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Stellantis setzt laut Bericht auf vier Kernmarken und regionale Portfoliostruktur

27.04.2026 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 5 Kommentare

FIAT-Grande-Panda

Bild: Fiat

Stellantis will nach Angaben von mehreren Quellen der Nachrichtenagentur Reuters den Großteil seiner Investitionen auf vier Marken konzentrieren: Jeep, Ram, Peugeot und Fiat. Die übrigen Marken des 14 Marken umfassenden Portfolios sollen in regionale Rollen rücken. Der Autokonzern versucht damit dem Bericht zufolge, Marktanteilsverluste umzukehren und chinesische Wettbewerber abzuwehren.

Marken wie Citroën, Opel und Alfa Romeo sollen Mittel erhalten, um Modelle auf Basis von Technologien der vier Kernmarken zu bauen. Marken mit geringerem Volumen, die zuvor einen gleichmäßigeren Anteil der internen Investitionen erhalten hätten, sollen in bestimmten Märkten regionale oder nationale Marken werden, sofern sie dort bereits stark sind oder Potenzial haben.

Stellantis kämpft darum, Marktanteile in den USA und Europa zurückzugewinnen. Zugleich steht der Konzern in Europa und in Schwellenmärkten im Wettbewerb mit chinesischen Autoherstellern. Im Februar verbuchte Stellantis eine Belastung von rund 22 Milliarden Euro, als der Konzern seine Elektrofahrzeug-Pläne zurückfuhr.

Die strategische Neuordnung hat nach Angaben von Reuters-Quellen die Unterstützung wichtiger Investoren, darunter des größten Anteilseigners Exor. Stellantis erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur, seine Marken seien seine Stärke, und betonte die Mischung aus „globaler Skalierung mit tiefen lokalen Wurzeln“. Direkt zur geplanten Neuorganisation äußerte man sich nicht.

Einige Investoren und Analysten haben vorgeschlagen, Stellantis solle bestimmte Marken einstellen, die sich besonders in Europa häufig überschnitten. Genannt wurden Lancia, DS, Citroën und Opel. CEO Antonio Filosa, der im vergangenen Jahr mit dem Auftrag antrat, die Lage des Konzerns zu wenden, will diesen Weg laut den Quellen nicht gehen. Der Manager soll in den Marken Potenzial in Regionen oder großen nationalen Märkten sehen.

Filosa will im Mai eine neue Geschäftsstrategie vorstellen. Der Plan konzentriert laut dem Bericht Investitionen auf Jeep, Ram, Peugeot und Fiat als jene Marken, die wegen höherer Verkaufszahlen und Gewinne „wirklich zählen“, wird eine Quelle zitiert.

Unter der neuen Strategie sollen Marken wie Citroën, Opel und Alfa Romeo in bestimmten Ländern und Marktsegmenten taktisch eingesetzt werden. Zu den Optionen für regionale Marken gehören laut einem Insider Plattformen und Technologien der Kernmarken, ergänzt durch eigene interne und externe Designmerkmale sowie ein eigenes Fahrverhalten. Auch sogenanntes Rebadging einzelner Modelle für bestimmte lokale Märkte werde geprüft.

Reuters berichtete zudem, Stellantis befinde sich in Gesprächen mit dem chinesischen Partner Leapmotor über die gemeinsame Entwicklung eines Opel-gebrandeten Elektro-SUV. Ein leitender Stellantis-Manager sagte, langfristiger Erfolg hänge stärker vom strategischen Einsatz von Marken als von einer Reduzierung des Portfolios ab.

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Unternehmen: Fiat, Jeep, Opel, Peugeot, RAM Truck, Stellantis

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. David meint

    27.04.2026 um 13:32

    Scheint mir richtig, die Marken zu ordnen, aber ob es so richtig ist, weiß ich nicht. Am Ende ist man zu zergliedert und muss beim ordnen auch das Händlernetz mitnehmen. Vor allem aber sollte man stärker die Technik vereinheitlichen. Dann kann man auch Nischen erobern oder kleinere Marken erhalten. Nur ist da viel zu tun. Gerade elektrisch hat man sich bisher nicht mit Ruhm bekleckert, ökonomisch und technisch.

    Antworten
  2. tutnichtszursache meint

    27.04.2026 um 10:35

    Mir gefällt die Entwicklung bei Opel und Citroen die letzten Jahre, mit eigenständiger Identität, Design und Bedienkonzepten, sollten diese Marken nur noch umlackierte Chinesen sein, werden die einst tollen Marken untergehen.

    Zur Wahrheit zählt aber auch, das Opel/Vauxhall unter GM schon immer eine Marke für Europa war und für die Welt die Opel Modelle als Chevrolet oder Buick umgelabelt wurden.

    Antworten
    • Mäx meint

      27.04.2026 um 11:42

      Es soll doch aber kein umgelabelter Chinese werden sondern wenn ein umgelabelter Fiat/Ram/Jeep/Peugeot.
      Mir erschließt sich der Vorteil noch nicht.
      Was macht man denn gerade? Jeder darf machen wie er will? Keiner spricht sich ab? Alle entiwckeln selber obwohl es Konzernplattformen gibt (Verbrenner oder BEV)?
      Das wäre ja verrückt.
      Was Stellantis hier sagt ist doch am Ende nur: Wir machen Plattformen, die die Marken verwenden können. Die Marken werden aber regionaler zugeschnitten, können aber Design selber machen. Das ist doch absolut logisch und ich hätte gedacht, dass das schon so passiert.
      Dazu kommt dann, dass bei manchen Modellen, die sich überregional verkaufen lassen, ein reines Badging betrieben wird.

      Antworten
  3. Böhser Neffe meint

    27.04.2026 um 10:16

    Das macht Sinn, Opel z.B. würde ich dann nur noch in Deutschland vertreiben, ähnlich wie es Vauxhall nur in UK gibt. Opel und Vauxhall unterscheiden sich nur im Emblem, aber sind sonst identisch.

    Lancia hätte ich ein echtes Reboot gewünscht, aber dazu ist die Marke vermutlich inzwischen zu unbekannt und Alfa läuft schon nicht gut.

    Man könnte die Namensrechte auch an China verkaufen. Grade Opel, Vauxhall und Citroen, oder eben auch Lancia wenn man keine eigene Ideen hat diese Marke wieder zu beleben.

    Antworten
    • Jeff Healey meint

      27.04.2026 um 13:23

      Opel wächst mit den aktuellen Modellen teilweise stärker als der deutsche Markt und wächst derzeit auch wieder im Marktanteil. Auch in Gesamt-Europa sind die Absatzzahlen in einem deutlichen Aufwärtstrend. In Nordafrika wächst Opel ebenfalls erstaunlich gut. Ich hielte es vor diesem Hintergrund für einen groben Fehler die Namensrechte zu verkaufen.

      Antworten

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