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EnBW-Chef: Elektroauto-Stromverkauf bringt kaum Geld, Netzausbau schon

26.07.2017 in Wirtschaft von Thomas Langenbucher | 8 Kommentare

EnBW–Elektroauto-Stromverkauf

Bild: EnBW

In einem ausführlichen Gespräch mit der Stuttgarter Zeitung hat EnBW-Chef Frank Mastiaux kürzlich erklärt, dass der Energieversorger keine allzu hohe Mehreinnahmen von dem sich abzeichnenden Elektroauto-Boom erwartet. Der Stromverkauf an Ladestationen für Elektrofahrzeuge biete „kaum wirtschaftliche Perspektiven“, so Mastiaux. Ein deutlich besseres Geschäft erhofft sich der Energiemanager vom Netzausbau.

Zwar sei in Deutschland ausreichend Strom vorhanden, die Netze aber noch nicht für die steigende Belastung durch Elektromobilität ausgelegt. Damit in Zukunft auch die Bewohner von Neubauvierteln ihre Elektroautos zuverlässig laden können, „wenn Parkhäuser oder ganze Straßenzüge plötzlich zu Ladestationen werden“, müssen die Netze laut Mastiaux aufgerüstet werden. Auch sei zu berücksichtigen, dass nur wenige Deutsche über einen eigenen Parkplatz verfügen.

Der EnBW-Chef hofft, dass der Ausbau und die Modernisierung des deutschen Stromnetzes für sein Unternehmen möglichst lukrativ wird. „Denn über staatlich festgelegte Netzentgelte werden die Kosten auf die Verbraucher umgelegt. Dieses sogenannte regulierte Geschäft ist zwar vergleichsweise renditearm, aber auch ziemlich sicher und damit eine strategisch wichtige, weil zuverlässige Erlösquelle des Konzerns“, so die Stuttgarter Zeitung.

Die Ausgaben für den Netzausbau inklusive dem durch Elektromobilität bedingten Investitionsaufwand für die EnBW schätzt Mastiaux auf „kurzfristig einen Millionenbetrag an der dreistelligen Grenze“. Mittelfristig soll dieser Betrag noch „kräftig aufgestockt“ werden. Bedarf gebe es vor allem bei modernen Schnellladestationen, die ein Elektroauto in unter einer Stunde vollladen können.

Mastiaux, seit 2012 an der Spitze der EnBW, freut sich nicht nur aus finanziellen Gründen über die zunehmende Bedeutung von E-Mobilität. Mit Elektroautos werde „die Kilowattstunde und ihr Wert erlebbar“, da die Menge und die Kosten der bezogenen Energie in den Mittelpunkt rücke. Aufgrund der Abhängigkeit von einer zuverlässigen Stromversorgung für die Autofahrt entstünde Mastiaux zufolge zudem „eine emotionale Beziehung zu Strom“.

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Via: FAZ (Print Nr. 157)
Tags: Ladestationen, StromversorgungUnternehmen: EnBW
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. McGybrush meint

    26.07.2017 um 16:33

    Ja gut. Bei 3.6kW AC Ladestrom den die meisten Autos grade mal haben kann man nicht Reich werden. Wenn ich aber 350kW DC über eine Dauer von 10min Verkaufen kann sieht das als Betreiber schon anders aus. Fehlen halt die Autos.

    Lieber würde ich einmal für Geld die 350kW in 20min benutzen. Als jeden Einkauf das ding vor eine Säule Parken zu müssen. Anmerkung: „Ich kann nicht Privat zuhause laden!“

    • Leonardo meint

      26.07.2017 um 19:08

      So eine Gleichstromladesäule kostet aber richtig Geld.
      Wenn dann für die kwh 60 Cent verlangt werden um überhaupt kostendeckend zu arbeiten (von Gewinn gar keine Rede), heißt es sofort „Abzocke“ denn der Strom kostet dort ja das Doppelte als zu Hause.

      • Skodafahrer meint

        28.07.2017 um 19:08

        Für jede Ladesäule braucht man an Bauleistungen einen Kabelgraben, einen Betonsockel und eine Pflasterung der Oberfläche. Das sind komplett leistungsunabhängige Kosten von mehreren 1000€.
        Mit einigen Hochleistungsladesäulen kann man dutzende Normalladesäulen ersetzen.
        Heute ist das Problem, das nur wenig Energie pro Tag und Ladestation abgesetzt wird, und deshalb lohnt sich die Schnellladesäule nicht da man solche kleinen Mengen auch mit langsamerer Säulen laden könnte.
        Es gibt für Industrielle Zwecke 690V Drehstromnetzer, leider ist der Typ 2 Anschluß nur für 400V ausgelegt, damit könnte man mehr AC Leistung ins Auto bringen (75,3kW bei 63A).

        Heute ist das Maximum ein Tesla Supercharger aber die Leistung ist nur bei 120-135kW bei einer maximalen Batteriegröße von 100kW, das ist noch keine echte Schnellladung.
        Und der Supercharger ist eher mit einem Autohof als mit einer Autobahntankstelle vergleichbar, man muss erst von der Autobahn abfahren, dann zum Supercharger und nach dem Laden wieder zurück.

  2. Meiner Einer meint

    26.07.2017 um 16:10

    Das klingt ganz so, als solle über MAXIMAL Ausbau der Leitungsnetzte die Netzmonopolstruktur wieder stärker gefestigt werden, anstatt auf „intelligente“ Netze zu setzen und so auch beim Netz für mehr Wettbewerb zu sorgen. Risikiolose Einnahmen sind der Wunsch und Traum jedes Kaufmanns. so auch des Chefs der EnBW. Wie gut, daß die Ladestationen über den Netzausbau gut verzinst werden können, wenn es schon über den Absatz nicht klappt.

    Und der Bürger darf dafür wieder für die Fehlinvestionen in den Geldbeutel greifen, obwohl er es auch günstiger haben könnte.

    Hier sind bessere uns wirtschaftlichere Ideen gefragt, aber nicht eine pauschle Netzabzocke…

    • Heinz meint

      26.07.2017 um 16:31

      Mich würde mal interessieren was Sie unter dem Begriff „intelligente Netze“ ganz konkret verstehen? Intelligenz ist eine Sache, Versorgungssicherheit eine andere. Auch die sog. „Smart Grids“ müssen finanziert werden. Am Ende des Tages geht es hierbei schlichtweg um Trafos bzw. Ortsnetzstation die neu erreichtet werden müssen.

      Darüber hinaus ist für die Elektromobilität das Verteilnetz die entscheidende Ebene, d.h. Mittel- und Niederspannung. Seit wann herrscht auf dieser Ebene ein Monopol? In Deutschland haben wir derzeit über unterschiedliche 800 Stromnetzbetreiber, an Wettbewerb mangelt es in diesem Bereich definitiv nicht!

  3. Paul meint

    26.07.2017 um 14:01

    Vermutlich wird es sogar zu Werbeladestationen kommen, die es ja auch schon gibt,
    bei Kaufhäusern etc. um zum Einkaufen anzulocken, die der Kunde dann kostenlos nutzen kann. Das wiederum wird die grossen Suppermärkte dazu veranlassen ihren eigenen Strom auf ihren Dächern zu produzieren, also ein Kreislauf des Fortschritts. Es wird der Möglichkeiten viele geben, denn der Mensch ist erfinderisch. Es wird so sein wie heute beim Telefonier und im Internet wo früher horente Preise anfielen kann man heute unbegrenzt mit einer läppischen Flattrad diese Medien nutzen. Der Wettbewerb macht es möglich.

  4. Paul meint

    26.07.2017 um 13:55

    Es könnte z.B. jede Strassenlaterne mit einem Ladestecker versehen werden. Es wird zu einem Umdenken kommen, dass jedes geparkte Auto gleichzeitig auch geladen werden kann. Damit sind bis zu 80 % der Mobilität ohne Wartezeit gelöst. Nur noch Langstreckenfahrer welche sowieso Pausen einlegen müssen werden diese noch einplanen.

    • midget meint

      27.07.2017 um 08:25

      Eine A C -Ladesäule kostet bei gleicher Leistung ein Z E H N T E L einer
      D C – Ladesäule…

      Daher sollte ein 3P-AC Lader (mit zumindest 11kW Ladeleistung) in jedem Neuwagen verbaut sein!

      (asiatische Hersteller liefern bisher nur AC- Ladeleistungen v. (erlaubten) max. 4,6kW, da sie lediglich 1phasige Lader verbauen)

      Das bedeutet, diese Fahrzeuge können an 22 kW- Säulen nur mit 4,6 kW laden…

      Bisher liefern nur Tesla + BMW Fahrzeuge, die sowohl an DC als auch an AC „rasch“ geladen werden können.

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