Am 24-Total Autohof Neuberg an der A45 ist laut dem Betreiber Hessens neuer „Mega-Ladepark“ offiziell eröffnet worden. Der Standort rund 20 Kilometer nördlich von Frankfurt verfügt über 44 Ultraschnell-Ladepunkte (HPC/High Power Charging). Elektroautofahrer können zwischen Stromtankstellen der Anbieter EnBW, Electra, Allego, Ionity, Mercedes-Benz und Tesla wählen.
Nach Kenntnis der familiengeführten 24-Autohofgruppe handelt es sich um den HPC-Ladepark mit der bundesweit größten Vielfalt unterschiedlicher Anbieter an einem Standort. Im Rahmen der Eröffnung gab das Unternehmen seine neuen Partnerschaften mit EnBW und Electra bekannt. Tesla und Allego waren bereits zuvor am Standort vertreten.
Weitere Entwicklungsstufen sind geplant. Ein Schwerpunkt soll auf dem Ausbau der Ladeinfrastruktur für den batterieelektrischen Schwerlastverkehr liegen. Parallel entwickelt die Unternehmensgruppe angrenzende Gewerbegebietsflächen, auf denen in den kommenden Jahren rund 30.000 Quadratmeter zusätzliche Gewerbeflächen entstehen sollen.
„Autohöfe gehören zu den effizientesten Standorten für den Ausbau von Infrastruktur für alternative Antriebsstoffe. Sie sind aus beiden Autobahnfahrtrichtungen und der Region optimal erreichbar und verbinden leistungsfähige Ladeinfrastruktur mit Gastronomie, Service und hoher Aufenthaltsqualität. Mit EnBW und Electra erweitern wir das Angebot um zwei starke europäische Betreiber und schaffen noch mehr Auswahl für unsere Gäste“, so Roxanne Ruscheinsky, verantwortlich für Strategy und Future Mobility bei den 24-Autohöfen.
„Absolutes Vorzeigeprojekt“
Geschäftsführerin Jessica Böse bezeichnet den Ladepark als „absolutes Vorzeigeprojekt“, das gemeinsam mit starken Partnern realisiert worden sei. Das Umfeld des Standorts habe sich mit Unternehmen wie Gebr. Heinemann, Dachser, Raben, Lidl und McDonald’s als Wirtschaftsstandort in der Rhein-Main-Region etabliert.
„Wir verstehen uns heute längst nicht mehr nur als Tankstelle oder Raststation, sondern als Mobilitäts- und Versorgungshub für alle Verkehrsteilnehmer“, sagt Daniel Weber, Geschäftsführer der 24-Autohöfe. „Wo früher Benzin und Diesel ausgereicht haben, gehören heute unter anderem LNG, CNG und leistungsstarke Stromtankstellen zum Angebot. Diese Vielfalt verändert auch die Anforderungen unserer Gäste – und damit unseren Anspruch an die Standorte.“ Damit gehöre der Standort zu den vielseitigsten Energiestützpunkten in der Metropolregion Frankfurt.
Die 24-Autohofgruppe baut ihr Angebot an Stromtankstellen eigener Angabe zufolge seit 13 Jahren aus. Parallel treibe man den Aufbau von Ladeinfrastruktur für den batterieelektrischen Schwerlastverkehr voran. „Bereits heute laden täglich batterieelektrische 40-Tonner an den Autohöfen. Dedizierte Megawattladeparks sind an allen unseren Standorten in Planung, viele bereits im Genehmigungsprozess. Die Elektrifizierung der Logistik wurde an allen Standorten von Beginn an konsequent mitgedacht, sie kommt nur später ins Bild“, erklärt Ruscheinsky.








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