Toyota plant die Einführung einer neuen Batteriegeneration, um den Absatz von Hybridfahrzeugen in den kommenden zwei Jahren zu steigern. Die Technologie soll sowohl die Leistung verbessern als auch die Kosten pro Fahrzeug senken, berichtet Automotive News.
Der Übergang von Nickel-Metallhydrid-Batteriezellen hin zu Lithium-Ionen-Akkus ist Teil einer umfassenderen Strategie des weltgrößten Automobilherstellers. Ziel ist es dem Bericht zufolge, die Gewinnkraft und die Margen der bekannten Hybridmodelle zu stärken. Die neuen Batterien sollen die Kosten pro Fahrzeug reduzieren und gleichzeitig eine höhere Effizienz bieten.
Takanori Azuma, Chief Accounting Officer bei Toyota, erklärte gegenüber Automotive News, dass das Unternehmen den Wechsel von Nickel zu Lithium schrittweise vollziehen und dabei die Produktionskapazitäten ausbauen werde. „Wir streben danach, sowohl die Leistung zu verbessern als auch die Kosten zu senken“, erklärte Azuma. Die Kostensenkung pro Fahrzeug soll etwa im Bereich von Zehntausenden Yen liegen (10.000 Yen = ca. 55 Euro).
Elektrifizierte Fahrzeuge machen mittlerweile mehr als die Hälfte der weltweiten Verkäufe von Toyota aus. Das Unternehmen prognostiziert zudem, dass die Auslieferungen von Benzin-Elektro-Hybriden im Jahr 2026 zum ersten Mal die Marke von fünf Millionen Einheiten überschreiten werden.
Die Batteriestrategie der Japaner setzt auf eine zweigleisige Versorgung durch Eigenentwicklungen sowie Zukäufe bei externen Lieferanten. So plant Toyota beispielsweise, den chinesischen Batteriehersteller CATL einzubinden, um in Indonesien Batterien für 200.000 Fahrzeuge zu fertigen.
Toyotas weiterer Fokus auf Hybride erfolgt vor dem Hintergrund einer steigenden Nachfrage nach treibstoffeffizienten Fahrzeugen, die unter anderem durch hohe Kraftstoffpreise infolge des Konflikts im Nahen Osten ausgelöst wurde. Auch bei Batterien für reine Stromer treibt der weltgrößte Automobilhersteller die Entwicklung voran.

Horst Feuser meint
Ich hab als „Audianer“ vor der Einführung des ersten Hybrid Q5 ( fuhr 2km elektrisch…) den Hochvolttechniker bei Audi gemacht, da gab’s den Namen noch gar nicht. Mit dabei einige Ingenieure von EDAC, die arbeiteten damals für Toyota am Preis und schätzten den Vorsprung vom Toyota auf 7-10 Jahre!!!
Davon ist definitiv nichts übrig geblieben 🤷
NeutralMatters meint
Und dennoch gibt es keinen sparsamen Vollhybrid bei deutschen Herstellern.
Der Toyota Corolla liegt bei 4,4-4,7l/100km – wo der Golf gerade erst anfängt, mit angegebenen 4,6-5,1l/100km, als serieller Vollhybrid und nicht intelligent leistungsverzweigt, wie es die Japaner und Franzosen können.
Audi hat hier null im Angebot.
Wenn man sich in Frankreich und Spanien umsieht, scheinen doch reichliche Yaris bewegt zu werden, als HSD – also eben Vollhybride. Hier gibt es null Angebot aus der VAG.
Futureman meint
Da hat CATL ja einen Käufer für seine alten Batterien gefunden. Gefühlt hängt Toyota 5-10 Jahre in der Vergangenheit.
Jörg Porl meint
Der Weltmarkt ist Toyota gegenüber bisher nicht gram.