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VW: Wir haben in Europa nicht manipuliert

07.11.2016 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 9 Kommentare

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Bild: VW

In den USA gestand Volkswagen in der Dieselaffäre seine Schuld ein. Bei den Schadenersatzprozessen in Deutschland argumentiert der Konzern nun ganz anders: Die Abgas-Software entspreche EU-Recht. Mit dieser neuen, überraschenden Strategie will der Konzern Schadenersatzzahlungen an Millionen Kunden in Deutschland und Europa entgehen, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet. Der Konzern behauptet, man habe in der EU den Schadstoffausstoß von Diesel-Pkw nicht manipuliert und keine Vorschriften verletzt.

Während VW Gesetzesverstöße in der EU abstreitet, hat der Konzern in den USA Manipulationen zugegeben und zahlt dort mehr als 16,5 Milliarden Dollar an Schadenersatz und Strafen.

VW erklärte auf Anfrage von SZ, NDR und WDR, die in den betreffenden Fahrzeugen eingebaute Software stelle nach Ansicht des Konzerns „keine unzulässige Abschalteinrichtung nach europäischem Recht dar.“ Eine Abschalteinrichtung, wie sie etliche Hersteller in ihren PKW verbaut haben, beendet die Abgas-Reinigung nach der offiziellen Messung auf dem Prüfstand weitgehend, was zu einem zigfach höheren Schadstoffausstoß auf der Straße führt.

2015 waren die Praktiken von VW in den USA aufgeflogen. Anders als dort will der Konzern in Europa weder Schadenersatz noch Strafen zahlen, obwohl das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) als zuständige Zulassungsbehörde gegen ihn vorgeht. Das KBA verlangt von VW, 2,4 Millionen Fahrzeuge in Deutschland so umzurüsten, dass der Stickoxid-Ausstoß deutlich sinkt. Der Autobauer hat damit schon begonnen, hält den Bescheid des KBA aber für juristisch falsch und hat dies nach Angaben aus Konzernkreisen auch zu Protokoll gegeben.

Dass VW trotzdem die Autos umrüstet, erklärt das Unternehmen damit, dass man im „besonderen Interesse der Kunden“ mit den Behörden zusammenarbeiten wolle. Schadenersatzklagen von Kunden widerspricht der Konzern energisch. Man habe die Vorhaben für die gesetzlich vorgeschriebenen Schadstoff-Messungen erfüllt – auf dem Prüfstand, heißt es der SZ zufolge in VW-Schriftsätzen bei Gericht. Von einer „Manipulation“ lasse sich „deshalb nicht sprechen“.

Volkswagen hält Stickoxid-Emissionen für nicht gesundheitsschädlich

Volkswagen bestreitet sogar, dass die Stickoxid-Emissionen von Diesel-Pkw gesundheitsschädlich seien, was aus Sicht des Umweltbundesamtes erwiesen ist. „Eine seriöse Ermittlung von Krankheitszahlen oder sogar Todesfällen für bestimmte Bevölkerungsgruppen ist nach unserem Kenntnisstand aus wissenschaftlicher Sicht nicht möglich“, erklärte das Unternehmen.

Mehr dazu bei der Süddeutschen Zeitung

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Via: Süddeutsche Zeitung Vorabmeldung & Süddeutsche Zeitung
Tags: Emissionen, GesundheitUnternehmen: VW

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Jensen meint

    07.11.2016 um 20:45

    Da ich den Glauben an den deutschen Rechtsstaat und auch die EU noch nicht verloren habe, gehe ich mal von einem langen juristischen Gezerre aus, welches VW nicht unbeschadet und die Anspruchsteller nicht unentschädigt zurück lässt.
    Es ist wohl auch nicht davon auszugehen, dass eine relevante Zahl dieser Kunden wieder einen Volkswagen wählen werden.
    By the way: Was geschieht eigentlich mit den Hunderttausenden US-VW’s, die das Unternehmen zurück kaufen muss und dann in den USA wohl nur noch einen kleinen „Restwert“ haben ?

  2. UliK meint

    07.11.2016 um 14:51

    Damit haben sie sich, wenn auch nicht juristisch, dann jedoch moralisch, endgültig disqualifiziert. Unmöglich !!
    Und der Betrug bei Audi kommt noch oben drauf.
    Konzern zerschlagen und mit komplett neuen Köpfen nochmal anfangen.
    Aber die sind ja „systemrelevant“.

  3. Steve meint

    07.11.2016 um 13:32

    Das ist sehr unappetitlich! Es stinkt und schreit zum Himmel und ist ein Zeichen für die fortgeschrittene Verantwortungslosigkeit.
    Ich fahre auch einen solchen „VW Back-Motion“. Für mich war die Meldung Anlass ENDLICH der Gemeinschaftsklage von „Myright“ beizutreten.

    Jemandem, der sich in dieser Art aus der Verantwortung stehlen will gehört ganz gepflegt der Ars… aufgerissen, sowohl auf der persönlichen Haftungsebene von Managern, wie auch auf Unternehmensebene.

    Hier fehlt jede Verantwortungsethik. Sehr bitter.

  4. Martin meint

    07.11.2016 um 13:25

    Der Herr Müller kann es doch beweisen, das die VW Diesel nicht schädlich sind. Täglich eine halbe Stunde die Nase an den Auspuff halten. So einfach geht das. Wetten das der Typ dazu zu feige ist?

  5. Stefan meint

    07.11.2016 um 13:23

    Das wird jetzt noch ordentlich in die Länge gezogen und irgendwann heißt es dann die betroffen Personen arbeiten nicht mehr in der betreffenden Position und deren handeln sei nicht mehr nachvollziehbar
    Ps das Geld das sich vw jetzt spart geben sie dann (zum Teil) für Sponsoring bei den nächsten Wahlen aus da stimmt dann auch Preis Leistung
    Wer braucht schon zufriedene Kunden
    Nur weiter so vw …

  6. Tom meint

    07.11.2016 um 12:54

    Es versteigern sich ja sogar viele Leute in die Aussage, dass das, was hinten aus dem Auspuff herauskomme, sauberer sei als die Umgebungsluft. Mein Vorschlag: Per Gesetz festschreiben, dass in den Autos dieser Leute die Abgase in den Innenraum geführt werden (und der Motor nur läuft, während alle Fenster und Türen geschlossen bleiben). Das müsste dann ja Gesundheitsförderlich sein, gell?

  7. EfE meint

    07.11.2016 um 12:18

    „Ja wir haben auch in Europa manipuliert. Mithilfe unserer deutschen und französischen Mitbewerbern haben wir die Gesetze jedoch so angepasst, dass wir ‚Gesetzeskonform‘ nach europäischem Recht agiert haben.

  8. weilslogischist meint

    07.11.2016 um 09:13

    Was soll man da noch sage?
    Stickoxid nicht gesundheitsschädlich ! Man könne nicht von einer Manipulation sprechen !
    Wer so argumentiert dem steht dass Wasser bis zum Hals, die Dimension, wie es der Herr Müller so schön formuliert hat, ist wahrhaft Existenz gefährdend für den VW Konzern, deshalb geht nun die Verleugnungsrunde los, jurustisches Nebelkerzen werfen, damit am Ende sich niemand mehr auskennt.
    Müsste VW die restlichen 10.5 Millionen Kunden entschädigen wäre VW Pleite.

    Wirtschaflich ist das natürlich nicht im Interesse Deutschlands, sprich VW muss erhalten bleiben, aber es wird Zeit dass man den hochrangigen Verantwortlichen endlich ans Leder geht und sie persönlich dafür bluten läßt.
    Sprich reinen Tisch machen, VW neu mit moderner und fortschrittlichen Firmenethik aufstellen.

  9. Landmark meint

    07.11.2016 um 09:06

    Man VW ihr seit eine Schande!

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