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Tesla präsentiert ersten seriengefertigten Elektro-Lkw

30.04.2026 in Transport von Thomas Langenbucher | 69 Kommentare

Tesla-Semi

Bild: Tesla

Tesla hat mit der Serienproduktion seines Elektro-Lkws Semi begonnen. Kürzlich ist das erste Exemplar auf der neuen Großserien-Fertigungslinie in der „Gigafactory“ Nevada vom Band gelaufen. Das erste Nutzfahrzeug der Marke wurde 2017 vorgestellt und sollte eigentlich schon ab 2019 auf die Straßen kommen. Der Start verzögerte sich aber und bisher wurden nur Fahrzeuge für Tests mit ausgewählten Kunden gebaut. Nun hat aber die Serienproduktion offiziell begonnen.

Produziert wird der E-Lkw in einer eigens errichteten, separaten Fabrik neben der Gigafactory Nevada. Das Werk ist Berichten zufolge für eine Jahreskapazität von 50.000 Lkw ausgelegt, die Fertigung soll aber schrittweise hochgefahren werden. Die Skaleneffekte sollen dazu führen, den Semi für einen Preis von 290.000 beziehungsweise 260.000 US-Dollar für die Long-Range-/Standard-Version anzubieten.

Im Februar veröffentlichte Tesla die finalen Produktionsspezifikationen und bestätigte zwei Semi-Ausstattungsvarianten: Standard Range mit 325 Meilen Reichweite (rund 523 km) bei einem zulässigen Gesamtgewicht von 82.000 Pfund (rund 37,2 Tonnen) und Long Range mit 500 Meilen Reichweite (rund 800 km). Beide Versionen haben einen einen Antrieb mit drei integrierten E-Motoren für bis zu 800 kW/1088 PS Leistung. Der Semi soll das Megawattladen mit 1,2 MW beherrschen, womit sich die Batterie besonders schnell mit Strom füllen lässt.

First Semi off high volume line pic.twitter.com/fI1AdQrJFH

— Tesla Semi (@tesla_semi) April 29, 2026

Bereits Ende letzten Jahres wurde eine Überarbeitung des Designs präsentiert, die Teslas typischer Formensprache mit stärker aerodynamischer Ausrichtung und modernen Designelementen folgt. Dabei standen den Angaben zufolge nicht nur optische Aspekte im Fokus, sondern vor allem die Anforderungen der Fahrer, die den Semi im regionalen Güterverkehr einsetzen sollen. Eine zentrale Verbesserung betrifft das Gewicht: Man konnte rund 1000 Pfund (rund 450 kg) einsparen. Diese Reduktion erhöht die mögliche Nutzlast und verbessert zugleich die Effizienz. Technisch erhielt der Semi ebenfalls diverse Neuerungen.

Tesla will seinen Elektro-Lkw auch außerhalb des Heimatmarktes anbieten. Firmenchef Elon Musk hat bekräftigt, das Fahrzeug in Europa verkaufen zu wollen. „Wir haben den Tesla Semi, den schweren Lkw, der hoffentlich nächstes Jahr nach Europa kommen wird“, sagte er 2026 während eines Interviews mit dem Leiter des deutschen Tesla-Werks in Brandenburg.

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Via: X | tesla_semi & Electrive
Tags: Lkw, Produktion, Tesla Semi, USAUnternehmen: Tesla
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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. hu.ms meint

    04.05.2026 um 10:30

    Entfernt, da themenfern. Die Redaktion.

    Antworten
    • Fred Feuerstein meint

      04.05.2026 um 17:03

      Danke an die Redaktion.

      Antworten
  2. Paule meint

    01.05.2026 um 21:56

    Ich vermute, Musk läuft aktuell mit tiefen Augenringen rum, weil er vor Lachen nicht in den Schlaf kommt. Plus 25% Zoll auf importierte LKW, besser kann es für ihn zu Hause nicht laufen.
    Ich vermute, der US-Markt ist so groß, dass Tesla die nächsten Jahre nicht über Export vom Semi nachdenken muss.

    Antworten
    • M. meint

      04.05.2026 um 12:59

      Eigentlich hat er die Augenringe, weil er sich vor Gericht im Prozess gegen OpenAI ständig neue Geschichten ausdenken muss, damit die Geschichte davor noch passt. Und das wird nicht einfacher.

      Der US-Markt ist wirklich sehr groß, aber es gibt schon noch ein paar andere Marktteilnehmer. Auch solche mit Zugriff auf E-Technologie, und ohne Zoll, weil die dort bauen…
      Den Actros importiert man doch bestimmt nicht. Da nimmt man das Zeug, das man vor Ort baut, und klatscht die Batterien rein.

      Antworten
    • MK meint

      05.05.2026 um 17:10

      @Paule:
      Warum? Z.B. die Freightliner-LKW aus dem Hause Daimler werden doch z.B. auch in den USA produziert, die „International“ aus dem Hause VW zumindest teilweise.

      Antworten
  3. Powerwall Thorsten meint

    30.04.2026 um 14:55

    Mensch, David, ich dachte, du arbeitest für VW? Aber das Wort Tesla scheint dich ja wieder extrem zu triggern.
    Wenn Tesla nach dem geplanten Hochlauf wirklich die 50.000 Fahrzeuge pro Jahr produzieren kann, dann wird wohl nicht nur der US der US Markt wohl neu gemischt werden.
    Da kannst du FUD schreiben, soviel du willst.

    Beim Dimler Truck Artikel diese Woche musste ich mich sehr zurückhalten, als du auch da wieder den Luftwiderstandsbeiwert des Tesla schlecht geredet hast.
    Da reicht glaube ich ein Hauptschulabschluss, um zu erkennen, dass eine fahrende Schrankwand (Daimler) wohl nicht so einen guten Wert haben wird. Das wird Tesla bei zukünftigen Vergleichstests wie immer aber zeigen und damit werden deine Kommentare – wie immer – schlecht altern.
    Aber wenn man in einen BMW 150 Kilowattstunden Akkukapazität hinein packen muss, um 1000 km zu kommen, reicht übrigens auch ein Hauptschulabschluss, um die Effizienz eines Tesla als deutlich besser zu berechnen.

    Antworten
    • eBikerin meint

      30.04.2026 um 17:30

      „Aber wenn man in einen BMW 150 Kilowattstunden Akkukapazität hinein packen muss, um 1000 km zu kommen, reicht übrigens auch ein Hauptschulabschluss, um die Effizienz eines Tesla als deutlich besser zu berechnen.“
      Dann berechnen wir doch mal gleiches mit gleichem, oder? So wegen Hauptschulabschluss: Tesla Y Allrad max Reichweite 600km mit 82 kWh Batterie.
      IX3 Allrad Reichweite 800km 108 kWh Batterie.
      82 / 6 = 13,6666 für den Tesla
      108 / 8 = 13,5 für den BMW
      Wo warst du auf der Hauptschule?
      Das sind zwei Autos die es heute zu kaufen gibt. Deine 150kWh beziehen sich auf ein „könnte haben“ und damit „könnte so weit fahren“

      Antworten
      • Aztasu meint

        03.05.2026 um 00:54

        Ja, immer wieder witzig. Tesla kann gar nichts besser. Aber nur mal so, selbst wenn ein Unterschied von 1kWh/100km bestündne würde wäre das absolut vernachlässigbar und unwichtig. Effizienz bei E-Autos ist dermaßen nah beieinander das nur noch Unwissende das als wichtig empfinden. Meist kommen sie von Tesla denn da hat man außer der vermeintlichen Effizienz, vermeintlich weil Tesla hohe Ladeverluste hat und die nachgelade Energie teilweise erheblich vom Bordcomputer abweicht, auch sonst nichts mehr hat

        Antworten
        • hu.ms meint

          04.05.2026 um 10:35

          Ich würde sagen, tesla könnte sicher besser.
          Es ist ihnen aber nicht mehr wichtig.
          Es geht nur noch um robo-cabs, die, selbst betrieben, das grosse geschäft bringen sollen.
          Logischerweise wird man sich keine konkurrenz schaffen, indem man verkaufte autos auf dieses level 5 aufrüstet.
          Alles einfach zu erkennen, am produktionsbeginn der zweisitzer ohne lenkrad/pedale. Die können garnicht verkauft werden…..

    • eBikerin meint

      30.04.2026 um 17:39

      Ach noch was zum Thema Hauptschulabschluss:
      Tesla X – 100kWh Batterie – 649 km Reichweite
      BMW iX5 – vielleicht 150 kWh Batterie – vielleicht 1000 km Reichweite.
      Wie sieht es da nun mit der überragenden Effizienz des Tesla aus?
      Ausrechnen darfst du selber.

      Antworten
      • Powerwall Thorsten meint

        30.04.2026 um 18:31

        In der Hauptschule sollte man auch gelernt haben, dass man Äpfel mit Äpfeln vergleicht und nicht ein Auto, welches vor 10 Jahren entwickelt wurde mit einem Auto vergleicht, welches gerade erst auf dem Markt gekommen ist.
        Aber das lernst du noch, wenn du groß wirst.

        Antworten
        • David meint

          01.05.2026 um 13:30

          Stimmt. Und hast du anscheinend nicht gelernt. Denn der Vergleich Tesla-iX3 kam von dir.

        • eBikerin meint

          01.05.2026 um 14:44

          Lieber Thorsten – ich habe das aktuelle MY AWD LR mit dem aktuellen IX3 verglichen. Und da ja dieses Model immer aktuell ist und aktualisiert wird sollte doch der Vergleich passen, oder? Da helfen auch deine versteckten Beleidigungen nicht.

        • MrBlueEyes meint

          02.05.2026 um 22:23

          Schön, dass du zugibst, dass Tesla mittlerweile 10 Jahre hinterherhinkt 😅

        • hu.ms meint

          04.05.2026 um 10:37

          Offensichtlich fehlen bei teslas verbesserungen, die nicht OTA eingespielt weden können… :-)))
          Nicht nur reichweite, auch level 5 können fast alle mit ihrem rechner nicht bewältigen.

      • Paule meint

        01.05.2026 um 04:09

        „vielleicht 1000 km Reichweite“

        Gibt es keine Testfahrten? Oder gackert man über ungelegte Eier?

        Antworten
        • Powerwall Thorsten meint

          01.05.2026 um 21:38

          Die Bürogemeinschaft gackert täglich ihren FUD – und wenn das Triggerwort Tesla nicht schon im Titel des Threads vorkommt, dann bringt es der Chef der Bürogemeinschaft es höchstpersönlich spätesten im dritten Satz zu egal welchem Thread in Spiel, oder der Herr Ingenieur (FH) oder e-Bikerin gehen ihm zur Hand.
          Das Schema kennen informierte Leser hier sei Jahren, nur die Helfer-Nicks wechseln gelegentlich.

        • M. meint

          04.05.2026 um 14:59

          Tesla kommt aber im Artikel vor.
          Ein Triggerwort, dass nicht vorkommt und deswegen vom größten FUD’ler hier eingeführt wurde: „BMW“.
          Leider hatte er sich vergriffen und den iX5 genommen, aber Schwamm drüber.
          Beim anschließenden mathematischen Vergleich TMY vs. iX3 ging die Aussage des Hauptschülerdarstellers sang- und klanglos unter. Nicht mal mit größeren Rädern, mehr Gewicht wegen viel größerem Akku und einer nicht so nichtssagenden Front ist der iX3 weniger effizient.

          Seitdem ist Mathe FUD. Was viel, viel erklärt.

          Helfer-Nicks… da fallen mir ein: „nie wieder Opel“, „Data“, „Solariseur“, „AndiEE“, „DieWahrheit“, …. ;-)

          By the way: der iX5 ist (Größen)Liga des Model X. Und wenn man dort mal einen Effizienzvergleich macht, wird schlagartig klar, warum dieser Oldtimer vom Markt verschwunden ist. Der war mit physischen Updates nicht zu retten, und mit „OTA“ sowieso nicht.

    • M. meint

      30.04.2026 um 19:57

      Ne, auf der Hauptschule wird so krumm nicht gerechnet, du meinst die Baumschule.
      Gärtner. ;-)
      Aber machen wir mal einen echten Vergleich, den von der EV Database.
      1-Stop-Distance
      Model Y Premium AWD Juniper ab 10/2025
      Distanz erster Etappe 349 km
      Ladestopp 0km
      Distanz zweiter Etappe 207 km
      Gesamtdistanz (1-Stop Range) 556 km

      BMW iX3 50 xDrive
      Distanz erster Etappe 464 km (+33%)
      Ladestopp 0km
      Distanz zweiter Etappe 306 km (+47,8%)
      Gesamtdistanz (1-Stop Range) 770 km (+38,5%)

      Das bildet in etwa die größere Kapazität beim BMW ab, der BMW ist also genauso effizient, und das trotz „schlechterem“ CW-Wert, größeren Rädern und „billigen Kohlebürstchenmotoren“ ohne seltene Erden.

      Was du über Aerodynamik weißt, kann man auch mit einem Meisel in einen Zuckerwürfel ritzen. Da kommt Hauptschulniveau in etwa hin: die haben vermutlich ganz andere Fragen als Aerodynamik…
      Schon unterirdisch, mit welchem Selbstverständnis du hier täglich haarsträubenden Unsinn von dir gibst.

      Antworten
      • eBikerin meint

        01.05.2026 um 14:57

        Tja wenn man irgendwie keine Argumente mehr hat, dann wird man beleidigend und versucht den Gegenüber zu diskreditieren – leider sehen wir das bei Thorsten sehr deutlich.

        Antworten
        • Powerwall Thorsten meint

          01.05.2026 um 21:44

          Na ja, wer Im Glashaus sitzt (apropos Gärtner und Baumschule) sollte nicht mit FUD um sich werfen – aber getroffene FUDler bellen ja bekanntlich.

        • hu.ms meint

          04.05.2026 um 10:39

          So ist es diskreditieren oder harter thema- hersteller-wechsel, wenn die argumente ausgehen oder garnicht vorhanden sind.

        • M. meint

          04.05.2026 um 13:02

          Jetzt ist Mathe schon FUD – aber der Tag musste ja kommen, wenn man schon mit der Hauptschule argumentieren will, aber nicht mal das klappt.

    • Matthias meint

      30.04.2026 um 22:13

      Auch Hauptschüler können wissen dass die Stirnfläche von LKW praktisch immer eine Schrankwand ist, 250cm breit und bis zu 400cm hoch. Der Luftwiderstand wird weitgehend durch den Auflieger vorgegeben, bzw. durch dessen abgehacktes hinteres Ende. Dadurch entstehen große Luftverwirbelungen, die kosten Energie. Perfekt wäre ein konisch zulaufendes Ende, so wie bei Flugzeugen, Vögeln und Fischen.

      Eine vermeintlich „schnittige“ Front wie beim Semi verbessert kaum etwas, deswegen wird in Europa auch kaum wertvolle Gesamtlänge für nutzlose Langnasen geopfert, in den USA dagegen ist nur die Auflieger-Länge vorgegeben. Die Kabinen von modernen Euro-LKW sind bereits für ihren Einsatz optimiert. Der US-Semi schmälert in Europa den Nutzwert.

      Antworten
  4. Thomas meint

    30.04.2026 um 14:08

    Von den technischen Spezifikationen ist der SEMI in der Standard-Variante mit den Fahrzeugen von Daimler, MAN und Volvo vergleichbar – sofern die Reichweitenangaben stimmen. Die Long-Range-Variante ist bislang ein Alleinstellungsmerkmal, wenn man von den Kleinserien von Designwerk einmal absieht.

    Entscheidend dürfte damit der Preis sein. Und es wäre natürlich super, wenn hier endlich Druck auf Daimler & Co gemacht wird. Es kann nicht sein dass eLKW > 300 TEUR kosten, wenn die Batteriezellen nur noch 30 TEUR ausmachen.

    Antworten
    • Werner Mauss meint

      30.04.2026 um 14:33

      Tja, Dividenden und Boni haben ihren Preis.

      Antworten
      • David meint

        01.05.2026 um 11:54

        Ich weiß übrigens nicht, Werner, ob du den wesentlichen Unterschied zwischen den oft zitierten Gewinn von 41c pro Aktie und den wirklichen 13 c pro Aktie kennst. Der Unterschied ist im Wesentlichen das an Aktienoptionen, was die Beschäftigten aktuell halten. Du siehst also, dagegen ist die VW Dividende ein Lacher. Da hat Tesla sich selber dauerhaft schwerst gewürgt. Und: VW könnte die Dividende ausfallen lassen, Tesla kann die Aktienoptionen nicht ausfallen lassen. Das sind nämlich die, die es schon gibt.

        Antworten
    • South meint

      30.04.2026 um 16:15

      Das sehe ich auch so. Leider ist es so, dass ohne echte Konkurrenz der Markt sich nur sehr zäh entwickelt, denn die alten Hersteller haben daran kein echtes Interesse. Es ist ein Interessenskonflikt. Das zweite Leider. Die Lücke wird die Konkurrenz aber nutzen und in den Markt einsteigen. Ähnlich wie BYD, Leapmotor und Co. bei den eAutos, wenn die mal im Markt drin sind, dann sind sie gekommen, um zu bleiben….. in Kürze. Da könnte sie auf Dauer teuer zu stehen kommen… und das muss beileibe nicht Tesla sein…

      Antworten
      • M. meint

        30.04.2026 um 20:01

        „Sehr zäh“ würde ich hier zu allererst mal die Entwicklung des Semi bezeichnen. Das Facelift noch vor Serienstart – sowas gab’s noch nie.
        Da hatte der Hersteller wohl kein echtes Interesse.
        So, wie er kein echtes Interesse an einem Kompaktfahrzeug hat.
        Das mussten alles andere machen. Zum Glück haben die das getan.

        Antworten
        • David meint

          01.05.2026 um 13:42

          Es waren schon zwei Facelifts, das Internet vergisst nichts. Erst erfand man cw 0,35 für eine gespenstische Optik, dann sah er freundlicher aus mit cw 0,36 und jetzt sieht er aus wie großes Model Y, also scheußlich. cW-Wert wird nicht mehr angegeben. Aber er ist bereits ein Oldtimer: riesige mechanische Außenspiegel, NCM Zellen, keine Gangschaltung und der angegebene Verbrauch von 110 kWh/100 km lässt Herrn Daum noch einmal nachträglich voller Genugtuung schmunzeln.

    • Kasch meint

      03.05.2026 um 10:31

      Das Wichtigste: kommt er 2027 bereits nach Europa, kann er evtl. schon die neuen MW-Lader von BYD mit nutzen. Tesla könnte sich den MW-Ausbau mit BYD in Europa teilen und sich zunächst auf den Ladeausbau der Zentrale seiner Kundschaft konzentrieren. Wer noch CCS-Dosen an seinem LkW hat (Hersteller+Kunde), wird sich nur noch schämen !

      Antworten
  5. Jörg2 meint

    30.04.2026 um 13:00

    Ich bin gespannt, ob die sehr sehr ausgiebige Verzögerung nun ein erfolgreiches Serienprodukt hervorgebracht hat. Die Vorserienmodelle scheinen sich ja seit geraumer Zeit gut zu schlagen.

    Wenn ich das Bild richtig verstehe, dann ist der Kritikpunkt „Fahrer kann nichts aus dem Fenster herrausreichen und muss immer erst aussteigen“ ausgeräumt zu sein. Ich glaube da in beiden Seitenscheiben kleine Fenster zu erkennen.

    Antworten
    • Paule meint

      01.05.2026 um 04:13

      Bei allen mir bekannten Unternehmen mit starkem Speditionsverkehr müssen die Fahrer an der Wache zu deren Fenster gehen und dann nochmal ans Fenster der Logistik.

      Antworten
  6. Future meint

    30.04.2026 um 12:30

    Der Semi ist sogar schon jetzt ein Erfolg:
    Zwischen Januar 2025 und Februar 2026 sollen 965 der insgesamt 1.067 Anträge des kalifornischen Clean Truck & Bus Voucher-Programms auf den Tesla Semi entfallen sein. Daimler, Paccar und Volvo erhielten dagegen zusammen nur weniger als 100 Anträge. (Quelle: Electrek)

    Woran mag das liegen?
    Mit den angekündigten Preisen wird der Tesla Semi laut Branchenkennern zum preisgünstigsten BEV-Sattelschlepper der Klasse 8 auf dem US-Markt. Gleichzeitig ist der Semi mit Blick auf die Tech-Specs der teils schon in die Jahre gekommenen Konkurrenz überlegen. (Quelle: electrive)

    Ich bin mir sicher, dass der Semi den Wandel der Branche deutlich voranbringen wird. Daran werden auch die vielen ewigen Nörgler diesseits und jenseits des Atlantiks nichts ändern. Schon wieder ein schöner Tag für die Elektromobilität.

    Antworten
    • eBikerin meint

      30.04.2026 um 13:09

      Warum gibt es eigentlich eine Preise für den Semi auf der Tesla Webseite?

      Antworten
      • Jörg2 meint

        30.04.2026 um 16:23

        Ich vermute: Der Webseitenbetreiber ist hier nicht vertreten.

        Ich bin mir aber sicher, auf deren Webseite findet sich eine Kontaktmöglichkeit über die Du Deine Frage an den wohl einzigen sinnvollen Adressat loswerden kannst.

        Antworten
        • eBikerin meint

          30.04.2026 um 17:31

          Ich vermute: die Preise sind genauso wie bei allen anderen – Verhandlungssache! Und ja es gibt ein Kontaktformular – aber auf der ganzen Seite keine einzige Preisauskunft -bei den Autos können sie es doch auch?

        • Jörg2 meint

          01.05.2026 um 10:45

          „Ich vermute: Der Webseitenbetreiber ist hier nicht vertreten.

          Ich bin mir aber sicher, auf deren Webseite findet sich eine Kontaktmöglichkeit über die Du Deine Frage an den wohl einzigen sinnvollen Adressat loswerden kannst.“

          Wieviele Runden brauchst Du?

        • eBikerin meint

          01.05.2026 um 14:47

          Lieber Jörg, du solltest wissen, dass ich auf so sinnlose Provokationen nicht eingehe – hat der Liebe Paule auf lernen müssen. Schönen Feiertag dir.

    • David meint

      30.04.2026 um 13:18

      Glaube, du bist ein Witzbold. Der elektrische Tesla Lastwagen, um den seit neun Jahren ein riesiges Geschrei gemacht wird, hat also 965 Bestellungen im Heimatland gesammelt. In einem Land, das im Wesentlichen von 13 Millionen LKW versorgt wird. Merkst du selber, das ist ein Affront. Und wir wissen ja schon von Pepsi, dass der Große in Wirklichkeit nur 620 km Reichweite hat. Und NCM Schwachlastzellen. Das wird noch lustig, wenn die Million Kilometer naht.Vor allem aber kann Tesla kein Geschäft damit machen. Sie haben keine Service Organisation und kein MCS-Ladenetz.

      Antworten
      • Future meint

        30.04.2026 um 16:31

        Kalifornien ist in der Tat ein wichtiger Markt:
        Tesla: 965 Bestellungen
        Volvo, Daimler, Paccar: zusammen 100 Bestellungen

        Das kann man witzig finden, durchaus. Die Quelle Electrek kennst du ja, da du dort auch gerne postest. Es läuft wohl gerade für Tesla, das gefällt natürlich nicht allen. Ich finde das gut so. Die Logistik wird endlich grüner.

        Antworten
        • eBikerin meint

          30.04.2026 um 17:33

          Future: es sind keine Bestellungen – vielleicht mal selber verstehen um was es sich da handelt. Es ist eine Anfrage für Subvensionen.
          Ach und wer die gestellt hat weiss man ja auch nicht.

        • Joeg2 meint

          01.05.2026 um 11:17

          eBikerin

          Ja, hat er oben exakt so geschrieben.
          Der kleine Goliath hat das nicht begriffen und macht Bestellungen daraus.

        • David meint

          01.05.2026 um 11:58

          Das ist ja klar, aber in diesem Zusammenhang steckt ja hinter jedem Förderungsantrag eine Bestellung. Es wird dort keine Bestellung ohne diesen Antrag geben.Und wenn man es so dermaßen von hinten und vorne hereingefördert bekommt, sind eine dreistellige Anzahl Anträge in einem Jahr ein absolutes Armutszeugnis.

        • Jörg2 meint

          01.05.2026 um 13:05

          David, eBikerin

          Einigt euch einfach.

      • Matthias meint

        30.04.2026 um 22:01

        Lieferwagen gibt es ca. 15 Millionen in den USA, die versorgen die Fläche. Unterwegs sind ca. 3 Mio Class 8 Truck Tractors, 2025 wurden 208,155 new Class 8 trucks zugelassen. Nur in diesem Markt will der Semi mitmischen. Apropos mischen: auch Fahrgestelle für Betonmischer, Müllwagen, Kies-Kipper, Koffer-LKW werden benötigt, der Anteil ist aber nur ca. 1/3 der Zugmaschinen, macht Tesla wohl später.

        Antworten
    • Dagobert meint

      30.04.2026 um 13:18

      Das kalifornische Clean Truck & Bus Voucher-Programm / HVIP weist rund 1,58 Mrd. $ Voucher-Fördervolumen für 15.595 Fahrzeuge aus. Das entspricht rechnerisch einem Durchschnitt von gut 101.000 $ pro Fahrzeug.

      Für den Kauf eines Tesla Semi liegt der HVIP-Voucher je nach Fall bei 120.000 $ Basisförderung, 150.000 $ im Drayage-Einsatz und bis zu 330.000 $ für qualifizierte Small-Business-/Small-Fleet-Konstellationen. Bei privat gehaltenen Fahrzeugen ist die kombinierte öffentliche Förderung allerdings auf maximal 90 % des Fahrzeugpreises gedeckelt.

      Damit reden wir beim Tesla Semi je nach Preisannahme über Förderquoten von grob 40 % bis maximal 90 % des Fahrzeugpreises.

      Es gibt Leute, die nennen das Erfolg. Ich nenne das kompletten Irrsinn.

      Antworten
    • MK meint

      30.04.2026 um 14:07

      @Future:
      Ich hoffe, dass Sie recht behalten und Tesla dann auch in entsprechender Stückzahl und Qualität liefern kann. Aktuell ist es auf dem US-Markt ja sehr schwierig, mit reinen Elektromodellen einen Fuß auf den Boden zu bekommen.
      Aber man muss natürlich auch im Blick behalten, dass andere Märkte anders sind als der US-Markt. Das kalifornische Programm ist also sicher ein gutes Indiz für den Marktanteil in den USA, nicht aber für Europa oder China.
      Und man muss natürlich auch schauen, wie es in anderen Zeiträumen bei der Beantragung aussieht: Auch Daimler hat schon lange vor Auslieferungsbeginn tausende Bestellungen für seine Elektro-LKW entgegen genommen und diese bis heute nicht alle ausgeliefert. Wenn also z.B. bei Daimler und Volvo die Anträge für Förderung größtenteils schon 2024 eingegangen sind, für den Semi aber erst 2025 Anträge gestellt werden konnten (das Portal fragt bei Beantragung ganz exakt Modell und auch Händler, über den das Modell beschafft wird, ab…ohne ist eine Beantragung der Subvention nicht möglich), würde das den enormen Marktanteil wieder relativieren.

      Antworten
  7. David meint

    30.04.2026 um 10:30

    Der Privatkunde lässt sich bei Tesla seit Jahren hinters Licht führen, indem er von Tesla nicht erfährt, was für ein Akku in seinem Wagen eingebaut ist. Da muss man erst woanders recherchieren, um dann zu den realen Brutto- und Nettowerten zu kommen. Fuhrunternehmer werden sich das nicht bieten lassen. Trotzdem erfährt man nichts. Insofern vermute ich, Tesla betreibt Schadensbegrenzung, um das Gesicht nicht zu verlieren, indem sie nur an Friendly User ein paar 100 Stück ausgeben. Im Depotverkehr, also dort, wo man über Nacht laden kann. Einen flächendeckenden Service für die paar LKW können sie sich schlicht nicht leisten. Auch wird so nicht herauskommen, dass dieses Machwerk keine 800 km am Stück fährt, was beim eActros unter günstigen Bedingungen möglich ist. Tesla halt.

    Antworten
    • Futureman meint

      30.04.2026 um 12:29

      Es wird wohl einfach ein Produkt sein, was in seinem Bereich möglichst viele Szenarien abdeckt, dazu günstig im Kauf und Unterhalt ist. Das hat bei den PKW auch schon zu den meistverkauften Modellen in dem jeweiligen Segment gesorgt. Schauen wir einfach mal zum Jahresende, wie viele Exemplare wirklich ausgeliefert werden und aber wann Tesla im nächsten Segment das meistverkaufte Modell ist.

      Antworten
    • Miro meint

      30.04.2026 um 12:34

      Gibt’s eigentlich irgendwas was Tesla gut macht, in deinen Augen?

      Antworten
      • David meint

        30.04.2026 um 13:28

        Absolut. Ich nenne dir drei Beispiele:

        Die Kommunikation ist ausgezeichnet. Man schafft es, dass Menschen bestimmten Niveaus bis heute glauben, dass großartiges Potenzial hinter der Firma steht. Das ist nicht einfach, weil ja die Fakten komplett dagegen sprechen: z.B. Waymo fährt schon autonom und Tesla nicht.

        Mir gefiel auch, wie sie den Kranken in Grünheide das Gehalt gestrichen haben. Denn die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall ist eine der großen Probleme, wer bei den Deutschland ein Unternehmen mit Angestellten betreibt. Ich will nicht sagen, dass Tesla damit durchkommt, aber vielleicht ist das eine Anregung für deutsche Unternehmen, in diesem Bereich auch etwas mutiger zu werden?

        Auch haben sie viele Themen ausgerollt, die krachend gescheitert sind, so dass man heute zB sagen kann, Online Vertrieb in Europa funktioniert bei PKW überhaupt nicht. Ebenso ist damit noch einmal klarer geworden, dass Service vor Ort ein Faktor ist.

        Antworten
        • Futureman meint

          30.04.2026 um 16:03

          Wenn Online-Vertrieb in Deutschland nicht funktioniert, wie kann es sein, dass Tesla so viele Fahrzeuge verkauft bekommt? Eher ist es so, dass es fast unmöglich ist zur Zeit ein Angebot von einem regionalen Händler im E-Auto Bereich zu bekommen. Und der Konfigurator von den meisten Herstellern ist eine Katastrophe. Besonders die europäischen Hersteller haben für jede extra Schraube ein separates Feld.
          Und der Service kommt per App ins Haus und muss nicht jedes Jahr für einige hundert Euro im Autohaus gnädig erfüllt werden, damit die kurze Garantie erhalten bleibt.

        • David meint

          30.04.2026 um 19:13

          Tesla hatte letztes Jahr 0,7 % Marktanteil. Und das bei dem Riesengeschrei. Da ist also im Online Vertrieb nicht so viel herausgekommen, genauer gesagt läppische 19.300 Autos bei uns. Selbst Ford hatte mehr Elektroautos zugelassen bekommen, obwohl die Verkäufer sich mit Händen und Füßen gegen jedes BEV wehren, der Capri scheußlich aussieht und im Konzern weder Strategie noch Taktik zu erkennen ist. In Norwegen sind schon die Zahlen vom April raus und der iX3 liegt vor dem Model Y. Aua, aua.

        • MK meint

          01.05.2026 um 17:13

          @Futureman:
          Also das nächste Tesla-Autohaus (bei Tesla halt „Tesla-Center“ genannt), wo ich eine Probefahrt machen kann, Autos anschauen und mein Auto reparieren lassen kann ist von mir aus (Marburg) näher gelegen als z.B. der nächste Skoda-Vetragshändler. Genau genommen liegt das „Tesla Center“ An der Automeile 12A in Gießen…und das ist jetzt ja auch keine Weltmetropole. Konkret habe ich grob überschlagen mindestens 50 bis 60 solcher Tesla-Autohäuser alleine in Deutschland gefunden.
          Dass Tesla auf Online-Vertrieb setzt, stimmt also schon lange nicht mehr.

          Wo Sie recht haben, ist beim Versagen vieler anderer Hersteller: Ich wollte mir verschiedene Modelle anschauen und Probe fahren: Für einen Opel Astra Electric habe ich halb Hessen abtelefoniert und keine Probefahrt bekommen…und auch kein „wir schauen mal, wo es einen gäbe“ oder „geben Sie uns zwei Wochen“, sondern einfach nur „Haben wir nicht“. Bei Skoda hat es mit der Probefahrt zwar schnell geklappt, die Lieferzeit war aber elendig lang.

    • Future meint

      30.04.2026 um 12:38

      Auf der Website hat Tesla (02/2026) beeindruckende Zahlen veröffentlicht. Der Semi wird ein Gamechanger. Das ist doch hervorragend, um endlich diese schmutzige Logistik umzukrempeln:

      Standard Range:
      325 Meilen Reichweite bei einem Gesamtgewicht von 82.000 Pfund (umgerechnet 523 Kilometer bei 37,2 Tonnen)
      Leergewicht unter 20.000 Pfund (umgerechnet 9,07 Tonnen)
      Energieverbrauch von 1,7 kWh/Meile (umgerechnet 1,1 kWh/km)
      Drei unabhängige Motoren an den Hinterachsen mit kumuliert 800 kW Antriebsleistung
      Kompatibel mit MCS
      Ladezeit: 60-prozentige Ladung in 30 Minuten
      Elektrische Nebenabtriebswelle (ePTO) mit bis zu 25 kW

      Long Range:
      500 Meilen Reichweite (umgerechnet 805 Kilometer)
      Leergewicht von 23.000 Pfund (10,43 Tonnen)
      Energieverbrauch von 1,7 kWh/Meile (umgerechnet 1,1 kWh/km)
      Drei unabhängige Motoren an den Hinterachsen mit kumuliert 800 kW Antriebsleistung
      1,2 MW Spitzenladegeschwindigkeit
      Kompatibel mit MCS
      Ladezeit: 60-prozentige Ladung in 30 Minuten
      Elektrische Nebenabtriebswelle (ePTO) mit bis zu 25 kW

      Antworten
      • M. meint

        30.04.2026 um 12:55

        Und was daran hat dich so beeindruckt?

        Antworten
        • Future meint

          30.04.2026 um 16:39

          Offenbar ist das wirtschaftlich für den Autobauer und für den Logistiker als Kundn. Das wurde von den fossilen Industrien und den alten Autobauern ja lange nucht für möglich gehalten. Die Diesel müssen weg und zwar schnell.

        • MK meint

          30.04.2026 um 17:51

          @Future:
          Ich glaube, die Frage von M. zielte darauf ab, was damit besser ist als bei anderen Herstellern?
          Ich meine: Dass der eActros auf Grund der europäischen Beschränkungen der Sattelzuglänge nicht so aerodynamisch ist und daher mehr verbrauchen sollte, hat eben nur mit Gesetzen und nicht mit der verbauten Technologie zu tun…und zur Referenz: Wenn in Europa Hersteller wie Volvo von über 730 km Normreichweite sprechen, dann gelten die eben nicht nur für einen weniger aerodynamischen LKW, sondern auch bei 44 Tonnen Gesamtgewicht und nicht für 37 Tonnen wie in der Tesla-Angabe.

          Von daher: Ja, das was Tesla da ankündigt, hört sich gut und alltagstaugich an…es ist aber nichts, was die etablierten Hersteller aus Europa nicht schon längst auf dem Markt haben…

        • Future meint

          30.04.2026 um 21:17

          @MK, in der Autopresse wird auffallend klar kommuniziert, dass der Tesla klar besser sei: Electrive schreibt heute beispielsweise, dass »der Semi mit Blick auf die Tech-Specs der teils schon in die Jahre gekommenen Konkurrenz überlegen« sei. Ich habe daher den Eindruck, dass Tesla wohl auch durch die vielen Erfahrungen mit den Vorserienmodellen jetzt die perfekte Lösung für die Branche gelungen ist. Wir werden sicherlich bakd mehr darüber erfahren, sobald die ersten Serienmodelle in Kalifornien unterwegs sind.

        • MK meint

          01.05.2026 um 17:41

          @Future:
          Es geht mir aber nicht die persönliche Meinung einzelner Redakteure, sondern um objektiv bewertbare Fakten (Reichweite bei Gewicht x und Geschwindigkeit y NACH WLTP und nicht nach Herstellerangabe, Verbrauch pro km und Zuladung, Kaufpreis im Vergleich zu einem vergleichbaren Modell,…)…und da gibt es eben noch nichts, wo Tesla irgendwas meldet, was die Konkurrenz nicht längst auf dem Markt hat.

        • M. meint

          03.05.2026 um 13:40

          Wenn Electrive das schreibt, hanen die sicher auch dazugeschrieben, welche Werte das genau sind. Dort hättest du abschreiben können.
          Auf der anderen Seite ist natürlich klar, dass ein Fahrzeug, das erst demnächst auf den Markt kommt, eher den letzten technischen Stand abbilden sollte als die Fahrzeuge, die seit Jahren auf diesem Markt sind. Inwiefern das stimmt, zeigen dann Tests.
          Was danach kommt, ist aber auch bekannt: Wettbewerber reagieren. Und dann ist der, der eben noch der Newcomer mit starken Daten war, der Alte.
          Am Semi ist ja nichts, was andere nicht auch könnten, weder Batteriezellen, noch Motoren oder Aerodynamik.

      • David meint

        30.04.2026 um 13:34

        Die Akkugröße brutto und netto ist wie? Und sind diese 110 kWh auf 100 km ein später Aprilscherz oder ist das der wirkliche Wert? Der Elektrotrucker hat auf seiner letzten Fahrt mit dem DAF-Semi mit Fracht im echten Leben 67 kWh auf 100 km verbraucht. Kann man auf YouTube nachgucken, Minute 57:01.
        https://youtu.be/NAYPzciUdwI?is=6RF0wRD6Yb4bo56U

        Antworten
        • volsor meint

          30.04.2026 um 15:55

          Richtig , aber in Deutschland dürfen LKW nur 80 km/h fahren.
          Das gibt es in den USA nicht , hier dürfen die LKW in den USA auf Highways in der Regel zwischen 65 und 75 mph (ca. 105–121 km/h) fahren.

        • Future meint

          30.04.2026 um 16:37

          Ist Elektrotrucker ein wichtiger Influencer? DAF ist natürlich auch super. Hauptsache ist doch, dass die Diesel endlich alle von den Straßen geschoben werden, nicht nur in Kalifornien. Dafür werden natürlich auch die Teslas gebraucht. Je mehr, desto besser. Ich verstehe nicht, warum da soviel rumgenörgelt wird. Der Diesel ist vermutlich immer noch zu billig und an den Tankstellen wurde noch nichts rationiert. Mal sehen, was noch alles kommt.

        • David meint

          30.04.2026 um 19:17

          Aber es wäre nicht Tesla, wenn sie nicht einen reinen Laborwert unter Bestbedingungen also auch bei niedrigem Tempo angeben würden. Tesla halt. Nur dass die Karre leider gar nichts kann.

        • M. meint

          30.04.2026 um 20:07

          Dürfen. Aber machen sie es?
          Nicht mal solo bergab habe ich einen gesehen, da fahr mal einer 70 mls., das war’s. Ansonsten fahren die 60 mls. Auch mal 65 vielleicht. Aber nicht alle.

        • Matthias meint

          30.04.2026 um 22:35

          Rosinenpickerei. Bei 11:00 und 23:55 werden 400km-Fahrten in Süddeutschland mit 0,96 kWh/km gezeigt. 36:30 dann 1.00.

        • David meint

          03.05.2026 um 19:56

          Bestwert gegen Bestwert ist nur fair. Oder glaubst du, dass Tesla den schlechtesten Wert angibt? Dann wären sie nicht Tesla. Nur musste man bei Elektrotrucker nicht lange nach einem guten Wert suchen, es war exakt die letzte Fahrt. Und aus der Praxis. Wie du richtig feststellst, ist es selbst bei schlechteren Bedingungen kaum möglich, einen Wert zu finden, der 110 kWh auf 100 km erreicht. Da ist Tesla also von der Verbrauchstendenz deutlich hinten dran.

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