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Opel: Elektroauto Ampera-e bald wieder bestellbar

Bild: Opel

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Opels neuer Vorstandschef Michael Lohscheller und Christian Müller, Geschäftsführer Engineering, haben mit Auto Motor und Sport über die Zukunft der Marke nach dem Verkauf an den französischen PSA-Konzern gesprochen. Die Rüsselsheimer Automanager betonten: „Opel bleibt deutsch und wird elektrisch.“

Lohscheller kündigte an, Opel in Europa bis 2024 komplett zu elektrifizieren. 2020 will er dazu erstmals vier Fahrzeuge mit Elektromotor im Angebot haben: Den bereits erhältlichen vollelektrischen Kompakt-Stromer Ampera-e, eine Batterie-Version des Corsa, eine teilelektrische Plug-in-Hybrid-Ausführung des SUV Grandland X sowie ein weiteres, noch nicht vorgestelltes Modell.

Opels stark nachgefragter, bisher jedoch kaum ausgelieferter und zuletzt mehrere Monate vergriffener Elektro-Pkw Ampera-e soll ab diesem Januar wieder bestellt werden können – Lohscheller versprach Kaufinteressenten: „Wir versuchen, so viele Fahrzeuge wie möglich von GM zu bekommen.“ Mittel- bis langfristig plant Opel aber ohne das reichweitenstarke Modell, das auf Technik der früheren Konzernmutter General Motors basiert – genutzt werden zukünftig exklusiv Plattformen von PSA: „Ab 2024 werden alle unsere Pkw-Modelle auf gemeinsamen Architekturen basieren“, so der Opel-Chef.

Unter Lohscheller soll Opel „eine Führungsrolle bei den CO2-Werten“ einnehmen, neben Elektromobilität würden dabei auch „effiziente Verbrennungsmotoren“ zur Strategie gehören. Zudem seien synthetische Kraftstoffe “eine CO2-neutrale Ergänzung zur batteriebetriebenen Mobilität“. Technik-Trends wie dem Autonomen Fahren will sich Opel nicht verschließen, doch „Priorität hat für uns aktuell die Elektrifizierung“, betonte Lohscheller.

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