Kia hat die Preise und Ausstattungsdetails seines neuen Einstiegs-Elektroautos EV2 bekannt gegeben. Das in Europa entwickelte und produzierte Kleinwagen-Modell kann nun bestellt werden. Das 4,06 Meter lange SUV bewege sich im Hinblick auf Technologien und Konnektivität auf dem Niveau seiner größeren Schwestermodelle, zeige ein ausdrucksstarkes, frisches Erscheinungsbild und kombiniere kompakte äußere Dimensionen mit einem geräumigen Interieur, wirbt der Hersteller.
Darüber hinaus verfüge der EV2 mit bis zu 453 Kilometern gemäß WLTP-Norm über eine der größten Reichweiten in diesem Segment. Das gilt mit der 61,0-kWh-Batterie mit 16-Zoll-Rädern. Mit dem 42,2-kWh-Standard-Akkupaket sind es 317 Kilometer pro Ladung, ebenfalls mit 16-Zoll-Rädern.
Wie seine größeren Schwestermodelle basiert der EV2 auf der Elektroplattform E-GMP (Electric Global Modular Platform), deren 400-Volt-Version hier zum Einsatz kommt. Beide Akkuversionen lassen sich mit einer Gleichstrom-Ladeleistung (DC) von bis zu 118 kW in rund 30 Minuten von 10 auf 80 Prozent für die Weiterfahrt fit machen. Beim Laden mit Wechselstrom (AC) unterstützt der EV2 als erstes Kia-Modell neben dem 11-kW- auch das schnellere 22-kW-Laden (optional ab Ausführung Earth).
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Der EV2 wird in den vier aufeinander aufbauenden Ausstattungslinien Light, Air, Earth und GT-Line angeboten. Serienmäßig an Bord sind unter anderem Panoramadisplay, LED-Scheinwerfern und Klimaautomatik sowie eine Assistenzpalette. Die Preise starten bei 26.600 Euro für den EV2 mit Standard-Akkupack in der Basisversion Light. Inbegriffen ist neben der Kia-üblichen 7-Jahre-Herstellergarantie und acht Jahren Batteriegarantie (oder 160.000 km) eine zweijährige Premium-Mobilitätsgarantie.
Nach dem Kompaktwagen EV4 ist der EV2 das zweite Elektroauto, das im europäischen Kia-Werk in Zilina, Slowakei, produziert wird. Als erste Modelle rollen ab April die Ausführungen Air und Earth mit Standardbatterie zu den Kunden. Ab Juli sollen alle Ausführungen mit dem großen Akkupaket inklusive der Topversion GT-Line ausgeliefert werden. Ab Oktober soll dann die Basisversion Light folgen.
„Mit dem Kia EV2 ergänzen wir unsere umfangreiche Elektropalette um ein sehr wichtiges und hochattraktives Einstiegsmodell“, sagt Thomas Djuren, Geschäftsführer (COO) von Kia Deutschland. „Außen kompakt, innen geräumig und flexibel, mit unverwechselbarem Design und einer technologischen Ausstattung auf dem Niveau höherer Fahrzeugklassen wird er viele Kia-Stammkunden, aber auch neue Interessenten für das elektrische Fahren und die Marke Kia begeistern.“












Geoff meint
Sehr Gut.
Dacia Evader für 18k
Twingo 20k
Inster (wird von EV2 kannibalisiert
EV2 fur 26k
R5/Micra
ID.Polo/Epiq/ID.Cross/Raval.
Panda/e-C3
Smart ForTwo
Ein paar Chinesiche Autos.
Alle mit 3k bis 6k förderung
R2D2 meint
ausser für pizza dienste und altenpflege für 129 euro leasing absolut uninteressant. Die Leute im Elfenbeinturm mit Vila und PV und Geld und homespeicher und 4 Einkommen und und und kaufen so was nicht… nicht mal geschenkt.
F. K. Fast meint
Bei kia dot de kann ich noch keine Preisliste vom EV2 finden.
eBikerin meint
Steht auf der Webseite nur ab 26.600 – mehr hab ich auch nicht gefunden.
MK meint
Im Konfigurator ist er auswählbar…da fängt die Variante mit 61 kWh-Akku dann auch schnell mit über 37.000 € an.
Ernesto meint
Da ist sicher noch etwas Händlernachlass drin. ggfs. die E-Prämie vom Staat. Habe schon drin gesessen und mir das Auto genau angeschaut. Vom Sitzgefühl auf dem Fahrersitz für mich mit 1,90 richtig, richtig gut. Super viel Platz im ganzen Auto. Als 4 Sitzer mit verschiebbarer Rücksitzbank, echt cool. Tolles Auto. Freu mich die ersten auf der Straße zu sehen. Vorn tolle Optik, hinten naja muss man sich dran gewöhnen.
Christian meint
Wird die von Mahle geliefert?
FrankyAC meint
Auf den ersten Blick von den Eckdaten herein gutes Angebot. Aber nie wieder Kia, bis die von ihrem Trip runter sind, dass ihre Kisten Rekordhalter im bimmeln, piepsen und nerven sind. ;)
David meint
Sicher ein leistbarer Preis und ein gutes Paket. Da will man dem VW Konzern im B-Segment etwas entgegensetzen. Für mich müsste ein Koreaner aber immer 30 % günstiger sein. Das ist hier nicht der Fall, das Auto liegt nach Liste preislich ungefähr auf der Höhe der Vierlinge aus dem VW Konzern. Da wird die überwiegende Mehrzahl das heimische Produkt bevorzugen.
Stromspender meint
Warum müssen bessere Autos 30% günstiger sein als das VW-Gedöns?
derJim meint
Er schreibt ja: Für mich. Aber ich würde schon auch sagen, dass wohl die meisten Kunden entweder mehr Ausstattung als in einem gleich teuren VW oder eben einen etwas günstigen Preis erwarten. Die genannten 30% halte ich aber für deutlich überzogen.
F. K. Fast meint
Er kann ja auch gern 42% bei VW mehr zahlen. Dann sind die Koreaner immer noch 30% billiger.
derJim meint
Ich meinte jetzt vor allem in Deutschland. International sieht das ja nochmal ganz anders aus.
MrBlueEyes meint
7 Jahre Garantie nicht vergessen… das ist ein Argument, was die Deutschen leider nicht bieten, und was man nicht unterschätzen sollte…
M. meint
Das stimmt zwar, aber mehr auf dem Papier, wie die Erfahrung von Kia-Fahrern zeigt. Zum Einen erfordert die Garantie eine Wartung in Vertragswerkstätten, zum Anderen zeigt sich, dass vieles dann wohl doch nicht unter die Garantie fällt, wenn es soweit ist. Da gab’s stellenweise schon Frust…
Schau mal selbst im Netz.
ChriBri meint
Man hört tatsächlich manchmal harte Kritik, aber ich sehe es etwas differenzierter: wer 7 Jahre haben will, was schon ein Brett ist, muß dafür halt bestimmte Bedingungen/hohe Hürden nehmen. Entweder ich halte mich penibel dran und komme in den Genuß der 7 Jahre oder eben nicht. Halt mal eben um ein paar Wochen/1.-2.000 km überziehen und dann trotzdem 7 Jahre einfordern, ist schwierig.
M. meint
Ich habe nun auch nicht jeden Fall untersucht, in dem die Garantie verweigert wurde. Aber in der Häufung, in der das vorzukommen scheint, kann es nicht alleine um Überziehung bei der Wartung gehen. Das ist zum Einen nicht immer punktgenau möglich (Werkstatttermine vs. reales Leben, das muss man irgendwie in Einklang bringen), und auf der anderen Seite haben die Wartungspunkte lange nicht immer etwas mit den Schäden zu tun.
Anders ausgedrückt: die Untersuchung auf Schäden am Unterboden ist wichtig für die Rostvorsorge, für Motorschäden ist sie so irrelevant wie das Alter der Bremsflüssigkeit.
Da steckt eine gewisse Abwehrhaltung dahinter, und Kunden scheinen das auch entsprechend zu „honorieren“: mit einem großen Bogen beim nächsten Kauf.
M. meint
Ich hätte „ausstattungsbereinigte 10%“ gesagt – wobei nötige Ausstattung eine individuelle Angelegenheit ist.
Aber das Auto ist da, der dagegen zu plazierende ID.Cross (ich nehme an, der ist es) noch nicht.
Dem fällt also die Rolle des Herausforders zu, nicht dem Kia.
Man wird sehen.
fratz meint
Nee, für 25000 hat der Polo einen winzigen 37kWh Akku und als großen auch nur einen 52 kWh Akku, da ist der KIA mit 42,2 kWh und 61kWh weitaus besser ausgestattet.
M. meint
Ich würde lieber als Akkugrößen die Reichweiten vergleichen. Am liebsten natürlich in verschiedenen realen Szenarien, vorläufig aber auch WLTP.
Wenn der Kia den Vorsprung hält – super.
Wenn nicht…
Couch Kartoffel meint
Viel zu teuer, wo der ID Polo 25k Euro kosten soll. Des Weiteren wird sich niemand einen KiA holen bei den massiven Problemen mit Starterbatterien, ICCU Ladeeinheiten und Akku Problemen und den miesen Umgang von Hyundai und KiA mit dem Thema und fehlender Garantie und Ersatzteileversorung sowie Ersatzwagen.
ID.alist meint
Den EV2 solltest Du mit dem ID.Cross und den Skoda Epiq vergleichen, und die sollen beide ab in etwa 27k€ kosten.
In D wird KIA damit ähnlich erfolgreich wie KIA insgesamt, da es bis Ende des Jahres genügend alternativen von anderen Herstellern geben wird.
Yupianer meint
Du meinst den Absatzeinbruch von 10 Prozent von Kia und Hyundai in Westeuropa in 2025?
derJim meint
Wir kennen ja alle die VW Aufpreispolitik. Am Ende gibt es den ID. Polo doch erst ab 27 k€ und dann nur als nackten Hirsch. Den kauft dann keiner und schon ist man für ein benutzbares Fahrzeug bei etwa 30k€. Ich kann mir gut vorstellen, dass es für beide Käufer gibt.
M. meint
Bei VW gibt es immer höhere Listenpreise und dann auch entsprechenden Rabatt. Am Ende wird es beim Endpreis auf ein 3-stelligen Unterschied hinauslaufen, und dann werden persönliche Vorlieben wichtiger. Oder Erfahrungen, die man mit der einen oder anderen Marke gemacht hat.
derJim meint
Schau mal was aktuell z.B. beim EV3 und PV5 auch für Rabatte möglich sind. Da kann es aktuell schon sein, dass da merklich mehr als dreistellig als Differenz zugunsten des Kia übrig bleibt.
M. meint
„Aktuell“ ist halt schwierig bei zwei neuen Modellen, die nixut beide bestellt und so richtig verglichen werden können.
Und von „könnte“ kann man sich auch nichts kaufen.
Warten wir es ab…
ChriBri meint
Hast Du belegbare Zahlen zu der ICCU Thematik bei Neufahrzeugen seit Baujahr 2024? Würde mich interessieren, ob nur wieder die ICCU Sau reflexartig durchs Dorf getrieben wird oder ob es tatsächlich ein belegbares Thema ist. Wir haben im Fuhrpark allein 5 Ioniqs5/6, die bekamen iwann alle ihr Update und es ist nichts passiert.
fratz meint
Der ID.Cross soll bei 28000€ starten und hat dann immer noch nur den winzigen 37kWh Akku.
IDFan meint
Er hat die gleiche WLTP Reichweite. Das gibt den entscheidenden Hinweis.