E.ON hat im Rahmen des Deutschlandnetzes des Bundesministeriums für Verkehr in Niedersachsen vier neue Schnellladestandorte in Betrieb genommen. Neue regionale „Ladehubs“ entstehen in Neustadt am Rübenberge (bei Hannover), Bad Zwischenahn (bei Oldenburg) und Schneverdingen (Lüneburger Heide). Darüber hinaus sind im Auftrag der Autobahn GmbH E.ON-Ladestationen am Rastplatz „Mahndorfer Marsch“ an der A1 in Bremen an der Grenze zu Niedersachsen in Betrieb gegangen.
„Mit unseren vier neuen Standorten in Niedersachsen und Bremen setzen wir Maßstäbe für modernes Laden. Alle installierten Ladestationen verfügen über eine Leistung von bis zu 400 Kilowatt – genug, um ein modernes E‑Auto in kurzer Zeit für die nächste Fahretappe zu laden“, wirbt Timo Sillober, CEO bei E.ON Drive Infrastructure. „Wo immer möglich integrieren wir ein digitales Informationssystem: Schon beim Heranfahren sehen unsere Kundinnen und Kunden dann freie Ladeplätze und den aktuellen Ad-hoc-Preis – für maximale Transparenz und ein entspanntes Ladeerlebnis.“
An Standorten mit mindestens acht Ladepunkten steht zudem ein extralanger Stellplatz zur Verfügung, der das Laden elektrischer Transporter oder von E‑Autos mit Anhänger ermöglicht. Die Ladevorgänge lassen sich mit gängigen Ladekarten und Lade‑Apps oder per Kreditkartenterminal an der Ladesäule starten und bezahlen.
Neustadt am Rübenberge: Laden mit Solarenergie
Wie an allen Standorten von E.ON Drive Infrastructure lade man in Niedersachsen 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien, verspricht das Unternehmen. Zur Unterstützung eines nachhaltigen Betriebs verfüge der Ladepark in Neustadt am Rübenberge über drei Dächer mit Photovoltaikanlagen mit insgesamt 27 Kilowattpeak Nennleistung. Die erzeugte Energie werde direkt für den Ladebetrieb vor Ort genutzt. Die sechs Ladestationen mit insgesamt zwölf Ladepunkten für E-Autos befinden sich in der Nähe der B6 am Famila-Supermarkt im Gewerbegebiet am Rudolf-Diesel-Ring 30.
Schneverdingen: Wocheneinkauf beim Autoladen
Auch der neue Schnellladestandort in Schneverdingen (Am Vogelsang 12, nahe B3) ist auf dem Parkplatz des dortigen Famila-Marktes, sodass der Ladevorgang mit Lebensmitteleinkäufen, einem Besuch bei der Post oder einem Kaffee verbunden werden kann. Acht Schnellladepunkte stehen Anwohnern sowie Besuchern der Lüneburger Heide hier zur Verfügung. Ein T-förmiges Designelement an den Ladestationen gibt heranfahrenden E-Mobilisten Orientierung und zeigt die Verfügbarkeit der Ladeplätze sowie den Ad-hoc-Preis an.
Ökostrom laden im Kurort Bad Zwischenahn
Im Regional‑ und Ausflugsverkehr rund um das Bad Zwischenahner Meer bietet der Schnellladestandort am Landcafé Neumann einen besonders idyllischen Ladestopp. „Während das E-Auto in einer knappen halben Stunde volllädt, können E-Autofahrerinnen und -fahrer den Garten des Cafés und ein Stück Torte genießen“, so E.ON. Der Standort mit acht Ladepunkten an der Wiefelsteder Straße 12 in Bad Zwischenahn liegt in unmittelbarer Nähe zum See und eignet sich somit laut E.ON für Touristen sowie für die durchfahrenden Ammerländer gleichermaßen.
Neuer Autobahn-Ladestandort bei Bremen
An der Autobahn A1 in Bremen an der Grenze zu Niedersachsen betreibt E.ON nun einen weiteren Schnellladestandort im Auftrag der Autobahn GmbH. Am Rastplatz „Mahndorfer Marsch“ hat das Unternehmen drei Ladestationen mit jeweils zwei Ladepunkten errichtet. Die überdachten Ladestationen mit stets 400 Kilowatt Ladeleistung ergänzen das Ladeangebot entlang einer der wichtigsten Nord‑Süd‑Achsen Deutschlands.
Mit dem Deutschlandnetz will das Bundesverkehrsministerium gemeinsam mit Ladestationsbetreibern 9000 zusätzliche Schnellladepunkte für Elektroautos an mehr als 1000 Standorten schaffen. Insgesamt werden rund 2,3 Milliarden Euro in die Errichtung und den Betrieb der Standorte investiert. Die Stromtankstellen entstehen in ländlichen Regionen, in Städten und an unbewirtschafteten Autobahnrastanlagen. Weitere E.ON‑Standorte für den Ausbau des Deutschlandnetzes befinden sich in der Bauphase.

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