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Shell nimmt erste HPC-Schnellladesäulen bei Rewe in Betrieb

28.11.2022 in Aufladen & Tanken von Thomas Langenbucher | 4 Kommentare

Shell-Schnellladesaeule-Elektroauto

Bild: Shell

Shell Deutschland und die Rewe Group haben in Berlin die ersten HPC-Schnellladesäulen (High Power Charging) in Betrieb genommen. Am Rewe-Markt an der Konrad-Wolf-Straße können an insgesamt sechs Shell-Ladepunkten Kunden ihre Elektroautos künftig während des Einkaufens wahlweise mit bis zu 300 kW oder bis zu 150 kW laden.

Der Standort in Berlin ist einer von deutschlandweit 400 Rewe-Supermärkten und Penny-Discountern, die in den kommenden Jahren mit Ladesäulen von Shell Recharge ausgerüstet werden sollen. Neben der Kooperation mit Shell hatte Rewe im November 2021 auch eine Zusammenarbeit mit dem Energiekonzern EnBW vereinbart. Aus letzterer wurde vor rund vier Wochen die erste Ladestation auf dem Parkplatz der Rewe-Filiale in Meerbusch-Büderich nahe Düsseldorf in Betrieb genommen.

„Der Einzelhandel spielt eine zentrale Rolle für den Hochlauf der alltagstauglichen E-Mobilität“, so Rewe-Finanzchef Telerik Schischmanow, der die E-Mobilitäts-Aktivitäten der Handelskette verantwortet. „Die Rewe Group setzt mit starken Partnern auf den Ausbau der Lademöglichkeiten an unseren Märkten. Mit den Schnellladesäulen von Shell erweitern wir unsere E-Infrastruktur.“ Darüber hinaus seien Schnellladepunkte „ein weiterer starker Anreiz vor Ort einzukaufen.“

Rewe will bis 2025 bundesweit 6000 Ladepunkte an bestehenden Eigentumsobjekten und Mietobjekten sowie Neubauten installieren. Neben den Kooperationen mit Shell und EnBW gibt es auch regionale Partnerschaften, beispielsweise mit Mainova im Rhein-Main-Gebiet. Auch der niederländische Betreiber von Schnellladesäulen Fastned unterhält Stromtankstellen an Rewe-Filialen. Zudem wurde kürzlich eine Kooperation zwischen der Handelskette und Aral pulse vereinbart, die auf bis zu 600 Standorte ausgeweitet werden könnte.

„Wir teilen die gleichen Werte und möchten zusammen für ein noch besseres Einkaufserlebnis sorgen“, sagte Linda van Schaik, als General Manager Mobility DACH zuständig für das Shell-Tankstellengeschäft in Deutschland, Österreich und der Schweiz. „Wir wissen, dass Kund:innnen unterschiedliche Bedürfnisse haben. Wir wollen der Partner der Wahl sein und Ladelösungen anbieten, wo immer und wann immer Kund:innnen es wollen – auf einem Parkplatz vor dem Supermarkt, an der Straßenlaterne, zu Hause in der Garage, bei der Arbeit, unterwegs oder bei uns auf der Shell Tankstelle.“

Weltweit will Shell bis 2025 über 500.000 und bis 2030 über 2.500.000 Ladepunkte errichten. Bis 2050 plant der Mineralölkonzern, ein Unternehmen mit Netto-Null-CO2-Emissionen zu werden.

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Via: Shell
Tags: Ladestationen, SchnellladenUnternehmen: REWE, Shell
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Maulette meint

    29.11.2022 um 17:12

    Ja witzig. das ist direkt bei mir. hatte schon den Aufbau bemerkt. Auf alle Fälle in Pluspunkt für REWE und vor allen Dingen nicht nur zwei Stück sondern gleich sechs.

  2. Rob meint

    29.11.2022 um 13:20

    Und wieder nur CSS Anschlüsse
    Vielen Dank von allen die leider nur einen chademo Anschluss haben
    Leider zu kurz gedacht

    • Lennart meint

      29.11.2022 um 21:14

      Chademo ist tot in Deutschland/Europa und das schon seit Jahren. Man kann Altlasten nicht ewig mit sich rumschleppen. Wer in den letzten fünf Jahren noch ein Fahrzeug mit Chademo gekauft hat ist selbst schuld, die Entwicklung war lange absehbar.

  3. Gunnar meint

    28.11.2022 um 09:20

    Wenn ich meinen Wochenendeinkauf plane und überlege, ob ich zum Rewe oder Edeka fahre, ist das Angebot des Ladens während der Einkaufszeit ein dicker Pluspunkt für Rewe.

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