Tesla soll laut einem aktuellen Bericht an einem ganz neuen, kleineren Elektroauto arbeiten. Ein neues Einstiegsmodell war schon einmal geplant, es war zwischenzeitlich sogar die Rede von zwei möglichen Baureihen – die Pläne wurden dann aber verworfen. Dass man nun erneut ein Elektroauto unterhalb der aktuellen Mittelklassewagen Model 3 und Model Y vorantreibt, ist laut CEO Elon Musk nicht der Fall.
Der US-Elektroautobauer habe in den letzten Wochen Kontakt zu Zulieferern aufgenommen, um Einzelheiten des Plans für ein kompaktes SUV zu besprechen. Das schrieb kürzlich die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Insider. Es solle sich um ein neues Fahrzeug handeln und nicht um eine Variante von Teslas aktuellen Modellen. Offiziell trifft das jedoch nicht zu.
Das zweitürige, zweisitzige „Cybercab“ sei das von Tesla versprochene Kompaktfahrzeug, sagte Konzernchef Elon Musk im Rahmen der Vorstellung der jüngsten Geschäftszahlen. Das ohne menschliche Steuerung auskommende E-Mobil sei für Teslas Flotte autonomer Fahrdienstfahrzeuge sowie für den privaten Gebrauch konzipiert, erklärte er.
„Das Cybercab ist ein kompaktes Fahrzeug“, sagte der Tesla-Chef laut Automotive News bei der Telefonkonferenz zur Bekanntgabe der Geschäftszahlen. „Es ist sehr geräumig, aber es ist ein Fahrzeug für zwei Personen. Und wir gehen davon aus, dass langfristig der Großteil unserer Produktion aus Cybercabs bestehen wird, da 90 Prozent der zurückgelegten Kilometer mit nur einer oder zwei Personen gefahren werden.“
Musk erklärte, die Produktion des Cybercab werde langsam hochgefahren, da es sich um ein neues Modell mit einer neuen Lieferkette handele. Tesla hat noch keinen Termin für die Markteinführung festgelegt. Das Unternehmen hat sich auch bisher nicht konkret dazu geäußert, ob das als vollautonomes E-Auto vorgestellte Cybercab wie von einigen vermutet auch mit Lenkrad und Pedale an Kunden verkauft werden könnte. Bislang sind entsprechende Prototypen offiziell nur für Tests unterwegs.
Musk sieht den Schwerpunkt von Tesla perspektivisch nicht mehr im Geschäft mit herkömmlichen Elektroautos. Das Unternehmen hat in diesem Jahr die Oberklasse-Reihen Model S und X eingestellt. Man will sich mehr auf Robotaxi-Fahrzeuge ohne Lenkrad und Pedale wie das Cybercab sowie den humanoiden Roboter Optimus konzentrieren.
Seine Modellpalette plant Tesla auf autonome Fahrzeuge unterschiedlicher Größen ausrichten. Nach Angaben von CEO Musk soll der neue Roadster auf lange Sicht das einzige manuell gefahrene Auto des US-Unternehmens bleiben.

hu.ms meint
Tesla-fans:
Wenn der bald gebaute zweisitzer kein lenkrad / pedale hat, kann er nicht zugelassen und damit nicht verkauft werden.
Was macht tesla mit zehntausenden gebauter cyber-cabs, die nicht auf öffentlichen strassen fahren dürfen ?
Gehen die ernsthaft davon aus, dass sie diese in wenigen monaten als taxis laufen lassen können ?
hu.ms meint
Interessant was Elon bei der bekanntgabe der zahlen noch so logelassen hat:
Sein ziel ist roboter und fahrerlose autos zu bauen und zu vermieten.
Bestätigt meine vermutung:
Solange überwacht werden MUSS kann man teslas ganz normal kaufen bekommt sogar hardware nachgerüstet.
Wenn die autos dann selbständig ohne überwachung fahren können = level 5 – irgendwann wenn es technisch soweit ist – wird man sie nicht mehr kaufen können !
Man kann sie nur noch mieten und jedes monat oder jede fahrt dafür bezahlen.
David meint
Ich denke, das ist eine Prognose, die nicht zu beachten ist. Denn Tesla fährt Level 2 und es ist nicht die geringste Aktivität Richtung höherer Level zu sehen. Nur Versprechen und Visionen und Unwahrheiten. Viele andere haben offizielle Level 4 Tests laufen. Außer Pony.ai und Waymo, die das schon offiziell dürfen. Da ist Tesla also letzter. Wen schert es, was der Letzte macht, falls er mal irgendwann ins Ziel kommt?
Jörg2 meint
Immer diese inteligenzflachen „Jetzt“-Antworten auf Zukunftsprognosen.
„Wen schert es, was der Letzte macht, falls er mal irgendwann ins Ziel kommt?“ VW war damit, bekannter Weise, oft gut dran. Sehr sehr spät gestartet und dann doch mächtig den Markt aufgerollt (Verbrennerära, MildSUV)
David meint
Das sagt ja genau der Richtige. Was du von mir zitiert hast, ist eine Zukunftsprognose und keine „Jetzt-Antwort“. Wobei man diese in gebildeten Kreisen eher „status quo“ nennen würde.
Das Problem ist ja auch nicht, dass Tesla im Rennen um autonome Taxis eher für den letzten Platz infrage kommt. Sondern dass sie immensen Gewinn aus einem eingebildeten Vorsprung ziehen wollen.
Jörg2 meint
„Denn Tesla fährt Level 2“ = Status quo (gebildete Kreise schreiben „Status“ mit großem „S“ im Einzugsgebiet des Duden)
Was die Zukunft bringt, wissen wir nicht.
Das „spät starten“ kein Negativkriterium sein uss, damit bist Du, mit meinem Verweis auf VW, nun einverstanden?
Wie irreführend die „L“-Label sind, hat „das weltweit erste Serienauto mit L3“ ein ja eindrucksvoll bewiesen. „L3“ auf dem Papier und sehr sehr ausgestanzten, fahrprofiluntypischen Situationen (Mercedes S-Klasse mit 90 in der Lkw-Kolonne auf der deutschen BAB bei schönstem Wetter). Ergebnis: Das Produkt war nicht erfolgreich und wurde vom Markt genommen.
Ich vermute, Kunden interessieren sich eher für die Produkteigenschaften und nachrangig für den Stempel.
hu.ms meint
Ich verstehe auch nicht, dass sich die tesla-investoren nicht genauer auf dem markt für roboter und selbstfahr-autos und deren stand umsehen.
Allein das roboter-balett und der marathon-lauf letzens in china sagen eigentlich klar aus, wer bei robotern vorne liegt. Da ist der optimus nur ein witz.
Und wie schon mehrmals geschrieben, werden die ganzen weiterentlicklungstufen beim ÜBERWACHTEN fahren kaum neues geschäft bringen. Werden die nächsten tesla-Q zeigen, dass kaum mehr autos wegen der weiterentwicklung des ÜBERWACHTEN fahrens gekauft werden.
Erst überall hin ohne fahrer/überwacher (während der fahrt, schlafen, surfen u.a.) wird der grosse umsatz-bringer. Und dahin ist es noch weit…
Time will tell…
David meint
Die wollen da nicht hingucken. Es gab einen guten Bericht bei Electrek zu Roboterhunden zur Überwachung von Objekten. Ich kenne in Deutschland so einige Firmen, die sich so ein „Haustier“ zugelegt haben. Der Markt funktioniert also schon und Tesla ist nicht da. Humanoide Roboter in der Produktion hat man schon bei BMW und Siemens gesehen, und auch da gab’s von Tesla bisher nur Luftnummern.
Future meint
Tesla steht eben dafür, was nach der Automobilität von heute kommen könnte.
Deshalb wetten auch so viele Investoren auf Tesla. Das ist so wie mit den anderen Techunternehmen. Jetzt warten ja alle auch auf den Börsengang von SpaceX – hier wird einer der größten IPOs der Geschichte erwartet.
Karl von Rosen meint
Deinen ersten Satz musst du erklären. Noch niemand weiss was nach der Elektromobilität kommt, noch nicht mal Tesla selbst? Deshalb bekommen sie Geld von den Investoren? Deine Logik scheint nicht zu stimmen, der Tesla Aktienkurs hängt einzig am Automobilbau, der gibt jedesmal deutlich nach wenn Tesla weniger Autos im Quartal verkauft.
David meint
Wenn man seinen Satz wörtlich nimmt: die Elektromobilität von morgen. Da wüsste ich aber zu gerne mit Blick auf Teslas Angebot in Europa, warum sie ohne moderne E/E Architektur, mit 400 V im Akku, mit 400 V Ladenetz, ohne Brake Blending und Coasting sowie ohne gescheite Rekuperationsleistung und mit Museums-Ladeleistung da wegweisend sein sollen. Zumal ihr Technologieträger krachend gescheitert ist und sie seit einem Jahr versuchen, CarPlay zu integrieren.
hu.ms meint
Erkläre ich für Ihn:
Derzeitige mobilität ist das steuern eines fahrzeugs durch einen menschen.
Zukünftig wird das steuern wegfallen. der mensch ist dann nur noch transportgegenstand oder auch „paket“.
Kommt sicher – ob von tesla als erstes ist völlig ungewiss.
Ich tippe auf china.
Und eine genehmigung in europa ohnehin erst, wenn auch die heimischen firmen soweit sind. Da funktioniert seit jahrzehnten der lobbyismus besten.
Future meint
Eine der großen Fragen lautet doch, was nach der Automobilität kommt, so wie wir sie jetzt kennen. In der Zukunft wird Mobilität sicherlich anders funktionieren müssen, denn es ist einfach kein Platz mehr da für noch mehr Automobile in den Metropolen der großen Märkte. Die Investoren trauen Tesla da wohl einiges zu. Es geht dabei nicht nur um das autonome Fahren ohne private PKWs, sondern um vielfältige Zukunftsperspektiven. Robotik und KI werden die Art und Weise, wie wir Menschen wohnen, arbeiten, kommunizieren und uns erholen vollkommen verändern. Das betrifft natürlich auch die Mobilität. Vermutlich sind dabei humanoide Roboter in Zukunft so alltäglich wie es heute der Familienwagen ist. Aber es ist eben die Wette der Investoren, so wie bei allen anderen Techunternehmen auch. Deshalb vermuten ja auch einige, dass Musk Automobilität so langweilig findet. Und das ist sie ja auch. Das Auto als Hardware ist längst am Ende seiner Entwicklung angekommen. Fortschritte gibt es nur noch bei der Software. Natürlich wird die Batterietechnologie sich auch noch stark weiterentwicklen, aber das spielt für das Auto keine große Rolle mehr. Die Reichweiten sind doch längst hoch genug.
hu.ms meint
So ist es: die wette der investoren.
Einfach den höchst- und niederst-kurs von tesla auf 1 und 3 jahre ansehen.
Die investoren scheinen stark zu schwanken.
Sieht bei meinem siemens energy besser aus. Die steigen seit 1,5 jahren (gamesa-mehrheitsübernahme) kontinuierlich und haben sich seit meinem kauf verdreifacht !
Future meint
So ist es. Ich glaube allerdings, dass die Zeitfenster bei vielen strategischen Investoren mehr als nur 1 bis 3 Jahre betragen. Bei einem Zeitfenster von 15 Jahren ist der Aktienkurs von Tesla seit dem Börsengang in 2010 um etwa 30.000 Prozent gestiegen. Schon jetzt wird beim Börsengang von SpaceX im Sommer ein Hype erwartet, den es bisher wohl noch nie gegeben hat in der Börsengeschichte.
Im Depot haben eigentlich auch die erfolgreichsten Anleger ihre Gewinner und ihre Verlierer – das nennt sich Diversifikation. Es würde mich wundern, wenn du nur Gewinner hast ;-)
hu.ms meint
Vor 15 jahren hat doch keiner tesla-aktien gekauft !
Unsinniger zeitvergleich ! Wenn dann ab 2017 mit erscheinen M3.
Die tesla-aktien wird die es. 500 $ höchstkurs nur wiedersehen, wenn sie als erste level 5 autos bringen. Und das ist genauso wahrscheidlich oder unwahrscheidlich wie für chinesischen firmen oder mercedes.
Jörg2 meint
hu.ms
Sollte das so eintreffen, sich der Hersteller also durch Verkaufsverweigerung selbst „das schnelle Geld“ abschneiden, dann geht die Welt ja nicht unter. Andere Hersteller bauen ja auch Autos und verkaufen diese sogar.
Wenn Du natürlich Angst hast, in Zukunft keinen Tesla mehr kaufen zu können: kauf doch jehtzt einen.
hu.ms meint
Abgesehen davon, dass mit die autos zu lang sind würde ich niemals einem grosskotz auch nur einen $ zukommen lassen, der alle liberalen (woke) dafür verantwortlich macht, dass sich seine tochter von ihm abgewandt hat und seitdem entsprechend politisch stark rechts aktiv ist.
Future meint
Jeder hat eben seine Lebensbiografie.
Allerdings ist die »Großkotzigkeit« nicht nur bei den Führungskräften der Techkonzerne weit verbreitet. Und es gibt auch viele Berichte über deutsche Konzerne, die von politischen Systemen wie China schwärmen – zuletzt haben sich hier in diesem Blog zuerst Blume und danach Brandstätter entsprechend deutlich geäußert. Das gefällt mir auch nicht, aber die Industrie ist eher kein Garant für eine freie demokratische und woke Gesellschaft. Es geht ihr nur um Macht und Geld.
hu.ms meint
Na Future – wieder mal die übliche ablenkung vom eigentliche thema tesla ?
M. meint
Blume hat sich auf die Planbarkeit bezogen, nicht auf das Regierungssystem (die Diktatur). Und Planbarkeit hat mit dem Regierungssystem per se nichts zu tun, aber man kann es halt nicht mit solchen Pfeifen machen, wie wir sie aktuell haben.
Solche Feinheiten entgehen dir auf der einen Seite, das ist aber noch nichts verglichen mit dem, was dich auf der anderen Seite nicht mal zu einem Schulterzucken verleitet.
Du verbirgst deine Agenda etwas besser als Thorsten und Andi tun, aber dass du eine hast, ist trotzdem unübersehbar.
Tinto meint
Er muss das schreiben, sonst bekommt er einen Rüffel von seinem Auftraggeber. Also seien wir nachsichtig mit Future und fühlen uns weiter kurios unterhalten mit seinen Storys.
Jörg2 meint
Eine „Rechnerei“, bezogen auf ein überwachungspflichtiges Assi-System irgendeines Herstellers, die da lautet „ich muss wie immer den Verkehr überwachen = nagativ“ und „nun muss ich auch noch das system überwachen = nochmal negativ“ also eine „Rechnerei“ von -A + -B = -C, ignoriert, dass das zu überwachende System aktiv Fahraufgaben übernimmt ( +D ) und bereits den Fahrraum überwacht ( +E ). Weiterhin ignoriert solche Betrachtung, das B sehr individuell, situationsabhängig und in Entwicklung ist.
Ob da also jetzt oder später zwangsläufig ein Negativergebnis über alle Betrachtungspunkte vorliegt, ist pauschal schwerst zu beantworten. Ich kann dies jedenfalls nicht.
Die bescheinigte positive Auswirkung auf die allgemeine Verkehrssicherheit ( das mMn entscheidenste) ist hier noch nicht einmal betrachtet.
Future meint
Viele Autofahrer meinen ja, dass sie mit 2 Augen viel besser sehen könnten, als es die 8 Kameras im Auto tun. Und viele Autofahrer gehen noch nicht einmal regelmäßig zum Augenarzt. Sogar der Führerschein gilt noch unbegegrent in Deutschland.
David meint
Die wenigsten Autofahrer würden aber durch auf der Straße stehendes Bild einer Straße fahren oder in einen auf der Straße liegenden weißen Auflieger oder in einen am Straßenrand stehenden Rettungswagen mit Blaulicht.
Future meint
Was macht dich da so sicher? Die Autofahrer überfahren sogar regelmäßig jemand beim zurücksetzen auf dem Supermarktparkplatz. Die Regionalzeitungen sind voll von solchen Meldungen. Es braucht dringend die Kameras und mehr Autonomie.
Tinto meint
Welche Regionalzeitungen sind voll damit? Gibt mal konkrete Beispiele. Autos haben seit Jahren einen Notbremsassistent der solche Unfälle beim Rangieren zuverlässig verhindert. Dazu braucht es keine zig Kameras, das geht easy über die Parksensoren, sogar viel besser. Ist doch bekannt dass gerade Tesla große Defizite hat beim erkennen von Hindernissen.
Jörg2 meint
Tinto
Die Bedienung von Google ist Dir geläufig?
Future meint
Tinto, einfach mal googlen. Das ist wirklich keine Kunst. Nach meinem Eindruck funktionieren diese sogenannten Notbremsassitenten nicht in diesen Situationen. Viele verwechseln ja auch Vorwärts, Rückwärts, Bremse und Gas. Es ist ein Dilemma und passiert so häufig, dass darüber nur noch in den Regionalblätterm berichtet wird. KI und Autonomie wird sowas in Zukunft hoffentlich besser verhindern.
Tinto meint
Future, zumindest an meinen Fahrzeugen funktioniert der Notbremsassistent bestens und hat mich selbst schon aus unangenehmen Situationen beim Rangieren gerettet. Natürlich muss jeder selbst entscheiden welche Kriterien einem beim Autokauf wichtig sind und welche Marken da infrage kommen. Und natürlich fahren noch genug ältere Autos durch die Gegend ohne diese Asistenssysteme, aber die verschwinden langsam von den Strassen, und bei den neuen wird die Technik immer besser. Aber zu behaupten, die Regionalzeitungen sind voll mit diesen Unfällen, und nur eine bestimmte Marke mit 8 Kameras könnte diese Unfälle zuverlässig verhindern? Halte ich für gewagt.
Fred Feuerstein meint
Hattest du nicht nach eigenen Angaben einen id.3? Der kann es nachweislich nicht.
Future meint
Das Problem ist doch, dass die alten Autos eben nicht verschwinden. Es waren noch nie so viele alte Autos unterwegs auf deutschen Straßen, wie das aktuell der Fall ist. Natürlich ist es prima, wenn dein ID3 einen Notfallbremsassiistenten hat.
Natürlich sollten alle Fahrzeuge ihre Umgebung mit KI analysieren können, damit die vielen Unfälle besser vermieden werden können. Kleiner Tipp: Frage die KI oder Newssuchmaschine deines Vertrauens mal nach den Beispielen aus regionalen Zeitungen über tödliche Unfälle auf Supermarktparkplätzen in Deutschland in 2025. Die Meldungen dazu kommen aus dem ganzen Land – Supermarktparkplätze sind ein Hochrisikogebiet. Es will nur wie so oft im Autoland keiner wahrhaben.
M. meint
Das ist das erwartete Eingeständnis, die Kritik nicht verstanden zu haben.
Es geht nicht um die Existenz (und den Einsatz) von Assistenzsystemen. Diese Systeme dürfen gerne im Hindergrund tun, wozu sie gut sind: sie dürfen den Abstand zum Vordermann anpassen, wenn er langsamer wird, sie dürfen den toten Winkel überwachen und mich warnen (egal ob ich selbst gemerkt habe oder nicht), sie dürfen mich auch warnen, wenn ich die Spur verlasse, (solange das abschaltbar ist), usw…
Es bringt (mir) nur keinen Vorteil, die Verkehrssituation bewerten zu müssen (das muss ich, damit ich notfalls reagieren kann) und dann zusätzlich auch noch die Reaktion des Autos als angemessen oder nicht bewerten. Das ist ja etwas, was ich überprüfe, we
Äherend es schon läuft, also ist meine Intervention auch zeitverzögert.
In den ganzen Videos, die nicht von bezahlten Influenzern stammen, kann man das auch im,er ganznschön sehen: da wird herzhaft zugegriffen, wenn das Auto mal wieder die Spur verwechslet hat, oder nicht weiß, ob rechts oder geradeaus…
Und solange ich sowieso den Verkehr beobachten MUSS, und ich deshalb nichts anderes machen KANN, kann ich die Reaktion auf die Verkehrssituation auch gleich selbst machen. Dann weiß ich auch gleich, was kommt, und muss nicht drauf warten, ob das Auto das auxh so macht.
Im Übrigen: 250 km Autobahn stresst mich NULL (außer im nächtlichen Schneesturm). Die Gefahr ist eher, dass diese Aufgabe langweilig wird und die Konzentration nachlässt – und dann sind nimmermüde Assistenten im Hintergrund eine echte Unterstützung.
Paule meint
„EVFan meint
24.04.2026 um 22:37
Wenn das Tesla FSD(s)-Auto einen Unfall baut, bin ich der Dumme.“
Gibt es bislang irgend ein technisches System, bei dem der Hersteller für dessen Benutzung in der Haftung für das Betriebsrisiko ist?
Ich verstehe bis heute die Haftungsdiskussion zum automstisierten Fahren nicht. Als AG bin ich ja sogar weitgehend in der Haftung für den Schaden, den ein MA anrichtet. Also ist doch völlig klar, dass ich auch in Zukunft die Versicherung fürs Auto zahlen muß – egal, wie viele Assistenzsysteme es hat. Es sei denn, ich habe für die Fahrt einen Beförderungsvertrag abgeschlossen. Ist es mein CyberCab, bin ich in der Haftung. Lasse ich mich vom CyberCab des Nachbarn fahren, bin ich raus. Das wird nie anders kommen, oder? Nach Straßenverkehrsrecht haftet der Fahrzeughalter grundsätzlich zunächst für Schäden, die durch sein Fahrzeug entstehen, unabhängig vom Verschulden. Gibt es da Anderungen?
David meint
Waymo und Pony.ai und Mercedes.
Future meint
Wann kann man sich eigentlich einen Waymo als Privatwagen bestellen? Es wird Zeit, dass sich jeder so einen in den Carport stellen kann.
David meint
Richtig, und es gibt auch nicht pro Fahrt zwei Makrelen obendrauf. Oder anders gesagt, du merkst schon, dass du das Ziel bewegst? Es war gefragt: „Gibt es bislang irgend ein technisches System, bei dem der Hersteller für dessen Benutzung in der Haftung für das Betriebsrisiko ist?“. Und darauf gab es eine klare Antwort.
Paule meint
Ich nehme mal an, du hast die Frage einfach nicht verstanden. Und jedem Menschen sollte klar sein, wenn der Hersteller seine eigenen Autos benutzt dass er dann auch dafür in der Haftung ist. Das versteht sich ja wohl von selbst oder?
Aber an den Antworten merke ich, dass ich mit meiner Vermutung gar nicht so falsch liege, dass man auch in Zukunft auch weiterhin selbst in der Haftpflicht ist und das nicht auf den Hersteller abwälzen kann.
Future meint
Mir geht es nicht um die Haftung. Mir geht es ums Kaufen. Wann kann man sich endlich einen Waymo kaufen? Bisher kann man sich nur eine Taxifahrt mit dem Waymo kaufen. Warum kann man nicht das ganze Auto kaufen?
Tinto meint
Du kaufst ja auch nicht gleich den ganzen Supermarkt wenn du gerade Lust auf eine Bio Gurke hast, oder?
Future meint
Die Frage gefällt mir gut, Tinto. Ich glaube, mit der Automobilität ist es tatsächlich so wie mit dem Biomarkt und der Gurke. Wozu brauchen die Leute noch ein eigenes Auto in der Zukunft, wenn das autonome Robotaxi so viel bequemer ist.
Aber bis dahin dauert es noch ein paar Jahre. Und was machen die vielen Landbewohner ohne Robos. Die werden bestimmt ertsmal noch einen eigenen Waymo zuhause haben wollen. Fun Fact: Im Eifelkreis Bitburg-Prüm (Rheinland-Pfalz), nahe der Region Hunsrück, startete im Januar 2026 das erste offizielle Pilotprojekt für fahrerlose Tesla-Shuttles im öffentlichen Nahverkehr in Deutschland. Von Wymo keine Spur im Hunsrück, aber Tesla ist schon da.
M. meint
Tesla hat in diesem Landkreis vor Jahren eine Firma gekauft.
Deswegen haben die natürlich dort Kontakte zur lokalen Politik.
Waymo hat dort keine Fabrik. Was sollten die also dort?
hu.ms meint
Wenn taxis ohne fahrer super günstig und schnell verfügbar sind, werden viele kein eigenes auto mehr besitzen.sondern für eine fahrt, tage- oder (in den urlaub) wochenweise mieten.
Elon strebt doch genau dieses geschäftsmodell (tesla-eigene robo-cabs) an !
Ich gehe davon aus, daß er dieses taxi-geschäft nicht auch tausendenen tesla-käufern überlässt.
Matze meint
„ Der US-Elektroautobauer habe in den letzten Wochen Kontakt zu Zulieferern aufgenommen, um Einzelheiten des Plans für ein kompaktes SUV zu besprechen. Das schrieb kürzlich die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Insider.“
Tesla macht alles in-House, das muss also eine Ente sein ^^
hu.ms meint
Wenn der zweisitzer kein lenkrad/pedale hat, wird er noch jahre nicht nicht zugelassen – erst wenn level 5 erreicht ist.
Logische schlussfolgerung:
Entweder mit beidem an kunden verkaufen damit diese zugelassen werden können – oder ohne auf halde produzieren bis level 5 in einigen jahren erreicht. Genügend kapital ist dafür ja vorhanden.
David meint
Das wäre ein sinnvolles Konzept, wenn Tesla in den USA in relevanten Großstädten Level 4 fahren würde und Testfahrzeuge mit Level 4 offizielle Tests in China und Europa absolvieren würden. Dann könnte man sagen: Tesla hat ja bewiesen, dass sie es können und für die 2,3 Jahre bis zur weltweiten Genehmigung macht es keinen Sinn, ein neues Modell aufzulegen.
Nur ist das nicht der Fall. Genau genommen fahren sie nirgends autonom und es ist nirgends beantragt. Während sehr sehr viele andere Firmen offizielle Level 4 Tests laufen haben. Das sind also nur noch Nebelkerzen während der Chef ganz offen zugibt, das Interesse an Elektroautos verloren zu haben. Das merkt man den Produkten an.
Cadrick Bauer meint
Wie wäre es, wenn du das einfach mal selbst erlebst statt nur darüber zu lesen?
Setz dich in ein FSD(s) Auto, gib dein Ziel ein und starte.
Und wenn das sich Auto dann am Ziel einen Parkplatz gesucht und eingeparkt hat, steigst du wieder aus.
Dann kannst du endlich mal beurteilen, ob das Auto autonom gefahren ist oder nicht.
MK meint
@Cadrick Bauer:
Zumindest für mich persönlich geht es nicht darum, ob das Auto mich ohne manuellen Eingriff von A nach B bringen kann, sondern darum, ob ich in der Zeit ein Buch lesen oder einen Film schauen kann…und wie David sagt: Das hat Tesla bisher nirgendwo auf der Welt für private Anwender auch nur beantragt.
Powerwall Thorsten meint
Du verstehst den Unterschied zwischen einem Cybercab und einem Tesla der „nur“ FSD beherrscht?
Mir scheint eher nicht – aber was soll man KI gefüttert auch anderes erwarten.
M. meint
Ich verstehe den Unterschied.
Den Lenkassistenten L2-FSD-supervised gibt es.
Das für ein lenkradloses Cybercab nötige L5-System gibt es nicht.
Deswegen gibt es z.B. ein TMY, aber ein funktionierendes Cybercab nicht.
Mutmaßlich ferngesteuerte Einzelstücke (siehe Optimus) sind natürlich außen vor.
David meint
Immer derselbe Narrativ. So funktionieren halt Trump, Musk und seine Jünger. Du kannst während dieser Fahrt nichts anderes machen als Autofahren. Level 2. Du selber fährst. Und wenn du dabei das Lenkrad nicht anfassen darfst, das direkt vor deiner Brust ist, macht es die Sache nicht angenehmer, sondern unangenehmer. Ich bin aber schon mit Waymo gefahren. Das ist autonomes fahren, Da hätte ich während der Fahrt lesen, schlafen oder arbeiten können.
Paule meint
Welches Lenkrad?
Jörg2 meint
MK
Ist das Kritik? Ich verstehe das nicht….
Tesla hat ein Assi-System, welches dem Fahrer das Leben leichter machen soll und die Verkehrssicherheit für alle erhöhen soll. Nicht mehr, nicht weniger. DAS wird seit Jahren so diskutiert. DAS ist der Fakt. Dieses Assi-System hat sich offenbar in den letzten Jahren weiterentwickelt (unter den Haftungsrichtlinien von L2).
Du brauchst es nicht. Das habe ich verstanden. Andere sehen es offenbar als Teufelszeug.
Beides hat keinerlei Einfluss auf die Geschehnisse, auf die Schnelligkeit oder Langsamkeit der weiteren Entwicklung. So wie bei Cerbantes.
Wozu dieser sinnfreie Energieaufwand? Was gibt es auszufechten? Zu gewinnen? Der Don hat sich bis auf die Knochen dabei blamiert. Ist das das Ziel?
MK meint
@Jörg2:
Nein, das ist keine Kritik, nur eine Feststellung: Ein System, das keinen Mehrwert bietet, braucht man auch nicht…entsprechend dürfte die Zahl der Kunden, die bereit ist, dafür einen Aufpreis zu zahlen, überschaubar sein.
EVFan meint
Wenn das Tesla FSD(s)-Auto einen Unfall baut, bin ich der Dumme. Ausreichend Videos von Unfällen mit FSD gibt es ja im Internet. Der häufige Kommentar der Tesla-Freunde: „Hätte er mal so wie vorgeschrieben gut aufgepasst und rechtzeitig eingegriffen“.
Es macht keinen Sinn, wenn der Fahrer ständig aufpassen muss, dass das Auto keinen Fehler macht. Da habe ich es lieber, wenn Assistenzsysteme eingreifen, wenn ich mal einen Fehler mache, und ich genieße die Freude am Fahren.
M. meint
Wenn man sicher sein könnte, dass das so abläuft, dann ja.
Aber wenn man sicher sein könnte, hätte der Hersteller das doch beantragen können, und er hätte es zeigen können, und dann wäre es genehmigt worden.
Und das ist nicht passiert.
Faktisch sitzt du jetzt drin und beobachtest nicht nur den Verkehr, sondern zusätzlich auch noch die Reaktion des Autos dazu. Dass du seltener eingreifen musst, macht die Sache eher schlimmer, weil Menschen nun mal so sind: vermeidliche Sicherheit lässt uns unaufmerksam werden, die Reaktionszeiten verlängern sich.
Im Vergleich hierzu ist Fahrlehrer ein entspannender Job, der weiß immerhin, was alles kommt und ist vorbereitet. Aber Fahrlehrer verdienen Geld, sie geben keins aus, um beim Fahren zuzusehen und von Zeit zu Zeit zu korrigieren.
Wo das anfängt, ganz allmählich Sinn zu machen: wenn das Auto mir Zeit geben kann, die Fahraufgabe wieder zu übernehmen. Wenn ich also wirklich etwas anderes tun kann; aus dem Fenster starren, mit den Kids spielen, etwas lesen. Und dann 15 Sekunden Zeit, um wieder selbst zu fahren. DAS ist der erste echte Schritt. Und der hat eine Nummer: „3“.
Level 3.
Aber das funktioniert noch nicht so toll. Im Stau ist das bestimmt schon super hilfreich, weil es fast nichts nervigeres als Stau gibt. Aber das reicht nicht, und vor allem: das Wetter!
Bei Sonnenschein, bei Regen auch, ja, toll, aber da brauche ich das nicht. Das kostet mich Null, bei gutem Wetter durch nen Kreisverkehr zu fahren. Anstrengend ist Landstraße bei Schneeregen in einer Winternacht. Da wäre es eine Unterstützung.
hu.ms meint
@ Cadrick Bauer:
Eben nicht, weil ich es während der ganzen fahrt den tesla überwachen musste.
Das mag ein technisches erlebnis sein, bringt aber keinen vorteil, da ich während der fahrzeit nicht was anderes machen kann !
Ein einstelliger %-satz and nerd-fahreren findet das bestimmt toll dem auto beim fahren zuzusehen – sie müssen es aber LÜCKENLOS ÜBERWACHEN – für die grosse masse bringt es deshalb keinen vorteil !
MK meint
Nachdem heute der erste Artikel des Tages zu Tesla vermeldet hat „Markteinführung Tesla Roadster auf unbestimmte Zeit verschoben“, lautet die zweite Meldung also zusammengefasst „doch kein zusätzliches Modell neben den bereits seit Jahren angekündigten und bei einem weiteren (Cybercab) die Markteinführung auf unbestimmte Zeit verschoben“…und trotzdem werden es die Tesla-Fans feiern, als wäre der Auslieferungsstart verbindlich und in sehr naher Zukunft verkündet worden und der Aktienkurs wird steigen (wobei dieses Jahr bisher ein Verlust von gut 15% steht).
Ansonsten zeigt sich wieder, dass Musk den Automarkt der westlichen Welt nicht verstanden hat: Seine Aussage, dass 90% bis 95% der Fahrten mit maximal 2 Personen gefahren werden, ist sicher richtig. Trotzdem sind die Autos in den letzten Jahrzehnten aber immer größer und stärker motorisiert geworden: Niemand braucht wirklich einen Mercedes/BMW/Audi für 100.000 €. Fast niemand braucht einen SUV. Trotzdem verkaufen sich die Dinger am besten…weil die meisten nicht danach entscheiden, was sie wirklich sinnvollerweise brauchen, sondern danach, was sie haben wollen. Alleine das wird eine riesige Bremse bei der Verbreitung autonomer Taxis sein (immerhin wird hier vermeldet, dass das Cybercab auch für den Privatgebrauch verfügbar sein solle…da sind wir dann aber wieder bei dem Punkt: auch unter denen, die es privat nur haben wollen, um sich von dem Ding täglich zur Arbeit und zurück nach Hause chauffieren zu lassen, wollen viele halt ein größeres, höheres Auto.
Also: Selbst unter der Annahme, dass Tesla es schnell schafft, die Produktion des Cybercabs hochzufahren und wir außerdem davon ausgehen, dass es überall auf der Welt noch dieses Jahr eine Zulassung fürs autonome Fahren erhält (was vollkommen unrealistisch ist), sehe ich nicht, dass das so bald der Massenmarkt wird, den Tesla bräuchte, um alleine die schon bestehenden Fabriken mal wirklich auszulasten.
Cadrick Bauer meint
Für uns ist der Zug abgefahren. Wir hatten 2021 für zwei Jahre ein anderes Auto geleased, um auf den kompakten Tesla zu warten. Und 2023 erneut.
Dann haben wir stattdessen ein gebrauchtes Model 3 gekauft und damit ist der Bedarf am kompakten Tesla hinfällig geworden.
Obwohl dieses zweisitzige Fahrzeug mit dem riesigen Kofferraum perfekt gewesen wäre.
Schade. Zu spät ist zu spät. Genau wie bei Aptera – der hätte auch super gepasst.
Thomas Claus meint
„Nachdem heute der erste Artikel des Tages zu Tesla vermeldet hat „Markteinführung Tesla Roadster auf unbestimmte Zeit verschoben““
Ich habe hier auf Ecomento von einer Verschiebung von 1 Monat gelesen.
MK meint
@Thomas Claus:
Ein Zitat von Elon Musk, dass laut Übersetzung des Artikels hier bei ecomento lautete „in einem Monat ODER SO“. Anders gesagt: Der angekündigte Termin wurde abgesagt, ein neuer nicht genannt.
Jatoma meint
Hinzu kommt, wie ich finde, dass natürlich die meisten Fahrten zu zweit gemacht werden, dennoch die meisten Menschen lieber ein Auto fahren, dass mehr Sitze bietet, nur für den Fall, dass man Mal zu dritt oder viert unterwegs ist. Wenn man mehr Kofferraum braucht, klappt man die Sitze um. Gerade im kompakten Bereich geht es ja auch um die Preise. Wem Geld egal ist, der kann sich neben einem Zweisitzer noch einen mit vier Sitzen kaufen. Aber wer mit Geld kauft sich so einen großen kompakten öden Zweisitzer. Dann doch lieber einen Porsche, BMW, Mercedes. Und selbst da haben die Coupés meisten vier Sitze.
Future meint
Da war Reuters wohl etwas voreilig mit dem Gerücht zum kompakten Tesla. Aber es ist wie immer – jede News mit Tesla in der Head produziert ordentlich Klicks und schafft damit Wertschöpfung für das Portal.
Justin Case meint
„Musk sieht den Schwerpunkt von Tesla perspektivisch nicht mehr im Geschäft mit herkömmlichen Elektroautos.“
Das ist seit ein paar Jahren spürbar. Mal schauen, wie viel Zeit die Börse ihm gibt, die vielen verschiedenen Wechsel auf die Zukunft einzulösen. Bisher war der Markt immer sehr geduldig mit ihm.
ID.alist meint
ROFL
The new Florida car, wenn er nur eine Straßenzulassung hätte.