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Designwerk stellt neuen E-Lkw „Futuricum SEMI 40E“ vor

13.05.2019 in Transport von Thomas Langenbucher | 12 Kommentare

Futuricum-SEMI-40E

Bilder: Designwerk

Das Schweizer E-Mobilitäts-Unternehmen Designwerk hat kürzlich einen neuen Standort in Wülflingen eröffnet. Dort wird die gesamte Produktpalette vom E-Lkw bis zum Schnellladegerät hergestellt – darunter zukünftig auch die vollelektrische 40-Tonnen-Sattelzugmaschine „Semi 40E“ der Marke Futuricum.

Die vier Motoren des neuen Futuricum SEMI 40E sorgen für eine Gesamtleistung von 500 kW (680 PS). Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 86 km/h, die Nutzlast bei bis zu 28 Tonnen. Für Effizienz sorgt Rekuperation der Bremsenergie.

Futuricum-SEMI-40E-2019

Angeboten wird der SEMI 40 mit drei Batteriegrößen: Die kleinste verfügt über eine Kapazität von 170 kWh für 190 Kilometer Reichweite. Die mittlere Batterie mit einer Kapazität von 255 kWh erlaubt 285 E-Kilometer. Der größte Energiespeicher bietet 340 kWh und lässt den Semi 40E bis zu 380 Kilometer am Stück fahren.

Aufgeladen werden die drei Batterien mit mindestens 22 kW über Typ 2 (AC). Die Ladezeiten bis 100 Prozent werden je nach Speicherkapazität mit 7,5 Stunden, 11,5 Stunden bzw. 15 Stunden angegeben. Schneller geht es über den CCS-Standard: Das Stromzapfen auf 80 Prozent dauert damit laut dem Anbieter je nach Energiespeicher 1,3, 1,8 bzw. 2,2 Stunden.

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Via: Designwerk
Tags: LkwUnternehmen: Futuricum
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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Ebikethoemmel meint

    18.05.2019 um 07:35

    Batterie-LKW und H2-Laster werden sich wohl bald ergänzen. Nach der BIO-welle reiten die CH-Detailhandelsriesen Coop und Migros demnächst die CO2frei-welle. https://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/gross-offensive-coop-migros-und-fdp-wollen-1000-wasserstoff-lastwagen-in-die-schweiz-bringen-134396445

  2. nilsbär meint

    13.05.2019 um 21:53

    Gut, wenn sich eine Firma an schwere E-Trucks rantraut. Und die Specs sind hervorragend. Allerdings ist der Fertiger Designwerk Products eine Minifirma mit 50 Leuten und muss sich das Geld für die Produktion der paar Fahrzeuge zusammenschnorren. Das Chassis kommt z.B. von Volvo Trucks.
    Vielleicht findet sich ja ein Massenfertiger.

  3. Jemand meint

    13.05.2019 um 17:58

    faszinierend festgestellt – und bitte korrigiert mich, wenn ich falsch liege – dass hier eine wirklich geniale Ladeleistung vorliegt: wäre der Ladevorgang linear, entspräche es fast 155kW – schonmal mehr als das am schnellsten ladende Serienauto derzeit (von der handvoll Model3 an V3-SuCs mal abgesehen). Ist aber nicht linear, also vermutlich eine Peakleistung von über 180kW! echt stark. Und wenn der Hersteller sagt, „Ladeinfrastruktur bauen wir auch“, dann hoffe ich, dass damit nicht nur die 22kW-Lader gemeint sind^^

  4. DerOssi meint

    13.05.2019 um 12:48

    Warum nutzt man den Anhänger generell eigentlich nicht als „Batterieerweiterung“ mit? …dann wären 500KWh oder Ähnliches null problemo… und die ein zwei Tonnen weniger Nutzlast wären angesichts der Reichweitensteigerung sicherlich verschmerzbar…

    • Swissli meint

      13.05.2019 um 13:22

      Weil die ab und zu auch mit fremden Anhängern rumfahren.
      Die Batteriekapazität beim Zugfahrzeug (LKW) ist momentan wohl eher ein Kosten- als Platzproblem. Bei Platzproblem könnte der LKW notfalls etwas länger gebaut werden. Aber die Energiedichte (kg und L) steigt ja bekanntlich…

      • DerOssi meint

        13.05.2019 um 13:49

        „Aber die Energiedichte (kg und L) steigt ja bekanntlich“… nur wann und wie schnell?

        Deshalb… als System mit „Anhänger-Battery-Extension“ verkauft mit sagen wir 800 bis 1000km Reichweite… Kassenschlager meines Erachtens… weil mehr fährst als Trucker pro Tag eh nicht… und eine komplette Tagesfahrt ohne Nachladen fahren zu können, wäre sicherlich ein gutes Verkaufsargument….

        • Peter W meint

          13.05.2019 um 15:40

          Vom Speditionsgewerbe verstehst Du leider wenig bis nichts. Muss auch nicht sein, wenn man sich die sinnlosen Verbesserungsvorschläge spart.

        • DerOssi meint

          13.05.2019 um 15:56

          @Peter W:

          Dann erklär’s mir bitte…

        • DerOssi meint

          13.05.2019 um 19:22

          @Peter W:

          Kommt da noch was Produktives?

          Oder kannst du nur von oben herab ?

      • Jörg2 meint

        13.05.2019 um 19:14

        @Ossi

        Das steht schon in der Antwort von @Swissli

        Überwiegend sind Hänger/Auflieger weder einem Zugfahrzeug noch dem Frachtführer fest zugeordnet.
        Die Anzahl Hänger/Auflieger, die ungefahren rumstehen, wären sehr teures totes Kapital.

        Jetzt nervt die Tracker „nur“, dass die Fremdhänger/Auflieger abgefahrene Reifen, kaputte Lichtanlagen und nicht ausreichendes Ladungssicherungsmaterial haben. Bei eHängern kommt dann noch der Ladezustand dazu (mit Sicherheit: leer bei Übernahme).

        • DerOssi meint

          13.05.2019 um 19:27

          Da ließe sich bestimmt viel davon lösen… man muss nur wollen… so heißt es hier doch immer :) …aber danke für die sachlichen (Gegen-)argumente…

        • Jörg2 meint

          13.05.2019 um 19:46

          Das war kein Gegenargument sondern eine Iststandsbeschreibung.

          Du kannst gern Frachtführer werden und das alles anders machen.

          (Im Campingbereich gibt es ein Projekt mit Hängerantrieb. Wie der Stand ist und ob soetwas aktuell zulassungsfähig ist? Keine Ahnung.)

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