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Lucid erweitert Direct-to-Consumer-Modell um Handelspartner, Wackenhut macht den Anfang

16.03.2026 in Autoindustrie, Service von Thomas Langenbucher | 9 Kommentare

Lucid-Air-Sapphire

Bild: Lucid

US-Elektroautohersteller Lucid hat Wackenhut als ersten Handelspartner in Europa verkündet. Die familiengeführte Automobilhandelsgruppe mit Sitz in Nagold, Baden-Württemberg, nimmt ab Ende März den Vertrieb und Service des Fahrzeugportfolios von Lucid am Standort Baden-Baden auf. Im Sommer soll ein zweiter Standort in Stuttgart folgen. Ergänzend zu Baden-Baden und Stuttgart bieten weitere Wackenhut-Betriebe Serviceleistungen an und verdichten damit die regionale Serviceabdeckung für Kunden.

Die neue hybride Vertriebsstrategie kombiniert Lucids Direct-to-Consumer-Modell mit unabhängigen Handelspartnern. So baue man die Marktpräsenz weiter aus und sichere ein konsistentes Kundenerlebnis, erklärt das Start-up. „Die Partnerschaft markiert einen bedeutenden Meilenstein in der globalen Entwicklung von Lucid und ermöglicht einen kosteneffizienten Weg für die weitere Expansion in Europa und trägt zu einer diversifizierten Umsatzbasis des Unternehmens bei.“

Seit dem Markteintritt in Europa setzt Lucid auf ein Direct-to-Consumer-Modell. In Deutschland gewährleisten die „Lucid Studios“ in München, Frankfurt, Düsseldorf und Hamburg den Vertrieb sowie mehrere Service-Center und „Mobile Service Hubs“ Wartung, Reparatur und die persönliche Betreuung vor Ort. Im neuen Hybridmodell verantwortet Lucid weiter Markenpositionierung und Preisgestaltung, während regionale Partner Vertrieb und Service vor Ort übernehmen.

„Wir schlagen ein neues Kapitel für Lucid in Europa auf und freuen uns, unsere neue Vertriebsstrategie gemeinsam mit Wackenhut als ersten Partner umzusetzen. Wackenhut teilt unseren Ehrgeiz, das Wachstum von Lucid in einem unserer wichtigsten Märkte, Deutschland, voranzutreiben“, sagt Lawrence Hamilton, President of Europe bei Lucid. „Mit zwei preisgekrönten Modellen im Portfolio ist jetzt der richtige Zeitpunkt, unsere Vertriebs- und Servicekapazitäten auszubauen. Dank der Zusammenarbeit mit erfahrenen Handelspartnern wie Wackenhut machen wir die Lucid Experience für noch mehr Fahrerinnen und Fahrer in Europa zugänglich.“

Lucid bietet seine Elektroautos schon länger auch in Europa an. Nach dem Start mit der Edellimousine Air hat das Unternehmen im letzten Jahr sein Programm mit dem Luxus-SUV Gravity erweitert. Als Nächstes sollen Mittelklasse-Modelle zu erschwinglicheren Preisen Kunden auch hierzulande überzeugen.

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Via: Lucid
Tags: Europa, Start-up, USA, VertriebUnternehmen: Lucid Motors
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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Calimator meint

    16.03.2026 um 14:17

    Der Lucid Air ist ein fast konkurenzloses Auto in der Klasse der Oberklasselimousinen was Reichweite und Fahrleisungen betrifft, vor allem nachdem Tesla das Model S eingestellt hat. Leider werden aber auch in der Preisklasse > 100k Euro die Limousinen immer mehr von SUV verdrängt.

    Antworten
    • Mary Schmitt meint

      16.03.2026 um 16:59

      Der EQS ist günstiger und hat 118 kWh und 816 km WLTP. Er ist der Sargnagel des Lucid in der kleinen Kundengruppe. Teslas Oldtimer mit nutzbaren 94 kWh bei 17,5 kWh/100 km WLTP Verbrauch haben damit nichts, nichts, nichts zu tun und sind völlig zurecht vom Markt verdrängt worden. Das haben ID.7 und A6 etron besorgt…

      Antworten
      • Paule meint

        16.03.2026 um 17:54

        Ein Tesla Model S hat man sich gekauft wenn man keine Lust hatte, auf der Autobahn immer nach rechts rüber fahren zu müssen. Die VW sind und bleiben einfach lahme Enten.

        Antworten
        • Tinto meint

          16.03.2026 um 18:30

          Gerade die Model S sieht man doch auf der Autobahn meistens auf der rechten Spur zwischen den LKWs

        • IDFan meint

          16.03.2026 um 18:35

          Früher sah man sie da. Heute sieht man sie überhaupt nicht mehr.

        • M. meint

          16.03.2026 um 19:04

          Das ist witzig, weil kein Auto so oft hinter LKWs hergekrochen ist, wie das TMS.
          Dabei können die schon schnell fahren. Ich bin selbst mal einem nach, der so tat, als wäre er Autobahnkönig – kam auf die Autobahn, ab nach links und „gib ihm“.
          Aber… nach 20 km ist er wieder runter. Der Energieverbrauch war dabei nicht so schlimm.

        • Paule meint

          16.03.2026 um 19:38

          Das ist ein Märchen, weil du ihn nach einem halben Kilometer schon nicht mehr gesehen hast.

          Bei den aktuellen spritpreisen hat es mich fürchterlich genervt, in Deutschland fahren zu müssen. Jetzt steht einem der ganze Verbrennerkram nur noch im Weg rum. Bislang waren es nur die ID Kisten.

        • M. meint

          16.03.2026 um 20:13

          Es kann nicht sein, was nicht sein darf, gelle?

          Ich habe den vor mir auffahren sehen, und wieder abfahren.
          (irgendwo bei Heilbronn auf die A6 drauf, Richtung Sinsheim).
          Hätte der frei fahren können, hätte er mit der besseren Beschleunigung wohl noch 500m mehr Vorsprung ausfahren können, aber das wäre es auch gewesen. Wobei die Dinger untenrum beeindruckender antreten als jenseits der 160… Bei seiner Abfahrt war ich schon links wieder vorbei.
          Schon doof. Ich weiß.

          Hauptthema ist aber, dass die meistens gar nicht schnell unterwegs sind, und dass die S meistens hinter LKWs rumschleichen. Das konnte man schon vor Jahren überall nachlesen, wo du ganz sicher nie reingeschaut hast.
          Und deswegen wollte ich wissen, was der unübliche schnelle Typ da vorhatte. ;-)

        • Paule meint

          16.03.2026 um 22:18

          Mir ist schon klar, warum du solche Geschichten erfindest.

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