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Europas Autobauer wollen mehr Staatshilfe für Elektroautos

12.09.2019 in Autoindustrie, Politik von Thomas Langenbucher | 25 Kommentare

Acea-Elektroauto

Bild: Opel

Die europäischen Autohersteller fordern von der Politik mehr Anstrengungen, um den Umstieg auf Elektromobilität voranzutreiben. Insbesondere mit Blick auf staatliche Kaufanreize und den Ausbau der Infrastruktur für alternative Antriebe.

„Von unserer Seite bieten wir eine immer weiter wachsende Auswahl an alternativ angetriebenen Autos für die Kunden“, sagte Carlos Tavares, Präsident des europäischen Herstellerverbandes Acea und Vorstandschef des französischen Autokonzerns PSA, auf der Automesse IAA in Frankfurt. „Gleichzeitig müssen sich die Regierungen in der EU dieser Geschwindigkeit anpassen, mit der wir diese Fahrzeuge auf den Markt bringen.“

Es gehe nun darum, erschwingliche emissionsfreie Mobilität unter die breite Masse der Käufer zu bringen, so Tavares. Der Acea fordert, dass die EU-Staaten ihre Investitionen in die Ladeinfrastruktur „dramatisch“ erhöhen. Es müsse zudem ausreichend Anreize wie Kaufprämien in allen EU-Staaten geben. Nur so könne der derzeit noch schleppende Absatz von Elektroautos schnell genug zunehmen, damit die Automobilindustrie strengere Emissionsvorgaben einhalten kann.

Einer Studie des Autoverbands zufolge gab es im letzten Jahr in den 28 Staaten der Europäischen Union 144.000 Ladepunkte für Elektroautos. Das seien zwar dreimal so viele wie vor fünf Jahren, den Bedarf bis 2030 schätze die EU-Kommission aber auf 2,8 Millionen. Außerdem konzentrierten sich drei Viertel der Ladestellen in den vier EU-Ländern Deutschland, Frankreich, Großbritannien und den Niederlanden.

Die Autohersteller müssen in Europa im nächsten Jahrzehnt deutlich schärfere Klimagesetze erfüllen. Das Effizienzpotential konventioneller Verbrenner-Technik gilt als weitestgehend ausgereizt, die Branche setzt daher künftig schwerpunktmäßig auf Elektromobilität. Aufgrund mangelnder Lademöglichkeiten und begrenzter Reichweiten sowie der höheren Preise zögern viele Verbraucher noch mit dem Kauf eines Elektroautos.

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Via: Reuters & Automobilwoche
Tags: EU, Förderung, LadestationenAntrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. alupo meint

    13.09.2019 um 11:04

    Ohje, das Gepiense nach Geld vom Steuerzahler ist aber peinlich.

    Dieser Hilferuf erinnert mich an andere, inzwischen untergegangene Branchen in Europa und Deutschland.

    Andererseits sollte man diesen Ruf auch in einem größeren Zusammenhang sehen. Es bekommen z.B. in der Landwirtschaftsindustrie besonders die größten Unternehmen das meiste Steuergeld, seit Jahrzehnten. Darüber, und auch die in Folge nicht sanktionierter Gülle im Grundwasser (in Form von diversen Stickstoffverbindungen) wird viel zu wenig berichtet. Dafür gibt es aber jährlich sehr viele Milliarden €. Daher kann man sich schon fragen, warum es nicht auch wenigstens ein paar 100 Millionen für die Aktionäre der europäischen Autohersteller gibt?

  2. Rolf_M meint

    13.09.2019 um 10:12

    Es ist genügend Dokumentiert, dass die Deutschen Autobauer bereits Milliarden von Frau Merkel erhalten haben um die Elektromobilität voran zu bringen. Getan, haben sie bis jetzt nur sehr wenig, wenn man dies mit anderen vergleicht. Die anderen übrigens, tun dies ohne Staatliche Hilfe. Sorry aber die Herren sind arrogant, aber wahrscheinlich werden sie ja trotzdem geholfen!

    • 150kW meint

      13.09.2019 um 12:18

      „Die anderen übrigens, tun dies ohne Staatliche Hilfe“
      Wer soll das sein?

  3. Bender meint

    13.09.2019 um 06:20

    Was wirklich helfen würde, wäre eine anständige mediale Aufklärungsarbeit!
    Es ist erschreckend mit welchen absurden Theorien zum Thema BEVs meine Kollegen auf mich zu kommen. Und wenn man dann fragt wo sie diesen Quatsch her haben, heisst es: „ja kannste doch überall lesen…“

    • hu.ms meint

      13.09.2019 um 11:03

      Das ist auch meine erfahrung. Egal ob kollegen, nachbarn oder verwandte/bekannte.
      Die jahrelange negativ-Berichterstattung zu BEV hat super gewirkt und wird schwer zu korrigieren sein.

  4. Jürgen Kohl meint

    12.09.2019 um 15:08

    Spätestens seit 2012 muss jedem klar sein,wohin die Reise geht. Und was haben die Hersteller gemacht, nichts! Ach, ich vergaß, belogen und betrogen haben sie. Bis heute. Keine eigene Aukkuproduktion, kein einheitliches flächendeckendes Schnellladenetz a la Tesla. Und kaum kaufbare Autos im mitlleren und niedrigem Preissegment. Anstatt sich über Tesla lustig zu machen, hätten die Herren aufwachen sollen. Jetzt ist es zu spät, keine Chance mehr!

    • Karla01 meint

      12.09.2019 um 16:59

      Voll mit Superlativen wieder.
      Akkuproduktion: Wird in Deutschland genau so auf die Nase fallen wie andere Leuchtturmprojekte. Kooperationen mit asiatischen Anbietern auf EU Gebiet, das wird gehen, aber das braucht Zeit, erst recht wenn man so knapp vor einem (Zell-) Technologiewandel steht.
      Schnellladenetz: Muss es nur in der gleichen Anzahl geben wie durch Fahrzeuge auch Bedarf ist. Das Netz entsteht doch. Dass die ENBW überall nur Spielzeugladegeräte hinstellt ist doch nicht der Fehler der Fahrzeughersteller. Ionity sprießt überall und alle die ich angefahren habe, haben auch funktioniert. Bis die Mehrheit der deutschen Bürger überall Schnelllader braucht wird noch ne Weile dauern und wenn dann finden sie diese zur Zeit definitiv eher in Deutschland wie in anderen Ländern (Tesla ausgenommen, das Netz ist natürlich unerreicht aktuell). Wieso hackt ihr da eigentlich nicht auf PSA, Renault, Fiat und sonst was rum?

      belogen und betrogen: Da könnt ihr auf allen Marken rumhacken. Einen Camaro kannst in Deutschland auch nur mit Beschissfunktion zulassen. Trotzdem ne geile Karre…und viele Kunden bedaten es aus, was ich eher unterhaltsam wie störend empfinde. Man kanns auch echt übertreiben. Ihr und euer ewiger Hass wegen Statistiktoten. Im Großen und Ganzen gehts vielen drum, dass sie nicht so viel abschöpfen konnten wie die Amis. Der Hauptreiz der Deutschen: Missgunst und Neid, die Wurzel allen Übels in diesem Land, auch in der Vergangenheit.
      Ob eure Art des Miteinanders, der Vernunft und der Fehlerkultur ein Zukunftsmodell sein sollte wage ich zu bezweifeln.

      Ich hab nen EU5 Diesel von Renault. Die Fahrverbote werden mich erwischen und wenn ich mein Auto messen lassen würde, würde es mehr raushauen wie sogar der ach so böse VW Diesel (der wie Resch selbst gesagt hat ja sogar noch sauberer ist wie viele ausländische Produkte). Deswegen dreh ich aber bei weitem nicht am Rad. Erstens weil ich das Fahrverbot eh umgehe wenn ich es für den Moment wichtig und richtig halte und zweitens weil ich selten in die Gefahr komme das Verbot brechen zu müssen.
      Andere Bürger triffts da schlimmer, das ist richtig….aber die Fahrverbote hat euer geistiger Anführer Resch erwirkt, nicht Renault, nicht PSA, nicht Fiat, nicht VW. Könnt euch bei ihm bedanken und an den verantwortungslosen möchtegern-weltrettenden Medien welche eine ahnungslose Wählermeute aufgehetzt hat, etwas was wie gesagt in Deutschland spielerisch geht. Wir kriegen es hin aus jedem Mumpitz ne Panik zu machen. Der Abgasskandal war sicher kein Mumpitz, aber was wir draus machen, macht uns weltweit zur Lachplatte.

      • Wessi meint

        12.09.2019 um 20:32

        karla, der alte sherrif ist back in town
        welcome to the pleasure dome!

        • alupo meint

          13.09.2019 um 10:38

          Ist halt ein Wutbürger der in der Öffentlichkeit bekannte Feinde braucht. Am beliebtesten werden dabei Ziele ausgesucht, die (auch juristisch/gesetzlich) versuchen, dass existierende Gesetze und Vorschriften eingehalten werden.

          Hier wird eben H. Resch angegriffen und nicht die Verursacher, die Umwelt- und Menschenvernichter. Ein anderes Mal sind die Grünen im Fokus, und dann nicht zu vergessen, die FridaysForFuture- Beginnerin. Wenn man schon junge Mädchen zu seinem Ziel macht, was für ein armer Mensch muss man dafür denn sein?

          Sie kappieren eben nichts, sie Leben mit und durch ihre Wut. Auch eine Art und Weise, sein Leben zu verbringen. Meins ist es aber nicht.

          Dass Millionen Stadtbürger das Gift tagtäglich einatmen müssen und wegen dem Lärm z.B. nicht ausreichend schlafen können und deswegen lebensbeeinflußende Prüfungen versauen, ist diesen Wut-Autisten völlig gleichgültig.

  5. Elmoby meint

    12.09.2019 um 14:37

    Folgende Zitate sind Musterbeispiele für die Automobilindustrie im Ausland als auch im Inland. Wir befinden uns im vierten Förderaufruf bei Ladestationen. Wie viele Werbekampagnen haben (abgesehen von VW seit mitte 2018) die Hersteller für die Emobilität geschaltet.? Wie viele Fahrzeuge haben Sie denn hergestellt und nicht verkauft? Seit 2012 spätestens sind die Emissionsgrenzen bekannt. Wer diesem bis vor 2-3 Jahren nicht gefolgt ist, der wird ab nächstes Jahr einiges an Geldern, Nerven und mit schlaflosen Nächten bezahlen.

    Bei allem Respekt. Abgasskandal hin oder her. Was VW leistet und geleistet hat in Bezug auf Elektromobilität ist ein Durchbruch für die ganze Autoindustrie. Natürlich küre ich Tesla, insbesondere Elon Musk, den größten Respekt.

    „Gleichzeitig müssen sich die Regierungen in der EU dieser Geschwindigkeit anpassen, mit der wir diese Fahrzeuge auf den Markt bringen.“

    Es gehe nun darum, erschwingliche emissionsfreie Mobilität unter die breite Masse der Käufer zu bringen, so Tavares. Der Acea fordert, dass die EU-Staaten ihre Investitionen in die Ladeinfrastruktur „dramatisch“ erhöhen. Es müsse zudem ausreichend Anreize wie Kaufprämien in allen EU-Staaten geben. Nur so könne der derzeit noch schleppende Absatz von Elektroautos schnell genug zunehmen, damit die Automobilindustrie strengere Emissionsvorgaben einhalten kann.

  6. BeatthePete meint

    12.09.2019 um 13:35

    Was nützen euch die 3 Mio Ladepunkte wenn keine davon in Eurem Navigationsgerät auftaucht?
    Wollts Ihr warten bis eine Indische Softwareschmiede eine App herausbringt die diese Ladepunkte anzeigen und Navigieren kann?
    Oder bis Google Maps diese Ladepunkte kostenfrei darstellt?
    Wenn das Google macht dann ist es aus.
    Vorbei.
    Ende.
    Finito.

    Euer Multimedia-Navi-Infocenter ist dann obsolet und Eure Ingenieure dürfen sich um die Konstruktion der besten Handy / Tablet Befestigungspunkt prügeln.

    • Jörg2 meint

      12.09.2019 um 14:12

      GOOGLE hat die schon länger in ihrer Map (Ladepunkte).

      Eine Navilösung, die es nicht zulässt, auf dem Smartphone gestartet zu werden (Routenplanung im Sessel oder am Schreibtisch) und dann vom Autonavi übernommen zu werden, wird es schwer haben.

      • Elmoby meint

        12.09.2019 um 14:29

        Google hat nicht alle Ladepunkte in ihrer Datenbank. Viele von EnBW oder allego usw. aber gerade bei regionalen Anbietern sieht das ganze noch sehr mau aus.

        • Jörg2 meint

          12.09.2019 um 15:20

          Ja, das stimmt natürlich.
          Aber irgendwann wird es halbwegs komplett sein.

      • BeatthePete meint

        12.09.2019 um 15:39

        @Jörg2
        Dazu muss aber das Navi die Ladepunkte kennen.
        Für eine rein statische Routenübernahme ist das Navi herausgeschmissenes Geld und macht das Auto nur unnötig teuer.
        Das Smartphone hat alle notwendige Daten, inkl Anzeige.
        Auf die Kombination PC + Navi und *kein* Smartphone zukünftig zu bauen halte ich für sehr gewagt.

        • Jörg2 meint

          12.09.2019 um 19:37

          Wie auch immer, die Navigationsdaten (egal ob bei Smartphone- oder Navinutzung) sollte auch Zugriff auf bestimmte, aktuelle Fahrzeugdaten (Akkustand, Akkutemperatur, Geschwindigkeit…) haben und diese verarbeiten.
          Ich glaube, dass ist auf der Fahrzeugseite besser untergrbracht als in einer Nur-Smartphonelösung.

      • Reiner Weber meint

        13.09.2019 um 09:08

        Soviel ich weiß, ist bei Tesla zumindest das Kartenmaterial von Googlemaps. Da benötige ich kein Handy um eine Ladesäule zu finden. Es ist allerdings möglich, dass die Navigationssoftware da Einschränkungen macht und Tesla dann nur Supercharger und Destinationcharger sichtbar macht. Das Problem lässt sich sicher global vereinheitlichen. Auch Tesla wird – wenn es zu steigenden Verkaufszahlen kommt – nicht auf die Ladeinfrastruktur der anderen Betreiber verzichten können. Viel wichtiger ist es, die Nutzung zu verbessern! Bei etlichen Langstreckenfahrten habe ich gesehen, dass alle Tesla Lader besetzt waren, weil zu wenige vorhanden waren. Daneben war eine Ladesäule von EON, die ausschließlich EON Kunden vorbehalten war, dafür stand diese ungenutzt in der Gegend rum und nahm sinnlos den Platz weg. Lösung: „ALLE Ladepunkte lassen EC- und/oder Kreditkarten als Anmelde und Bezahloption zu“. Damit braucht kein Anbieter mehr Angst vor „Stromklau“ zu haben.

        • alupo meint

          13.09.2019 um 10:54

          Hatte ich zum Glück bisher selbst noch nie gesehen, dass alle Ladestationen besetzt waren. Und ich war bisher 213 Mal an einem SuC. Und man hört und liest darüber so gut wie nichts. Wenn das aktuell ein echtes Problem wäre, würde ich meinen, dass die Foren von Tesla-Wutschreibern vollgemüllt wären. Insofern kommen voll ausgelastete SuC sicher vor, aber nicht oft. Zumal es bei der Ladeleistung (mit meiner noch etwas älteren Software aus Q2/2019) habe ich erst im Juni eine Rekordladeleistung von 120 kW auf meinem Display gesehen) nicht lange dauert, bis einer der Stalls wieder frei wird.

          Aber dennoch klar, das ist auch hier wie bei vielen Dingen im Leben:
          Mehr ist meist besser. Manchmal ist aber auch weniger besser, z.B. bei Verbrennern (oder aber Autos insgesamt).

  7. BeatthePete meint

    12.09.2019 um 13:27

    Oh mein Gott, ich wusste dass es schlimm um die Automobilindustrie steht, aber das es schon so schlimm ist…
    Ihr seids quasi schon tot.

  8. Mike meint

    12.09.2019 um 12:46

    Denen würde ich was husten! Gewinne privatisieren und Investition auf den Steuerzahler abwälzen.

    • Nicht vor 2025 meint

      12.09.2019 um 19:52

      Warum ? Mit den Verlusten wird es doch genau so gemacht. Warum nicht auch mit den Investitionen ? Ich versteh die Frage nicht ! Ironie off

  9. Swissli meint

    12.09.2019 um 12:05

    Läuft da die Autoindustrie nicht in einen neuen Skandal? Kaufprämien fordern und diese dann einfach ins pricing einfliessen lassen? Wie lange dauerts wohl noch, wenn in irgendeinem Land z.B. ein Umwelt- oder Konsumentenverband dies „aufdeckt“ und einklagt? Wie erinnern uns, wo Dieselgate den Anfang nahm: USA.

    • Jörg2 meint

      12.09.2019 um 12:45

      Das „Subventionsproblem“ der Autohersteller besteht in der Uneinheitlichkeit in den EU-Staaten. Wenn die Subventionshöhe überall gleichhoch wäre, könnten die Hersteller in allen Märkten den identischen Kaufpreisaufschlag kalkulieren. Du hattest die unterschiedliche Preise für den SKODA CITIGO zw. Tschechien und D ja geschrieben (ca. 4.000 EUR in D teurer).
      Deshalb wird es zügig Rufe in Richtung EU geben, hier Einheitlichkeit herzustellen.
      Der Kunde fällt dann ganz hinten runter.
      (Die aktuelle Situation ist natürlich ein Fest für Reimporteure.)

      • Swissli meint

        12.09.2019 um 14:55

        Das ist nicht in der Kompetenz der EU. Es gibt in verschiedenen EU Ländern verschiedene Autoverkaufspreise und Subventionen. Hat nicht Tesla schon mal den Verkauf jenseits der Grenzen irgendwie eingeschränkt?
        Die Reimporteure werden sicher etwas gegensteuern. Aber so richtig weh tut das den Autoherstellern nicht, weil einfach zuwenige davon Gebrauch machen. Eigentlich müsste die Politik die Förderungen für E-Autos jetzt sulzessive zurückfahren. Aber die Autolobby ruft momentan umso lauter nach Förderungen (siehe Artikel).
        Ich sehe da einfach ein grosses rechtliches Risiko für die Autohersteller. Ein Whistleblower bei einem Autohersteller und schon ist der Skandal da.

        • Jörg2 meint

          12.09.2019 um 15:26

          Frau Merkel sprach auf der IAA von „europäischen Klimazielen“ (sachlich richtig). Ich vermute daher, es wird auf EU-Ebene irgendetwas geben, was uns Bürger Geld kosten wird und der aktuellen europäischen Autoindustrie die Lebenszeit verlängert.

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