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Shell Recharge meldet 19 neue Ultraschnelllade-Standorte in Berlin

12.06.2026 in Aufladen & Tanken von Thomas Langenbucher | 5 Kommentare

Bild: Shell

Shell hat in Berlin in den vergangenen Wochen 19 neue „Ultraschnelllade-Standorte“ von Shell Recharge in Betrieb genommen. Der Ölmulti begründet den Ausbau mit dem hohen Bedarf an E-Auto-Ladeinfrastruktur in der Hauptstadt. Die neuen Ladepunkte sind über das Stadtgebiet verteilt und befinden sich an Shell-Stationen sowie Filialen der Supermarktketten Rewe und Penny. Je nach Standort stehen Ladeleistungen von bis zu 300 kW zur Verfügung.

Mit den neuen Standorten baut Shell Recharge seine Position als eigenen Angaben zufolge größter Anbieter öffentlicher Schnellladepunkte in Berlin weiter aus. Die Ladepunkte befinden sich sowohl in dicht besiedelten Wohngebieten als an wichtigen Verkehrsachsen. Zu den jüngsten Stromtankstellen zählen zwei Shell-Stationen sowie elf Rewe- und sechs Penny-Standorte mit unterschiedlich vielen Ladepunkten und Ladeleistungen.

Berlin stelle besondere Anforderungen an die Ladeinfrastruktur, darunter enge Straßen, hohes Verkehrsaufkommen, kurze Haltezeiten und ein dichtes urbanes Netz, erklärt Shell. Der Anteil von E-Fahrzeugen liege im Bundesland Berlin bei 6,7 Prozent und damit 0,3 Prozentpunkte über dem Bundesdurchschnitt von 6,4 Prozent.

Durch die Inbetriebnahme der neuen Standorte betreibt Shell in Berlin eigenen Angaben nach nun insgesamt 56 Shell-Recharge-Schnellladestandorte mit 206 Ladepunkten. Darüber hinaus verfügt das Tochterunternehmen Ubitricity über 1170 Ladepunkte in der Hauptstadt. Dazu gehören 1000 Laternenlader sowie 85 AC-Standalone-Standorte mit jeweils zwei Ladepunkten.

„Gerade in einer Metropole wie Berlin müssen Ladeangebote zuverlässig, schnell zugänglich und breit verteilt sein“, sagt Florian Glattes, Leiter des Shell-Tankstellengeschäfts in Deutschland, Österreich und der Schweiz. „Die neuen Ladepunkte erleichtern Fahrern das Laden im dichten Stadtverkehr deutlich.“ Bundesweit betreibe man rund 2200 Schnellladepunkte in Deutschland und baue das Netz insbesondere an Shell-Stationen sowie gemeinsam mit Partnern wie Rewe und Penny weiter aus.

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Via: Shell
Tags: Ladestationen, SchnellladenUnternehmen: Shell
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. South meint

    12.06.2026 um 11:22

    Yoa, an die Kunden bei Öl abzocken, den Klimawandel so gut es geht diskreditieren und gleichzeitig um eAutofahrer buhlen. Nee, so wir uns nur geht, aber solche moralisch verrotteten Läden kriegen von mir keinen Cent mehr…von mir nicht einmal, wenn sie günstiger wären…

    Antworten
  2. Futureman meint

    12.06.2026 um 10:58

    Erstaunlich, wie schnell der Ausbau der Ladeinfrastruktur voran geht. Dabei werden die meisten Ladevorgänge immer noch daheim oder beim Arbeitgeber getätigt.

    Antworten
    • Future meint

      12.06.2026 um 12:32

      Ich und alle meine Nachbarn hier im Altbauviertel der Großstadt können nur öffentlich laden. Und es kommen weitere Nachbarn dazu, die das auch planen. Insofern ist es schon wichtig, dass alle am Wochenende sehen, wenn da jetzt ein großer Ladepark direkt vor dem Einkaufszentrum ist. Anders als früher, als da nur 2 AC-Säulen versteckt waren, ist der Ladepark jetzt auch nicht mehr zu übersehen. Mere Exposure Effect. Die fehlende Infrastruktur war lange das Hauptargument der Elektroautogegner in meinem Stadtteil. Das ist jetzt vorbei.

      Antworten
  3. Miro meint

    12.06.2026 um 10:43

    300 Kw find ich jetzt nicht so „Ultra“. Eher Standard. Aber je mehr desto besser.

    Antworten
    • Stefan meint

      12.06.2026 um 12:39

      Es gibt immer noch deutlich über 50% der E-Autos in Deutschland im Bestand, die keine 300 kW oder mehr können.Und es werden weiterhin Neufahrzeuge/Modelle angeboten, die keine 300 kW schaffen.

      Antworten

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