Deutschland erhält weitere 4,6 Milliarden Euro aus dem Corona-Aufbaufonds der EU. Die Mittel sollen unter anderem in Elektromobilität, Gebäudesanierung, Wasserstoff-Forschung und eine digitalere Verwaltung fließen. Konkret genannt werden vom Portal Vision Mobility die Unterstützung beim Kauf von Elektrofahrzeugen und der Ausbau des Ladesäulen-Netzes.
Der Corona-Aufbaufonds wurde im Jahr 2021 geschaffen, um wirtschaftliche Schäden durch die Pandemie zu bewältigen. Voraussetzung für Hilfen ist ein Plan der Mitgliedstaaten mit konkreten Investitions- und Reformvorhaben.
Deutschland stehen insgesamt rund 30 Milliarden Euro an Zuschüssen aus dem Fördertopf zu. Nach Angaben der EU-Kommission sind davon inzwischen 80 Prozent ausgezahlt.
Die Gelder sind leistungsabhängig und werden gezahlt, wenn zugesagte Etappenziele und Zielwerte bei Reformen und Investitionen erreicht wurden. Da die Förderung Ende des Jahres ausläuft, müssen offene Etappenziele bis zum 31. August umgesetzt und bis Ende September Geld beantragt werden.


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