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So will BMW möglichst nachhaltig Rohstoffe für seine Elektroauto-Batterien beziehen

30.10.2017 in Autoindustrie, Umwelt von Thomas Langenbucher | 11 Kommentare

BMW-Elektroauto-Nachhaltigkeit-Batterie-Rohstoffe

Bild: BMW

Elektroautos unterscheiden sich in einigen Aspekten ihrer Herstellung deutlich von Verbrennern. Vor allem die großen Akkupakete von elektrischen Fahrzeugen stellen die Hersteller vor Herausforderungen. Neben technischen Aspekten müssen bei der Batteriezellen-Lieferkette Umweltstandards und Menschenrechte in Betracht gezogen werden.

Das Element Kobalt gilt als Schlüsselkomponente für die Stromer-Produktion und ist in größeren Mengen in Hochvoltspeichern von reinen Elektrofahrzeugen und teilelektrischen Plug-in-Hybriden enthalten. Autobauer wie BMW sind mit der Herausforderung konfrontiert, dass beim Abbau von Kobalt in vielen Ländern Verletzungen von Umweltstandards und Menschenrechten stattfinden.

„Die BMW Group selbst bezieht kein Kobalt, sondern erhält diesen Rohstoff beispielsweise erst durch den Einkauf von Batteriezellen. Allerdings ist uns bewusst, dass mit der steigenden Nachfrage nach Elektrofahrzeugen auch eine Verantwortung bei der Gewinnung von relevanten Rohstoffen wie Kobalt besteht“, so Ursula Mathar, Leiterin Nachhaltigkeit und Umweltschutz bei dem bayerischen Autokonzern.

Um seine Batterien möglichst nachhaltig fertigen zu können, engagiert sich BMW gemeinsam mit anderen Unternehmen und Organisationen, der Regierung der Demokratischen Republik Kongo und der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in der Responsible Cobalt Initiative (RCI). Mit der Initiative sollen Transparenz und Governance erhöht sowie Sozial- und Umweltrisiken in der Kobaltlieferkette vermieden werden.

BMW hat angekündigt, bis Jahresende die Transparenz der eigenen Kobalt-Lieferkette zu erhöhen. Dazu sollen Informationen zu Schmelzen und Herkunftsländern des Rohstoffs öffentlich zugänglich gemacht werden. Bei den Schmelzen handelt es sich laut BMW nicht um direkte Lieferanten der Bayern, aber um Unternehmen, die von Lieferanten von BMW als Bezugsquellen benannt werden.

Darüber hinaus will BMW im Rahmen einer Machbarkeitsstudie prüfen, inwiefern die soziale und ökologische Situation in Bergbauminen in der Demokratischen Republik Kongo verbessert werden kann. Konkret soll untersucht werden, ob vor Ort Modellprojekte mit Potenzial für eine spätere Skalierbarkeit realisiert werden können.

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Via: BMW
Tags: Batterie, Nachhaltigkeit, RohstoffeUnternehmen: BMW
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Icke meint

    31.10.2017 um 14:54

    Wenn erneuerbare Energien genug vorhanden sind, dann kann der Rohstoffkreislauf Energie kosten. Wir haben ja genug Energie.

  2. Icke meint

    31.10.2017 um 14:51

    Wir brauchen mehr erneuerbare Energien, am besten 100% und einen Rohstoff Kreislauf.
    Dann brauchen wir über die letzten % nicht mehr streiten.

  3. Leotronic meint

    30.10.2017 um 22:02

    Alle reden über Probleme mit Kobalt und Lithium. Wie ist die Lage bei Platin? Die Millionen von Katalysatoren schlucken doch Tonnen davon. Südafrika und Russland sind die größten Lieferanten. Da sind Arbeitsbedingungen und Umweltschutz auch nicht astrein. Fragt da BMW auch danach?

  4. Dietmar Budden meint

    30.10.2017 um 12:07

    Es sollte aber nicht vergessen werden, dass ein Großteil der Kobalt-Produktion aus Kupfer- und Nickelminen stammt. 2015 waren das 94% der Weltjahresproduktion.
    Quelle: http://www.jeden-tag-reicher.eu/kobalt.html

  5. Tesla-Fan meint

    30.10.2017 um 10:22

    Was soll diese Rohstoff-Nachhaltigkeit-Heuchelei beim Elektroauto auf einmal?

    Beim Erdöl interessiert es doch auch niemanden, wer da wen „demokratisiert“ (vulgo Krieg führt).

    • Landmark meint

      30.10.2017 um 10:43

      Da ist richtig was Du da in den Ring wirfst, aber es ist doch besser wenn die E Autos auch da besser sind. zB. In der GIGA Fab soll ja auch das Recycling stattfinden.
      Ich denke alle Hersteller sollten sich diese Nachhaltigkeit auf die Fahne schreiben.

    • Rene meint

      30.10.2017 um 10:46

      Warum Heuchelei?
      Nachhaltigkeit bedeutet auch, sich um das Rohstoffproblem zu kümmern – an den Ölproduzenten müssen sich neue Technologien ja wirklich nicht orientieren!

      • Tesla-Fan meint

        30.10.2017 um 11:17

        Klar ist es richtig und gut, nachhaltig zu wirtschaften.
        Aber warum wird das auf einmal so rausgestellt als sei gerade das beim Elektroauto ein Problem?

        Ich brauche für ein Elektroauto *EINMALIG* ein paar Kilo Lithium, Kobalt, Mangan pro Auto für den Akku, Recycling ist relativ problemlos mit hoher Quote möglich.

        Beim Verbrennungsmotor-Fahrzeug vernichte ich mit jeder Tankfüllung 50l Benzin/Diesel etc., die für *JEDE* Tankfüllung (mehr oder weniger kriminell) NEU beschafft werden müssen.

        DAS ist Heuchelei!

        • atamani meint

          30.10.2017 um 12:51

          WOW…Sie beschaffen also Ihr Benzin/Diesel kriminell?
          Das sollten Sie hier nicht so in der Öffentlichkeit verbreiten…ist womöglich strafbar…

    • LMausB meint

      30.10.2017 um 12:27

      Muss es deshalb so bleiben? Gehirn an bitte!

      • Tesla-Fan meint

        30.10.2017 um 20:16

        Ich besitze nur ein Fahrrad und eine Jahreskarte für die Öffentlichen.

        Gehirn genug an?

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