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Ayvens-Versicherungsbilanz 2025: Kfz-Reparaturen werden immer teurer

26.08.2026 in Fuhrpark, Studien & Umfragen von Thomas Langenbucher | Kommentieren

Mercedes-Werkstatt

Bild: Mercedes‑Benz (Symbolbild)

Der Autoleasing- und Fuhrparkmanagement-Anbieter Ayvens hat im letzten Jahr mehr als 53.000 Kfz-Schäden abgewickelt, die Reparaturkosten verursacht haben. Während die Schadenhäufigkeit sank, stiegen die Kosten für Reparaturen im Schadenfall. Das Unternehmen erstellt jährlich eine Schadenbilanz zu Anzahl und Art der Fahrzeugschäden sowie zum Schadenaufwand.

Bei den Glasschäden wurden 2025 deutlich weniger Windschutzscheiben ausgetauscht. Die Zahl der Scheibenaustausche sank gegenüber dem Vorjahr um 3,8 Prozent, während die Scheibenreparaturen um 13,6 Prozent zunahmen. Ayvens empfiehlt Unternehmen und Fahrern, bei Steinschlagschäden prüfen zu lassen, ob eine Reparatur möglich ist.

Bei den weiteren Teilkaskoschäden gingen Marderschäden um knapp 12 Prozent zurück. Die Zahl der Sturm- und Hagelschäden sank um rund 36 Prozent, während Kollisionen mit Tieren leicht zunahmen. Die häufigsten Schäden in der Kfz-Teilkaskoversicherung waren:

  1. Scheibenaustausch (57 %)
  2. Scheibenreparatur (16 %)
  3. Marderschaden (6 %)
  4. Sturm-/Hagelschaden (4 %)
  5. Kollision mit Tier (3 %)

Auch in der Vollkaskoversicherung gingen einzelne Schadenarten zurück. Schäden durch unbekannte Verursacher beziehungsweise Vandalismus nahmen um über 5 Prozent ab, Rangierschäden um knapp 5 Prozent. Die zusammengefasste Zahl der Schäden durch Kontrollverlust, Auffahrunfälle und Kollisionen blieb konstant.

Moderne Fahrerassistenzsysteme unterstützen unter anderem beim Abstandhalten, Spurwechsel und Rangieren und tragen dazu bei, Unfallrisiken zu reduzieren. Bei den häufigsten Schadenursachen der Kfz-Vollkaskoversicherung lagen unbekannte Verursacher beziehungsweise Vandalismus und Rangierschäden vorn. Die Verteilung lautet:

  1. Unbekannter Verursacher/Vandalismus (28 %)
  2. Rangierschäden (24 %)
  3. Kontrollverlust, Auffahrunfälle und Kollisionen (15 %)
  4. Schäden durch hochgeschleuderte Teile (2 %)
  5. Fahrzeugaufsetzer (1 %)

Trotz rückläufiger Schadenzahlen stiegen die durchschnittlichen Reparaturkosten weiter. In der Vollkaskoversicherung erhöhte sich der durchschnittliche Schadenaufwand pro Schadenfall von 1764 auf 1969 Euro netto, in der Teilkaskoversicherung von 1367 auf 1959 Euro netto. Kameras, Sensoren und Fahrerassistenzsysteme sowie gestiegene Arbeitskosten führen zu höheren Reparaturrechnungen.

Besonders groß ist der Kostenunterschied bei Glasschäden. Eine Scheibenreparatur kostet durchschnittlich rund 113 Euro, während der durchschnittliche Aufwand für einen Scheibenaustausch inzwischen bei mehr als 1030 Euro liegt. Zudem besteht ein Unterschied zwischen Hersteller- und freier Werkstatt. Steigende Reparaturkosten führen bei Schadenfällen zu höheren Versicherungsprämien.

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Via: Ayvens
Tags: Kosten, ReparaturUnternehmen: Ayvens (früher Leaseplan)

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

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