Škoda hat den Bestellstart für das Modelljahr 2027 der vollelektrischen Baureihen Elroq (Artikelbild) und Enyaq geöffnet. Beide SUV sind nun wieder als 60-Varianten erhältlich. Zusätzlich sind das mittelgroße und das kompakte SUV nun in einer neuen Angebotsstruktur mit den Ausstattungslinien Essence und Selection bestellbar. Auch die aktualisierten Sportline- und RS-Versionen stehen zur Bestellung bereit.
Für die Einstiegsvarianten Elroq 60 und Enyaq 60 führt Škoda LFP-Batterien ein, also robuste, kostengünstigere Akkus mit Lithium-Eisenphosphat-Technologie. Insgesamt gibt es beim Elroq und Enyaq die Batteriekapazitäten 61 und 81 kWh für Reichweiten von bis zu über 570 Kilometern.
Die neuen Einstiegsversionen heißen Elroq Essence 60 und Enyaq Essence 60. Der Elroq Essence 60 startet bei 37.390 Euro, der Enyaq Essence 60 bei 42.990 Euro. Die Essence-Ausstattung ist ausschließlich mit den wieder verfügbaren 60-Varianten verbunden. Der Enyaq Essence 60 ist nicht als Coupé erhältlich. Für den Elroq Essence 60 werden 140 kW beziehungsweise 190 PS genannt, der kombinierte Stromverbrauch liegt bei 15,1 bis 15,4 kWh je 100 Kilometer. Für den Enyaq Essence 60 mit ebenfalls 140 kW/190 PS werden 15,0 bis 15,2 kWh je 100 Kilometer angegeben.
Die Ausstattungslinie Selection lässt sich bei Elroq, Enyaq und Enyaq Coupé auch mit weiteren Antriebsversionen kombinieren. Alle drei Modelle sind zudem als Sportline 60 bestellbar. Für den Elroq Sportline 60 wird ein kombinierter Stromverbrauch von 15,6 bis 16,8 kWh je 100 Kilometer genannt, für den Enyaq Sportline 60 von 15,3 bis 16,0 kWh und für das Enyaq Coupé Sportline 60 von 15,2 bis 15,6 kWh.
Zum Modelljahr 2027 erhalten Elroq, Enyaq und Enyaq Coupé mehrere technische Neuerungen. Dazu zählen eine neue Android-basierte Softwareinfrastruktur, sogenanntes One Pedal Driving, Vehicle to Load zum Laden von E-Bikes oder anderen elektrischen Geräten sowie Vehicle to Home für bidirektionales Laden. Neu ist außerdem eine Phonebox mit induktiver Ladefunktion nach Qi2-Standard. Zusätzlichen Stauraum bietet ein Ablagefach unter der Fronthaube, der sogenannte Frunk.
Bei ausgewählten Varianten steigen die Anhängelasten. Beim Elroq 85 erhöht sich die maximale gebremste Anhängelast bei einer Steigung von bis zu 12 Prozent um 800 auf 1800 Kilogramm. Der Enyaq 85 und das Škoda Enyaq Coupé 85 dürfen künftig Anhänger bis 2000 Kilogramm ziehen, das entspricht 1000 Kilogramm mehr beziehungsweise dem Doppelten des bisherigen Werts.
Auch weitere Enyaq-Varianten erhalten höhere Werte. Beim Enyaq 85x und beim Enyaq Coupé 85x steigt die Anhängelast um 200 auf 2000 Kilogramm. Der Enyaq RS und der Enyaq Coupé RS dürfen künftig Anhänger bis 2200 Kilogramm ziehen, 400 Kilogramm mehr als zuvor.

MK meint
Was also leider weiterhin fehlt, ist die Möglichkeit die Variante mit großem Akku auch mit wenig Ausstattung zu bekommen. Wer den großen Akku will, muss also weiterhin Dinge wie die Ambientebeleuchtung, die verchromte Dachreling oder den Regenschirm in der Fahrertür mitkaufen, obwohl die Verbrenner-Pendants (Karoq/Kodiaq) zeigen, dass es auch problemlos anders geht.
David meint
Da wurde ja hier schon von bekannt inkompetenten Kommentatoren erklärt, dass Škoda die Grundmodelle gestrichen hätte. Haben sie nicht. Das ist nur der Umbau auf LFP im neuen Modelljahr. Jetzt geht’s wieder los. Da wird es auch sicher wieder Freundschaftsangebote geben. Ein Elroq ist ein vollwertiges Familienauto.
Micha meint
Da das alte Einstiegsmodell wegfällt ist es beim Elroq aber gleichzeitig auch eine Preiserhöhung von 4k €.
ID.alist meint
Der 60er Elroq jetzt günstiger und bietet mehr Reichweite, dafür gibt es jetzt oder
momentan kein 50er Modell.
Wenn man nur wüsste wie viele von den 50er verkauft worden sind, könnte man deren niedrigeren Preis nachtrauern oder nicht.