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BYD verhandelt über Wettberber-Werke in Europa, Maserati-Übername?

18.05.2026 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | Kommentieren

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Bild: BYD (Symbolbild)

Der chinesische Stromer-Riese BYD verhandelt mit Stellantis und weiteren europäischen Autoherstellern über die Übernahme nicht ausgelasteter Werke in Europa. Das sagte Executive-Vice-President Stella Li kürzlich laut Automotive News in einem Interview.

Der Konzern spricht demnach über mögliche Vereinbarungen für Werke in Ländern wie Italien. Li sagte am Rand einer Financial-Times-Konferenz in London: „Wir reden nicht nur mit Stellantis, wir sprechen auch mit anderen Unternehmen.“

Man suche nach verfügbaren Werken in Europa, um freie Kapazitäten zu nutzen. BYD wolle diese Art von Reservekapazität nutzen, so Li. Die Aussagen folgen auf einen Stellantis-Plan von Anfang des Monats. Demnach will der 14-Marken-Autokonzern in Europa noch enger mit Leapmotor zusammenarbeiten. Zwei spanische Werke sollen Elektrofahrzeuge für den chinesischen Partner bauen.

China-Autobauer drängen nach Europa

Auch andere europäische Autohersteller haben mit hohen Kosten und starkem Wettbewerb zu tun. Sie sind Berichten zufolge für ähnliche Vereinbarungen mit chinesischen Unternehmen offen, darunter der Volkswagen-Konzern. Bloomberg berichtete im vergangenen Monat, Stellantis könne weitere Vereinbarungen mit einem oder mehreren chinesischen Herstellern schließen, um Überkapazitäten in Europa anzugehen.

BYD expandiert unter Druck eines Preiskampfs in China stark ins Ausland. Die Verkäufe in Europa steigen, was zunehmend Unternehmen der Volksrepublik anzieht. Die internationale Expansion des Herstellers wird von Li geleitet.

BYD hat mehrere Länder für Europa-Produktion im Blick

BYD würde mögliche Werke lieber selbst betreiben als über Gemeinschaftsunternehmen. Li sagte, das sei „einfacher“. Auf die Frage nach einem Besuch im wenig genutzten Stellantis-Werk Cassino in Mittelitalien erklärte sie, man habe „viele Werke“ in Europa besucht.

Italien stehe für solche Vereinbarungen in der engeren Wahl. Längerfristig seien auch Länder wie Frankreich wegen niedriger Strompreise interessant. Parallel eröffnet BYD im ungarischen Szeged ein Werk, in dem der vollelektrische Dolphin Surf, der kleine SUV Atto 2 und zwei weitere Modelle gebaut werden sollen. Ziel sind 300.000 Fahrzeuge pro Jahr. Es ist zudem ein Werk in der Türkei konkret geplant.

BYD prüft außerdem die Übernahme von Traditionsmarken in Europa, die Schwierigkeiten haben könnten. Marken wie die Stellantis-Tochter Maserati seien „sehr interessant“, so Li. Zugleich betonte sie, BYD prüfe weiter, habe aber keine Schritte unternommen.

Wie Bloomberg News im vergangenen Monat berichtete, verstärkt BYD die Rekrutierung von Mitarbeitern bei Konkurrenten wie Porsche, um seine Premiummarke Denza in Europa zu stärken. Die Luxusmarke soll noch in diesem Jahr in Großbritannien auf den Markt kommen. „Wir stellen viele lokale Forschungs- und Entwicklungsmitarbeiter ein“, sagte nun Li. „Selbst in Großbritannien, in Frankreich – in jeder Region brauchen wir eine lokale Forschungs- und Entwicklungsabteilung.“

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Via: Automotive News (kostenpflichtig)
Tags: China, Europa, ProduktionUnternehmen: BYD, Denza, Stellantis
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

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