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Cupra führt Raval Plus für 29.850 Euro als neue preiswertere Variante ein

15.07.2026 in Neues zu Modellen von Thomas Langenbucher | 26 Kommentare

Cupra-Raval

Bild: Cupra (Symbolbild)

Cupra erweitert das Angebot des vollelektrischen Kleinwagens Raval um eine preiswertere Variante. Der nun in Deutschland konfigurierbare Raval Plus verfügt über einen 99-kW-Elektromotor (135 PS) vorn und ein 37-kWh-Akkupaket. Der Preis für dieses Modell startet bei 29.850 Euro.

Die Einführung erfolgt als Zwischenschritt, da die ursprünglich angekündigte Basisvariante für 25.950 Euro laut Konfigurator aktuell erst für September erwartet wird. Die zuvor eingeführten Versionen starten preislich bei mindestens 34.790 Euro.

Der Raval Plus ist als „Einstieg in die mittlere Leistungsklasse des vollelektrischen City-Cars“ deklariert und soll ab Mitte September erhältlich sein. Technisch basiert der 4,05 Meter lange Kompaktwagen auf der MEB+-Plattform mit Frontantrieb. Die Reichweite der neuesten Version beträgt bis zu 328 Kilometer nach WLTP-Norm, der Verbrauch liegt offiziell bei 13,8 kWh/100 km. Zum Vergleich: Die Varianten der Baureihe mit großem Akkupaket schaffen bis zu 446 Kilometer. Der Raval Plus unterstützt Ladevorgänge mit 11 kW (Wechselstrom/AC) oder 88 kW (Gleichstrom/DC). Bei Nutzung der DC-Option kann der Ladezustand in etwa 23 Minuten von 10 auf 80 Prozent erhöht werden.

Der Innenraum ist serienmäßig unter anderem mit Sportsitzen, einem 10,25-Zoll-Digitalcockpit sowie einem 12,9-Zoll-Infotainmentsystem ausgestattet. Der Kofferraum bietet ein Volumen von 441 Litern. Zur Standardausstattung der Plus-Version gehören zudem LED-Scheinwerfer, 18-Zoll-Leichtmetallräder, Ein-Zonen-Klimatisierung, elektrisch einstellbare und beheizbare Außenspiegeln, Wärmeschutzverglasung und Ambientebeleuchtung vorn. Ebenfalls Serie sind sind eine Sprachsteuerung, DAB+, sieben Lautsprecher und diverse Fahrassistenten.

Zusätzliche Ausstattungspakete können gegen Aufpreis hinzugebucht werden. Diese bieten Funktionen wie kabelloses Laden, Vehicle-to-Load-Technologie (V2L), fortschrittliche Fahrerassistenzsysteme oder ein Sennheiser-Audiosystem an. Auch eine Anhängerkupplung oder ein Panoramadach sind optional erhältlich.

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Via: Cupra
Tags: Cupra Raval, PreiseUnternehmen: Cupra
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. M. meint

    15.07.2026 um 13:43

    Wieder schaffen es alle, den Preis zu kritisieren.
    Aber niemand schafft es, sich die Rabatte anzusehen, die man ohne Verhandlungen bekommt. Dabei geht das schneller als ein Kommentar zum Preis… also:
    Beim Raval „Endurance“ sind es 21,5%
    Heißt: LP 34.790 € -> Privatkundenpreis 27.306 €*.
    So. Jetzt wollen wir mal testen, wer den Übertrag auf dieses Modell schafft, das (natürlich) noch nicht gelistet ist.
    Wer traut sich?

    *Treuebonus ca. 1k€ gibt es auch noch, aber nur für aktuell schon Seat/Cupra fährt

    Antworten
    • Justin Case meint

      15.07.2026 um 15:13

      Ein guter Grund, das aktuelle Vertriebsmodel gründlich zu überdenken. Wozu diese Listenpreise, wenn der Preis letztlich individuell verhandelt werden muss? Wozu braucht es tausende verschiedene Konfigurationen? Wozu braucht es so viele Menschen im PKW-Vertrieb, wozu braucht es so viel Aufwand, diese ganze Vielfalt zu entwickeln?

      Antworten
      • David meint

        15.07.2026 um 19:32

        Wenn du es nicht machst, so wie Tesla, brauchst du eine mindestens so große Marketingabteilung, die dann immer deine Listenpreise hin und her schiebt. Und du musst zusätzliche Garantien für deine Rückläufer anbieten. Das war ja erst diese Woche wieder Meldung bei Tesla. Zudem musst du diese typischen Telefon Verkäufer immer wieder ein schwierigen Phasen einsetzen. Das hat sich ja in Deutschland zum Jahresende auf jeden Fall schon eingebürgert. Und mit denen kannst du dann sogar wirklich schachern, wie du es bei VW nicht kannst.

        Antworten
      • M. meint

        15.07.2026 um 20:47

        Er muss ja nicht verhandelt werden.
        Wer zu feige ist zu fragen, oder wen das nicht interessiert, der zahlt dann Liste.
        Das ist purer Gewinn. Nimmt man mit.

        Die tausend Konfigurationen sind natürlich nicht nötig.
        Ich kann euch sagen, was ihr braucht. Ich lege das einfach fest, und fertig.
        Das erste, was rausfliegt, ist das d*mliche Glasdach ohne Öffnung- oder Verschattungsmöglichkeit. Es kommen natürlich noch ein paar andere Anpassungen…
        Deal?

        Antworten
      • MK meint

        17.07.2026 um 10:18

        @Justin Case:
        Da ich als Mieter lebe, ist ein Neuwagen die mit großem Abstand teuerste Anschaffung in meinem Leben…da hätte ich gerne, dass wirklich alles drin ist, was ich ganz persönlich haben will und dass ich nicht all zu viele Dinge mitbezahlen muss, die ich gar nicht haben will oder die zwar von einer Mehrheit als tolle Verbesserung angesehen werden, die mich ganz persönlich aber stören (z.B. elektrisch schleißende Heckklappen),

        Antworten
    • F. K. Fast meint

      16.07.2026 um 10:25

      Irgendwie verstehe ich die hohen Listenpreise nicht, wenn man mit 20% Rabatt immer noch Gewinn macht. Geht es um Abzocke? Kann man nicht den Listenpreis gleich von Anfang an attraktiv setzen und das Basargehandle sein lassen? Oder noch besser: jedes Feature als Option anbieten, sodass man sein Auto individuell zusammenstellen kann?

      Antworten
      • M. meint

        16.07.2026 um 19:22

        Also, wenn man der Teslatruppe hier glauben würde, macht VW schon zum Listenpreis Verlust.
        Das können die mangels Einblick in die Kalkulation zwar nicht wissen, aber zur Preisrechtfertigung ist das doch gut genug.
        Geht nicht billiger, außer einer fragt, dann legen sie eben drauf. Gut, wenn er nicht fragt.
        Doch, das nehmen wir so.

        Antworten
      • MK meint

        17.07.2026 um 13:31

        @F.K. Fast:
        Ich denke, das Problem ist, dass sich das über Jahrzehnte etabliert hat und die Kunden es jetzt fest einplanen. Würde VW jetzt plötzlich alle Listenpreise um 20% senken, wären das super Priese…und trotzdem würden viele im Autohaus beleidigt abziehen, wenn sie keinen zusätzlichen Rabatt bekommen, nur um dann als Alternative bei z.B. Tesla ein teureres Auto ohne Rabatt zu kaufen, einfach, weil sie es da nicht erwarten. Da es sich eben nicht objektiv vergleichen lässt, was für einen persönlich das beste Auto ist, sind solche subjektiven Gefühle für viele entscheidend.

        Antworten
  2. David meint

    15.07.2026 um 10:26

    Ja, da kann man natürlich mit den Kunden spielen. Das Auto ist extrem attraktiv und die Nachfrage ist groß. Da können viele nicht warten, bis es die wirklich günstigste Version zu konfigurieren gibt. Erste Test haben gezeigt, das Auto ist ein richtiges Verbrauchswunder. Da reicht in vielen Fällen der kleine Akku.

    Das Auto hat gar keine Konkurrenz. Denn das Design ist für Freunde einer sportlich, aggressiven Optik in dieser Preisklasse einzigartig. VW weiß, was die Kunden wollen, man serviert ein Wunschmenü, nicht wie Tesla, wo man nur zwischen Tote Oma oder Milchreis mit Haut an der Kantinentheke auswählen kann.

    Antworten
    • Powerwall Thorsten meint

      15.07.2026 um 13:33

      Du scheinst immer wieder zu ignorieren, dass beim Tesla quasi alles drinne ist, was sich der Kunde wünscht – bei Tesla muss man nicht stundenlang „X, Y, Z möchte ich – oder möchte ich doch nicht“ oder x gibt es nur in Paket A aber dann ist Y nicht möglich“ oder „Z gibt es nur im Premium Paket“ „wenn Sie also A-Z wollen, dann sind das eben 5000 -10000€ mehr …..
      Stehst du auf solche Sitzungen im nicht klimatisierten Autohaus?

      Antworten
      • M. meint

        15.07.2026 um 15:01

        Was der Kunden wünscht. haha.
        Also, ich habe da ganz, ganz erhebliche Ausstattungslücken ausgemacht.
        Aber da wir diese Diskussion schon einige Male hatten, schauen wir mal, ob du dich selbst erinnerst, oder wieder mal aufgegleist werden musst.

        Antworten
    • Paule meint

      15.07.2026 um 13:40

      „Denn das Design ist für Freunde einer sportlich, aggressiven Optik in dieser Preisklasse einzigartig“

      Ja, ist eben wie die meisten Cupras ein Blender. Lächerliche Leistung, Akku wie ein Rollator, aber Anabolika-Design.

      Peinlich, dann von Tote Oma oder Milchreis mit Haut versägt zu werden, in allen Disziplinen.

      Antworten
      • M. meint

        15.07.2026 um 15:02

        Eigentlich müsste Anabolika-Design zu dir doch passen.
        Ich wüsste jedenfalls sonst niemanden, der ständig von Beschleunigung und linker Spur quatscht.

        Antworten
        • Paule meint

          15.07.2026 um 18:32

          Der Kommentar, auf den Sie sich beziehen, wurde bereits entfernt. Die Redaktion.

      • David meint

        15.07.2026 um 15:18

        Dann sag mir doch mal, welcher Tesla einen Listenpreis von 25.950 € hat. Richtig, keiner. Sehen scheußlich aus und kosten 15.000 € mehr. Das war ja eigentlich der Grund für ein Model 2. Das hätte 25 netto kosten sollen, was dann 30 wären und wahrscheinlich wäre es am Ende 35-40 geworden. Nur gab es das dann nicht…

        Antworten
        • Paule meint

          15.07.2026 um 18:30

          Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion.

    • Halber Akku meint

      15.07.2026 um 15:08

      Also, das VW Werbefernsehen hier wäre wesentlich sympathischer, wenn nicht immer solche Sätze wie „Das Auto hat gar keine Konkurrenz“ drinstehen würde. Der Raval ist in der Preislage sicher eine Überlegung wert, aber andere Mütter haben halt auch schöne Töchter.

      Antworten
  3. hu.ms meint

    15.07.2026 um 09:49

    Für erstwagen zu wenig reichweite – für zweitwagen zu teuer.

    Antworten
    • South meint

      15.07.2026 um 14:01

      Hmm. Kann dir nur recht geben, aber meinst du den Raval Plus oder den ID Polo? Nur so als Denkanstoß kommen vom gleichen Konzern und haben vermutlich deshalb ein paar klitzekleine Übereinstimmung…. ausserhalb des Batmanmotives… ;-)
      Im Ernst. Ja, wenn einem schon beim Modellstart drei Fragezeichen hochkommen, welche Kundengruppe das überhaupt kaufen könnte, dann ist das normalerweise ein ganz schlechtes Zeichen…

      Antworten
      • hu.ms meint

        15.07.2026 um 15:52

        Erst mal rd. 5K rabatt abziehen und dann noch die staatliche förderung.
        Käufergruppen für die vierlinge:
        1. Kommunale behörden in der einfachsten version = brauchen keine reichweite.
        2. Als zweitwagen – auch mit kleinem akku aber mit etwas ausstattung / farbe / alu.
        3. Ein- und 2-pers.-HH als erstwagen – mit grossem akku und grossem kofferraum, da hinter immer umgeklappt bleiben kann. Und als rentner ist eon ladestopp mehr auf 800km urlaubsfahrt bestimmt kein zeitproblem.

        Antworten
    • CJuser meint

      16.07.2026 um 09:58

      Für einen Erstwagen hat der nicht pauschal zu wenig Reichweite! Das sage ich aus eigener Erfahrung (bezogen auf die angegebene WLTP-Reichweite) und ich fahre durchaus auch Strecken von ein paar 100 km. Es kommt halt auch immer darauf an, wie das eigene Fahrprofil aussieht.

      Antworten
  4. BEV meint

    15.07.2026 um 09:45

    Spricht das Kunden an, oder wie hoch sind die Rabatte?

    Antworten
    • Powerwall Thorsten meint

      15.07.2026 um 13:35

      Du scheinst immer wieder zu ignorieren, dass beim Tesla quasi alles drinne ist, was sich der Kunde wünscht – bei Tesla muss man nicht stundenlang „X, Y, Z möchte ich – oder möchte ich doch nicht“ oder x gibt es nur in Paket A aber dann ist Y nicht möglich“ oder „Z gibt es nur im Premium Paket“ „wenn Sie also A-Z wollen, dann sind das eben 5000 -10000€ mehr …..
      Stehst du auf solche Sitzungen im nicht klimatisierten Autohaus?

      Antworten
      • M. meint

        15.07.2026 um 15:05

        Ich glaube, du bist derjenige, der hier etwas ignoriert.
        Ich brauche bei Tesla nur 3 Sekunden bis zum ersten NoGo.
        Und den alten weißen N*** an den Hebeln der Macht habe ich dafür schon ausgeblendet.

        Antworten
      • hu.ms meint

        15.07.2026 um 15:53

        Da schreibt doch glatt einer in einem kleinwagen-thema über mittelklasse limousinen/SUV.
        Völlig daneben !

        Antworten
      • MK meint

        16.07.2026 um 11:08

        @PowerwallThorsten:
        Wer (außer Ihnen) redet hier überhaupt von Tesla? Zumal Tesla im Kleinwagensegment überhaupt nicht aktiv ist…
        Was die Ausstattung angeht: Ich bin doch sehr froh, selber entscheiden zu können, ob ich z.B. eine elektrisch schließende Heckklappe will oder eine manuell schließende (ich will auf jeden Fall letztere…der Hund würde wohl jedes Mal wieder rausgucken und damit den Schließ-Prozess abbrechen, wenn die so langsam zufährt…).
        Auch hier beim Raval ist es doch so: kleine Beamer, die Dinge in die Türverkleidung projizieren sind für klassische Cupra-Kunden sicher ein cooles Gimmick, für den klassischen Kleinwagenkunden aber halt Geldverschwendung. Da ist es doch schön, wenn man nicht nur den Mittelweg, sondern alles von Basis bis zu sinnlosem Klimbim bekommt und jeder sich das zusammenstellt, was er persönlich haben will…dafür nehme ich mir dann auch mal 20 Minuten Zeit. Alle paar Jahre einmal ist das wohl verkraftbar.

        PS: Schön, dass Sie mit der Behauptung des „unklimatisierten Autohauses“ gleich mal klar machen, dass es sich nicht um sachliche Kritik, sondern um stumpfe pauschale Behauptungen handelt, die so zumindest teilweise gelogen sein müssen. Übrigens habe ich die Konfiguration bequem daheim am Rechner gemacht. Im (wohlgemerkt klimatisierten) Autohaus habe ich nur die Probefahrt gemacht, meinen Wunschpreis genannt, ein Gegenangebot bekommen und unterschrieben…insgesamt hatte ich also maximal 5 Minuten mit dem Autohaus zu tun…mindestens 1 Minute davon, um den Personalausweis und Führerschein zu prüfen, um den Testwagen ausgehändigt zu bekommen, 3 weitere um Getränke zu bekommen und Smalltalk zu machen.

        Antworten

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