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StreetScooter-Chef verteidigt Umweltbilanz von Elektroautos

06.02.2018 in Autoindustrie, Transport von Thomas Langenbucher | 8 Kommentare

Foerderung-Streetscooter-Elektroauto

Bild: Deutsche Post

Der Chef des deutschen Elektro-Transporter-Herstellers StreetScooter Achim Kampker hat in einem Interview über den aktuellen Stand des Projekts, die Umweltbilanz von Batterie-Fahrzeugen und seine Pläne für Brennstoffzellen-Technologie für Reichweiten von über 200 Kilometern gesprochen.

StreetScooter – seit 2014 im Besitz der Deutschen Post – ist laut Kampker auf gutem Weg, die für dieses Jahr geplante Produktion von 15.000 Fahrzeugen zu erreichen. „Das Potenzial ist ein Vielfaches von dem, was wir jetzt herstellen und verkaufen können“, sagte der StreetScooter-Chef im Gespräch mit Eurotransport.de. Wie viele Lasten-Stromer mittlerweile an Drittkunden ausgeliefert wurden, wollte er nicht verraten. Die Post hat seit dem Start der Serienproduktion im Jahr 2016 bereits über 5000 StreetScooter eingeflottet.

Dass StreetScooter bei Elektromobilität schneller und erfolgreicher als etablierte Fahrzeughersteller agiert, liegt Kampker zufolge vor allem an einer „besonderen Entwicklungsmethodik“. Diese greife unter anderem „Analogien aus der Softwareentwicklung auf, wie die Sprint-Methodik“. Dabei gehe es darum, „in kleinen Teams schneller Dinge zu entwickeln und auszutesten und sie dann im Gesamten zusammenzufügen“.

Auch die Einbindung von Lieferanten erfolgt bei StreetScooter anders als bei der Konkurrenz, als Beispiel nannte Kampker hier eine Kooperation mit dem Filterexperten Mann+Hummel bei einem Feinstaubpartikelfilter. StreetScooter habe dabei „nicht die Vorgabe gemacht, ein Produkt von Grund auf neu zu entwickeln, sondern versucht, das, was es bereits gibt, sehr gut in unser Fahrzeug zu integrieren“. Üblich sei in der Branche, „die perfekte Lösung“ zu suchen und jahrelang daran zu arbeiten.

Umweltbilanz von E-Fahrzeugen meist besser als bei Verbrennern

Kritikern der E-Mobilität, die dem alternativen Antrieb eine ungewisse Lebensdauer und schlechtere Umweltbilanz als bei Verbrennern bescheinigen, entgegnete Kampker: „Selbst bei Annahme des schlechtesten Falls ist das Ergebnis für das E-Fahrzeug meist immer noch besser als bei einem normalen Antrieb“. Viele Studien über Elektroautos würden nicht berücksichtigen, „dass der Energiemix in Deutschland, wenn man mal die Laufzeit eines Autos auf acht Jahre ansetzt, sich in der Zeit hinsichtlich der C02-Bilanz auch verbessern wird“. Speziell bei StreetScooter würden zudem vergleichsweise kleine Batterien zum Einsatz kommen, was die Umweltbilanz verbessere.

Die „ Grenze der Wirtschaftlichkeit“ für reine Batterie-Fahrzeuge sieht Kampker bei Modellen wie dem in diesem Jahr kommenden StreetScooter XL. Für größere Fahrzeuge seien Brennstoffzelle-Systeme, bei denen mit Hilfe von Wasserstoff elektrische Energie für den Elektroantrieb erzeugt wird, besser geeignet. Um die Technik in der Praxis zu erproben, will StreetScooter in diesem Jahr eine Flotte von zunächst 500 Wasserstoff-Transportern mit Reichweiten von über 200 Kilometern auf die Straße schicken.

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Via: Eurotransport
Tags: Elektro-Transporter, Produktion, UmweltbilanzAntrieb: Elektro-Nutzfahrzeuge, Wasserstofffahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Simon Maier meint

    07.02.2018 um 22:31

    Wenn man die Herstellung und den Transport von Benzin und Diesel anschaut, dann benötigt man ungefähr die Energiemenge von 1 Liter Benzin/Diesel um 5 Liter Benzin/Diesel herzustellen. Wird das Rohöl aus Teersandvorkommen in Kanada gewonnen, kommt noch mal zusätzlich 1 Liter pro 5 Liter dazu.

    Für einen fairen Vergleich zwischen Verbrenner und EV darf man dann auch nicht die geschönten CO2-Angaben lt. NEFZ nehmen, sondern die Emissionen die tatsächlich entstehen, wenn in der Praxis der Verbrauch 1/4 – 1/3 höher ist wie im Prospekt angegeben. Beim EV wird ja schließlich auch mit den Emissionen der Stromherstellung gerechnet.

    Die Batterien des EV können wenn sie offiziell verschlissen sind entweder recycelt werden oder als Solarbatterien oder Pufferbatterien für Ladestationen weiterverwendet werden, während Kraftstoffe die einmal verbrannt sind nicht mehr genutzt werden können.

  2. Railfriend meint

    06.02.2018 um 16:19

    … und worin liegt dann der Vorteil des BZ-Antriebs mit grünem H2 gegenüber dem PHEV mit grünem PtL-Kraftstoff ?
    Laut TU Dresden beträgt die Lebensdauer der BZ 15 -20 % gegenüber Dieselmotoren bei zugleich 10-fach größeren Anschaffungskosten.

  3. Jemand meint

    06.02.2018 um 14:55

    „Für größere Fahrzeuge seien Brennstoffzelle-Systeme, bei denen mit Hilfe von Wasserstoff elektrische Energie für den Elektroantrieb erzeugt wird, besser geeignet. Um die Technik in der Praxis zu erproben, will StreetScooter in diesem Jahr eine Flotte von zunächst 500 Wasserstoff-Transportern mit Reichweiten von über 200 Kilometern auf die Straße schicken.“
    find ich gut, weils im gewerblichen Sektor definitiv sinnvoll sein könnte…

    uuuund Brennstoffzellenkritiker in 3… 2… 1…

    • Sepp meint

      08.02.2018 um 13:43

      Lieber Jemand!
      Ich sehe, du merkst schon, dass Kritik angebracht ist. Ich will den Rosenkranz aber auch nicht mehr runterbeten. In 5 Jahren reden wir e nicht mehr drüber.

  4. Rene W. meint

    06.02.2018 um 14:02

    Stimmt, bei Verbrennungsautos an sich muss man auch die gesamte Kette bis zur Tankstelle sehen und die Beginnt nun mal bei der Erkundung und Erschliessung eines Ölfeldes weiter über Transport über tausende Kilometer via Schiff oder Pipeline weiter zu Raffinerie. Dort wird das Öl in seine Bestandteile zerlegt und nur das Abgeschöpft was gebraucht wird. Diesel und Benzin für Autos LKW etc und der Abfall wird in den Ozeanen von Schiffen in die Luft gepustet. Letzten Endes muss ja auch noch das Benzin bzw Diesel mit einem LKW der ja wiederrum Diesel verbraucht zur Tankstelle kommen und erst dort auf dem letzten kleinen Stückchen wird der Rohstoff verbrannt. Ist ist also wirklich naiv nur die reinen Abgaswerte eines Fahrzeuges zu sehen wenn man den Rest der Kette nicht beachtet davon abgesehen das ein Verbrenner einen Wirkungsgrad von ca 30% hat und ein Elektro von über90%.
    Wenn das alles bedacht wird spielt der kleine Kohleanteil am Strom wohl fast keine Roller mehr und irgendwann ist dieser Teil auch weg.

    • Niemand meint

      06.02.2018 um 15:56

      Wenn du so argumentierst, muss du aber auch die Herstellung der Solarzellen, Windkraftanlagen, KKW, AKW usw. berücksichtigen. Zusätzlich den Transport der benötigten Baustoffe, Materialien und Rohstoffe, etc.
      Aber im Grunde gebe ich dir Recht.

      • onesecond meint

        06.02.2018 um 18:52

        Na, wenn du so argumentierst, musst du auch noch den CO2-Einsatz beim Bau der Raffinerien und der Stahlherstellung für die Pipelines und Öltanker einrechen, etc.
        Aber im Grunde gebe ich dir Recht.

      • JoSa meint

        06.02.2018 um 19:39

        Man muss aber auch sehen…
        Einer Solarzelle wird inzwischen eine Lebensdauer von mindestens 20 Jahre bescheinigt. Und den Strom muss man nicht für jeden Tankvorgang durch’s Land kutschieren.

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