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BMW will nicht in Rohstoffabbau einsteigen

06.04.2023 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 13 Kommentare

BMW-I7

Bild: BMW

In Zukunft könnten laut Branchenkennern immer mehr Autohersteller selbst in den Rohstoffabbau einsteigen, um ihre Elektroauto-Offensiven voranzutreiben. BMW gehört eigener Aussage nach nicht dazu.

Der bayerische Hersteller setzt auf effizientes Design und Recycling, um die Batteriekosten zu senken. Von Investitionen in Minen halte sich das Unternehmen fern. „Wir glauben nicht, dass es richtig ist, in Minen zu investieren. Wir halten es für wichtiger, Rohstoffe aus Autos und anderen Produkten zurückzugewinnen“, sagte Finanzchef Nicolas Peter in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters.

BMW forscht selbst an Batteriezellen und engagiert sich auch im Bereich der Entwicklung. Damit will der Premiumhersteller aber nur Know-how aufbauen, um sich bei Serienfahrzeugen auf die richtigen Lösungen konzentrieren zu können. Die in ihren Elektroautos eingesetzten Akkus beziehen die Bayern von Zulieferern aus Asien, die den Markt derzeit dominieren.

Batterien sind der mit Abstand größte Kostenposten von Elektroautos. Insbesondere die enthaltenen Rohstoffe beeinflussen dies, die Preise für wichtige Materialien sind in letzter Zeit stark gestiegen. Hinzu kommt die Nachhaltigkeit, die allem voran bei Kobalt bisher nicht gesichert ist. BMW verlässt sich trotzdem darauf, dass die Zusammenarbeit mit Zulieferern mit eigenem Input bei den eingekauften Akkus die beste Vorgehensweise ist.

Finanzchef Peter erklärte, dass BMW dem Recycling den Vorzug vor dem Abbau kritischer Mineralien gebe und über ein Joint Venture in China eine Anlage zum Recycling von Batteriezellen betreibe. Der Konzern sehe aber nicht die Notwendigkeit, eigene große Anlagen zum Recycling von Zellen hochzuziehen. „Mit unserer Geschäftsentwicklung schaffen wir die Motivation zu investieren – aber wir müssen nicht selbst große Recyclinganlagen für Batteriezellen entwickeln.“

BMW setzt außerdem auf Investitionen in Technologien, die weniger kritische Rohstoffe benötigen. Dazu gehört die Entwicklung von wasserstoffbetriebenen Elektroautos, die kleinere Akkupakete als reine Batteriefahrzeuge verwenden.

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Via: Reuters
Tags: Recycling, RohstoffeUnternehmen: BMW
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Flo meint

    06.04.2023 um 11:07

    Typisches BMW-Gelaber, deswegen geht es in D bergab, kein Mut, keine Investitionen, null Risiko, nur warten auf den Staat. Bosch macht beispielsweise auch keine Anstalten eine Zellfertigung aufzubauen. Man erntet was man sät.

    • OnlyAFoolUsesGoogleAndroid meint

      06.04.2023 um 12:34

      Typisches Forengelaber. Soll jetzt jeder anfangen sein Grundrohstoffe selbst abzubauen? Wo sind die Grenzen? Warum nicht auch gleich Eisenerzminen und eigene Walzwerke für das Blech, welches man verarbeitet? Ist der Bäcker dem Untergang geweiht, weil er sein Getreide nicht selbst anbaut und des Mehl nicht selbst herstellt?
      Soll Ferrari jetzt auch eigene Minen aufmachen? BMW stellt um die 2 Mio. Fahrzeuge her und viel mehr wird es auch in Zukunft kaum werden. Wenn andere die 20 Mio. verkaufen wollen, dann mag das vielleicht eher Sinn machen, erfordert aber auch eigene Zellwerke, andernfalls kann man sich das schenken. Wenn gut läuft kann man in Zukunft auch genug Rohstoffe aus Recycling gewinnen und muss nicht die Natur zerstören.

      • Pferd_Dampf_Explosion_E meint

        06.04.2023 um 12:52

        „Wenn gut läuft kann man in Zukunft auch genug Rohstoffe aus Recycling gewinnen und muss nicht die Natur zerstören.“
        Naja, darauf würde ich eher nicht setzen: Aluminium ist gut zu recyclieren, wird auch recycliert, wird aber auch seit Jahrzehnten im großen Stil und großer Umweltschädigung aus der Erde geholt – und ein Ende ist nicht abzusehen. Das selbe gilt für Kupfer etc.

      • elbflorenz meint

        06.04.2023 um 13:14

        Aber der Vorposter hat nicht ganz unrecht.
        Halb Deutschland schreit nach Abkopplung von China – aber keiner will handeln.
        Deshalb wird eine Abkopplung nach Art von Habeck und Bärbock im Desaster enden …

        • M. meint

          06.04.2023 um 14:00

          Dass BMW das nicht selbst macht, heißt doch nicht, dass niemand außerhalb von China das macht. Kein OEM hat jemals selbst Benzin herstellt. Kein OEM bastelt eigene Sensoren oder Airbags.
          Ok, Porsche testet das mit dem Sprit gerade, aber eigene Tankstellen habe ich von denen noch nicht gesehen.

        • OnlyAFoolUsesGoogleAndroid meint

          06.04.2023 um 14:26

          LG Chem, SK Innovation, Panasonic und Samsung sind so viel ich weiß nicht aus China. Und nur weil man selbst in Minen investiert heißt das noch lange nicht, dass man von China unabhängig ist, wenn dann die Minen in China liegen.

    • M. meint

      06.04.2023 um 13:58

      Oh, hoffentlich geht das bei Bosch gut.
      Sonst hat nämlich auch Tesla ein Problem, da so einiges in diesen Autos von Bosch kommt.
      Es sieht fast so aus, als würde kein OEM alles selbst machen… Aber Lithium muss jeder selbst schürfen. Klar.

  2. eCar meint

    06.04.2023 um 10:59

    BMW will ja auch abgewickelt werden.

    • M. meint

      06.04.2023 um 13:55

      Wenn alle Autohersteller, die nicht alles selbst machen, abgewickelt werden, werden tatsächlich alle Autohersteller abgewickelt, inklusive Tesla, die kaufen nämlich auch große Teile ihrer Komponenten zu.
      Auch wenn das manche Foristen nicht wahrhaben wollen.

  3. Futureman meint

    06.04.2023 um 09:49

    Da BMW in Zukunft immer weniger Autos verkauft, benötigen sie automatisch weniger Rohstoffe.

    • M. meint

      06.04.2023 um 10:53

      Hat EM dafür auch einen Plan aufgestellt, oder woher kommt diese Prognose?

  4. M. meint

    06.04.2023 um 09:32

    „BMW setzt außerdem auf Investitionen in Technologien, die weniger kritische Rohstoffe benötigen. Dazu gehört die Entwicklung von wasserstoffbetriebenen Elektroautos, die kleinere Akkupakete als reine Batteriefahrzeuge verwenden.“

    Braucht man in FCEV nicht 5 Gramm Platin pro Brennstoffzelle? Oder andere Metalle aus der Platingruppe?
    Bei ein paar Millionen Fahrzeugen könnte das recht schnell zu einem kritischen Rohstoff werden.
    Von der ganzen Effizienzgeschichte mal abgesehen, aber das will ich nicht schon wieder…

    • Steve P. meint

      16.04.2023 um 12:28

      Werden Verbrenner durch FCEVs ersetzt, entfallen die Verbrennerkatalysatoren „Die Gesamtmenge des recyclingfähigen Platins liegt pro Katalysator ungefähr bei zwei bis vier Gramm.“

      Ausserdem, sollen Brennstoffzellen ohne Platinlelektroden fahren, die erste Produktionsanlage wird gebaut. Siehe Clhynn. Als Ersatz kommen Elektroden mit Nickelbeschichtung. Andere forschen in Eisenelektroden.

      Also auch da mussen Hersteller nicht in kritische Metalle investieren.

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