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E.On, Neot und Mitsui wollen Umstieg auf Elektro-Lkw möglichst niederschwellig machen

01.05.2026 in Transport von Thomas Langenbucher | Kommentieren

Elektro-Lkw-laedt-bei-E.On

Bild: E.On

Eine Kooperation zwischen dem Energieanbieter E.On, dem Finanzierungspartner Neot und dessen strategischem Anteilseigner Mitsui soll den Umstieg auf Elektro-Lkw möglichst niederschwellig machen. Flottenbetreiber erhalten dazu mit „Charging-as-a-Service“ und – je nach Kundenbedarf- und Präferenz – „Truck-as-a-Service“ ein Gesamtpaket, das den Einstieg in die Elektromobilität vereinfachen soll.

„Dazu gehören leistungsstarke Ladeinfrastruktur, individuelle Ladetarife für Elektrofahrzeuge, Lademanagement und der laufende Betrieb“, erklären die Anbieter. Die Abrechnung erfolgt auf Basis eines festen Preises pro geladener Kilowattstunde (kWh) oder, je nach Kundenwunsch, nach einem flexiblen „Time-of-Use“-Tarif.

Das Angebot richtet sich an europäische Betreiber von Transporter- oder Lkw-Flotten, die ihre Fahrzeuge elektrifizieren möchten, ohne sich im Detail um die Beschaffung und den Betrieb der Ladeinfrastruktur, passenden Stromtarifen und der Abrechnung der Ladevorgänge kümmern zu müssen. Je nach individuellem Bedarf bieten die Partner neben dem integrierten Lade-Setup auch elektrische Nutzfahrzeuge im Leasing-Modell an.

„Dieses 360-Grad-Angebot ermöglicht es Flottenbetreibern, ab dem ersten Kilometer von festen Gesamtkosten zu profitieren und sofort die Wettbewerbsvorteile der Elektromobilität zu nutzen“, wirbt E.On. Eine enthaltene Leistungsgarantie sorge für zusätzliche Sicherheit.

Der deutsche Energiekonzern übernimmt als technischer Umsetzungspartner die Planung, den Bau und den Betrieb der Ladeinfrastruktur. Je nach Einsatzprofil und Standort kommen Ladestationen mit 50 bis 400 Kilowatt (kW) Leistung zum Einsatz, ergänzt um Lastmanagement und klassische Strombelieferung oder zeitlich flexible Tarife („Time of Use“) zur weiteren Kostenoptimierung. E.On: „So wird ein zuverlässiger und effizienter Betrieb sichergestellt, abgestimmt auf die räumlichen Bedingungen im Depot, den Fuhrpark und die Touren des Transportunternehmens.“

Als Asset Manager und Finanzierer von E-Mobilitätsprojekten stelle Neot Unternehmen über die Investmentplattform Neot e-motion Kapital, Fachwissen und wertschöpfende Dienstleistungen für die Partnerschaft zur Verfügung – „mit dem übergeordneten Ziel, den Umstieg auf Elektromobilität für Transportunternehmen einfacher und wirtschaftlich attraktiver zu machen“, heißt es weiter.

kWh-basiertes Modell für planbare Kosten

„Gerade in der aktuellen Zeit wollen mehr und mehr Transportunternehmen ihre Flotten elektrifizieren. Unser gemeinsam mit Partnern entwickeltes Charging- und Truck-as-a-Service-Angebot senkt die Hürden für den Umstieg auf Elektromobilität erheblich, da keine Anfangsinvestitionen in eine eigene Ladeinfrastruktur notwendig sind. Stattdessen bietet unser Abo-Paket alles, was für die Elektrifizierung von Flotten benötigt wird und ermöglicht so einen einzigartig einfachen Zugang zu einem bewährten E-Mobilitäts-Ökosystem. Unternehmen erhalten damit einen zuverlässigen Lade-Service mit einem planbaren und transparenten Kostenmodell über die gesamte Betriebsdauer“, wirbt Aurélien Achard von Neot.

„Die Elektrifizierung von Lkw-Flotten ist längst keine technologische Herausforderung mehr – der Erfolg hängt davon ab, Fahrzeuge, Infrastruktur und Finanzierung in einem integrierten, innovativen Gesamtkonzept zu verbinden. Dafür brauchen wir starke, sektorübergreifende Partnerschaften“, sagt E.On-Manager Stefan Padberg.

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Via: E.On
Tags: LkwUnternehmen: E.ON
Antrieb: Elektro-Nutzfahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

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