Audi und Mercedes verkaufen seit diesem Jahr auch rein batteriebetriebene SUV, die Reichweite von Branchenprimus Tesla erzielen die deutschen Elektroautos aber noch nicht. Managern der Traditionsmarken zufolge liegt das nicht an schlechter Technik, sondern einem größeren Fokus auf Haltbarkeit und Sicherheit.
Porsche hat kürzlich sein erstes Elektroauto präsentiert – den Taycan. Ein Redakteur des US-Blogs Jalopnik twitterte anschließend, dass die Sportlimousine aus Zuffenhausen sieben Jahre nach der Einführung von Teslas Model S die US-Limousine weder bei der Leistung noch der Reichweite schlägt. Porsches Konzernschwester und Elektroauto-Entwicklungspartner Audi nahm daraufhin Kontakt auf und verwies auf das Batteriesystem des SUV e-tron.
Der e-tron wird auf der Taycan-Plattform gefertigt, weitere Audi und Porsche mit geteilter Technik sind in Arbeit. Audi erläuterte gegenüber Jalopnik nun, was nicht von Tesla stammende Elektroautos an Innovationen und Leistungsfähigkeit bieten. Das große SUV e-tron ist demnach stärker auf Robustheit und lange Haltbarkeit ausgelegt, was zulasten der maximalen Reichweite geht.
Die Audi-Techniker unterstrichen, dass die Zellen im Batteriepaket des e-tron aufwändig überwacht und gekühlt werden. Sollte eine Zelle Probleme machen, könne das den Akku enthaltende Modul vergleichsweise einfach ausgetauscht werden. Auch auf die Kühlung der Elektromotoren haben die deutschen Ingenieure eigenen Angaben nach großen Wert gelegt.
Das aufwändige und redundant ausgelegte Kühlsystem des e-tron sorge für mehr Gewicht und erfordere mehr Leistung, so Audi. Unter dem Strich ergebe sich daher weniger Reichweite (411 km gemäß WLTP) als etwa bei der aktuellen Top-Version des Tesla Model S (610 km). Verantwortlich dafür ist auch die Batterie, die beim Model S mit 100 kWh um 5 kWh größer ausfällt. Tatsächlich gibt Audi beim e-tron laut Jalopnik nur 83,6 kWh für die Nutzung frei, um die Batterie zu schonen – allem voran beim Schnellladen, das zulasten der Langzeithaltbarkeit geht.
Wie genau Tesla seine Batterien auslegt, ist nicht bekannt. Der von Kritikern vorhergesagte reihenweise Zusammenbruch der Energiespeicher des US-Herstellers nach einigen zehntausend Kilometern ist bislang jedoch nicht eingetreten. Ist der Austausch des Batteriepakets doch einmal erforderlich, was vor allem bei Vielfahrern hin und wieder der Fall ist, zeigt sich Tesla meist kulant. Die Batteriesysteme neuerer E-Autos der Kalifornier sollen zudem deutlich robuster sein.
Auch Mercedes betont Zuverlässigkeit

Auch Mercedes-Benz argumentiert, bei seinen Elektroautos lieber auf Nummer sicher zu gehen. Das Batterie-SUV EQC schafft nach WLTP-Norm 390 Kilometer mit einer Ladung – 115 weniger als Teslas großes SUV Model X. Der Leiter Entwicklung E-Drive der Mercedes-Mutter Daimler Jochen Hermann sagte kürzlich im Gespräch mit Green Car Reports, dass sich das Unternehmen bewusst nicht am „Reichweiten-Rennen“ beteilige.
„Wir finden nicht, dass man die letzte Meile aus der Batterie herausholen muss“, so Hermann im Rahmen der Frankfurter Automesse IAA. „Ich habe lieber etwas Verlässliches, Sicheres und biete Lademöglichkeiten.“ Der E-Antriebs-Chef betonte: „Sicherheit ist bei Mercedes die Nummer Eins – und Sicherheit bedeutet auch Verlässlichkeit, Qualität und langanhaltende Leistung.“
Hermann merkte an, dass die Höhe der Reichweite für einige Elektroauto-Enthusiasten eine Bedeutung hat, wie sie bisher bei Verbrennern den Pferdestärken zukam. „Wir sehen es wohl mehr von der praktischen Seite, wir wollen den typischen Mercedes-Käufer überzeugen“, erklärte der Daimler-Manager. Dennoch arbeiten die Schwaben bereits an mehr E-Kilometern pro Batterieladung: Für eine auf der IAA vorgestellte Studie der kommenden Limousine EQS auf Basis einer neuen Elektroauto-Plattform wurden bis zu 700 Kilometer Reichweite genannt.
Heutige Elektroautos benötigen mit Blick auf die Batterie aus Sicherheitsgründen noch viele Bauteile, Mechanik und Wärmetechnik alter Schule, sagte Hermann abschließend. Mit der nächsten Batterie-Generation mit festem statt flüssigem Elektrolyt werde die Komplexität jedoch abnehmen.
stefan meint
Es wäre ein echter Fortschritt, wenn die Autohersteller wirklich einmal die Haltbarkeit des GESAMTFAHRZEUGES verbessern würden. Schon bei relativ kleinen Akkus habe ich den Eindruck, dass die Akkus länger halten, als es das LifeCycleManagement für das Fahrzeug selbst vorsieht. Auch die Premiumklasse ist nach 10 Jahren und >200.00 km heute kaum noch wirtschaftlich am Leben zu erhalten. Gebrauchtfahrzeug-Versicherungen lehnen solche Fahrzeuge ab. Ich wüßte spontan kein Serienfahrzeug aus heutiger Produktion, dass einmal ein H-Kennzeichen erleben könnte.
Pamela meint
Das wäre auch das erste Mal, dass gewinnorientierte Unternehmen die Haltbarkeit ihrer Produkte in den Vordergrund stellen …
Mercedes hat imho von der Akku/Batterietechnologie keine Ahnung.
Audi hat jetzt sein erstes BEV gebaut und plustert sich auf, ob der ersten Erkenntnisse, die sie dabei gewonnen haben.
Da es ja jetzt schon als erwiesen gilt, dass bei zu vielem Schnellladen die Lebensdauer abnimmt, solle man lieber seine Lobbyisten beauftragen, bei der Politik dafür zu sorgen, dass die Nichteigenheimbesitzer nicht gezwungen sind, permanent die Schnelllader anzufahren, sondern das Laden zu Hause auch da möglich gemacht wird.
Und ob die Batterie meines BEV 20 Jahre hält, werde ich in 20 Jahren wissen. Wie sich zusätzlich die normale Alterung in der jeweiligen Zellchemie auswirkt, werden wir auch erst noch sehen.
Das waren entscheidende Gründe, warum ich mir hier lieber auf den Technologieführer verlassen habe.
Andreas meint
Die Chefetagen von Daimler hatten einfach zuviel ihrer eigenen Propaganda geglaubt und deshalb mussten die Techniker eine überdimensionierte Batterie einbauen.
Jetzt versucht das Marketing dies zu einem Vorteil umzudeuten.
Naja, halt ihr Job. Muss man aber nicht abnehmen.
nilsbär meint
Marketinggesülze von Audi und Co. Wenn die Haltbarkeit der Batterien wirklich soll toll wäre – noch besser als die ohnehin schon guten Werte von Tesla – warum geben sie dann nicht entsprechende Garantie darauf? Sagen wir 15 Jahre / 300.000 km. Das würde überzeugen.
OnlyAFoolUsesGoogleAndroid meint
„warum geben sie dann nicht entsprechende Garantie darauf? Sagen wir 15 Jahre“
An deiner Stelle würde ich die Frage an die Zellenhersteller wie CATL oder LG-Chem stellen. Die Automobilisten „reichen“ die Garantie am Ende nur durch.
Andreas meint
Das Marketing obliegt Mercedes und hier liegt auch das Risiko.
alupo meint
Den Kaufvertrag schließt man üblicherweise mit einem Händler ab.
Die Gewährleistung gibt es m.W. nur von dessen Lieferant, also dem Hersteller des Autos.
Ich hatte noch nie ein Auto, bei dem ich an einen Zulieferer gehen sollte. Wie auch, ich kenne gar nicht alle Zulieferer für mein Auto. Und dann gibt es auch durchaus unterschiedliche Zulieferer einer Sache zu unterschiedlichen Zeiten für eine Modellgeneration.
So funktioniert es nicht…
Alter_eg.o meint
Es zeichnet sich ein Trauerspiel ab.
IsoOktan meint
Naja, Strömsund mit seiner guten Infrastruktur, das ist ja noch nicht mal Nordschweden. Wären Sie bis Murmansk gefahren, ok, Respekt! Und von Hamburg aus jetzt auch nicht das große Abenteuer. Laut Tests der Fachpresse beträgt der Reichweitenunterschied zw. Etron un MX nur 48km. Ok, kann im Extremfall knapp werden, aber wer so eine Reise antritt, der sollte sich sowieso Zeit lassen und genießen, ist ja kein Cannonball Race.
NL meint
Natürlich ist das wichtiger, die Reichweiten-Debatte ist eh absurd, wenn das durchschnittliche Auto über 23 Std / Tag steht (und da jeweils geladen werden kann).
Porsche schlägt das Model S (noch) nicht in Sachen Leistung und Reichweite, bauen aber das klar bessere Auto in allen anderen Belangen.
Jörg2 meint
„Natürlich ist das wichtiger, die Reichweiten-Debatte ist eh absurd, wenn das durchschnittliche Auto über 23 Std / Tag steht (und da jeweils geladen werden kann).“
@NL
Das verstehe ich nicht. Was hat die Standzeit mit der Reichweite zu tun?
Auch die Argumentation mit den durchschnittlichen Tages-km bringt bei der Reichweitendiskussion recht wenig.
Wenn der Bedarf besteht, ein Auto auch nur 1x im Monat über 500km zu bewegen, dann sind diese 500km der Reichweitenbedarf. Egal, ob das gute Stück den Rest der Zeit sich die Reifen in die Felgen steht oder diese durchschnittliche Tagesreichweite bei etwas 17km liegt.
NL meint
Nein. Wenn man nur einmal im Monat 500km fahren muss, bzw. von A nach B kommen muss, dann kann man das mit Mietwagen, CarSharing, Bahn, etc. unernehmen und muss nicht extra ein Wagen mit über 600kg Akku-Paket vorhalten, das ist nicht nachhaltig und auch nicht bedarfsgerecht.
Jörg2 meint
@NL
Alle von Dir aufgezählten Varianten (Mietwagen, CarSharing, Bahn…) müssen diese Reichweite von 500km haben. Ansonsten kommt man da nicht hin, wo man 1x im Monat hin will. Ob das nun mit einem Fahrzeug im Eigentum oder nur im Besitz ist, ist da völlig egal.
Nic Megert meint
Sie verstehen definitiv nichts von Akkutechnik. Nur ein grosser Akku hält viele Jahre. Ein kleiner muss zwangsläufig immer zu 100% geladen werden. Und er wird immer fast vollständig leer gefahren! So altert er überdurchschnittlich und gibt nach wenigen Jahren den Geist auf. Genau dies ist dann unwirtschaftlich und verschwenderischer.
stueberw meint
Und wenn mein Reichweiten bedarf bei 1200km liegt schaffe ich das mit keinem Benziner und mit nur ganz wenigen Diesel. Also Nachtanken. Beim E-Auto heißt das Nachladen. Bei 500km und meinem KIA Soul ev heißt das 4x 20min. an der Schnellladesäule mit 50KW. Das ist 4x Pinkelpause und es reicht noch nicht mal für eine Tasse Kaffee.
NL meint
Korrekt stueberw.
@Nic: 40 KW reichen völlig, die ganzen alten Leaf und Zoe fahren doch alle mit noch locker 80% Kapazität. Wir müssen halt unser Verhalten ändern und unsere Wege mal wirklich verstehen und dann bedarfsgerechte Fahrzeuge nutzen.
Andreas_Nün meint
Also das E-Auto hat geschafft, was nicht zu schaffen war. Daimler und Audi stellen die Haltbarkeit in den Vordergrund, top!
HansD meint
Deswegen werden auch im Audi Aluminium Leitungen mit Kupfermantel verbaut, dies ist auch der Grund warum es Probleme mit dem Akku gibt/gab… Und zufälligerweise sind die Leitungen günstiger.
Michael S. meint
Die „Haltbarkeit“ wird doch letztlich auch nur dadurch erreicht, dass man einfach riesige Akkukapazitäten gar nicht zur Verfügung stellt. Wenn ich 10 kWh einfach nur als Reserve für Alterung usw. vorhalte, kann ich die mit der Zeit natürlich freigeben und hab somit auf dem Papier höhere Haltbarkeit. Wenn ich diese Kapazität aber gleich beim Kauf verfügbar mache, habe ich in den ersten Jahren eben etwas mehr Reichweite. Als Kunde würde ich die zweite Variante bevorzugen.
Pferd_Dampf_Explosion_E meint
+1. Interessiert einen Dienstwagenkunden, der sein Fahrzeug spätestens nach 4 Jahren verkauft, oder einen Leasing-Kunde, der sein Fahrzeug nach 2 Jahren tauscht, die Haltbarkeit??
Kennt jemand die aktuellen Zulassungszahlen von Etron und EQC?
Jörg2 meint
Das kommt darauf an, ob der Restwert egal ist oder nicht.
Pferd_Dampf_Explosion_E meint
Schon richtig, aber kann man die Haltbarkeit einer Batterie nach 2 oder 4 Jahren bereits abschätzen?
Meine ZOE hat nach 60.000 km und 2 Jahren noch 98%; aber ob das so positiv bleibt, kann ich nicht abschätzen.
Jörg2 meint
Das kann aktuell wohl nur der Hersteller, die entsprechende Versuche gefahren hat und/oder zeitnahen Zugriff auf die Daten einer großer Flotte hat.
Bei den Garantiedaten für die BEV (über alle Hersteller) würde ich mir für die ersten 150.000…200.000km keine Gedanken machen. Sprich: der durchschnittliche Nutzer mit 12.000…14.000 Jahres-km kann bei den angenommen 4 Jahren Haltezeit, ein Auto aus Dritter Hand kaufen.
Andreas meint
Die ganze Unsinn mit den Verkauf von Firmenwagen nach 4 Jahren etc . ist das Ergebnis steigender Kosten beim Verbrenner.
Dies trifft aber auf BEVs nicht zu.
Natürlich denken viele Firmen nicht so weit.
Hermann meint
Inzwischen gibt es die ersten Testberichte über den Taycan. Wer mag kann zB bei whatcar nachlesen. Die haben auch ein Video für die Nichtleser unter uns.
Testergebnis: Ein Porsche ist durch nichts zu ersetzen.
Sean Wagner meint
Das ist kein Porsche. Vom Geiste her wie von den Eckdaten ist ein Tesla Model 3 mit seiner bemerkenswert reduzierten Masse ein besserer Ausgangspunkt. Was dort fehlt ist das letzte Quentchen Feinfühligkeit und Präzision – aber die selbstgestellte Aufgabe der Firma ist ungleich wesentlicher für unser aller Zukunft. Und ich bin schon Porsche gefahren, da war ich noch nicht mal geboren…
Hermann meint
Hui, ein Embryo als Porschefahrer ????
Tesla Pilot meint
Also am Freitag gebe ich mein MX nach zwei Jahren mit einer Fahrleistung von 135.000 km an den Leasing Geber zurück. Ich war in den zwei Jahren 5 Mal am Polarkreis, davon 3 Mal im Winter bei bis zu -30 Grad. Das MX ist dort unschlagbar auch dank der SUC. Die Batterie ist bis heute top. Die Reichweite ist um vielleicht 5 % reduziert. Die Bremsen sind immer noch hervorragend und keinen Euro für irgendwelchen nutzlosen Service bezahlt. Jetzt gibt es ein neues MX mit 10 % mehr Reichweite und verbessertem Antriebsstrang und das 35.000 € billiger (free charging incl. und 0,5 % Dienstwagen Steuer). VW, Daimler und AUDI: Hört auf, die Leute für dumm zu verkaufen!!
Hermann meint
135 k Kilometer binnen zwei Jahren. Wenn das Greta hört !
Was soll so eine Unwelt Verschmutzung?
Tesla Pilot meint
Wo ist denn Ihrer Meinung nach die Grenze, um sich nicht solche Kommentare von Ihnen einzuhandeln? Bitte mit Begründung.
Hermann meint
Sie können gerne begründen , warum die 135 k keine sinnlose Umweltverschmutzung ist.
Michael S. meint
@Hermann was soll so ein Kommentar? Fass dir an die eigene Nase.
Hermann meint
Warum, meine Familie fährt 5 k Kilometer Pkw im Jahr, wenn es hoch kommt.
Also , welche Nase?
Und bei 135 k Kilometer über 2 Jahre braucht es noch eine Begründung????
Jörg2 meint
@Hermann
Für die 5.000 Jahres-km habt ihr euch ein Auto gekauft? Was für eine Ressourcenverschwendung! Dafür brauchts noch eine Begründung!
;-))
Hermann meint
@Jörg
Beruhigen Sie sich. Es ist kein Neuwagen.
Hermann meint
@jörg 2
Ich will noch erwähnen , dass unser Familienfahrzeug keine so umweltfreundliche 100kw/h Batterie mit sich rum schleppt.
135 k Km binnen 2jahren . Aber Tesla,
Jörg2 meint
@Hermann
Ich bin die Ruhe selbst! ;-))
„135.000km binnen 2 Jahren“: DAS ist genau der richtige Einsatz für ein BEV! Man bedenke, wie schnell der (wie auch immer große) CO2-Rucksack abgearbeitet wurde! Man stelle sich vor, diese benötigte Fahrstrecke wäre per Benziner/Diesel abgefahren worden…
Hermann meint
@jörg2
Ihr letzter Kommentar, Das sei der richtige Einsatz für ein BEV , Spaß oder Ernst?
Jörg2 meint
@Hermann
Ernst.
Welche Antriebsart würden Sie wählen?
Hermann meint
@Jörg2, keine. 135 k in zwei Jahren zu fahren ist völlig daneben.?
Jörg2 meint
„@Jörg2, keine. 135 k in zwei Jahren zu fahren ist völlig daneben.?“
@Hermann
Ich traue mir nicht zu, frei von Fakten, eine solch grundsätzliches Urteil zu fällen.
Ich hatte gedacht es ginge um „umweltfreundliche 100kw/h Batterie“, „Tesla“ und „Wenn das Greta hört !“ ?
MiguelS NL meint
Die 135k können ab spätestens 2029 mit so gut wie Null Gram CO2 absolviert werden, und es könnte technisch gesehen schon viel früher so weit sein.
Ein Verbrennerhersteller wie VW verkauft mit 10 Mio Verbrenner pro Jahr. Greta stört sich nicht nur daran dass kaum Alternativen angeboten werden, sondern dass Fossiel Fuel Lösungen überhaupt noch angeboten werden, und sie hat Recht.
McGybrush meint
Ir habt die ironie nicht verstanden oder?
Michael S. meint
Ironie oder Idiotie, das ist hier die Frage.
Tesla Pilot meint
Wenn es Ironie war: Nein.
Ducktales meint
Super, ganz toll Herrmann
was hat Greta Ihnen persönlich getan?
Vermutlich nichts… belegbares
Sie hingegen sondern im Forum diesen mega Kommentar ab
super, ganz toll geschmackloser geht’s nicht
how dare you? you lie and cheat, and she will never forgive you
und das mit Recht
JoSa meint
@Herrmann
findest du es nicht unverantwortlich, für 5km im Jahr ein Auto zu benutzen?
Dafür müsstest du dich als ÖKO doch in Grund und Boden schämen.
Die paar km kann man auch zu Fuß machen. In deinem Fall barfuß.
Denn die Umweltverschmutzung, die bei der Schuhherstellung und Nutzung entstehen, solltest du als möchtegern-Öko, unbedingt vermeiden.
Aber sei nicht traurig, die Plattentektonik wird alles richten.
(dauert nur etwas)
IsoOktan meint
Ich war schon in den 80ern mit meinem Golf 2 am Nordkap, und der hatte beim Kauf bereits 100000 km auf dem Buckel. Ich sehe jetzt nicht wo hier die große Leistung sein soll, die Strassen sind in den letzten 30 Jahren auch wesentlich besser geworden.
Pipifax das ganze….
Tesla Pilot meint
Manchmal wird das Verständnis doch stark durch die eigene Einstellung geprägt. Gemeint war natürlich ein direkter Vergleich verschiedener E-Modelle. Oder anders: Fährt ein Etron und ein MX gleichzeitig sagen wir mal von Hamburg nach Strömsund (Schweden) im Winter (Januar). Wer erreicht das Ziel wohl wesentlich schneller? Wer erreicht es wegen fehlender Ladestationen vielleicht gar nicht?
Richtig ist in jedem Fall, dass es auch in Schweden noch massenhaft Verbrenner gibt, die ihren Zweck erfüllen, allerdings die Luftqualität nicht unbedingt verbessern. Und richtig ist auch, dass man auch mit einem Golf an den Polarkreis kommen kann.
Karla01 meint
„weder bei der Leistung noch der Reichweite schlägt. “
Das mit der Leistung war Fanboy Geblubber auf Basis von Papierwerten (0-100), wer Porsche kennt weiß wie Porsche da Werte angibt. Jeder weiß dass in der Fahrdynamik jegliche aktuell kaufbare Serien Tesla die Performance (die meisten Längsdynamik Werte, vor allem die Querdynamikeigenschaften) des Taycan nicht erreichen werden, von 0-100 sind beide Autos knapp über den physikalischen Grenzen, was soll der Aufriss….Setzt man das noch in Bezug zum Fahrkomfort des Wagens sollten manche VW- und Porsche Hater vielleicht doch ein Stückchen kürzer treten. Die können wieder kläffen wenn sie das Auto erst mal gefahren sind.
Das mit de Reichweite stimmt, Tesla ist da besser, wird er auch noch lange sein. Er hat weniger Fahrzeug Systeme, er hat effizientere Systeme und er hat die bessere Zellchemie (bezüglich Reichweite und Effizienz). Das hat aber allesamt nichts mit Unfähigkeit zu tun. Ein Tesla Ingenieur würde im VW Konzern den Leuten nicht erklären können was sie nicht wissen, andersrum auch nicht. Diese Arroganz von Fanboys gibt es in der Ingenieurswelt zum Glück weitestgehend nicht….ja ok, ausser bei Audi vielleicht :-P
Hinzu kommen Fahrkomfort-spezifische Themen, Fertigungsspezifische Dinge welche auch nochmal Gewicht bringen. Ich finde das deutliche Mehrgewicht Taycan zum Model S sehr schade. Das liegt nicht an der Dummheit der Konstrukteure sondern an Anforderungen und Rahmenbedingungen. Ein bißchen weniger Gehate und mehr Respekt wäre hier angebracht.
Zu den Reichweiten und Verbrauchsangaben kann ich nur nochmal wiederholen dass die Angabe vom Taycan natürlich bezüglich der für Reichweite schlechtest denkbaren Fahrzeugkonfiguration und Fahrmodus angegeben ist und wenn ich die im Netz auffindbaren VW/Konzern Unterlagen richtig interpretiere, dann auch noch im EPA Zyklus, egal was sie bei der Fahrzeugpräsentation dargestellt haben. Hier wird gegenüber dem Alltagsverbrauch definitiv „tief-„gestapelt. Vor allem bei höheren Geschwindigkeiten wird der Taycan weniger in die Knie gehen bezüglich Reichweite wie Mitbewerber.
Karla01 meint
sorry, meine RDE nicht EPA
Jörg2 meint
@Karla01
Wir reden noch vom AUDI?
Ducktales meint
lass mal, er hat sich mal wieder in Rage geblogged
Sledge Hammer meint
????????????
Jörg2 meint
Und die Physik auch noch neu erfunden: „… sind beide Autos knapp über den physikalischen Grenzen …“
Ebi meint
„Jeder weiß dass in der Fahrdynamik jegliche aktuell kaufbare Serien Tesla die Performance (die meisten Längsdynamik Werte, vor allem die Querdynamikeigenschaften) des Taycan nicht erreichen werden“
Soso, dass ist also kein Fan-Geblubber ? :D Ich würde sagen: Abwarten bis die ersten direkten Vergleichstests vorliegen.
Gruß
Ebi
Egon meier meint
Einfach mal sagen, dass sie in Sachen BEV-typischer Technik mit Tesla noch nicht mitkommen ist aus Marketinggründen unmöglich. Verständlich.
Foristen dürfen da mehr.
Warten wir mal ab … mit jedem Modell wird man Tesla näher kommen .. mit den Gewinnern der Verbrenner im Rücken haben die Pflanzenfresser einen langen Atem.
Wir wollen mal kein Wort über die Marketingverirrungen von Tesla verlieren.. die können es auch ..
Leotronik meint
Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion.
McGybrush meint
Den Drucker Herstellern ist die Haltbarkeit auch sehr Wichtig.
Sie darf auf keinen Fall zu lang sein.
nilsbär meint
+1 LOL
Stocki meint
„Managern der Traditionsmarken zufolge liegt das nicht an schlechter Technik, sondern einem größeren Fokus auf Haltbarkeit und Sicherheit“
Ich schlage diese Aussage vor für den Award: „Ausrede des Monats“
OpaTesla meint
Problem der Hersteller ist nicht die Haltbarkeit der Batterien, die ist mittlerweile ausreichend belegt durch Fahrzeuge mit 300Tkm und mehr.
Problem von Audi, MB und Jaguar ist die unfassbar monströse Verschwendung von Energie. Keines der Fahrzeuge ist mit unter 31 kW pro 100 km zu bewegen.
Und diese verschwenderische Einstellung findet sich bei den genannten Herstellern immer, egal ob Diesel, Benzin, PHEV oder Strom.
Und das ist der Unterschied!
Ebi meint
+1
Wenn sich Audi, BMW und Daimler mal auf etwas anderes als E-Panzer konzentrieren würden, wäre das für den umweltbewußten Normalverdiener hilfreicher. Gegen die kommenden E-Panzer aus China sehen die sowiewo uralt aus.
NL meint
Vor allem sehen sie gegenüber den China-Buden wesentlich besser aus, haben die weitaus bessere Ergonomie, Haptik, etc.
Sledge Hammer meint
+1
De Mischa meint
@OpaTesla
„Problem von Audi, MB und Jaguar ist die unfassbar monströse Verschwendung von Energie. Keines der Fahrzeuge ist mit unter 31 kW pro 100 km zu bewegen. “
Das hat die Kunden von Audi, MB und Jaguar vorher auch nicht interessiert. Warum sollte es das jetzt tun?
GeHa meint
Weils halt massiv auf die Reichweite geht.
Jörg2 meint
„Das aufwändige und redundant ausgelegte Kühlsystem des e-tron sorge für mehr Gewicht und erfordere mehr Leistung, so Audi.“
Hier die Gewichte:
etron: 2.565kg
MX: 2.459 … 2.487
Hier die Leistung:
etron: 408PS
MX: 562 … 796PS
Die Gewichtsdiff liegt im Bereich „BMI von Fahrer und Beifahrer bei 21 oder bei 31“. Wie Fahrversucher ergeben haben, wird ein Mehrfewicht durch die Rekuperation fast aufgehoben. Tests haben gezeigt, dass die Rekuperation beim AUDI hervorragend sein soll.
Marketinggeblubber….
Stefan meint
Ja, wemma sonst nix hat, dann faselt man halt von „Haltbarkeit“
alupo meint
Richtig.
Vor allem weil man die Haltbarkeit erst in 5 oder gar 10 Jahren vernünftig beurteilen kann.
Besonders lustig ist im besonderen das Haltbarkeitsgeblubber von Dingen, die es erst seit kurzem, oder noch besser, noch gar nicht zu kaufen gibt. Das soll man nun glauben?
Die Ägypter haben 5000 Jahre an ihre Götter geglaubt (Echnaton +/-1 Dynastie mal nicht) und heute glauben über 7 Milliarden Menschen an etwas anderes. Soooo kann man sich täuschen, in seinem Glauben….
Daher heißt es abwarten statt glauben. Das ist einfach bodenständiger ;-).
Aber wenn man meint, so ein Glaubensbekenntnis an die Presse zu geben anstatt harte Fakten für die Kunden wie z.B 10 Jahre oder 1 Mio. Kilometer Gewährleistung auf alles, ja dann glaube ich eben, dass die Ka.ke am dampfen ist. Ich hoffe aber, dass ich mit meinem Glauben falsch liege.
Dann werde ich mal die Gewährleistungsregelungen beobachten und auf die Kulanzhandlungen achten. Bei einer so guten Qualität stellt das dann für den Hersteller ja kein finanzielles Problem dar.