Der kürzlich vorgestellte VW ID. Cross kann jetzt konfiguriert werden. Zum Bestellstart bietet der Hersteller das kleine Elektro-SUV mit 155 kW/211 PS Leistung und 52-kWh-Batterie an. Los geht es regulär bei 36.525 Euro. VW gewährt derzeit einen E-Auto-Rabatt von 3500 Euro.
Zunächst kann der ID. Cross nur mit dem 155 kW starken Frontantrieb und NMC-Batterie (Nickel-Mangan-Kobalt) mit 52 kWh nutzbarer Kapazität geordert werden. Als Reichweite nach WLTP-Norm werden bis zu 427 Kilometer genannt, bei einem Verbrauch von 14,3 bis 16,9 kWh/100 km. Die maximale Gleichstrom-Ladeleistung (DC) beträgt 105 kW, der Ladevorgang von 10 auf 80 Prozent soll in 24 Minuten gelingen. Von 0 auf 100 km/h geht es in 7,1 Sekunden, bei Tempo 160 ist Schluss.
Der ID. Cross nutzt die Weiterentwicklung des Modularen E-Antriebsbaukastens MEB, den MEB+, und einen elektrischen Frontantrieb. Später soll das Angebot um Ausführungen mit 85 und 99 kW (116/135 PS) Leistung erweitert werden. Zum Einsatz kommt dann eine kleinere LFP-Batterie (Lithium-Eisenphosphat) mit 37 kWh Speicherkapazität und maximal 90 kW DC-Ladeleistung. Für die 85-kW-Version werden 316 Kilometer pro Ladung angegeben. Wechselstrom (AC) kann stets mit bis zu 11 kW geladen werden. Mehr Details zu den weiteren Versionen lassen auf sich warten. „Ab Mitte Oktober“ soll der ID. Cross zum Einsteigspreis von 27.995 Euro bestellbar sein.
VWs SUV-Pendant zum rein elektrischen ID. Polo ist 4153 Millimeter lang, 1794 Millimeter breit und 1581 Millimeter hoch, der Radstand beträgt 2601 Millimeter. Der Innenraum des ID. Cross bietet Platz für fünf Passagiere und 475 Liter Stauraum, 20 Liter mehr als beim Verbrenner-Pendant T-Cross. Dies gelingt vor allem auch mithilfe eines zusätzlichen Bereichs unter dem variablen Ladeboden, der Platz für bis zu zwei Getränkekisten bietet. Hinzu kommt ein 25 Liter großer „Frunk“ unter der Fronthaube.
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Das Design folgt der Volkswagen-Formensprache „Pure Positive“ und wird unter anderem durch das langgestreckte „Flying Roof“, die C-Säule sowie Lichtsignaturen an Front und Heck geprägt. Optional sind LED-Matrix-Scheinwerfer, 3D-LED-Rückleuchten, beleuchtete Querspangen und illuminierte VW-Logos erhältlich. Im Innenraum gehören stoffbezogene Flächen, veredelte Bedienelemente und haptisch ausgeführte Tasten, Regler, Griffe und Oberflächen zum Konzept.
Das „Digital Cockpit Pro“ misst 10,25 Zoll, das zentrale Touchdisplay des Infotainmentsystems 12,9 Zoll. Über eine „Retro-Anzeige“ lassen sich Instrumente im Stil des Golf I darstellen, wobei der rechte Rundanzeiger die Energieabgabe oder Energieaufnahme des Elektroantriebs zeigt. Auch moderne Funktionen wie die Verkehrszeichenerkennung werden in dieses Layout integriert.
Das Fahrwerk wurde auf den elektrischen Frontantrieb abgestimmt und soll Fahrkomfort, Fahrstabilität und Langstreckentauglichkeit verbinden. Serienmäßig verfügt der ID. Cross über mehrere Assistenzsysteme, optional wird der „Connected Travel Assist“ angeboten. Das System nutzt Online-Daten, erkennt rote Ampeln und kann das Elektroauto innerhalb seiner Systemgrenzen bis zum Stillstand abbremsen. Ergänzend sind „One-Pedal“-Driving, die 360-Grad-Ansicht „Area View“ und ein Park Assist Pro für automatisierte Ein- und Ausparkmanöver erhältlich.
Die serienmäßige Funktion „Vehicle-to-load“ liefert bis zu 3,6 kW zum Laden externer Geräte. Mit der 52-kWh-Batterie darf der ID. Cross Anhänger mit einem Gesamtgewicht von bis zu 1200 Kilogramm ziehen.

David meint
Wie schreibe ich so gerne zu den Vierlingen? Gnade Gott der Konkurrenz! Absolut überzeugende Produkte – sparsam, gut aussehend, wertig und trotz B-Segment vollwertige Fahrzeuge. Die Konkurrenz hat da gar nichts, was diesen Fahrzeugen das Wasser reicht. Natürlich kommt die Elektromobilität in den nächsten Jahren in das B-Segment und diese Autos werden wir bevorzugt in der Top Ten der Elektroautos sehen. Denn es handelt sich um das größte Segment in Europa. Zu den Vorbestellungen muss man glaube ich nichts mehr sagen, die angeblich zu teuren Spitzenmodelle als First Edition sind samt und sonders verkauft und die Wartezeiten reichen bis tief ins nächste Jahr.