Der niedersächsische Ministerpräsident Olaf Lies spricht sich laut der Zeit für eine Ausweitung der Elektroauto-Produktion im Volkswagen-Werk Emden aus. Trotz aktueller Diskussionen über Sparpläne bei Volkswagen sieht der SPD-Politiker eine positive Perspektive für den Standort in Ostfriesland. Nach einem Besuch des Werks betonte Lies, dass die Produktion von Fahrzeugen am Standort weiterhin sichergestellt sein müsse.
Das Werk produziert nach einer Milliardeninvestition ausschließlich Elektroautos und verfügt laut Ministerpräsident Lies über freie Kapazitäten. Er verwies auf den Zusammenhang zwischen Standortkosten und der Auslastung und erklärte: „Hier ist noch Platz. Hier können wir noch mehr Elektroautos bauen.“
Lies, Vertreter des Landes Niedersachsen im Volkswagen-Aufsichtsrat, bezeichnete die Elektromobilität als Wachstumsmarkt, in dem das deutsche Unternehmen in Europa eine führende Rolle einnehme. Um die Standorte besser auszulasten, müsse die Produktion zusätzlicher Fahrzeuge im Rahmen dieses Marktes mitgedacht werden, wobei Emden explizit dazu gehöre.
Das Werk in Emden ist der bedeutendste industrielle Arbeitgeber der Region und beschäftigt etwa 7700 Mitarbeiter. Der niedersächsische Ministerpräsident forderte ein „sehr schnelles Signal“, um die Zukunft der Elektroauto-Fertigung in Ostfriesland bei Volkswagen zu bestätigen.

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