ChargePoint passt seine Nutzungsbedingungen für die App und RFID-Karten in Europa an. Ab dem 30. Juni 2026 können Privatkunden diese Dienste nicht mehr nutzen, um Ladevorgänge zu starten oder Zahlungen abzuwickeln.
Von dieser Änderung sind laut dem Portal Electrive Nutzer betroffen, die keinen Zugang über Arbeitgeber, Flottenmanager, Ladepunktbetreiber, Stationseigentümer oder Leasing-Anbieter haben. Für diese Gruppe wird die Nutzung der App und der RFID-Karte künftig eingeschränkt sein. Betroffene Konten werden am 30. Juni vollständig geschlossen.
Nutzer mit Guthaben im ChargePoint-Wallet können eine Rückerstattung auf die hinterlegte Zahlungsmethode beantragen, wobei die Bearbeitung bis zu 90 Tage dauern kann. Bei den nicht betroffenen Nutzergruppen, etwa durch Arbeitgeber oder Leasing-Anbieter registrierten Personen, bleibt das persönliche Guthaben weiterhin verfügbar.
Der Zugang zu Ladestationen bleibt grundsätzlich bestehen. Ladevorgänge können künftig über kontaktlose Bankkartenzahlung sowie über Roaming-Netzwerke und Drittanbieter-Apps gestartet werden. Für Stationen ohne Kartenleser oder Bildschirm arbeitet das Unternehmen an einer Lösung.
Mit der Anpassung verfolgt ChargePoint Electrive zufolge eine Fokussierung auf Nutzer, die über Arbeitgeber, Flottenmanager oder Autoleasinganbieter registriert sind. Ein Rückzug aus Europa wird vom US-Unternehmen nicht dargestellt – man investiere weiterhin in der Region. Die Strategie richte sich verstärkt auf gewerbliche Anwendungen und Flotten.


eBikerin meint
Kapier ich nicht – ist das Geld von Privatnutzern irgendwie schlechter?