Die neue Generation des Suzuki Across ist in Deutschland ab sofort bestellbar. Der Einstiegspreis für das 4,6 Meter lange Plug-in-Hybrid-SUV liegt bei 55.490 Euro, erste Auslieferungen sind für den Herbst dieses Jahres vorgesehen. Angeboten wird der Across ausschließlich in der Ausstattungslinie Comfort+.
Äußerlich prägen ein markanter Kühlergrill und robust anmutende Radlaufleisten das neue Modell der Japaner. Im überarbeiteten Innenraum wurden Anzeigen und Bedienelemente neu angeordnet. Für Multimedia und Fahrzeugeinstellungen steht ein 12,9-Zoll-Display zur Verfügung.
Das Plug-in-Hybridsystem ermöglicht im rein elektrischen Betrieb eine Reichweite von bis zu 129 Kilometern nach WLTP-Norm. Es verbindet einen 2,5-Liter-Vierzylinder-Benzinmotor mit kompakten E-Achsen und einer Fahrbatterie. Der gewichtete kombinierte Energieverbrauch wird mit 16,3 kWh/100 km plus 1,4 l/100 km angegeben, der CO₂-Wert mit 32 g/km und der kombinierte Kraftstoffverbrauch bei entladener Batterie mit 5,4 l/100 km.
Der 2,5-Liter-Vierzylindermotor mit 105 kW (143 PS) Leistung und 227 Nm maximalem Drehmoment soll sich durch hohe Leistung und Effizienz auszeichnen. Der Motor arbeitet sowohl mit einer Direkteinspritzung als auch mit einer Saugrohreinspritzung, wobei je nach Fahrbedingungen zwischen beiden Systemen gewechselt wird. Ein E-Motor an der Frontachse steuert 150 kW (204 PS) bei, ein weiterer an der Hinterachse 40 kW (54 PS). Von 0 auf 100 km/h geht es in 6,1 Sekunden, maximal sind 180 km/h möglich.
Das Allradsystem E-Four verteilt das Antriebsmoment kontinuierlich und soll auch auf herausfordernden Untergründen für hohe Traktion und Stabilität sorgen. Zudem hilft das System beim Korrigieren von Unter- oder Übersteuern. Zur Comfort+-Ausstattung gehören unter anderem ein adaptiver Tempomat mit Nutzung von Navigationsinformationen sowie elektrisch verstellbare Fahrer- und Beifahrersitze.
Weitere Ausstattungsmerkmale sind ein Head-up-Display, eine sensorgesteuerte elektrische Heckklappe und ein digitales 12,3-Zoll-Kombiinstrument. Hinzu kommen ein adaptiver Fernlichtassistent, eine Smartphone-Ladeschale und ein CCS-Anschluss für Gleichstrom-Laden mit bis zu 50 kW. Das Sicherheitspaket umfasst unter anderem Spurwechsel- und Spurhalteassistenten, einen Nothalteassistenten, Querverkehrswarner, Ausparkassistent und eine 360-Grad-Kamera mit 3D-Ansicht.
Für den Across stehen vier Außenfarben zur Wahl. Super White ist ohne Aufpreis erhältlich. Attitude Black Mica Metallic, Ever Rest Green Metallic und Massive Gray Metallic kosten jeweils 990 Euro zusätzlich.








David meint
Ich würde es wagen, noch einmal die Frage zu stellen, ob man hier wirklich noch 2026 Hybride vorstellen sollte? Es gibt doch nun wirklich in jeder Preisklasse vernünftige Elektroangebote. Da muss man keine Hybriden mehr nehmen.
Paul meint
Nein, da muss ich dir widersprechen. Unter 60k gibt’s es zwar Elektro-Autos, aber nur für Menschen mit einer gesunden Portion Selbsthass, die für 100€ Ersparnis wertvolle Lebenszeit an der Ladesäule opfern.
M. meint
…wenn sie nicht zu Hause laden können.
Wenn doch, kommt öffentliches Laden bei den meisten kaum vor. Vielleicht mal im Urlaub.
Futureman meint
Gewagter Ansatz, so hochpreisig in einem so kleinen Markt der Suzuki-Käufer zu starten. Für das Geld gibt es E-SUV mit über 500km Reichweite. Wer braucht da noch einen wartungsintensiven Verbrenner?
M. meint
Ja, für das Geld gibt’s schon einen ganz netten Enyaq – wenn’s denn wirklich ein SUV sein muss. Schon da könnte man fragen, wer sowas braucht.
Die Antwort wäre die gleiche wie bei der nach dem Verbrenner: ganz wenige.
Die Frage ist das Problem. Es geht um das, was Menschen GLAUBEN, was sie brauchen, oder was sie WOLLEN.
Das führt zu einer völlig anderen Antwort. Und die kann eben auch mal „Suzuki“ sein.