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Volkswagen plant deutliche Reduzierung von Modellpalette und Komplexität

10.07.2026 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 52 Kommentare

VW-ID.3-Neo

Bild: VW (Symbolbild)

Volkswagen intensiviert laut der Automobilwoche seine Umbaustrategie durch eine Reduzierung der Modellpalette sowie der Angebotsvielfalt und eine Anpassung der Produktionskapazitäten. Im Rahmen des „Zukunftsbilds 2030“, einer von CEO Oliver Blume und Finanzchef Arno Antlitz entwickelten Strategie, strebt der Konzern demnach eine Zielrendite von acht bis zehn Prozent an.

Der Vorstand präsentierte dem Aufsichtsrat laut dem Branchenportal ein Maßnahmenpaket mit zwölf Initiativen. Ziel ist es, das Unternehmen bis zum Jahr 2030 robuster, effizienter und schneller aufzustellen. „Bis 2030 machen wir die Volkswagen Group zum attraktivsten Automobilunternehmen der Welt – mit ikonischen Marken, begeisternden Produkten, führenden Technologien, robusten finanziellen Ergebnissen, verlässlicher Performance am Kapitalmarkt und gelebtem Teamgeist. Mit unserem Zukunftsplan gehen wir in die nächste Phase der Transformation“, wird Blume zitiert.

Konkrete Entscheidungen zu im Vorfeld kolportierten Werksschließungen oder Stellenabbau wurden nach der Sitzung nicht kommuniziert. Die bereits gestarteten Maßnahmen umfassen die Reduzierung von Komplexität und Variantenvielfalt im Produktportfolio sowie eine regionale Ausrichtung von Produkten, Technologien und Entwicklung. Zudem sollen Strukturen und das Beteiligungsportfolio gestrafft werden.

Fokus auf attraktive Marktsegmente, weniger Ausstattungsoptionen

Die Modellpalette soll künftig auf attraktive Marktsegmente konzentriert und schrittweise um bis zu 50 Prozent reduziert werden. Die Auswahl an Ausstattungsoptionen soll um bis zu 75 Prozent sinken. Parallel dazu plant Europas größter Autohersteller, seine Technologieführerschaft zu stärken, zentrale Technologiefelder zu harmonisieren, Synergien konzernweit zu heben und Parallelstrukturen abbauen.

Finanzchef Arno Antlitz betonte laut der Automobilwoche die Notwendigkeit einer grundlegenden Neuausrichtung des Geschäftsmodells. Bisherige Programme reichten angesichts des wirtschaftlichen und geopolitischen Umfelds nicht aus. Antlitz forderte nachhaltige Verbesserungen durch eine bessere Kostenstruktur, niedrigere Gemeinkomtkosten sowie effizientere Werke und eine schnellere Technologieentwicklung.

Die Produktionskapazitäten sollen auf neun Millionen Fahrzeuge pro Jahr angepasst werden. Im Vergleich zum Niveau vor der Corona-Pandemie, als die Auslegung bei zwölf Millionen Einheiten lag, wurden bereits zwei Millionen Einheiten herausgenommen. Zur Steigerung von Produktivität und Geschwindigkeit sollen Digitalisierung, künstliche Intelligenz und Shared Services eingesetzt werden.

Über die Zukunft der Standorte Emden, Hannover, Zwickau und Neckarsulm wurde keine Entscheidung getroffen, wenngleich langfristig Experten zufolge nicht alle Standorte erhalten bleiben können. Als Strategie zur Sicherung von Arbeitsplätzen wird unter anderem die Veräußerung an Unternehmen aus verwandten Branchen oder die Lokalisierung in Europa von in China entwickelten Modellen betrachtet.

Der Vorstand sieht zudem Handlungsbedarf in Nordamerika, wo Zölle das Geschäft von Volkswagen und Audi belasten. Eine stärkere regionale Produktion soll das Prinzip des global standardisierten „Weltautos“ ablösen. Mögliche Optionen umfassen die in den USA wiederbelebte Marke Scout sowie eine mögliche US-Produktion für Audi, wobei Letztere von politischen Rahmenbedingungen und Förderungen abhängt.

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Via: Automobilwoche (kostenpflichtig)
Tags: KostenUnternehmen: VW

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. hu.ms meint

    12.07.2026 um 21:23

    Eine kennzahl sagt einiges aus:
    „Zahl der verkauften fahrzeuge pro MA“.
    Es gibt hersteller, bei denen werden 3 x soviele pro MA verkauft.

    Antworten
    • MK meint

      14.07.2026 um 09:00

      @hu.ms:
      Was genau sagt diese Zahl Ihrer Meinung nach aus? Vielleicht auch einfach nur, dass man eine geringe Fertigungstiefe hat und nur montiert?
      Hersteller wie Renault und Stellantis lassen z.B. die Sitze für ihre Fahrzeuge von Zulieferern wie Faurecia fertigen, VW betreibt im Werk Wolfsburg eine eigene Fertigung von Sitzen.
      Dazu arbeiten z.B. über Moia letztlich „Taxifahrer“ direkt für den Konzern…auch eine eigene Metzgerei betreibt man, die Werkfeuerwehr betreibt man mit eigenem Personal (bei Tesla in Grünheide z.B. macht das die Firma Kötter) usw.

      Antworten
      • hu.ms meint

        14.07.2026 um 12:28

        … und genau das nicht mit der produktion zusammenhängende kostet mehr als outgesurct.
        Weiter geht es nicht nur um die fertigung. Es geht um die vielen sesselpfurzer in den vielen büros, bei jeder marke extra: marketing, vertrieb u.v.m.
        Da gibts noch viele synergien zu heben, über die bisher wg. der gewinne aus china hinweggesehen wurde.

        Antworten
        • MK meint

          14.07.2026 um 14:22

          @hu.ms:
          Das lässt sich von außen immer leicht behaupten, aber können Sie das auch genau beziffern?
          Also: Dass Seat verschwinden wird, ist ja mittlerweile eher Allgemeinwissen als Vermutung. Auch, dass der Konzernumbau dahingehend, dass die „Volumenmarken“ VW PKW, Skoda und Seat/Cupra zusammen als eine einzige Gesellschaft mit einer Entwicklungsabteilung, einem Marketing usw. geführt werden, ist ja längst bekannt.

          Und ob Outsourcing was bringt, ist ja immer im Detail zu prüfen: Viele Zulieferer sitzen ebenfalls in Deutschland, haben die gleichen Standortkosten und bezahlen auch nach IG Metall. Dazu kommen Transportkosten. Beispiel: Die angesprochenen Sitze. Ich habe mich auch mal beruflich damit befasst: Um fertige Sitze zu transportieren, brauchen Sie spezielle Ladungsträger, was für ein Volumenmodell alleine schon einen hohen zweistelligen Millionenbetrag kostet. Dann bekommen Sie mit Glück und demontierten Kopfstützen 52 Sitze auf einen Sattelzug. Transportieren Sie Teile und montieren vor Ort, sparen sie die Ladungsträger, müssen rechnerisch immer nur für rund 400 Sitze je einen Sattelzug aufs Gelände fahren lassen und machen keine Zwischenschritte, bei denen Transportbedingt gewisse Teile noch nicht montiert sein können.

        • hu.ms meint

          15.07.2026 um 09:28

          Ich schreibe über die grossen probleme von VW – MK über sitze.
          Erkenne den unterschied !

        • MK meint

          15.07.2026 um 14:58

          @hu.ms:
          Nein, Sie schreiben über die „Zahl der verkauften Fahrzeuge pro MA“…und da kann Ineffizienz eine Rolle spielen, aber eben auch Fertigungstiefe. Und dass es sich um Ineffizienz handeln würde, haben Sie einfach mal behauptet. Belegen können Sie das aber offensichtlich nicht.

  2. David meint

    12.07.2026 um 19:51

    Es gab ja jetzt wieder eine neue Folge von Geladen, dem Batterie Podcast. Diesmal ging es um VW und PowerCo. sowie die Einheitszelle. Dabei kam natürlich auch die Krisengerüchte auf den Tisch und der Insider hat das ganz deutlich eingeordnet als lautes Pressegeschrei ohne Hintergrund. Es läuft alles ohne Aufsehen nach Plan. Spannend war vor allen Dingen, dass der mit dem VW Konzern verbundene Hersteller Gotion Hightech aktuell bei der Natriumionenbatterie führend ist. Das sieht also alles sehr gut aus, während Tesla immer noch ein Startup sucht, das ihnen hilft, die Schwachlastzelle halbwegs in Form zu bringen.

    Antworten
  3. Simon meint

    11.07.2026 um 12:36

    Alleine das man mit dem T6.2, ID.Buzz und dem Ford Bus drei Vans ansatt einen richtig guten entwickelt hat. Man braucht auch keine drei fast gleiche SUV Coupes. Wer so was will soll einen Audi kaufen oder Skoda und keinen VW. Da braucht es keine 3 Modelle. So kann man durch alle Modelle und Marken gehen.

    Antworten
    • hu.ms meint

      13.07.2026 um 11:45

      Der BUZZ ist ein Sharan-nachfolger – in ähnlicher grösse bzw. wie die alten T1.
      Die aktuellen Tr/Bus sind einiges grösser.

      Antworten
  4. gekko meint

    11.07.2026 um 00:39

    VW hat tatsächlich zu viele Varianten, Tesla zu wenig imo.
    Hätte gerne einen Tesla M3 mit großer Heckklappe.

    Antworten
    • Simon meint

      13.07.2026 um 07:59

      Oder ein kleineres SUV.

      Antworten
  5. Jörg2 meint

    10.07.2026 um 20:35

    „Volkswagen plant deutliche Reduzierung von Modellpalette und Komplexität“

    Und eine Stückzahlschrumpfung von ehemals 12 Mio auf 9 Mio.

    Antworten
    • hu.ms meint

      12.07.2026 um 21:20

      Die 3 mio. minus bei VW fast nur in china.
      Ein viertel weniger wegen absatzeinbruch in china steht tesla erst noch bevor.
      „buy chinese“ ist die unterschwellige parole der KP !

      Antworten
  6. brainDotExe meint

    10.07.2026 um 15:42

    Es ist zwar schade, weil Vielfalt immer positiv für uns Kunden ist, aber wohl nicht zu vermeiden.
    Wir können alle nur hoffen, dass auch wieder bessere Zeiten kommen und mehr Modelle wieder kommen.

    Ich drücke VW die Daumen, den Sympathie Bonus haben sie schonmal.

    Antworten
    • Fred Feuerstein meint

      13.07.2026 um 09:36

      „ den Sympathie Bonus haben sie schonmal“ Den hat der unehrenhafte Konzern schon lange verspielt.

      Antworten
  7. Future meint

    10.07.2026 um 14:24

    Hier im Blog behaupten ja immer noch einige, dass die Modellvielfalt so großartig sei bei VW. Nun fordert Blume, die Zahl der Modellvarianten um mehr als die Hälfte auf 73 reduzieren zu reduzieren. Nun schreibt Alexander Demling gestern Abend auf SPON über die unsichere Zukunft von VW und erwähnt so ganz nebenbei, dass man im Wolfsburger Markenhochhaus schon lange neidisch auf Tesla schaue, das einen Absatz von mehr als 1,6 Millionen Autos weltweit praktisch mit zwei Modellen hinbekomme. Da hat Tesla die Kosten wohl besser im Blick als im Markenhochhaus. Man kann wohl nicht alles glauben, was in diesem Blog über VW immer so geschrieben wird.

    Antworten
    • Thomas Claus meint

      10.07.2026 um 15:02

      Ja, man hat sicher paar Modelle zu viel im Programm. Allerdings wird man mit 2 Modellen auch nicht zum weltweit größten Autobauer.

      Antworten
    • MK meint

      10.07.2026 um 15:29

      @Future:
      Es gibt ja doch einen kleinen Unterschied zwischen einer Reduzierung auf 73 Modelle und insgesamt nur 2 Modelle.
      In den nächsten Jahren dürfte es bei der Modellreduzierung erstmal um längst angekündigtes gehen: Also statt getrennte Elektro- und Verbrenner-Modelle diese zusammenzuführen (wenn es die Verbrenner dann überhaupt noch gibt). Auch wird man sicher mit dem Blödsinn aufhören, manche Modelle z.B. als Seat und als Cupra zu vertreiben, sondern sich auf Cupra konzentrieren (auch das ist aber eine Ankündigung, die rund 10 Jahre alt ist).

      Aber schön, dass Sie die persönliche Meinung eines einzelnen Journalisten über Aussagen von Besprechungen, bei denen er nicht dabei war, natürlich sofort glauben schenken, sobald diese in Ihr Weltbild passen ;) Es ist doch so: Natürlich ist es erstmal profitabler, sich einzig auf die Volumenmärkte zu fokussieren, auf Kleinwagen zu verzichten usw. Am Beispiel Tesla sieht man aber auch die Grenze: Seit Jahren tritt man dort mit unter 2 Mio. Fahrzeugen auf der Stelle, während VW auch in Zukunft mindestens 8 Mio. Fahrzeuge pro Jahr anstrebt und zuverlässig übertrifft.
      Die Strategie, die Sie vorschlagen, wollte man ja auch bei Mercedes angehen: A- und B-Klasse ersatzlos streichen und Konzentration auf weniger, margenbringendere Segmente. Ergebnis: Man will jetzt eine technisch veraltete A-Klasse bis 2028 weiter bauen und dann einen Nachfolger bringen, dessen Entwicklung man viel zu lange sein gelassen hatte. Am Ende merken die Konzerne dann halt doch, dass der Umsatz und damit auch der Deckungsbeitrag unterm Strich fehlt.

      Und wenn sich Ihre Aussage „Absturz“ auf den Gewinn beziehen sollte: Der ist z.B. bei Tesla in den letzten beiden Jahren prozentual sogar deutlich stärker gefallen als bei Tesla.

      Antworten
    • M. meint

      10.07.2026 um 16:27

      Was aber auch zur Wahrheit gehört:
      – 1,6 Mio Gesamtabsatz wäre für VW ein Wert, bei dem der komplette Vorstand aus dem Fenster springen würde
      – Tesla hat offensichtlich keine Idee für ein drittes Modell. Der CT, angesetzt mit 250k / Jahr, war es jedenfalls nicht. Model 2, mehrfach angekündigt, war es scheinbar nicht.

      So einfach funktioniert es also auch nicht.
      Aber:
      Taigo, T-Cross, T-Roc, Tiguan, Tayron und Touareg…. und die mit Benziner 1L, Benziner 1,5L, Benziner 2L, Diesel 1,5L, Diesel 2L, Mild-Hybrid, PlugIn-Hybrid, Frontantrieb, Allrad,… das ist vielleicht wirklich zu viel des Guten. Im Vergleich ist das bei den BEV eher übersichtlich.

      Antworten
    • David meint

      10.07.2026 um 17:10

      Komisch, wenn derselbe Spiegel mal wieder berichtet, dass der Standort von Tesla in Grünheide vor der Schließung steht, dann ist der Spiegel plötzlich für dich ein unseriöses Medium.

      Die MEB ist ein Fahrzeug. Und das wird dieses Jahr etwa 1 Million mal hergestellt. Plus der Teile, die zu Mahindra gehen. In welcher Weise das Blech der Außenhaut gepresst wird, ist nämlich egal. Denn man muss sowieso eine Vielzahl von Pressen haben. Und das weißt du eigentlich auch. Zähneknirschend.

      Denn Tesla hat keine Plattform. Model 3 und Model Pfuy bauen sich völlig unterschiedlich. Ein großer Fehler von Murks, der selbst zum Facelift nicht korrigiert werden konnte. Eigentlich sind die Wagen gar nicht so unterschiedlich, aber sie wurden so krude konstruiert, dass man das nicht mehr zusammenbringen konnte. Zumal das Casting nicht gelungen war und man das deshalb auf keinen Fall auf das Model 3 ausrollen wollte.

      Genau deshalb hat VW Tesla preislich auseinandergenommen. Genau deshalb hat VW einen langen Liefervorlauf für seine Elektrofahrzeuge und Tesla kann am Boom der BEV kaum partizipieren.

      Antworten
    • Fifel meint

      12.07.2026 um 12:32

      Das war bei VW auch schon mal. VW und Stellantis sind ein Sammelsurium an Marken und Vorbild ist China, wo es knapp 100 Hersteller mit 350 Marken gibt. Da gibts jede Woche neue Submarken was früher Modelle waren. Bei VW nicht anders. Taigo TRoc TCros alles das gleiche auf Golfbasis nur anderer Name.

      Antworten
      • Referendar meint

        13.07.2026 um 20:55

        Taigo und T-Cross sind auf Polo Basis.

        Antworten
  8. David meint

    10.07.2026 um 12:33

    Es gab ja jetzt ein längeres Statement von Blume persönlich, das man in den Medien findet. Das zeigt genau den Weg. Man hebt im Wesentlichen hausinterne Synergie-Effekte. Die Fahrzeuge stehen ausgezeichnet im Markt. Man hat also keine Schwierigkeiten auf der Kundenseite. Man ist in China dieses Jahr sehr stabil und in Südamerika sogar auf einem All Time high. In Europa ist man auch wieder zu den Stückzahlen vor Corona zurückgekehrt und bei den BEV ist man führend.

    Vor allem überzeugen die neuen Produkte – erste Tests der Vierlinge zeigen ihre technische Überlegenheit. 338 km bei 130 km/h ist absolut beeindruckend für einen Kleinwagen. Es gab schon erste Kommentare aus Nordeuropa, dass man sich solche Specs von einem Model 2 gewünscht hätte. Das gibt es aber nicht. Dafür hat VW sein Angebot gleich in vier Varianten am Markt. Da haben sie sehr viel richtig gemacht.

    Antworten
    • Futureman meint

      10.07.2026 um 14:17

      Wenn sie Modelle so gut im Markt stehen, wieso hat laut einem anderen Artikel VW so schlechte Zahlen in vielen wichtigen Märkten?

      Antworten
    • Nikola meint

      11.07.2026 um 06:25

      Faktencheck: Volkswagen China Minus 37% in Q2

      Antworten
    • Gernot meint

      11.07.2026 um 08:28

      «Man ist in China dieses Jahr sehr stabil»

      Völlig richtig: VW ist in China stabil. Stabil nicht existent im BEV-Segment. Und genau da liegt das Problem. Genau da hat VW über 1 Mio. Fahrzeugverkäufe pro Jahr verloren. Der BEV-Anteil an den Car Sales lag in China 2025 bei 36% und VW findet da nicht statt. Bei Verbrennern ist VW in China nach wie Marktführer, aber das ist die Vergangenheit.

      Die Auswirkungen der Schließung der Straße von Hormuz waren in Ostasien viel gravierender als hier bei uns. Es würde mich sehr wundern, wenn China als Konsequenz seine ohnehin massiv vorangetriebene Strategie zur Elektrifizierung von Wirtschaft und Verkehr nicht noch mal verschärft. Dann wird VW weiter verlieren.

      Auch die neuen VW- und Audi-China-Modelle auf Basis von Xpeng und SAIC-Modellen zünden nicht. Auf den AUDI E5 muss VW ein halbes Jahr nach Markteinührung schon wieder riesige Rabatte gewähren, damit man überhaupt ein paar Stück verkauft. Aber letztlich ca. 10.000 Stück von einem eigenständigen Modell dürften auch das wieder zum horrenden Verlustbringer machen. Blume kann es nicht.

      Antworten
  9. Htr35 meint

    10.07.2026 um 11:59

    Sehr gut endlich weniger Modelle und Ausstattungen.
    So könnte das was werden. Natürlich erst nach 2030 ohne den MEB Baukasten.

    Antworten
    • hu.ms meint

      15.07.2026 um 09:29

      Auch der inzwischen gefühlt 10 neue nick-name machen deine beiträge hier nicht besser – TDI-stinker-fahrer !

      Antworten
  10. elektromat meint

    10.07.2026 um 11:55

    Endlich kapierts bei denen mal jemand das des den meisten egal ist ob er 10 verschiedene Lenkraddesigns hat wenn im die Karre dann 10K mehr kostet ist die Begeisterung für Konfiguration dahin, und nicht jeder will 3 Stunden beim Händler sitzen um Optiponslisten durchzuackern.
    Vor allem das man jede Glühbirne und Knopf einzeln konfigurieren musste war schon immer bescheuert. Aber des war wohl der Gedanke aus der Nobelwelt das jeder was individuelles bekommt. Schließlich passt das zum Geist der Manager aus der Boomerzeit. Individualität vor allem anderen.

    Die Asiaten machen halt zwei Ausstattungslinien, 5 Farben, fertig. AHK macht dann die Werkstatt ab Werk ist da mal gar nichts angebaut und schon hast du nur 10 Varianten statt 1000.

    Antworten
    • Steffen meint

      11.07.2026 um 01:18

      Hast du dir mal nen ID.7 konfiguriert? Das ist schon relativ gut überschaubar – ein paar optionale Pakete und gut ist’s. Ein bisschen Auswahl finde ich schon schön, denn Autohersteller bieten meinem Geschmack nach auch viel Hässliches an. Da bin ich schon froh ein bisschen auswählen zu können.

      Antworten
  11. Gernot meint

    10.07.2026 um 11:53

    VW hat schon massiven Rückstand bei Software und Batterien. Beides reine Management-Probleme. VW schafft es bis heute nicht, eine Modellpalette aufzusetzen, die in China funktioniert. Ebenfalls reines Managementproblem. Dann noch die Investitionen von 180 auf 135 Mrd. zusammenzustreichen, damit kurz- und mittelfristig die Rendite stimmt und die Boni für Blume und Co höher ausfallen, kommt einem Todesstoß gleich.

    Die Chinesen haben Elektromobilität korrekt als die Zukunft identifiziert. Dann haben sie da massiv investiert und waren auch bereit, mal ein paar Jahre mit sehr geringen Gewinnen oder gar Verlusten zu tragen, um sich eine hervorragende Ausgangssituation für Elektromobilität zu erarbeiten. Hier ist man das nicht. Hier hat die Rendite oberste Priorität. Und wenn Investitionsstreichungen für mehr Rendite bedeuten, keine Zukunft mehr zu haben, dann nimmt man das wissentlich in Kauf. In 5 oder 10 Jahren ist eh ein anderer CEO am Ruder. Bis dahin Streich man fett Boni ein, in dem man die Zukunft ruiniert.

    Aktuelles Beispiel: Bestellt man ein individuell konfiguriertes Model 3, so wird das bei Tesla in Shanghai gefertigt und ist in 2-3 Monaten beim Kunden. Bestellt man beim VW-Konzern einen Cupra Tavascan, der bei Volkswagen Anhui in Hefei, China gefretigt wird, so wartet man 9-12 Monate, obwohl das neue Werk dort nicht ansatzweise ausgelastet sind. Aber stellen sich Pfeifen wie Blume immer hin und lamentieren über zu teure Arbeitnehmer, Energiekosten und Regulierung. Das alles sind Management-Themen.

    Antworten
    • Future meint

      10.07.2026 um 14:39

      So ist es wohl. Ich habe den Eindruck, dass in Deutschland immer so gerne auf die Politik geschimpft wird, wenn es mal wieder schlecht läuft, weil das ja auch so schön einfach ist. Aber es sind in Wirklichkeit doch eher die schlechten Manager, die mir ihren vielen Fehlentscheidungen erheblich dazu beitragen, dass die Produkte nicht mehr so attraktiv für die Kunden in den Weltmärkten sind wie früher einmal.
      Ich meine, dass es nicht richtig ist, die wichtigsten Vorstände so oft mit Maschinenbauern zu besetzen, die eben endsprechend geprägt sind duch Old Economy. Vielleicht sollte man mal einen Philosophen nehmen, so wie es ein amerikanisches Techunternehmen sehr erfolgreich macht. Vielleicht sind die kreativer und unangepasster und auch mutiger in ihren Visionen.

      Antworten
      • brainDotExe meint

        10.07.2026 um 16:27

        Es ist halt inzwischen unmöglich geworden ein Weltauto zu entwickeln.
        Die Chinesen stehen auf Lowtech, der Rest der Welt nicht.
        Zusätzlich kaufen die zunehmend patriotisch.
        Beides war nicht absehbar in den üblichen Planungszyklen von 5-7 Jahren.

        Antworten
        • hu.ms meint

          13.07.2026 um 11:50

          Der vom grossen Chi vorgegebene „neue patreotismus“ wird noch von vielen massiv unterschätzt.
          Alle ausländischen hersteller – einschl. tesla oder sogar voran – werden dort noch ihr „blaues wunder“ erleben.

      • Mike meint

        10.07.2026 um 17:36

        Ich denke, aus ihren Fehlentscheidungen bei den bisherigen ID- und anderen Modellen haben sie gelernt. Jetzt muss nur erst mal die Produktion des ID.Polo und ID.3 Neo anlaufen. Letzterer hätte so schon vor 5 Jahren auf den Markt kommen müssen.

        Aber gut, in China stehen Autos wohl mehr als das sie fahren, sodass Unterhaltung sehr wichtig ist, aber gute Bedienbarkeit oder Verbrauch nur eine untergeordnete Rolle spielen. In Europa will aber nicht jeder 40k+ für einen billig zusammengeschusterten Computer auf Rädern ausgeben, der nicht mal eine grosse Heckklappe hat, oder Kameradaten gegen jeden Datenschutz irgendwo hin hochlädt. Da hat man schon etwas mehr Ansprüche an Ergonomie, damit auch Oma Erna damit zurecht kommt und während der Fahrt den Blinker oder Scheibenwischer bedienen kann.

        Antworten
      • Gernot meint

        11.07.2026 um 08:16

        Genau genommen sind die Manager nicht in allen Aspekten alle zu dumm und unfähig*. Die Firmen sind eben börsennotiert und die Finanzmärkte setzen die falschen Anreize. Die Boni der Manager hängen meist an Kennziffern wie Gewinn, Eigenkapitalrendite, Dividendenrendite, usw. Mit 3-4% Eigenkapitalrendite will sich heute niemand mehr zufriedengeben. Und das ein CEO ein Unternehmen 20-30 Jahre führt, kommt auch kaum noch vor.

        Dann kann man noch auf das ganz große Bild schauen: Früher gab es die Systemkonkurrenz durch den Ostblock. In den 50er, 60er, 70er, teils 80er Jahre hatten die Eliten im Westen schlicht Angst, dass sich der Sozialismus (der letztlich scheiterte), weiter ausbreitet. Zu der Zeit hat man soziale Marktwirtschaft hochgehalten, wollte eine breite „Mittelklasse“. Unternehmen hatten Stakeholder: Anteilseigner, Kunden, Mitarbeiter, Anwohner sollten zufriedengestellt werden. Die Systemkonkurrenz ist seit dem Ende des kalten Krieges weg. Kunden, Mitarbeiter, Anwohner zählen nicht mehr. Soziale Errungenschaften für Arbeitnehmer werden geschliffen. Vermögen konzentrieren sich ungeniert in bizarre Höhe. Es geht jetzt nur noch darum, kurzfristig möglichst viel Gewinn rauszupressen.

        Am Ende zerstört sich der Kapitalismus so selbst, weil wie schon Henry Ford wusste: Autos kaufen keine Autos. Das wissen auch alle, aber jeder schaut eben nur, wie er selbst am meisten profitiert.

        * In Sachen Software bei VW vermutlich schon

        Antworten
      • M. meint

        11.07.2026 um 11:36

        Die „Visionen“ dieses Philosophen sind einfach: Die Welt gehört den Superreichen. Demokratie ist gefährlich (für die Macht der Milliardäre) weil da einfach so Menschen ihre Anführer wählen können, also lasst uns das erledigen, damit wir mit KI die Welt regieren können. Die anderen… die braucht man, wenn überhaupt, nur für die Drecksarbeit.
        Außerdem braucht man keinen freien Markt, der ist schlecht für die Profite.
        https://www.dandc.eu/de/article/silicon-valley-milliardaer-peter-thiel-ist-gefaehrlicher-als-ft-ihn-darstellt

        Wichtig auch: Regulierung der KI aufheben – sogar der Papst steckt mit den Chinesen unter einer Decke:
        https://www.watson.ch/international/usa/655635511-peter-thiel-der-papst-arbeitet-fuer-die-chinesischen-kommunisten

        Es gibt genug Stoff, damit tagelang weiterzumachen, aber das ist nicht nötig, irgendwann sieht man das entweder selbst, oder halt nicht.
        Schon peinlich, wie leicht manche Leute dem auf den Leim gehen – oder wirst du dafür bezahlt?
        Wundern würde mich das nicht.

        Antworten
        • Referendar meint

          13.07.2026 um 21:00

          Bezahlt wird er sicherlich nicht, denn dann wäre es nur ein Job. Er ist aber von dem was er hier erzählt so überzeugt, er würde sogar dafür bezahlen, nur um seine kruden Geschichten verbreiten zu dürfen.

  12. Mike meint

    10.07.2026 um 11:52

    Das können sie gern machen, wenn es denn vernünftig gemacht ist. Also nicht die Sitzheizung (ein must-have für ein BEV) mit fetten Alufelgen kombinieren (die dann die Stromeinsparung der Sitzheizung wieder auffressen). Oder sie machen es leichter, Funktionen in der Werkstatt mit überschaubarem Aufwand nachrüsten zu lassen, z.B. Tempomat, Sitzheizung vorn und hinten, Alufelgen.

    Aber ich rechne damit, dass die Ausstattungen so schiach kombiniert werden, dass die unteren Ausstattungslinien unbrauchbar abgespeckt sein werden und man zu den hohen greifen muss, wenn man Basics will, die es woanders serienmässig gibt (Sitzheizung, Rückfahrkamera, …).

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  13. Chris meint

    10.07.2026 um 11:45

    eigentlich eine gute Nachricht – hoffentlich nicht ein paar Jahre zu spät

    Antworten
  14. South meint

    10.07.2026 um 11:20

    Da kann man nur sagen. ENDLICH. Die Modelle- und deren Varianten konnte man ja kaum noch überblicken. Bleibt zu hoffen, dass man da nicht nur den unsäglichen SUV Einheitsbrei im Auge hat.
    Und der Ausstattungsjungel grenzte ja schon an Kundenmobbing. Wobei man sagen muss, das gibts so nur in Europa, in anderen Ländern würde man so gar keine Autos verkaufen können, schon gar nicht in Amerika. Bitte denkt auch daran, die ganzen anderen Quatsch, wie physische Autoverkäufer einzudampfen und das nicht mehr benötigte Werkstattpersonal zu reduzieren, dass man für Fake Kundendienstleistungen mitzieht.
    Ehrlich, spart euch das Geld für so einen alten Mist an Vertrieb und Werkstatt an denen eh nix mehr verdient ist. Mit „Service“ hat die Arbeitsbeschaffung überhaupt nix zu tun. Da ist nicht nur teuer, sondern sogar nervig…
    Das beste an Tesla und den Chinesen sind nicht deren Autos, sondern dass man da nicht gleich noch nen Dauerauftrag für nicht benötigte Leistungen abschließt…
    Aber hey, mal abwarten. Schwer zu glauben, dass VW das umsetzen kann und bei der Technolgie vorne dabei zu sein, na da viel Glück…. den SSP habt ihr schon mal nach 2030 verschoben… und das sind knappe FÜNF Jahre…so wird das bestimmt nix…

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    • JausR meint

      10.07.2026 um 11:39

      volle Zustimmung

      Antworten
    • Htr35 meint

      10.07.2026 um 12:06

      Nein wie ich schon seit Jahren Schreibe kommt der SSP erst 2030.
      Die Autos werden Servicegerecht konstruiert damit der Konzern gute Gewinne beim Service einfährt.
      Die Zeiten der Langlebigen und reparaturarmen Fahrzeuge dürfte vorbei sein. Kein Hersteller will wieder Fahrzeuge verkaufen die 20 Jahre gut laufen.

      Antworten
      • hu.ms meint

        15.07.2026 um 09:33

        SSP kommt anfang 2019 mit dem neue A4 etron avant.
        Aber wenn man mit einem15 jahre alten kleinen seat TDI die luft verpestet, kann man auch nicht akutell informiert sein. Noch dazu ohne geld für ein BEV….

        Antworten
    • MK meint

      10.07.2026 um 12:08

      @South:
      Wie lange erzählt der VW-Konzern schon, dass man die Modellpalette verkleinern wolle? Seit 20 Jahren? Da werden dann Beetle, Eos, Scirocco, Sharan und Co eingestellt…und dafür mehr neue Modelle auf den Markt gebracht.
      Unabhängig davon wird die Doppelstruktur BEV/Verbrennermodelle wie ID.Polo/Polo, ID.Cross/T-Cross, ID.3/Golf, ID.4/Tiguan, ID.7/Passat sicher recht schnell aufgelöst und alleine das formal zu einer drastischen Verkleinerung der Modellpalette führen.
      Auch dass Seat eigentlich auslaufen und als Marke komplett verschwinden soll, ist ja eigentlich seit Jahren bekannt.

      Was die Ausstattungen angeht, kann der VW Konzern ja schon mal bei den unterschiedlichen Serienausstattungen bei den BEV je nach Akkuvariante anfangen: So haben z.B. Elroq 60, Elroq 85 und Elroq Sportsline serienmäßig unterschiedliche Zierleisten rund um die Seitenfenster…man kann sich das Leben halt auch selber schwer machen.

      Antworten
    • CJuser meint

      10.07.2026 um 12:16

      „Die Modellpalette soll künftig auf attraktive Marktsegmente konzentriert und schrittweise um bis zu 50 Prozent reduziert werden. Die Auswahl an Ausstattungsoptionen soll um bis zu 75 Prozent sinken. Parallel dazu plant Europas größter Autohersteller […]“
      Hört sich für mich leider auch nach größerem Fokus auf SUVs an. Und das der Passat Variant zugunsten des Tayron gestrichen werden könnte. Hier muss man schließlich den Absatzmarkt über Deutschland hinaus bedenken. Mal abwarten, was passiert. Die Reduzierung der Ausstattungen, hat hier nur bisher meist zu höheren Preisen geführt, obwohl sich sogar der logistische Aufwand für die Hersteller reduziert.

      Antworten
    • Jörg2 meint

      10.07.2026 um 13:37

      Ich vermute, dass die Situation, dass sich anerkannt gute VW-Händler (und Mercedes- und BMW-Händler) ein weiteres Standbein per Vertrieb chinesischer Autos erarbeiten, wird für den Vertrieb von VW-Produkten (und Mercedes und BMW) nicht gut sein.
      Die Wartezeit im VW-Teil des Autohauses kann schnell mal zum Rundgang im China-Teil führen. Zu Fragen nach Preis, Ausstattung, Garantie… Zu einer Probefahrt.

      Antworten
      • brainDotExe meint

        10.07.2026 um 16:29

        Bestimmt bei ein paar ungeduldigen Zeitgenossen. Die Mehrheit wird einfach warten. Markentreue und so.
        Ich habe 16 Monate gewartet.

        Antworten
        • South meint

          12.07.2026 um 21:48

          Aus Sicht der Hersteller ist natürlich die Markentreue super lukrativ. Ein markentreuer Kunde würde ja keinen Wechsel ins Auge fassen, zahlt also ohne Murren mehr und/oder ist vielleicht auch mit weniger Leistung zufrieden, nur um eben bei der Marke zu bleiben. Auch wäre so ein Musterkunde für Abwerbe- bzw. Werbungsversuche der Konkurrenz quasi immun. Derb ausgedrückt der feuchte Traum der Marketing Abteilung. Und das wird den Mitarbeitern richtig eingebläut, denn es bedeutet, wir sind die Besten, die Konkurrenten sind loser…
          Nun. Zum einem geringen Teil stimmt das tatsächlich. Kunden zahlen mehr für Marken, auch bei Autos. Eine Marke verspricht Kontinuität bezüglich Qualitätsvermutung, Design, in Summe erwartete Leistung, was i.d.R. dann in ein Image mündet. Dabei kann Image und Realität durchaus, oft auf kurze Sicht, nicht einmal übereinstimmen.
          Und da liegt der Haken, denn viele übersehen…natürlich gibt es sklavische Kundentreue, welche jede Kröte schlucken, aber die weit große Mehrheit macht schlechte Qualität, lange Lieferzeiten oder Technikrückstand ganz klar nicht mit. Die Kundentreue hat also ein Preisschild oder Leistungsgrenze.
          Und das ist genau bei Brüchen, wie z.B. den eAutos echt gefährlich für die Hersteller.
          Lieferzeiten über ein Jahr oder gar 16 Monate sind definitiv weit weg von Normal, geschweige Kundenfreundlich und sind im Grunde ein schwerer Mangel. Überleg mal, was sich allein in knapp eineinhalb Jahren alles am Markt tut, von Angebot und Preisen.
          Und. Man braucht ja als Kunde ein Auto. BMW z.B. flog sofort wegen der mangelnden Verfügbarkeit raus. Und selbst wenn ich warte hätte können, ey, ich bin Kunde und hab keinen Trabbi im Sozialmus bestellt…never ever…

        • Jörg2 meint

          13.07.2026 um 08:53

          Ja, die Lieferfähigkeit könnte dann auch noch den Ausschlag pro „China“ geben.

      • hu.ms meint

        13.07.2026 um 16:05

        Ein autohaus hier im kreisort hat Opel und Hyundai.
        Und der VAG-gebietshändler hat 4 separate ausstellungsgebaude für VW, Skoda, Audi und Porsche.

        Antworten
    • Steffen meint

      11.07.2026 um 01:25

      Ich kann das nicht nachvollziehen. Die Paketliste für den ID.7 ist überschaubar. Mit weniger Auswahl wäre ich persönlich unzufrieden.

      Antworten

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