Smart hat mit dem Concept #2 ein physisches Designmodell des kommenden vollelektrischen #2 vorgestellt. Damit gibt die Marke eigenen Angaben nach einen konkreten Ausblick auf das künftige Serienfahrzeug. Gestaltet wurde der Concept #2 vom Mercedes-Benz Global Design Team, das Kundenfahrzeug wird in China entwickelt und produziert. Die Formensprache folgt der Designphilosophie „Love, Pure, Unexpected“ und setzt auf eine klare, kompakte Silhouette.
„Das Smart Concept #2 denkt die DNA des legendären Smart ForTwo konsequent weiter und definiert den urbanen Zweisitzer neu“, so Florian Nemitz, CEO Smart Deutschland. Wolfgang Ufer, CEO Smart Europe, spricht von einem „ersten konkreten Ausblick“ auf die Neuinterpretation des ikonischen Zweisitzers. Der Concept #2 vermittle eine klare Vision der künftigen Qualitäten des #2.
Das Konzept tritt mit „großzügigen“ Proportionen, einer Zweifarblackierung in mattem Weiß und warmem Gold sowie feinen Lederdetails auf. Hinzu kommen verborgene Elemente, die unter transluzenten Oberflächen hervortreten. Das künftige Serienmodell #2 basiert auf der Electric Compact Architecture, kurz ECA. Diese stammt maßgeblich vom chinesischen Geely-Konzern, dem Mercedes-Benz vor einigen Jahren die Hälfte von Smart verkauft hat.
„Wir sind überzeugt, dass ein Stadtauto mehr als ein Problemlöser sein sollte – es sollte Freude auslösen“, sagt Kai Sieber, Head of Design Smart bei Mercedes-Benz Design. Der Concept #2 übertrage die Persönlichkeit des in seinen letzten Jahren bereits als E-Auto angebotenen ForTwo in eine neue Ära.
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Das Designkonzept greift die für Smart typischen kurzen Überhänge auf. Damit soll der Innenraum bei einer Gesamtlänge von 2792 Millimetern maximiert werden. Zudem nennt die Marke für den Concept #2 einen Wendekreis von 6,95 Metern und hebt damit die Agilität des Fahrzeugs für das Manövrieren im urbanen Raum hervor.
Das Konzeptfahrzeug ist den Angaben zufolge für den Einsatz der neu entwickelten ECA-Plattform ausgelegt, die neue Maßstäbe für „moderne elektrische Performance“ setzen soll. Für den Concept #2 stellt Smart eine elektrische Reichweite von bis zu knapp 300 Kilometern in Aussicht. Genannt wird außerdem eine Gleichstrom-Schnellladefähigkeit (DC), mit der sich der Ladezustand in weniger als 20 Minuten von 10 auf 80 Prozent erhöhen lassen soll. Es gibt zudem Vehicle-To-Load-Funktionen, die auch unterwegs Energie bereitstellen sollen.
Das Serienmodell des Smart #2 als Nachfolger des ForTwo soll im Oktober 2026 auf dem Pariser Autosalon seine Weltpremiere feiern. Der Zeitplan für die Markteinführung und konkrete technische Details werden noch nicht genannt.








Tim Leiser meint
Offensichtlich habe ich eine völlig anderen Geschmack als viele Leute in vielen Kommentarspalten. Bei den meisten Design-Studien hoffe ich, dass möglichst viel in die Serie gerettet wird. Bei dieser hier hoffe ich, dass möglichst viel nicht gerettet wird. Das sieht aus wie eine englische Bulldogge. Das einzige, was mir hier gefällt, ist die Größe und die in Aussicht gestellten 300 km WLTP. Möglicherweise auch der erkennbare Anklang vom Vorgänger.
Elektroautor meint
Kann ich nachvollziehen. Ich frage mich auch oft, warum man für Designs, die dann eh in der Tonne landen, so viel Geld ausgegeben wird. Die Autokonzerne haben eh alle kein Geld und dann investiert das Mercedes-Benz Global Design Team beim dem #2 hunderte Stunden, um irgendwelche Räder zu entwickeln, die es in der Realität nicht einmal auf die Autobahn schaffen würden.
Was soll das sein? Plexiglas-Radkappen und darunter liegende Textilspanngurte, die einen Vollgummireifen festhalten, dass er einem nicht nach 10 Umdrehungen um die Ohren fliegt. 😬🤣 Wieso entwirft man so etwas, wenn es so weit von der Realität entfernt ist?
Und ein Türgriff, der ebenfalls aus Textil ist und einer Lasche gleich schaut, mit der man Jacken und Mäntel aufhängt. Apropos – Textil. Was ist mit der Front passiert?
Die sieht aus, als wäre der Smart über eine Reisetasche von Gucci drübergefahren oder wurde der ehemalige Verbrennerkühler mit einer solchen gefüttert, welche ihm im offenen Mund stecken geblieben ist? 🤣🤣
Wie auch immer:
„Love, Pure, Unexpected“
UNEXPECTED auf alle Fälle! 🤪😬🧐
Aber das Serienmodell wird dann entschärft werden und im Endeffekt wird er dann fast gleich ausschauen wie der Smart Electric vor 10 Jahren. Tja – so kann man die Zeit vergeuden.
Futureman meint
Kommt halt immer darauf an, wie man die KI füttert. Weil mit gesunden Menschverstand wurde das nicht designt.
Future meint
Sehr cool. Der Smart wirkt frisch und lässt dabei die Vergangenheit erkennen. Natürlich ist das Konzept etwas overdesigned. Aber das werden die bei Mercedes schon noch etwas reducen, damit die Europäer nicht verschreckt werden. Anderseits funktionierte das Overdesign bei den Minis ja auch jahrelang. Freuen wir uns also auf den neuen kleinen Smart: ressourcenschonend, effizient, sauber, platzsparend, billig. Er kommt aus China, damit er nicht so teuer wird – aber er kommt zur Hälfte von Mercedes, damit werden sich dann bestimmt auch viele Moralisten im Land arrangieren können.
Michael meint
Warum bei so einem kleinen Fahrzeug die Seitenlinie auch noch oben und hinten so weit verjüngt kann ich nicht verstehen. Da verschenkt man doch den wenigen Platz den man noch hätte. Und ein bisschen weniger verspielt hätte dem Design auch nicht geschadet und hätte vermutlich genauso viel „Love und Unexpected“ erzeugt.
LMdeB meint
Bis zu 300 km ist bei der Größe eine Ansage. Design gefällig, deutlich fließender als #1.
Mal abwarten.
Mäx meint
Vor allem in Kombination mit 20 Minuten 10-80%.
Das ist ja öfter der Knackpunkt, dass das ganze dann 30+ Minuten dauert weil günstige Zellen usw.
Aber so langsam sind die günstigen Zellen ja auch jene, die auch schnell laden können.
eBikerin meint
Die 300 km sind entweder Stadtzyklus oder diese Chinesische Norm. WLTP wird der deutlich weniger haben, es sei denn die haben irgendeine super geheime Wunderbatterie ;-)
CJuser meint
Sieht richtig cool aus! 300 km nach WLTP sind auch ein guter Wert für ein so kleines Auto.