch kalkulieren, weil es sein Elektroautogeschäft nicht mit dem Verkauf von Millionen Verbrennern kompensieren kann.
Franz von Holzhausen hat das in einem Interview mal ganz gut beschrieben: Zeitlosigkeit und Gefälligkeit seien wichtige Kriterien gewesen, um eine große Zielgruppe in unterschiedlichsten Märkten mit einem einheitlichen Entwurf anzusprechen.
hu.ms meint
„CEO Elon Musk sieht die Zukunft des Konzerns nicht mehr in E-Pkw und nachhaltigen Energielösungen, sondern vor allem in hochautomatisierten Fahrzeugen als „Robotaxis“ sowie dem flexibel einsetzbaren humanoiden Roboter „Optimus“. “
Genau das habe ich hier schon seit monaten geschrieben: BEV interessieren Elon nicht mehr. Deshalb kommen weder neue modelle noch grosse updates, die man an der form sofort auf der strasse erkennen könnte und demzufolge auch stärker gekauft würden.
Ich vermute, er hat auch verstanden, dass der china-absatz nur noch eine zeitfrage ist.
Und nochmal den kernpunkt: als 2017 das M3 kam gab es jahrelang nichts vergleichbares in P/L. Jetzt aber fährt schon waymo 250.000 mal wöchentlichen ohne „sicherheitsfahrer“ leute in den städten herum – in wenigen wochen auch in NY und Tokyo. Auch andere sind auf diesem gebiet mit teilerforgen aktiv. Tesla wird also diesmal sicher nicht der erste sein. Folglich sind die erwartungen für diesen bereich viel zu hoch geschraubt. 2017 waren sie berechtigt – diesmal eben nicht !
Ach ja: roboter mit gleicher leistungsfähigkeit werden sogar im ach so technisch rückständigen D entwickelt. Auch hier kein vorsprung !
MichaelEV meint
Und schon 1-2 Steps weiter in der Zukunft zu sein bedeutet das andere sein lassen zu müssen? Oder braucht man für autonome Fahrzeuge nicht auch Autos, Ladeinfrastruktur und Energie bzw. gehen KI und Energie und umgekehrt nicht sowieso Hand in Hand?
Waymo hat die teurere und spezifischere (immer neuer Einarbeitungs- und Anpassungsaufwand) Lösung, Tesla die günstige und generische (auch nicht auf Fahren beschränkt). Da stellt sich gar nicht die Frage, was sich durchsetzen wird…
Mary Schmitt meint
Tesla hat gar keine Lösung. Auch in Spanien haben sie mal wieder Level 2 beantragt. Dabei wäre Level 4 möglich gewesen. Hat z.B. Iveco beantragt.
MichaelEV meint
Das verwechselt du z.B. mit VW und Co. Da hat man keine Lösungen, da wird nur was halbgares eingekauft. Nutzen maximal eingestampft (eine Route, ein kleines Gebiet), zig Sensoren, alles mit HD Maps aufbereitet.
Bei Iveco spielt dann der verschriene Sicherheitsfahrer plötzlich auch keine Rolle mehr und es ist „automatisiert“, mit autonom hat das nichts zu tun.
hu.ms meint
Na Michael, wieder mal meinen beitrag nicht genau gelesen und verstanden ?
Kennst du den unterschied zwischen nicht mehr interessieren und einstellen ?
MichaelEV meint
„einstellen“ ist ja ein feuchter Traum einiger hier.
Aber auch „nicht mehr interessieren“ ist BS, die autonomen Fahrzeuge sind BEVs und der nächste viel größere Evolutionssprung nach der reinen Antriebswende.
hu.ms meint
Michael, du weisst genau, dass mit „nicht mehr interessieren“ mehr stückzahlen verkaufen durch weiterentwicklung, faceliftes und neue modelle gemeint ist.
Mary Schmitt meint
Teslas hohe Gewinnerwartungen früherer Tage hatten stets keine Grundlage. Erst kam die Produktion nicht in Gang, dann war die Quali Katastrophe und dann brach die Nachfrage zusammen. Zudem baut man zu teuer, hat keine Plattformstrategie. Beim Ladenetz hatte man sich verzockt mit 500 V. Bei der Zellproduktion hat man sich mit 4680 verzockt. Zudem hat man es geschafft, bei nur fünf Modellen zwei Megaflops zu generieren.
Also muss man jetzt ablenken auf andere Themenfelder. Nur hat man sonst nichts, kein autonomes Fahren, keinen funktionablen humanoiden Roboter. Mit gekauften Zellen von CATL Großspeicher zu bauen, ist nur im Protektionismus denkbar und selbst da nur so lange, wie CATL nicht selber als Lieferant auftritt. Also führt man ne Show auf, bis die ernsten Investierer ihre Schäfchen im Trockenen haben. Und dann platzt die Bombe.
Powerwall Thorsten meint
Applaus Applaus rufen diejenigen, die sich etwas näher mit Tesla und deren Produkten beschäftigen.
Was die Bürogemeinschaft unter vielerlei Nicks schon seit Jahren prognostiziert und hier alles schreibt ….. Schall und Rauch
Time will teach them
Mehr ist dazu eigentlich nicht zu sagen.
IDFan meint
Ich glaube, man kann sagen: Die Time hat geteached. Das ist doch kein übliches Muster, dass man nach Jahren in der Verlustzone dann endlich mit hochlaufender Produktion gute Gewinne macht, um dramatisch abzustürzen. Sondern das zeigt, man hat schlimme Managementfehler begangen und ist am Ende. Zwei Baureihen werden eingestellt und eigentlich wäre auch eine Dritte erforderlich wie auch eigentlich ein Werk überflüssig geworden ist. Wie man hört, ist der Januar für Tesla eine weitere Ohrfeige geworden. Optimus und FSD gibt es nicht als funktionierendes Produkt, das ist ein ferngesteuerter Scam.
Futureman meint
Fast 100 Milliarden Umsatz, die andere (alte) Autohersteller nicht machen konnten. Und trotz weiterhin massiven Ausbau von Infrastruktur wie Fabriken und Supercharger bleibt immer noch ein Gewinn übrig. Tesla steckt immer noch viel Geld pro verkauften Fahrzeug in zukünftige Märkte, in denen nur einige andere Hersteller in Zukunft überhaupt mitspielen.
Bei Fahrzeugen und Großspeichern ist dank Skalierung noch einiges an Einsparung drin. Die Frage ist, wann z.B. das Model 3 in „Südkora“-Version (25.000€) kommt? Zusammen mit den anderen Versionen ist dann für jeden etwas dabei. Ja, die Optik bleibt bei fast jedem facelift ziemlich gleich. Aber vielen sind mehr die Funktionen und das Preis/Leistungsverhältnis wichtig. Und da bleibt Tesla unschlagbar.
R2D2 meint
Welcher Gewinn? In dem Ergebnis den der Artikel wiedergibt, sind noch die CO2 Zertifikate mit drin. Die sind seit Jahreswechsel gestrichen, dank seinem ex buddy im weißen Haus. Tesla steht ab Jan. 2026 mit blanker Hose da. Da wird nix viel mit Gewinnaussichten sein.
MichaelEV meint
Sind sie das?
Was wäre die Auswirkung, wenn die Zertifikate weg wären? Förderung und CO2-Flottenziele sind in den großen Märkten der Antrieb für Konkurrenten Angebot zu schaffen, dass es sonst nicht geben würde.
Wenn die Konkurrenz weg ist soll das schlecht für Tesla sein? Wohl nicht!
MichaelEV meint
In Europa ist es überwiegend so. 2020 und 2025 war Tesla Teil eines Pools und auch das nicht im geringsten mit Volumen und Planbarkeit um darauf neue Produktionskapazitäten auszurichten.
2021 bis 2024 war Tesla nicht Teil eines Pools in Europa, es wurden keine Credits verkauft. Die 2025-Pools sind mit dem neuen Jahr aufgelöst, für 2026 sind keine Käufer in Aussicht und erst recht nicht planbar.
Deine Story ist also nur pure Theorie! Das kleine bisschen, was für Tesla an Credits in Europa abfällt, ist wirkungslos. Anders als bei anderen Herstellern, wo große Teile des BEV-Volumens darauf basieren.
Teslas Produktion hat nichts mit Credits zu tun, das ist doch purer FUD. Die Credits entstehen durch ein System, dass Verbrenner bestrafen und BEVs fördern soll. Die Förderung in Anspruch zu nehmen ist nichts verwerfliches, sondern genau so vom Regulator vorgesehen.
MichaelEV meint
Hier falsch…
Futureman meint
In dem Jahresbericht von 2025 zählt der Gewinn von 2025. Und der ist höher als bei vielen anderen Autoherstellern. Und die meisten davon investieren gerade nicht massiv in neue Fertigungsstellen, in Batterieherstellung, in Lithiumminen, in ein weltweites Ladenetz usw. usw.
Sollte also in diesem Jahr in einem Markt ein Bereich rausfallen (CO2-Credits) und Tesla will weiterhin Gewinn erwirtschaften, kann einfach einer der vielen Investitionsbereiche auf das Maß der anderen Hersteller runtergefahren werden und der Gewinn wäre noch höher. Wird Tesla aber wohl (zum Glück) nicht machen und weiter in die Zukunft investieren. Und selbst wenn die gleiche Gewinnsumme als Verlust in der Bilanz steht, könnte Tesla noch ein Jahrzehnt von den Barreserven leben. Oder mehrere Jahrzehnte um auf den Schuldenstand von anderen Unternehmen (z.B. VW) zu kommen.
R2D2 meint
Merkst du eigentlich noch irgendwas vom Leben? DAS Thema hier ist Börse, Aktienwert, Gewinn und Aussichten. Da interessiert nicht niemand mehr was letzte Woche war.
TSLA hält sich gegenwärtig einzig daran, das Tesla eigentlich garnix mit Autos zu tun hat, sondern mit Sooftware ( *g) und Robotik.
Future meint
Tesla gehört doch zu den Magnificent 7 – so wie auch Microsoft und Apple – das sind alles Techunternehmen. Als Autohersteller wurde Tesla an der Börse doch nie gesehen. Tech ist immer eine Wette auf die Zukunft.
M. meint
Die wurden noch nie als Autobauer gesehen, obwohl sie über Jahre nichts als Autos gebaut haben und bis heute nur dort wirklich Geld verdienen?
Das muss ich doch mal ernsthaft bezweifeln!
Dass Musk das so nicht mehr gesehen haben will – das ist verständlich. Sonst wären die Zukunftsaussichten ja auch wirklich trübe. Die Flucht aus dem Geschäftsbereich ist eine Notwendigkeit, kein früherer Plan.
Wie man an Vorstellungen zu Kleinwagen usw. vielleicht auch sehen kann, wenn man denn will…
Uwe meint
Tesla investiert extrem viel Geld in die Zukunft … und macht (ohne Verbrenner) immer noch Gewinne!
(Ich glaube Amazon hatte auch viele Jahre keine/kaum Gewinner gemacht).
Und wenn dann Andere ihren letzten Diesel mit ganz vielen Knöpfen und Lidar verkaufen (falls sie da überhaupt noch existieren), bietet Tesla bereits Robotaxis, Optimus, KI & more an ;-)
Aber schimpft ruhig weiter, wenn es euch beruhigt ;-)))))
MK meint
Die Frage ist doch: Investiert Tesla in die Zukunft oder in Hirngespinste? Wie laufen eigentlich grade die „autonomen“ Taxis, die in extra gebauten Tunneln in Las Vegas fahren? In welchen Stückzahlen verkauft sich der 2016 vorgestellte Semi? Wie gut läuft der Cybertruck?
Sie haben also ganz sicher recht, dass Diesel schneller aussterben werden als viele wahrhaben wollen…das haben mittlerweile aber sogar VW und Mercedes erkannt.
Sonst ist aber einfach Fakt, dass nachdem Tesla echt mall absoluter Vorreiter bei den eAutos war, seit bald 10 Jahren nur noch Ankündigungen kommen statt neuer erfolgreicher Produkte. Und was Tesla tatsächlich in Forschung und Entwicklung investiert? ich weiß es nicht, aber all zu viel kann es nicht sein…
Und der Gewinn ist eine Marge im einstelligen Prozentbereich und stammt zu über der Hälfte aus dem Verkauf von CO2-Zertifikaten…eine Einnahmequelle, die Donald Trump in den USA zum 01.01.2026 weitgehend abgeschafft hat und die für europäische Verkäufe auf Grund steigender eigener eAuto-Anteile kaum noch Relevanz hat. Der Rest des Gewinns reicht dann nicht mal zum Inflationsausgleich. Weil das vergessen viele: „Gewinn“ bedeutet nicht „verfügbares Kapital“. Wenn Maschinen und Anlagen z.B. im Schnitt 2% pro Jahr teurer werden mit der Inflation, muss man diese Summe alleine schon als Gewinn erwirtschaften, um nur den „Status Quo“ erhalten zu können.
PS: Ich habe mir letztes Jahr ein Skoda-eAuto gekauft…auch, weil es im Gegensatz zu seinen VW Schwestermodellen wieder mehr Knöpfe hat. Einen Lautstärkeregler blind ertasten zu können ohne den Blick von der Straße abzuwenden hat aus meiner viele Vorteile. Das ist natürlich meine persönliche Meinung…aktuelle Entwicklungen deuten aber darauf hin, dass es der Meinung der Mehrheit der europäischen bevölkerung entspricht.
MichaelEV meint
Mal zur Einordnung:
Der ganze Konzern VW verkauft weltweit weniger BEVs als Tesla nur vom Model Y – über viele Modelle und Marken verteilt. Und dabei nutzt VW alle Mittel – in viel größerem Umfang CO2-Credits, viel Leasing, viel Flottengeschäft, hohe Rabatte.
Future meint
Außerdem muss VW seine Elektroautos querfinanzieren mit dem Verkauf von Millionen Verbrennern. Das wird kein sinnvolles Geschäftsmodell für die Zukunft sein.
M. meint
Das ist es ja auch nicht.
VW ist ein träger Tanker mit verkrusteten Strukturen, das kann man nicht anders sehen.
Aber wenn der Tanker irgendwann mal die Richtung geändert hat, fährt der (hoffentlich) auch wieder in die richtige Richtung.
Man hat zu lange nicht heftig genug an Steuer gedreht und die falschen Produkte geliefert. Man wird bald wissen, ob die eingeschlagene Richtung wieder stimmt. Dann muss da nicht mehr ewig quersubventioniert werden.
Uwe meint
Ja richtig, in den letzten Jahren war es eher etwas mau mit neuen Produkten. Aber ich denke, da muss man Musk „verstehen“; er will Mobilität entwickeln, und nicht einfach nur Autos bauen.
In seinem Hirn lebt er schon weit in der Zukunft, und hat deshalb auch das „kleinere Model“ abgesagt, und sich ganz auf das Robotaxi, Roboter, autonomes Fahren und KI konzentriert. Bis da Ergebnisse Realität werden, dauert es … aber wenn zb FSD „funktioniert“, dann mit einem Schlag auf der ganzen Welt.
Und zur Ehrlichkeit gehört dazu, dass das autonome Fahren noch KEINER geschafft hat … nur wenn es einer (zuerst) schafft, dann höchstwahrscheinlich Tesla, weil die u.a. extrem viele Daten haben … ja, Elons Zeitangaben entsprechen oft nicht der Realität, aber in seinem Kopf ist es halt schon fertig ;-)
Was ich am meisten an Musk schätze ist, dass er vieles macht (und damit Risiken eingeht), was ein normaler CEO nie im Leben wagen würde. Aber lieber er macht und scheitert mit der Hälfte, als nichts zu wagen … aber die andere Hälfte ist dann erfolgreich.
– keiner hat sein ganzes Kapital in den Hochlauf der Elektromobilität gesteckt … er hat … und damit die Welt verändert
– keiner hat sein ganzes Kapital in die Entwicklung von wieder verwendbaren Raketen gesteckt … er hat … und die ganzen staatlichen Raumfahrbehörden der Welt düpiert.
Auch wenn nicht alles klappt bzw. richtig ist, was er macht, wette ich auf ihn!
Future meint
Diese Haltung und der Mut bei Musk ist ziemlich einzigartig in der Unternehmenswelt. Wenn Tesla seinen Ansatz zum autonomen Fahren verwirklicht, wird das ein großer Erfolg. Die Technologie von Waymo ist dagegen doch viel zu teuer und viel zu umständlich, um sich überall durchzusetzen.
Uwe meint
PS:
„Einen Lautstärkeregler blind ertasten zu können ohne den Blick von der Straße abzuwenden hat aus meiner viele Vorteile.“
Richtig … das mache ich mit dem linken Scrollrad auf dem Lenkrad … dafür muss ich noch nicht mal die Hand vom Lenkrad nehmen und zur Mittelkonsole greifen … aber diese Funktion haben ja mittlerweile sehr viele auf dem Lenkrad.
Temperatur oder Wischer auch per „langer Klick“ auf Scrollrad … oder Sprachsteuerung … ist sogar noch sicherer, als den richtigen Knopf zu suchen … auch wenn viele „Autotests“ lieber gegenteilig bewerten … man muss ja seine Anzeigenkunden schützen ;-)
David meint
Ich hatte schon ein paarmal letztes Jahr sinngemäß geschrieben, wenn die Diskussion zu hitzig war: Ganz ruhig, liebe Leute, behaltet eure Nerven, die braucht ihr noch, wenn wir das Jahresergebnis 2025 besprechen. Jetzt ist es da und man verdient praktisch nichts, vor allen Dingen nicht, wenn man die CO2 Ablassbriefe nicht berücksichtigt. Da kann man sagen: Aber die gibt es doch. Ja, aber wenn man sie nutzt, ist man damit ein Verbrennerhersteller, was ja manche Tesla-Fans bei Dritten verachtenswert finden. Das ist das eine, das andere ist, dieses Jahr gibt es keine mehr. Was machen sie dieses Jahr ohne diese Gutschriften und ohne jegliche Neuerung, während der Rest der Welt vor Neuerungen strotzt? Und ganz ehrlich: diese billigen Tricks auf Kindergartenniveau, wo ein Teleoperator den Wagen steuert und ein Sicherheitsfahrer hinterherfährt, beweisen doch nur, dass es bei Tesla kein autonomes fahren zeitnahe geben wird. Das gleiche beim Optimus, der ferngesteuert wird.
Future meint
Würde VW noch Geld verdienen mit den paar Elektroautos, wenn sie dafür nicht Millionen Verbrennen verkaufen müssten?
Warum sind denn die 1,6 Mio. Teslas keine Elektroautos von VW geworden? Offenbar wird Tesla also gebraucht, weil es immer noch viel zu wenig Elektroautos von VW gibt.
hu.ms meint
VW hat die BEV-kalkulation auf höhere stückzahlen ausgelegt, die aber nicht bestellt werden. Bekanntlich sind allein in europa rd. 25 % der kapazitäten nicht genutzt. Sh. ausfallschichten und sogar schliessungsgerüchte in Zwickau.
Je mehr MEB-BEV VW vrkauft umso margenträchtiger werden diese. ist doch logisch, dass sich dann die gemeinkosten auf mehr fahrzeuge verteilen – das ist plattform-kaltkulation.
Am schlimmsten hat es damit VW in china erwischt.
Kein wunder also dass der gewinn so stark eingebrochen ist und die stinker- die BEV-produktion subventionieren müssen.
Ich schätze die kostendeckende BEV-produktion bei mind. 1,2 mio. einheiten.
Es wurde ja gegengesteuert: in china für china entwickelte BEV die die nächsten monate dort zu kaufen sind. Erfolg ungewiss.
In europa mehrfache facelifts um vertriebsbehindernde fehler zu korrigieren:
aussenoptik, innenanmutung, bedienelemente zurück auf haptisch, reichweiten und ladegeschwindkeitssteigerung – sehr umfangreich dieses jahr bei ID.4 und ID.3.
Erfolg wahrscheindlich.
Aber zruück zu tesla:
Da wurde mal angekündigt, dass autokäufer, die das grosse FSD supervised zukaufen, ihre teslas auch als fahrerlose taxis betreiben können.
Davon ist schon länger nicht mehr die rede !
Elon will das robo-cab-geschäft mit tesla-eignen autos machen !
Wieder mal die käufer angeschmiert !
Und so hat jeder hersteller seine probleme und derfizite.
hu.ms meint
… und noch zu den 1,2 mio. :
Dürfte auch die stückzahl sein, unterhalb der auch bei tesla ohne die credits die verlustzone beginnen wird.
M. meint
3,8 Mrd. Gewinn – 2,1 Mrd. Regulatory Credits = 1,7 Mrd. mit den eigentlichen Produkten.
Bei 94,8 Mrd. Umsatz.
Kein Wunder, dass es hier so ruhig ist.
Haubentaucher meint
Was sind die „eigentlichen“ Produkte?
Michael Koch meint
Autos
M. meint
Und Großbatterien.
Hätte nicht gedacht, dass das so schwer zu erkennen ist, aber hier muss man mit allem rechnen.
David meint
Die eigentlichen Produkte von Tesla sind das Versprechen und die Unwahrheit. Diese beiden Produkte laufen weiterhin gut. Nachdem Model S und X jetzt endlich eingestellt sind, wartet man auf den offiziellen Bescheid, dass auch die 4680 eingestellt wird, dann wartet man, dass der CyberTruck eingestellt wird. Und natürlich muss man auch ein Schlussstrich unter Roadster und Semi und Grünheide machen. Da ist also noch viel zu tun im Abschwung.
M. meint
Ja, aber die Versprechen machen keinen Umsatz, die pushen nur den Aktienkurs.
Die Autos sind das, was verkauft wird. Und die Batterien.
Obwohl. Das stimmt gar nicht. Die Versprechen haben schon viele der Autos verkauft, und ein paar davon sind auch schon recycled, ohne dass die Versprechen zwischenzeitlich wahrgeworden sind.
Michael Koch meint
Und gleichzeitig kommt die Konkurrenz in Europa endlich in die Gänge und braucht immer weniger Credits extern einzukaufen…und in den USA geht es zwar nciht wirklich voran, Trump hat aber die Vorgaben in den CO2-Gesetzen gelockert, so dass auch da die Verbrenner-Hersteller dieses Jahr weniger Credits benötigen. Somit bricht diese Grundlage aktuell im Rekordtempo weg.
Mäx meint
Im Q4 waren die höher als in Q2 und Q3, einzig Q1 war höher.
Wegbrechen im Rekordtempo sehe ich da jetzt nicht.
Michael Koch meint
Es geht aber doch um den Jahresvergleich. Dass das letzte Quartal in dem Bereich am besten läuft ist kein Geheimnis…immerhin werden die Durchschnittswerte am Ende des Jahres für das gesamte Kalenderjahr gemittelt ausgerechnet und kein Autohersteller will für CO2-Zertifikate blechen, die man gar nicht braucht. Also kauft man immer eher zu wenige und kauft dann im letzten Quartal des Jahres nach, was man tatsächlich noch braucht.
MichaelEV meint
Die Geschichte erzählt man sich ja schon seit Jahren, die bekommt langsam einen Bart.
Fakt ist, dass sich die Ziele immer weiter verschärfen. 2025 gab es in Europa bekanntlich starke Problem bei der Zielerfüllung, 2030 kann das nochmal ganz anders aussehen.
Bzgl. der USA:
-meines Wissens sind die bisherigen Regeln in Kraft bis es vor Gericht endgültig geklärt ist.
-das Ziel hat sich mit 2026 erneut verschärft
-andere Hersteller haben ohne Förderung zu großen Teilen die Fähigkeit verloren es selbst zu lösen
-der schwebende Status bringt anderen Hersteller Unklarheit und bietet keine Planbarkeit
Bis zu einem abschließenden Urteil spricht eher alles für steigende Einnahmen. Und was wenn das Urteil anders ausfällt als man hier unterstellt?
Aztasu meint
Ja, Tesla ist ein Witz. Wenn man dazu noch die Subventionen und Marktabschottung miteinbezieht durch die Tesla die Preise in den USA oben halten konnte und von denen Tesla mit weiterem Abstand am meisten profitiert hat, dann würde Tesla einfach Verluste machen. Und zwar jedes Quartal und jedes Jahr.
Und das bei 1,635 Millionen E-Autos. Wie sieht das bei 1,5 Millionen aus, wie bei 1 Million. Tja, Teslas Geschichte ist ein Buch voller Unwahrheiten und nebulöser Versprechungen. Tesla hat keine effizientere Produktion, Tesla hat keinen technischen Vorsprung. Die Gültigkeit dieser Aussagen sind halt locker 5-6 Jahre her. Dennoch glauben daran die ganzen Fanboys die weiter veraltete Fahrzeuge von Tesla mit wenig moderner Ausstattung für viel Geld kaufen.
Das kommt nämlich auch noch obendrauf. Ohne die ganzen verblendeten Fanboys würde es der Marke noch schlechter gehen, man würde noch weniger absetzen.
MrBlueEyes meint
Time has told… und das ist der Anfang vom Abstieg…
David meint
So kann man es zusammenfassen. In ihrem Heimatland dürfte Tesla kein Wachstum bevorstehen, und in Europa dreht sich schon spürbar die Abwärtsspirale weiter. Oder glaubt jemand, dass die aktuelle Grönland-Debatte die Nachfrage nach Tesla befeuert?
MK meint
Ich glaube, dass tatsächlich zwar viele politische Gründe vorschieben, beim Kauf eines Autos dann der Idealismus aber doch recht weit hinten auf der Prioritätenliste steht. Viel mehr dürfte Tesla also die winzige Modellplatte (nur 2 Modelle in Europa…noch dazu beide mit gleicher „Grundfläche, also gleich lang). Das ist fast so, als würde VW nur noch ID.4 und ID.5 verkaufen und sich dann wundern, warum die eAutoverkäufe einbrechen.
Am Anfang hat das funktioniert: es gab ja keine Konkurrenz. Wer in Europa ein langstreckentaugliches eAuto wollte, landete zwangsläufig bei Tesla. Mittlerweile gibt es die Konkurrenz aber. Und während Tesla eine 4,70 m lange Limousine und ein 4,70 m langes SUV-Coupe (eine Bauform, die in Europa noch nie Erfolg hatte…nicht umsonst stellt VW den ID.5 dieses Jahr ersatzlos ein) anbietet, bekomme ich bei VW ein 4,60 m langes SUV, aber auch ein 5 m langen Kombi (ID.7) und einen 4,3 m langen Kompaktwagen (ID.3) oder einen wahlweise 4,7 m oder 5 m langen Familien-/Transportvan (ID.Buzz).
Also: Es gibt Kunden, die Autos nach Design und Image auswählen…es gibt aber eine zwar leisere, aber noch viel größere Kundengruppe, die Autos nach praktischen Gesichtspunkten auswählt. Was will jemand, der in aller Regel alleine unterwegs ist und sein Auto in einer Innenstadt imemr in engen Parklücken in Anwohnerparkzonen oder in uralten engen Parkhäusern unterbringen muss, mit so einem langen Auto wie einem Tesla? Auf der anderen Seite: Was tut eine Familie, die mit 2 Erwachsenen, 2 Kindern und einem großen Hund in den Urlaub fahren will? Will man kein kleiner Nischenhersteller sein, sondern ein großer Autokonzern, muss man diese unterschiedlichen Bedürfnisse bedienen.
MichaelEV meint
Mal zur Einordnung:
Der ganze Konzern VW verkauft weltweit weniger BEVs als Tesla nur vom Model Y – über viele Modelle und Marken verteilt. Und dabei nutzt VW alle Mittel – in viel größerem Umfang CO2-Credits, viel Leasing, viel Flottengeschäft, hohe Rabatte.
M. meint
Trotzdem Teil der Wahrheit:
– VW hat später damit angefangen und organisatorisch und vom Kundenstamm mehr andere Probleme als ein junges Unternehmen, das nicht diese gewachsenen Strukturen hat
– VW verkauft von Jahr zu Jahr mehr BEV, Tesla weniger. Das ist vielleicht nicht ganz unwichtig bei der Betrachtung der Zukunft, statt der Vergangenheit.
Fred Feuerstein meint
Ordnen wir das doch mal ein was ein gewisser M.oralapostel so von sich gibt:
VW hat also später angefangen. Mal kurzer Faktencheck: e-Golf und e-up! November 2013…Ok, das Model S kam bereits Juni 2012 zu den ersten Kunden. Gut, Volkswagen hat ein Jahr später angefangen. Die Aussage passt also.
VW verkauft also von Jahr zu Jahr mehr BEV. Kurzer Faktencheck:
2023: 771.100
2024: 744.800
2025: 983.100
Stimmt also nicht. Soviel dazu. Aber man muss immerhin feststellen, dass Volkswagen seit 2023 mehr als 60 % mehr BEV Modelle anbietet.
MichaelEV meint
“ VW verkauft von Jahr zu Jahr mehr BEV“
Weil sie müssen -> CO2-Flottenziele
M. meint
Fred, wenn du ernsthaft den E-Golf mit reinnimmst, mach die Produktionszahlen auch ab der Zeit. Und dann schau auf die Tendenz.
Sonst hat das nicht mehr Wert als eine Schlagzeile in der Blödzeitung.
Fred Feuerstein meint
Hat Volkswagen ab 2013 eModelle angeboten? Ja? Ok, danke für die Bestätigung.
Sind 2024 weniger Elektroautos von Volkswagen verkauft worden als 2023? Ja? Ok, auch hier, danke für die Bestätigung.
Ich weiß, passt dir nicht, ist aber egal.
M. meint
Also nochmal, für die ganz schwierigen Fälle:
Mach mal eine Statistik für die jährlichen Absatzzahlen 2013 bis 2025 und lege eine Trendlinie rein.
Ist nicht schwer – du trägst die jährlichen Absatzzahlen in eine kleine Tabelle ein, den Rest kann eine Tabellenkalkulation für dich erledigen. Hast du bestimmt schon mal irgendwo gesehen.
Falls du das auf die Reihe bekommst und irgendwelche Erkenntnisse erzielst – melde dich.
Andi EE meint
– Alles gut, der Gewinn könnte natürlich höher sein.
– Die Projekte Robotaxi, FSD und Semi sind im Zeitplan, das ist das Wichtigste.
– Optimismus für die Zulassung von FSD in weiteren Ländern
– steigende/gute Bruttomarge bei den Fahrzeugen (vermutlich dank FSD)
– Die stationäre Batterien / Energiegeschäft liefert ab.
– Auf der negative Seite sind die hohen Ausgaben für die neuen Fabriken
– was sich aber für die Zukunft auszahlen wird (weitere stationäre Batteriefabrik, Lithium-Raffinerie mit neuem Verfahren, und natürlich der AI-Hardware-Ausbau)
– bei den Autos stellt man S&X ein, super die werden sowieso nicht benötigt
BEV meint
mich würde ja interessieren wieviel Geld in die KI Infrastrutktur und in die Entwicklung von Optimus fließen, das verzerrt das Bild, man kann die Zahlen, die Autos sind deutlich rentabler als die Zahlen den Anschein machen
Andi EE meint
Das ist so. In diesem Jahr sollen die Ausgaben für neue Fabriken und Ausstattungen sich verdoppeln (20 Mrd. $). Das ist schon heavy, es muss ja dann auch mehr reinkommen um das laufend zu finanzieren. Von den Fahrzeugen kann da nicht viel mehr kommen, das muss über FSD und Robotaxi kommen … oder übergangsweise vom Cash-Berg den man angehäuft hat.
Die Chip-Fabrik steht ja auch noch an, aber erst etwas später. Hochleistungs-AI-Chips sollen der grosse limitierende Faktor beim Optimus sein. Musk hat nochmals betont, dass im Gegensatz zu Fahrzeugen, der Roboter ohne leistungsfähige Chips komplett nutzlos ist (verständlich). Die Supply-Chain muss hier frühzeitig angegangen werden (Beispiel Intel wie die sich schwer tun).
Mäx meint
„bei den Autos stellt man S&X ein, super die werden sowieso nicht benötigt“
Das dürfte evtl. auch die Marge verbessern.
Aber was passiert mit den Produktionskapazitäten? Oder abgerissen/Leerstand?
Warum nicht Cybertruck auch einstellen, nach dem Motto lieber ein Schrecken mit Ende als ein Schrecken ohne Ende?
„Die Projekte Robotaxi, FSD und Semi sind im Zeitplan, das ist das Wichtigste.“
Der Tesla Semi ist seit 3 Jahren immer im Zeitplan, bis er es nicht mehr ist.
Ähnlich FSD.
Man kommt dem Ziel immer näher, das erkenne ich, aber ob man bei 90% oder 50% ist und ob das dementsprechend im Zeitplan liegt, vermag ich nicht zu sagen.
Und die Aussagen von EM sind ja nicht ernst zu nehmen: Erst waren es soundso viele Millionen Meilen, jetzt sind es mehr, jedes Jahr ist es Ende des Jahres und sowieso eigentlich schon seit Jahren gelöst.
„steigende/gute Bruttomarge bei den Fahrzeugen (vermutlich dank FSD)“
Was meinst du damit? Weil FSD so teuer verkauft wird?
Die Takerate soll ja gering sein, weswegen der Preis ja von 12k wieder reduziert wurde. Dazu gab es ja die letzten Quartale immer wieder Zeiträume wo man übertragen konnte, also kein Geld verdient wurde.
Andi EE meint
„Aber was passiert mit den Produktionskapazitäten? Oder abgerissen/Leerstand?“
Nein die Roboterproduktion Optimus kommt dort rein.
„Warum nicht Cybertruck auch einstellen, nach dem Motto lieber ein Schrecken mit Ende als ein Schrecken ohne Ende?“
Das ist doch nicht nötig. Die Plattform ist mit der 48V Architektur, Drive by wire und 800V ja über euren hochgelobten Fahrzeugen. Es hat im Moment keine Priorität = angesprochen auf Pläne eines weniger polarisierendes Designs (Truck) auf dieser Plattform. Wird sicher auch für den zukünftigen Robo-Van = Bus für den Nahverkehr eingesetzt werden.
„Und die Aussagen von EM sind ja nicht ernst zu nehmen: Erst waren es soundso viele Millionen Meilen, jetzt sind es mehr, jedes Jahr ist es Ende des Jahres und sowieso eigentlich schon seit Jahren gelöst.“
Das ist lächerlich, lass doch den Kindergarten mal beiseite. Das System funktioniert hervorragend. Ohne private Gäste und folgende Saftey-Fahrzeuge soll es jetzt in Austin unterwegs sein. Der technologische Fortschritt ist einfach nur sensationell. Das ist echte Autonomie, die von Waymo hätte man problemlos Jahre vorher erreichen können, so Musk.
„Die Takerate soll ja gering sein, weswegen der Preis ja von 12k wieder reduziert wurde.“
Das Umgekehrte ist der Fall, sonst würden ja die Milliarden FSD-Kilometer nicht so stark steigen.
„Dazu gab es ja die letzten Quartale immer wieder Zeiträume wo man übertragen konnte, also kein Geld verdient wurde.“
Wenn man in immer mehr Ländern FSD genehmigt bekommt, spielt doch der Bestand keine Rolle. Und neu gibt es sowieso nur noch die Subscription.
M. meint
„Die Plattform ist mit der 48V Architektur, Drive by wire und 800V ja über euren hochgelobten Fahrzeugen.“
48V gibts woanders auch.
Drive by wire gibt’s woanders auch (sogar besser)
Dass du „800V“ auf die Liste schreibst, zeigt dass du gar nicht mehr auf dieser Welt unterwegs bist.
„Wird sicher auch für den zukünftigen Robo-Van = Bus für den Nahverkehr eingesetzt werden.“
Der ist CGI only, leichtgläubiger Andi.
„Ohne private Gäste und folgende Saftey-Fahrzeuge soll es jetzt in Austin unterwegs sein.“
Was sind „private Gäste?“ Lächerlich ist, überhaupt folgende Fahrzeuge einzusetzen, was ja nur dem Anschein dient, das Fz. führe alleine und autonom, weil niemand mehr auf dem Beifahrersitz sitzt. Das ist Kundenver****e, weiter nichts. Und für „soll“ kann sich niemand was kaufen.
„Das ist echte Autonomie, die von Waymo hätte man problemlos Jahre vorher erreichen können, so Musk.“
Es ist Level 2 und das bleibt es. Das ist Teilautomation und sonst nichts.
wenn man Autonomie Jahre vor Waymo hätte erreichen können – warum hat man es Jahre nach Waymo nicht geschafft?
MrBlueEyes meint
„Das ist lächerlich, lass doch den Kindergarten mal beiseite.“
Deine ganzen Fan-Beiträge sind auf Kindergarten-Niveau 🤷🏼♂️
Mäx meint
Ah, dachte es gibt eine extra Optimus Fabrik.
Stichwort Cybertruck:
Die Plattform kann ja gut sein. Aber die Fabrik hat eine Kapazität von >125k, 250k war mal verlautbart worden.
Abgesetzt werden ganz grob 25k, das ist ne Auslastung von 20%.
Das kann doch nicht profitabel sein. Also lieber Produktion einstellen, die Pläne der Plattform schmeißt man dann ja nicht weg.
Für einen eventuellen Robovan muss dann eh die Linie angepasst/umgebaut werden.
Das ist kein Kindergarten. Ich hab schon mehrmals gesagt, dass FSD eines der besten wenn nicht das beste L2 System ist.
Und man kommt der endgültigen Lösung des Problems bestimmt näher.
Aber im Prinzip heißt es jedes Jahr bis Ende des Jahres ist FSD „fertig“ und 2016 hat er schon gesagt es ist solved. 10 Jahre später und es ist vielleicht kurz davor aber so richtig auch noch nicht.
Was ist daran Kindergarten? Warum sollte ich daher auf die Aussagen von EM vertrauen?
Nein, die takerate von FSD selber ist relativ gering, das wurde so schon mal gesagt. Tesla selber gibt 1,1 Mio. Subscriber an, bei fast 9 Mio. Fahrzeugen
> Sind also 12% der Fahrzeuge und damit recht niedrig.
Oder siehst du das als viel an?
Schon klar, das sieht man ja auch an den gestiegenen Service Umsätzen (denke die laufen da rein) und das ist natürlich Umsatz ohne viel Gegenleistung sozusagen.
MichaelEV meint
„Das kann doch nicht profitabel sein. Also lieber Produktion einstellen“
Aktuell gibt es einiges, was der Profitabilität schadet. Jedes neue Produkt und jede anlaufende Produktion ist erstmal nicht profitabel (wird hier aber einfach stupide den BEVs zugeordnet).
Würde man alles sein lassen, würde es generell nichts neues geben. Und andere könnten ihre unprofitable BEV-Produktion gleich ganz einstellen.
Nachfrage hängt bekanntlich maßgeblich vom Preis ab. Und der CT ist teuer…
Mäx meint
@Michael
Schon klar. Der CT ist ja aber nicht neu und im Ramp up.
Die Produktion läuft seit 2 Jahren und die Auslastung ist stetig weiter gesunken.
Wenn man S und X einstellt könnte man konsequenterweise auch den CT einstellen.
Aber gut ist ja ein bisschen EMs Baby…kann man sich auch was kosten lassen.
MichaelEV meint
Sonst kommt hier so leicht „Lieferkette“ über die Lippen. Gab es die Akkus für mehr CT, 4680er, lokale Produktion, max. 12,5 GWh
Quallest meint
Hallo,
ich sehe nicht das FSD im Zeitplan ist. Bis jetzt hat Tesla kein autonom fahrendes Auto. In Austin dürfen sie ziemlich viel ausprobieren. Meiner Meinung nach ist die Zulassung in Kalifornien ausschlaggebend. Und hier hat Tesla, nach meinen Informationen, noch keine Antrag auf Zulassung für den fahrerlosen Dienst beantragt. Hierzu müsste offengelegt werden nach wie vielen gefahrenen Kilometern eingegriffen werden muss. Das scheut Tesla anscheinend noch.
In Kalifornien ist bisher nur ein Fahrdienst wie Uber für Tesla frei gegeben.
eBikerin meint
„– Die Projekte Robotaxi, FSD und Semi sind im Zeitplan, das ist das Wichtigste“
Der Semi wurde 2017 vorgestellt und sollte 2019 in Serie gehen. Also ich weiss ja nicht wie man da 2026 davon sprechen kann dass da irgendwas im Zeitplan ist.
M. meint
Das ist doch ein Tesla-typischer Zeitplan, was hast du denn?
Der Roboter kommt demnach 2035, das Robotaxi 2033, und den Semi dürfen wir (also wir nicht, die Amis) schon 2027 auf der Straße sehen.
Beim Roadster_2 traue ich mich das noch nicht, der hat noch kein Facelift bekommen. Vielleicht wartet man dort, bis alle Anzahler verstorben sind, und stellt das Projekt dann ein.
Nüchtern betrachtet macht das Auto – gerade in dem Kontext – eh keinen Sinn.
hu.ms meint
(Privat-)Autos sind bei Tesla ein Auslaufmodell.
Abgesehen davon, dass die älteren modelle garnicht die hardware-ausstattung für FSD unsupervised haben, ist tesla garnicht mehr daran interessiert, bisher verkaufte BEV für den kunden so aufzurüsten, dass sie als robo-taxis eingesetzt werden können.
Elon / Tesla will das taxi-geschäft alleine mit eignen autos machen !
Das haben die meisten tesla-besitzer/fans noch garnicht kapiert !
David meint
Aber welches autonome Fahrzeug nimmt er denn den? Den VW ID.Buzz AD? Die Tesla können das alle nicht. Nirgends in der Welt hat er Level 4 beantragt, auch nicht für Testfahrten. Die Tesla werden ferngesteuert, und für den Sicherheitsfahrer lässt man sich immer neue Tricks einfallen. Meine nächste Idee für Musk wäre, in einem gesamten Straßenzug in jedes fünfte Haus einen Sicherheitfahrer ans Fenster zu setzen, der mit seiner Fernbedienung eingreifen kann. So könnte man inszenieren, dass das Auto alleine durch eine Straße rollt. Vermutlich ist für diese Fahrversuch ein Hollywood-Regisseur eingestellt worden. Denn die wissen, wie man dem Publikum etwas vortäuscht.
hu.ms meint
„Aber welches autonome Fahrzeug nimmt er denn den?“
Der zweisitzer ohne lenkrad und pedale wurde doch schon gross vorgestellt.
Und so in 5 oder mehr jahren, wenn sie bei tesla endlich eingesehen haben, dass es zu den cameras noch ein paar sensoren für 200 $ pro auto braucht, wird er vielleicht auch mal gebaut…
Shino2 meint
Ein kleineres Fahrzeug, unter dem Model 3, hätte dem Konzern Tesla gut getan.
So aber wird das auf lange Sicht nichts werden.
Ob der Focus auf KI und Roboter richtig ist kann ich nicht beurteilen.
Die Zukunft wird es zeigen.
Future meint
Mit den kleinen Autos lässt sich wohl zu wenig Geld verdienen. Andere Autobauer tun das auch nicht, aber sie können das gegenfinanzieren, weil sie vor allem Verbrenner verkaufen. Tesla ist als einziger Autobauer nur mit Elektroautos in der Gewinnzone. Aus diesem Grund muss Tesla vorsichtiger sein und hat die Entwicklung des kompakten Autos ja zweimal begonnen, aber wieder beendet.
hu.ms meint
FALSCH !
Tesla verkauft seine CO2-credits und finanziert dadurch genauso gegen !
Könnte also auch einen kompakter für 30K und 500km wltp bauen.
MichaelEV meint
FALSCH!
Tesla verkauft CO2-Credits nur wenn es Käufer gibt. Und auch nur zu den Preisen, die der Käufer bereit ist zu zahlen.
Und während andere ihre Credits und auch deren Wert intern fest verplanen können, sind sie bei Tesla weitgehend zufällig, unplanbar und selbst im besten Fall sowieso mit den existieren Fahrzeugmengen schon weitgehend verbraucht.
hu.ms meint
„Tesla verkauft CO2-Credits nur wenn es Käufer gibt.“
Gab es schon mal keine käufer ? Also nur pure theorie.
Fakt ist, dass tesla durch den kredit-verkauft genauso dreckig produziert wie alle anderen, die stinker und BEV verkaufen.
MichaelEV meint
In Europa ist es überwiegend so. 2020 und 2025 war Tesla Teil eines Pools und auch das nicht im geringsten mit Volumen und Planbarkeit um darauf neue Produktionskapazitäten auszurichten.
2021 bis 2024 war Tesla nicht Teil eines Pools in Europa, es wurden keine Credits verkauft. Die 2025-Pools sind mit dem neuen Jahr aufgelöst, für 2026 sind keine Käufer in Aussicht und erst recht nicht planbar.
Deine Story ist also nur pure Theorie! Das kleine bisschen, was für Tesla an Credits in Europa abfällt, ist wirkungslos. Anders als bei anderen Herstellern, wo große Teile des BEV-Volumens darauf basieren.
Teslas Produktion hat nichts mit Credits zu tun, das ist doch purer FUD. Die Credits entstehen durch ein System, dass Verbrenner bestrafen und BEVs fördern soll. Die Förderung in Anspruch zu nehmen ist nichts verwerfliches, sondern genau so vom Regulator vorgesehen.
hu.ms meint
Michael:
Wieder mal nur bla-bla und keine fakten: tesla-nettogewinn 2025: 3,8 mrd.-
Regulatory Credits wurden im Umfang von rund 2,1 Milliarden Dollar verkauft.
55% des gewinns kommen aus credit-verkäufen !
Und es geht ín diesem strang seit 09:45h um einen kompakter und dessen geringere marge, die eben genau mit diesen credits verbessert werden könnte.
hu.ms meint
… denn M3 und MY weden ja mit auch so super marge (lt. tesla-fans) gebaut…
Die credits also als zuschuss für einen kompakter, der genau in europa gefragt ist, wo es ja die credits gibt.
MichaelEV meint
Und was soll dein „bla bla“? Beziehst du die Erträge jetzt bzgl. deiner Kompakten-Idee nur auf Europa, wie es viele selbst in Zeiträumen machen, in denen es kein Pooling gibt?
Amüsant ist ja, dass hier ein Teil aus deiner Blase behauptet, die Erträge aus den CO2-Credits würden bald verschwinden und du dagegen behauptest, dass man auf Basis dieser Erträge eine Produktion von Kompakten aufbauen könnte.
Nichts von beidem stimmt, weder werden die Erträge kurzfristig verschwinden noch sind die Erträge für Tesla hinsichtlich Menge und Planbarkeit irgendwie relevant für neue Produktionskapazitäten.
Tesla hat wenig bis meistens gar keine Erträge aus den Credits in Europa, andere Hersteller sind intern vollgepumpt damit.
hu.ms meint
Nochmal Michael:
M3 und MY werden ja nach meinung der tesla-fans so kostengünstig gebaut, dass sie gute margen abwerfen.
Folglich kann die credit-einnahme für ein kleines modell, mit geringer marge verwendet werden.
2,1mrd. in 2025 hätten locker gereicht. Auch 1,5 mrd. sollte diese einnahmen wirklich zurückgehen.
Aber Elon will garkeine neuen modelle mehr. Er lässt geradso genädig die produktion der inzwischen veralteten M3 + MY weiterlaufen.
Er will eine von tesla betriebene robo-taxi-flotte – ohne die bisherigen tesla-besitzer !
Wieder mal wortbruch, da er vor jahren für die tesla-käufer einnahmen aus selbstfahr-taxi-fahrten angekündigt hatte. Damit sie alle das „FSD supervised“ packet kaufen.
MichaelEV meint
Hast du immer noch nicht verstanden, dass Tesla die Credits in Europa weitgehend gar nicht verkauft (z.B. jetzt wieder 2026)?
Hast du auch weiterhin nicht verstanden, dass diese Einnahmen für Tesla nie planbar sind, so dass man darauf keine neue Produktlinie aufbauen kann?
Und ob mit oder ohne Credits, immer ist erstmal der sinnvolle Weg die Mengen vom M3/MY auszuweiten (mit etwas von den Maßnahmen, die andere permanent nutzen) als deine Idee mit dem Kompakten zu verfolgen.
hu.ms meint
Betriebswirtschaftlich sicher, aber in bezug auf verkaufte stückzahlen sicher nicht. Der markt für die optisch und auch technisch veralteten M3 + MY ist „ausgelutscht“. In allen 3 grossen märkten rückläuftge verkäufe. Nur Elon-jünger kaufen in europa noch diese BEV.
Aber das ist Elon inzwischen egal.
Der ist in bezug auf autos nur noch auf tesla-eigene-robo-cab-flotte und schmiert damit die tesla-kaufer an.
Aber deren hardware ist ohnehin für die robo-cab-software – solle sie in jahren zugelassen werden – nicht leistungsfähig genug.
M. meint
Ohne die Regulatory Credits hat Tesla bei 94,8 Mrd. Umsatz 1,7 Mrd. Gewinn gemacht. Und da waren andere Bereiche (wie die Großbatterien) schon drin – deren Anteil darfst du aber selbst rausrechnen.
Andere haben diese Credits auf der Negativ-Seite. Die Tendenz geht dahin, dass damit weniger verdient wird, bei Tesla von 2024 auf 2025 -21%. Also geben andere zukünftig weniger Geld dafür aus. Dort wird es also weniger Belastung geben, hier gibt es weniger Gewinn.
In wenigen Jahren wird man sehen, was Tesla tatsächlich an den Autos verdient, da sie inzwischen im Wettbewerb stehen (und die Zeit vergeudet haben), und bei anderen wird man es auch sehen, wenn die Verbrenner weniger werden und dafür dann weniger (bis irgendwann keine mehr) Regulatory Credits die Erträge belasten. Dass die an den BEV nichts verdienen, stimmt zum einen oft gar nicht, und zum anderen ist das kein Naturgesetz, das für immer Bestand hat. Es hat gedauert und dauert zum Teil immer noch, aber das wird man lösen.
Der BC von Tesla (der ja mehr auf Story Telling und eben den Regulatory Credits basiert als auf den eigenen realen (!) Produkten) fällt in sich zusammen. Und wenn die Robo-Geschichte nicht bald zündet, war’s das bis 2035.
Vielleicht muss EM einfach nochmal den Potus kaufen und irgendwas drehen, aber das nächste mal richtig. So ganz fertig geworden ist er beim letzten mal scheinbar nicht, auch wenn er viel erreicht hat.
Also, was Entlassungen bei der NHTSA angeht, nicht bei der Regierungseffizienz.
BEV meint
cybercab … Elon hat mehrfach klar gemacht, dass er keinen Sinn mehr in normalen PKWs sieht, günstige Autos rentieren sich nicht (das machen die Chinesen)
die Ansicht muss man nicht teilen, er ist auch immer etwas überoptimstisch wenn es darum geht wie schnell sich die Welt ändern wird
Thomas Claus meint
Ich verstehe auch nicht warum man die Anzahl der Modelle nicht erhöht hat. Ein kleineres Y und 3 hätte sicherlich für mehr Absatz gesorgt. Zumal die Modelle ja dann auch günstiger gewesen wären. Cybercab und Roboter sind ohne jeden Zweifel sehr interessant aber eben auch wie ein neues Start up mit entsprechenden Risiken. Die hätte man mit einem größeren Auto geschäft reduzieren können. Aber Musk ist halt Musk, er denkt anders.
Michael Koch meint
Ich denke, die Antwort ist recht einfach: Entwicklung, Aufbau eines Lieferantennetzwerks für die Bauteile, Aufbau einer Produktionslinie usw. kosten einen Haufen Geld. Musk hat es halt gemacht wie Tavares bei Stellantis: Das fertig entwickelte verkaufen, bei der entwicklung von nachfolgenden Produkten sparen und sich dann für steigende Gewinne feiern lassen. Und wie bei Stellantis, über die grade gemeldet wurde, dass die in Europa massiv Marktanteile verloren haben, holt es auch Tesla langsam ein.
MichaelEV meint
„Ein kleineres Y und 3 hätte sicherlich für mehr Absatz gesorgt“
Das steht wohl unter der Prämisse, dass die Kleineren auch deutlich günstiger verkauft werden. Wenn ein kleineres Model Y 37k statt 40k kosten würde, was dann?
Hab gerade niedrige dreistellige Kostenunterschiede zwischen 4,50 und 4,70 -Fahrzeugen gefunden. Wenn das so stimmt, wäre es förmlich verrückt auf kleinere Fahrzeuge zu setzen, die zu deutlich niedrigeren Preise abzusetzen und dafür wahrscheinlich sogar Volumen bei M3/MY aufzugeben.
M. meint
Diese „Prämisse“ basiert vermutlich auf den damaligen Ankündigungen des CEO – die ja hier von den Fans hoch und runter gefeiert wurden – dass das Auto nur die halben Produktionskosten hätte und daher deutlich günstiger würde als TM3 / TMY. Deutlich günstiger! Die Autos kommen am Stück aus der Gussform, unboxing – das volle Programm. Sollte längst umgesetzt sein.
Und da wurde auch gleich der Abgesang auf die „alten Hersteller“ angestimmt.
Das kann man in den Kommentaren von vor 2, 3 oder 4 Jahren alles nachlesen.
MichaelEV meint
Die Ankündigungen fließen in das Cybercab.
Und der nächste logische Schritt wären keine kleineren Fahrzeuge, sondern die Umsetzung der Optimierungen beim M3/MY.
hu.ms meint
Und bei schon im 2. jahr fallenden tesla-absatz – in zukunft besonders in china, wo man amis liebt – lohnt sich das natürlich bei den ollen-kamellen-karosserien.
Andere hersteller bringen sofort erkennbare facelifts und erhöhen auch dadurch ihren BEV-absatz jedes jahr.
MichaelEV meint
Ich fasse das mal als Satire auf, dass du bei VW erkennbare Facelifts erkennen willst und bei Tesla nicht
hu.ms meint
Bei VW kommen die erkennbaren face-liftes einschl. korrektur der bisherigen beanstandungen bei bedienelementen und anmutung im lauf des jahres bei ID.4 und ID.3.
Dazu noch die hocheffizienten motore und wechsel/gleichrichter für alle akkugrössen sowie die neuen akkus – teilweise made in europe = mehr reichweite und schnelleres laden.
Was verbessert tesla so ? Ein cat-mode zum dog-mode ?
MichaelEV meint
Die sichtbaren Änderung bei VW sind winzig, die bei Tesla wesentlich größer.
Und das VW Defizite wie Plastiklandschaft und nicht funktionierende Tasten beseitigt, ist kein großer Wurf. So schließt VW vielleicht mal die interne Lücke zu Skoda, die schon die ganze Zeit die wesentlich besseren Fahrzeuge im internen Vergleich bieten.
hu.ms meint
Na Michael, nicht up-to-date ?
Die fotos der englischen autopresse noch nicht gesehen. Die fronten ID.3 und neu ID.tiguan (4 stirbt) werden massiv verändert.
Fred Feuerstein meint
Echt? Das bisschen nennst du massiv verändert? Erkennt doch niemand. Ist wie immer bei Volkswagen so ein nicht erkennbares Facelift.