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EU-Kommissar: Europa braucht mehr als 20 „Gigafactories“ für Elektroauto-Batteriezellen

10.10.2018 in Autoindustrie, Politik von Thomas Langenbucher | 17 Kommentare

EU-Batteriezellproduktion-Elektroauto

Bild: BMW (Symbolbild)

Energiekommissar Maros Sefcovic hat in Brüssel ein umfangreiches Engagement der EU bei Batteriezellen für Elektroautos gefordert. Er sieht Bedarf an mehr als 20 „Gigafactories“, in denen in großer Stückzahl Zellen für den europäischen Markt gefertigt werden. Sefcovic erwartet, dass der Batteriemarkt in Europa vom Jahr 2025 an ein Volumen von 250 Milliarden Euro erreicht.

Anlass für Sefcovics Forderung war der Start einer interregionalen Partnerschaft für Batterien. Bereits im letzten Jahr hatte er eine europäische Akku-Allianz ins Leben gerufen, an der laut dem EU-Kommissar mittlerweile etwa 260 Unternehmen beteiligt sind. Aufbauend auf einem im Mai veröffentlichten „strategischen Aktionsplan für Batterien“ (PDF) will die Europäische Kommission nun die Herstellung und Nutzung leistungsstarker Batteriezellen vorantreiben.

Mittlerweile haben zwar mehrere hiesige Autohersteller eigene Produktionen von Batterien aufgebaut, die im Kern eingesetzten Zellen beziehen sie allerdings weiter von Unternehmen aus China, Südkorea und Japan. Das Zögern der europäischen Autobranche bei der Zellfertigung hat den chinesischen Hersteller CATL auf den Plan gerufen, der im thüringischen Erfurt ein neues Werk baut. Auch andere ausländische Unternehmen überlegen, hierzulande Zellfabriken zu errichten.

Sefcovic bekräftigte, dass die EU den Aufbau einer Zellfertigung von lokalen Firmen finanziell unterstützen will. Mit den 44 Milliarden Euro, die von 2014 bis 2020 für die sogenannte intelligente Spezialisierung in den Regionen vorgesehen seien, könne die Entwicklung und Produktion von Batterie-Technologie gefördert werden. „Das ist der einzige Weg, um den Vorsprung unserer asiatischen Wettbewerber bei der nächsten Generation von Batterien einzuholen“, sagte Sefcovic. Er betonte: „Wir haben nicht vor, nur dazusitzen und zuzuschauen.“

Im Gegenzug für ihre Unterstützung erwartet die EU, dass Politik, Forschung und Industrie länderübergreifend eng zusammenarbeiten. Darüber hinaus steht der Umweltaspekt im Fokus. Sefcovic: „Wir wollen bei sicheren und hocheffizienten Batterien wettbewerbsfähig sein. Wir wollen aber auch Batterien, die ‚grün‘ und ’nachhaltig‘ sind. Die auf Basis ethischer und nachhaltiger Beschaffung entstehen, die eine niedrige CO2-Bilanz haben, die recyclebar und geeignet für die Weiterverwendung sind.“

Die in Europa entstehenden Batterien sollen nicht nur für den Antrieb von Fahrzeugen genutzt werden, so Sefcovic abschließend, sie sollen auch als Energiespeicher für das Stromnetz dienen. Das Geschäft mit modernen Batterien könnte dem Energiekommissar zufolge innerhalb der EU vier bis fünf Millionen neue Jobs schaffen.

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Via: EU
Tags: Batterie, EU, ProduktionAntrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. MiguelS NL meint

    10.10.2018 um 14:09

    Da hatte Elon Musk mit den 100 Gigafactories scheinbar doch recht.

    • MiguelS NL meint

      10.10.2018 um 14:10

      ;-)

  2. Gunarr meint

    10.10.2018 um 13:58

    Wir bekommen schon einige Zellfabriken in Europa. Als da wären Lg, Catl, Northvolt, Tesla und Farasis. Wer braucht da noch steuergeldvernichtende Projekte von Leuten, die nichts von Zellfertigung verstehen?

    • nilsbär meint

      10.10.2018 um 18:30

      Wir bekommen auch schon chinesische Autobauer in Europa: Geely (Volvo), Chery, Byton … Die könnten ja die Zellen der chinesischen Hersteller (CATL, Farasis…) in Europa verwenden? Wer braucht da noch eine steuergeldvernichtende deutsche Automobilindustrie und Arbeitsplätze in Deutschland? (Achtung: Ironie)

    • nilsbär meint

      10.10.2018 um 18:57

      Glaubst du, es wird gehen, dass sich Eigenheimbesitzer ein paar billige chinesische PV-Module besorgen, einen billigen Heimspeicher und dann den Strom für das Elektroauto fast für lau erzeugen? Während die Masse der Laternenparker teuren Strom aus Ladesäulen bezieht? Das ist ja so, als würden Eigenheimbesitzer heute einen Rabatt von sagen wir 50% beim Tanken erhalten.
      Eine hohe Besteuerung des selbst hergestellten Stromes wird kommen (wenn nicht gar ein Verbot des privaten Ladens). Das ist zwar wie eine Steuer auf selbst angebaute und selbst verzehrte Radieschen, also eine Riesensauerei. Aber die Alternative ist, dass dir wütende Laternenparker die Hausfenster einwerfen, wenn nicht Schlimmeres.

      • nilsbär meint

        10.10.2018 um 19:00

        Sorry, sollte eine Antwort auf Leotronik sein.

      • stan meint

        10.10.2018 um 21:26

        Für ’nen paar billige chinesische Module und ’nem billigen Heimspeicher :
        – Wo gibt es billige Heimspeicher, welche ich auch sinnvoll zum Laden nutzen kann? Antwort: Nirgendwo.
        – Kann ich wo problemlos das ganze Jahr/Rund um die Uhr laden????
        – Kann ich wieviele kWh als Laternenparker laden?

        Allein bei einer kleinen PV-Anlage mit 10.000 € Invest (7-8 kWp ohne Speicher!!!) und Stromkosten als Laternenparker von 0,50€/kWh entspräche das 20.000 kWh bzw. ca. 100.000 km.
        Erst danach tanke ich für lau als EFH Besitzer.
        Nur mal um die Relationen klar zu rücken.

  3. Leotronik meint

    10.10.2018 um 12:16

    Neben der Autoindustrie haben auch die Stromkonzerne Angst vor der Batterie. Wenn in jedem Haus eine Batterie ist dann wird auch der eigene Solarstrom gespeichert. Und die Stromkonzerne können nix verkaufen. Ziemlich triste Aussichten. Darum reissen sich die Stromkonzerne kein Bein aus bei der Ladesäuleninstallation aus. Je schneller die Emobilität kommt umso schneller kommen die Hausbatterien.

    • BB meint

      10.10.2018 um 12:48

      Bei mir ist es schon so: Ich entnehme Strom aus dem Netz praktisch nur noch von Nov-Feb . Eine 10kWh Batterie reicht dafür. In den Monaten März-Okt entnehme ich ca 4 kWh/Monat während ich gleichzeitig ca 400 kWh/Monat einspeise…

    • MiguelS NL meint

      10.10.2018 um 14:02

      Ja, sie haben recht der Energie-Sektor wehrt sich.
      Aber die Speicher werden sich durchsetzen, der Markt für die Speicher wird grösser als das herstellen von Autos.

      „Und die Stromkonzerne können nix verkaufen“
      Zumindest keinen Strom mehr, aber wohl mit Dienstleistung (Intelligent Grid), aber der Weg dort hin ist eine Horror-Szenario für die Anleger. Denn wer garantiert dass es andere nicht besser können. Und dann sind wir wieder beim Problem den Unternehmer die Zeller herstellen wollen, ja auch haben.

    • Ein Freund meint

      10.10.2018 um 14:27

      ….Alle wollen, das die Autobauer Batteriezellen bauen.
      Warum machen die Stromkonzerne das nicht?…
      Statt dessen werden neue BKW geplant und gebaut!?

      Idee: …. Stromkonzerne und Autobauer schließen sich zusammen!????….
      (geteiltes Leid ist…)

  4. Marco meint

    10.10.2018 um 10:37

    Was mich bei der deutschen Politik immer wundert: mit Angst vor Arbeitsplatz-Verlust bestehender Arbeitsplätze kann alles begründet und durchgedrückt werden, aber für die Chance, neue Arbeitsplätze zu erzeugen, scheint das Interesse nicht so groß zu sein. So ist es ganz schlimm, wenn durch den Wandel zwar Arbeitsplätze in der Kohleindustrie und der Verbrennungsmotorenindustrie weg fallen, aber man geht dann auch nicht an, den Jobaufbau in den neuen Bereichen zu fördern. Nicht gerade zukunftsorientiert das ganze.

    • Horst Krug meint

      10.10.2018 um 10:57

      Das alte Europa hat fertig, die Musik spielt in Asien und USA.
      Als Tesla Investor beobachte ich sehr fein auch die Aktivitäten der alten deutschen Autohersteller – die helfen tatkräftig mit beim Aufbau der neuen Elektroauto Hersteller – durch eigene kleinere und größere Versäumnisse.
      Das Elektroauto bzw das iPhone auf 4 Rädern wird die alten Autohersteller Kopf und Kragen kosten, man schaue sich nur das Alter der jetzigen Modell 3 Käufer an

      • E-mil meint

        10.10.2018 um 12:04

        Da stimme ich voll zu.Die Mentalität der alten Manager der etablierten alten Autohersteller weltweit ist offensichtlich nicht mehr fähig,das
        unumstössliche Ende des Verbrenner-Zeitalters aufgrund der neuen
        Batterienreichweiten zu erkennen und rechtzeitig umzusteuern.Im
        Gegenteil,starrsinnig versuchen die vom Lebensalter her und durch
        jahrzehntelange Verbrenner-Erfahrungen geprägten Männer das Neue
        mit aller Macht zu bekämpfen.Da braucht es eine neue Generation
        von neuen Köpfen und Unternehmen.Die alte fährt ihre Unternehmen mit ihren Gewerkschafthelfern an die Wand.Und die deutsche Regierung
        ist zum Verzögerer und Bremser Nummer 1 in Europa in Sachen
        Erneuerbare Energien und Förderer Nr. 1 der Kohleverstromung geworden.

    • Jochen R. meint

      10.10.2018 um 11:20

      Ja ich verzweifel auch schon….man hat auf Regierungsebene noch nie was von tencent, byd, geely, alibaba, samsung, amazon, facebook, apple, alphabet uvm…….
      gehört…..alles keine Konkurrenz für die deutsche Wirtschaft.
      Dafür bring ich mein abgaszertifiziertes Diesel-Auto (braucht man ein ganzes Amt von Beamten für Typengenehmigung) alle 2 Jahre zur Abgasuntersuchung (schafft Arbeitsplätze bei Tüv und Werkstätten) und beschäftige nun einen Anwalt (viele Arbeitsplätze bei vw-verhandlung.de) um in einer Klage Richter, Gerichtsdiener und Schreibkraft zu beschäftigen. Jede Kommune beschäftigt nun auch eine Schreibkraft, um Betriebsstillegungen anzudrohen zu verschicken und zu überwachen. Schwierige Verweigerer beschäftigen nun die Rechtsabteilungen der Kommune. Dann stellt dass Gericht fest, dass Abgasnormen des zertifizierten Autos verletzt wurden, Normen die Regierung und EU-Parlament gemacht haben (mehrere 1000 Arbeitsplätze für Abgeordnete und Beamten)….

      Und wieviel freiwirtschaftliche Arbeitsplätze haben nun oben wieviel Arbeitsplätze mit Steuerzahlergeld am Leben erhalten?
      ;-)

      • Pamela meint

        10.10.2018 um 11:51

        1+++
        Oh ja
        „seufz“

      • Is nu so ~ meint

        10.10.2018 um 22:42

        Oh ja – diese Kafkaesken BeAmtlichen Bürokratie-Zuständigkeiten hat
        “ “ Pamela mit ihrer zustimmenden Kürze 1+! zum LACHEN gebracht – supergut !

        @Jochen R. bitte Entschuldige ; das wäre ja sonst zum verrückt werden

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