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Tozero startet Demonstrationsanlage für Batterierecycling in Gendorf

01.04.2026 in News & Trends von Thomas Langenbucher | Kommentieren

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Bilder: Tozero

Tozero, eigenen Angaben zufolge Europas führendes Start-up im Batterierecycling, hat in Deutschland seine erste industrielle Demonstrationsanlage eröffnet. Erstmals sei man damit in der Lage, Altbatterien im industriellen Maßstab in eine heimische Versorgung mit Lithium, Graphit und einer Nickel-Kobalt-Mischung umzuwandeln.

Die Anlage im bayerischen Chemie-Park Gendorf sei in rekordverdächtigen sechs Monaten errichtet worden und könne jährlich mehr als 1.500 Tonnen Batterieabfälle verarbeiten, erklärt Torero. Daraus gewinne das Unternehmen hochreines Lithiumcarbonat – „genug Batteriematerial für rund 6.000 Elektrofahrzeuge, das nicht auf Mülldeponien verloren geht“. Darüber hinaus würden Graphit und eine Nickel-Kobalt-Mischung im industriellen Maßstab zurückgewonnen.

Möglich werde dies durch Tozeros proprietäres, säurefreies hydrometallurgisches Verfahren. Im Unterschied zu konventionellen Verfahren, die mehrere Prozessschritte erfordern, ermögliche es die Rückgewinnung in einem einzigen, besonders effizienten Kreislauf. Die gewonnenen Materialien seien so rein, dass sie direkt wieder in die Produktion eingespeist werden können.

Man habe bereits erfolgreich nachgewiesen, dass sein recyceltes Lithium und Graphit gemeinsam mit führenden Kathoden- und Anodenherstellern für Lithium-Ionen-Batterien qualifiziert werden können. Damit schließe man den Kreislauf von Batteriematerialien und unterstütze Europas Ziel, unabhängiger von Importen kritischer Rohstoffe zu werden. Dies stehe im Einklang mit dem EU-Gesetz über kritische Rohstoffe, wonach 25 Prozent der Versorgung aus Recyclingquellen gedeckt werden sollen.

Weniger Abhängigkeit bei Batteriematerialien von China

Tozero verschaffe Europa damit erstmals eine heimische Quelle für kritische Batteriematerialien – und reduziere die überwältigende Abhängigkeit von chinesischen Importen. Die Anlage in Gendorf werde recyceltes Lithium und Graphit an Unternehmen in verschiedenen Sektoren liefern, darunter Bauwesen, Keramik und Schmierstoffe. Weitere Materialien und Industrien sollen folgen.

„Europa verfügt bislang nicht über die kritischen Rohstoffe, die es braucht, um seine Energiewende und Batterieindustrie aus eigener Kraft aufzubauen und zu skalieren“, sagt Sarah Fleischer, Mitgründerin und CEO von Tozero. „Unsere Technologie ermöglicht es uns, Altbatterien zu recyceln und daraus erstmals im industriellen Maßstab hochreine Rohstoffe zurückzugewinnen. .In weniger als vier Jahren hat Tozero den Sprung von Laborexperimenten zum industriellen Betrieb geschafft. Damit zeigen wir, dass Batterierecycling weit mehr ist als ein Pilotprojekt – es ist eine reale, skalierbare Antwort auf Europas Bedarf an einer heimischen, zirkulären Versorgung mit kritischen Rohstoffen.“

„Die Skalierung unserer Technologie vom Labor zur industriellen Produktion in so kurzer Zeit ist ein entscheidender Meilenstein für jeden Deep-Tech-Gründer und markiert den Übergang von Entwicklung zu realer Validierung im industriellen Maßstab. Es ist ein Meilenstein, auf den ich sehr stolz bin – insbesondere, wenn ich sehe, wie das Team diese Anlage zum Leben erweckt hat“, so Ksenija Milicevic Neumann, Mitgründerin und CTO von Tozero.

„Ein Wendepunkt für Europas Rohstoffsouveränität“

Mit der Inbetriebnahme der industriellen Demonstrationsanlage erreiche Tozero einen entscheidenden Meilenstein auf dem Weg zum kommerziellen Betrieb im Vollmaßstab. Die Anlage diene als Blaupause für eine für 2030 geplante großskalige Recyclinganlage, die die ersten tausenden Tonnen an Lithiumcarbonat und Graphit pro Jahr produzieren soll.

„Damit steht die Anlage nicht nur für den nächsten Wachstumsschritt von Tozero, sondern auch für Europas Fähigkeit, eine nachhaltige und unabhängige Versorgung mit den kritischen Rohstoffen aufzubauen, die für die Batterieindustrie, Elektromobilität und Energiewende unerlässlich sind“, heißt es.

Die weltweite Nachfrage nach Lithium wird sich laut Tozero bis 2030 voraussichtlich vervierfachen. Gleichzeitig könnte allein in der EU die Nachfrage nach Graphit bis 2040 um das bis zu 25-Fache steigen – getrieben durch Elektrofahrzeuge, netzgebundene Energiespeicherung und industrielle Elektrifizierung. Dennoch bleibe Europa fast vollständig von Importen abhängig: China kontrolliere die weltweiten Graphitlieferungen, und 99 Prozent des Lithiums in Europa stammten aus dem Ausland.

Dabei verfüge Europa bereits über einen wachsenden Bestand genau jener Rohstoffe, die es dringend benötigt – in Form von Altbatterien auf dem gesamten Kontinent. Diese „oberirdischen Minen“ hätten bislang jedoch nicht wirksam erschlossen werden können. Tozero verändere das nun grundlegend, indem es kritische Rohstoffe aus gebrauchten Batterien zurückgewinnt und wieder in industrielle Lieferketten einspeist.

Das prognostizierte exponentielle Wachstum der Materialnachfrage dürfte ab 2035 zu einer weltweiten Versorgungslücke von mehr als 33 Prozent führen. Batterierecycling werde damit zu einer unverzichtbaren alternativen Quelle kritischer Rohstoffe, so Tozero weiter. Der Ansatz des Unternehmens ermögliche es der Industrie nicht nur, heutige und künftige Batteriematerialien aus diesem Rohstoffbestand zurückzugewinnen und wiederzuverwenden. Er schaffe zugleich eine zirkuläre, lokale Lieferkette, die Europas Wettbewerbsfähigkeit im globalen Rennen um die Energietechnologien der nächsten Generation stärkt.

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Via: Tozero
Tags: Batterie, Europa, Nachhaltigkeit, RecyclingAntrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

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