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Elektro-Post: StreetScooter jetzt auch in Berlin unterwegs

30.06.2017 in Transport von Thomas Langenbucher | 6 Kommentare

StreetScooter-Berlin

Bild: Deutsche Post

Die Deutsche Post setzt für ihre Paketzustellung in weiten Teilen Berlins ab sofort 40 Elektro-Transporter von StreetScooter ein. Unter den Nutzfahrzeug-Stromern befinden sich auch 20 StreetScooter der Größe Work L. Das Fahrzeug ist ein weiterentwickeltes Modell, das mit acht Kubikmetern für den Transport von bis zu 120 Paketen ein etwa doppelt so großes Nutzvolumen wie bisher bietet. Insgesamt hat die Post nun bereits 3000 StreetScooter auf der Straße.

„Mit dem Einsatz unseres StreetScooters in Berlin untermauern wir unseren Anspruch, Motor der Elektromobilität und Marktführer in der grünen Logistik zu bleiben. Vor allem aber wollen wir Kundenwünsche bestmöglich bedienen. Neben Flexibilität beim Paketempfang und Schnelligkeit in der Zustellung spielt der Umweltschutz eine immer größere Rolle“, so Paketvorstand Jürgen Gerdes. Mittelfristig will die Post ihre gesamte Zustellflotte auf Elektrofahrzeuge von StreetScooter – seit 2014 eine 100-prozentige Tochter des Logistikkonzerns – umstellen.

Auch im Bereich der Briefzustellung ist die Deutsche Post im Stadtgebiet von Berlin derzeit mit rund 600 E-Bikes und 232 E-Trikes „grün“ unterwegs. Bei DHL Express werden darüber hinaus in der Innenstadt insgesamt sieben Lastenfahrräder – so genannte DHL Parcycles – zur Zustellung und Abholung von Express-Sendungen eingesetzt.

Der StreetScooter für die Brief- und Paketzustellung muss täglich bis zu 300 Stopps und Anfahrvorgänge bewältigen und ist bis zu 300 Tage im Jahr im Einsatz. Die Fahrzeuge, die in Berlin verwendet werden, werden in vier Zustellbasen der Post über Nacht mit Ökostrom aufgeladen. Durch die Elektroflotte werden laut dem Unternehmen in der Hauptstadt jährlich rund 150 Tonnen CO2 eingespart.

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Via: Deutsche Post
Tags: Elektro-Transporter, StreetScooter WorkUnternehmen: DHL Group (früher Deutsche Post), StreetScooter
Antrieb: Elektro-Nutzfahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Mike meint

    30.06.2017 um 10:06

    Schon beeindruckend in welchen Tempo die deutsche Post Ihre Fahrzeugflotte umstellt.
    Und gleichzeitig ein Armutszeugnis für die deutschen Autohersteller !

    • Fritz! meint

      30.06.2017 um 17:29

      Vor allen Dingen, wie der Müller die beleidigte Leberwurst gespielt hat, als dieses Projekt bekannt gegeben wurde. Und er sagte: „Warum habt Ihr uns nicht gefagt bei VW?“ Und DHL nur antwortete: „Wir haben Euch gefragt, Ihr wolltet uns Diesel andrehen.“

      Sehr schön, ein kleines Tesla sozusagen.

      • 150kW meint

        30.06.2017 um 21:32

        O-Ton DHL: „es war kein Fahrzeug zu bekommen, das unseren Ansprüchen gerecht wurde. Oder der Preis sei zu hoch gewesen.“

        Davon das VW kein E-Fahrzeug liefern konnte oder wollte, kann also nicht die Rede sein. Die Fahrzeuge von VW (elektrischer Caddy/Crafter) waren DHL einfach zu aufwendig . DHL wollte eben offensichtlich das non plus Ultra im weglassen von allen unnötigen (Radio, Klima etc.) um den Preis zu drücken.

        • Tesla-Fan meint

          30.06.2017 um 22:01

          Unsinn!

          Ein Profi kauft das, was er braucht um sein Geschäft optimal am Laufen zu halten und läßt den ganzen Schnickschnack weg.
          Ein solches Produkt zu liefern war VW nicht willens.

          Was meinen Sie, wer z.B. im Fotosektor die meisten der riesengroßen „Profi“-Objektive KAUFT?
          Richtig – überambitionierte Hobbyfotografen.
          Der Profi leiht sich so ein Rohr aus, wenn er es mal braucht.

          Die Post macht es genauso.

        • Fritz! meint

          01.07.2017 um 02:19

          Genau das habe ich ja gesagt, das haben Sie sehr schön erkannt. VW hat und hatte kein Auto, das den Anforderungen der Post/DHL entsprach. Und da VW nicht Willens oder in der Lage war, eines seiner Modelle an die Anforderungen anzupassen, hat die Post/DHL halt so gehandelt wie bekannt.

          Schön, das Sie mir da zustimmen, auch wenn ich den „O-Ton“ von DHL nicht mehr exakt im Kopf hatte.

        • TeslaTom meint

          08.07.2017 um 20:17

          genau darum geht es: Kunde fragt nach- er legt seine Bedingungen fest, Anbieter kann liefern – oder nicht bzw ein anderer liefert .
          Sich dem Diktat von VW o.ä. zu unterwerfen, ist in einer freien Wirtschaft nicht zu begrüßen.
          Kannst froh sein, dass Du überhaupt Auto fahren darfst- hallo @150kW
          Das bessere ist des Guten Feind.

          Es ist auch nicht wirtschaftlich, jemand Papierstapel von links nach rechts und zurück legen zu lassen, auch wenn’s Arbeit schafft. Ein E Auto ist simpel UND komfortabel?, deshalb setzt es sich ganz schnell durch, es sei denn, man verbietet es, aber das will hoffentlich hier niemand

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