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emovum übergibt Europas ersten Elektro-Kipplaster

25.05.2016 in Neue Modelle, Transport von Thomas Langenbucher | 4 Kommentare

_emovum-Elektroauto

Bilder: emovum GmbH

Europapremiere in Enkenbach-Alsenborn: Die Hamburger emovum GmbH lieferte den ersten Elektro-Dreiseitenkipper auf Fiat-Basis aus. Mit dem elektrisch angetriebenen Kipper stellt emovum eigenen Angaben nach eine bislang konkurrenzlose Fahrzeuglösung für Städte und Kommunen vor. Gleichwertige Fahrzeuge gibt es im Nutzfahrzeugbereich bisher noch nicht, so der Anbieter.

Lautlos rollt der elektrische Kipplaster auf den Betriebshof des Biokraftwerks der Gemeinde Enkenbach-Alsenborn. Hier hat man schon auf den Neuzuwachs in der elektrischen Fahrzeugflotte gewartet. Die nur knapp 6800 Einwohner große Gemeinde ist damit in Deutschland vorne mit dabei, wenn es um Klimaschutz und nachhaltiges Denken geht. „Mit dem E-Kipper rücken wir nicht nur näher an unser Klimaschutzziel, sondern haben auch in Europa die Nase vorne, wenn es um emissionsfreie Beförderung von schweren Lasten oder Schüttgut geht“, freut sich Bürgermeister Jürgen Wenzel bei der festlichen Übergabe.

„Unser Dreiseitenkipper wird der Gemeinde lange Freude bereiten: Die Karosserie des Ducato ist vollverzinkt und unsere verbaute Technologie tausendfach anwendungserprobt“, erklärt Andreas Pfeffer, emovum Geschäftsführer und Automobilingenieur. „Wir geben auf den Elektromotor eine Garantie von zwei Millionen Kilometern, das soll uns erst einmal ein anderer Fahrzeuganbieter nachmachen“, ergänzt Pfeffer.

_emovum-E-Transporter-Kipplaster

Die Reichweite des E-Ducatos kann laut Hersteller bis zu 250 Kilometer betragen. Durch eine zusätzlich verbaute Bioethanol-Standheizung gibt es auch in den Wintermonaten keine Reichweitenminderung durch Stromentnahme für die Heizung. Der Ducato ist in verschiedenen Varianten verfügbar und lässt sich je nach Anforderung individuell konfigurieren – beispielsweise als Kühlaufbau, Personentransporter oder, wie hier, als Kippervariante.

Der emovum E-Ducato ist serienmäßig mit Informationssystem mit Navigation, Rückfahrkamera sowie Bluetooth-Anbindung ausgestattet. Optional wird beim Transporter eine Schnellladefunktion mit 11 kW angeboten. Für Hamburger Unternehmen besteht über die Beschaffungsinitiative der Hamburger Handelskammer „Hamburg macht E-Mobil“ die Möglichkeit, das Elektrofahrzeug mit vergünstigten Konditionen zu erwerben. Daneben existieren weitere Fördermöglichkeiten, die bis zu 50 Prozent Nachlass auf die Mehrkosten eines Stromers bieten.

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Via: emovum
Tags: Gewerbe, UmrüstenUnternehmen: emovum GmbH
Antrieb: Elektro-Nutzfahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Priusfahrer meint

    26.05.2016 um 19:30

    FIAT hat’s nötig!
    Bauen doch die Motoren mit den 2. schlechtesten Emissionswerten in Europa!

    Bis auf Range Rover mit dem Range Rover „Sports“
    Der ist laut DEKRA-Statistik eine wahre Dreckschleuder.
    (Sollte am Besten auch elektrifiziert werden.)

  2. Tesla-Fan meint

    25.05.2016 um 22:22

    Da die „Großen“ ganz offensichtlich nicht wollen lese ich solche Meldungen wo die „Kleinen“ ganz einfach machen besonders gern.

    *thumbUp!*

  3. orinoco meint

    25.05.2016 um 14:01

    Wenn sie den jetzt noch ihren Bürgern günstig zum Mieten anbieten würden (das Wochenende würde sich anbieten, wenn der Gemeindebetrieb eh Pause hat), dann sind die 2 Millionen Kilometer schneller voll.

  4. GhostRiderLion meint

    25.05.2016 um 12:15

    Und wieder ein weiterer Schritt zur Ablöse der Verbrenner!!!

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