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Dudenhöffer schlägt Mehrwertsteuer-Erlass für Elektroautos vor

09.04.2020 in Autoindustrie, Politik von Thomas Langenbucher | 36 Kommentare

Smart-ForFour-EQ

Bild: Daimler

Der mittlerweile an der Universität St. Gallen lehrende deutsche „Autoprofessor“ Ferdinand Dudenhöffer hat in einem Interview mit der Münchner Abendzeitung über die Folgen des Coronavirus für die Automobilindustrie gesprochen. Aufgrund der wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie würden die Leute vorerst weniger Neuwagen kaufen, es seien daher Anreize nötig – davon soll auch die E-Mobilität profitieren.

Um die Branche nach der Krise wieder aufzupäppeln, regte Dudenhöffer den Erlass der Mehrwertsteuer für Neuwagen an. Vorschläge wie die Strafzahlungen für CO2-Verfehlungen auszusetzen oder die CO2-Regeln zurückzudrehen bezeichnete er als „idiotisch“. Solche Maßnahmen wären „das Falscheste, was man machen kann“, da sie der Autoindustrie nachhaltig schaden.

Das Problem seien nicht die CO2-Vorgaben, sondern die fehlende Kundschaft. Das Nachfrageproblem könne man nur durch das Schaffen neuer Nachfrage lösen, so Dudenhöffer. Dazu müssten nach der Lockerung der derzeitigen öffentlichen Beschränkungen die Autobauer und ihre Banken, aber auch die Regierung beitragen. Wichtig sei, dass schnell und unbürokratisch gehandelt wird – mit der Pausierung der Mehrwertsteuer wäre dies möglich.

Dass Elektroautos zuletzt trotz Coronavirus-Krise mehr gefragt waren, begründete Dudenhöffer mit der höheren Stromer-Kaufprämie, es gebe mittlerweile aber auch ein größeres Angebot. Der Branchenexperte glaubt: „Wenn wir uns jetzt noch die Mehrwertsteuer dafür schenken, erreichen Sie einen richtigen Boom für Elektroautos. Dann schaffen wir auch den Übergang in das Elektromobilitätszeitalter viel schneller.“

Darauf angesprochen, welche Autohersteller es derzeit gut machen, nannte Dudenhöffer Tesla. Der US-Elektroautobauer sei der einzige, der im ersten Quartal 2020 mehr Fahrzeuge verkauft hat. „Tesla hat ein großes Programm mit neuen Fabriken und Modellen. Elektromobilität ist für sich schon ein Pfund“, so der Autoprofessor.

Würde die Mehrwertsteuer wie von Dudenhöffer vorgeschlagen ausgesetzt, könnten insbesondere kleine und kompakte Elektroautos demnächst ähnlich viel oder sogar weniger als vergleichbare Verbrenner kosten. Erschwinglichere Stromer werden aktuell durch den jeweils zur Hälfte vom Bund und den Herstellern finanzierten „Umweltbonus“ bereits mit 6000 Euro gefördert. Stefan Bratzel vom Center of Automotive Management an der Fachhochschule Bergisch Gladbach sprach sich kürzlich sogar für eine noch umfangreichere Förderung aus: Er brachte eine Prämie von 10.000 Euro ins Spiel.

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Via: Münchner Abendzeitung
Tags: FörderungAntrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. herby meint

    29.04.2020 um 12:34

    Meines Erachtens ist eine Förderung zum Neuwagenkauf völlig deplatziert. Nach diesen paar Wochen wird sich die Automobilindustrie wieder erholen, es gibt auch Nachholbedarf, neue Modelle kommen. Aber wer am Meisten schreit, dem wird zuerst geholfen. Unisono klagen die Hersteller über „Gewinneinbruch“, was aber nicht heist, man würde dieses Jahr keine Gewinne machen!! Für letztes JAhr wurden noch hohe Boni ausgeschüttet. Und zur „Rettung der Zulieferindustrie“? Das wäre eine Förderung für das Ausland, denn dort sitzen die Firmen, so Bericht von VW Vorstand. Jedoch, wenn der Autoindustrie geholfen wird, dürfen sich alle anderen -Frisöre, Künstler, Bekleidungshäuser, etc, etc.. melden. Das Rad dreht sich ohne Ende. Aber am Ende ist der Staat pleite. Bei der Lösung „MwSt. Reduzierung für neue Autos“, stimme ich zum einen o.g. Schreiber zu, dass das Gewerbe eh keine MwSt. zahlt, aber andererseits die Zeche von der Allgemeinheit gezahlt wird über die Lohnsteuer bzw. -so ein Plan- über höhere Spritpreise!! Dann zahlen auch noch die Ausländer mit! Ergo, wer sich ein neues Auto kaufen kann -oder eh schon geplant hat- verteilt seinen Preisvorteil auf die, die sich keines leisten können. Das ist dann „Deutsche Gerechtigkeit“. Spritfresser mit einigen 100 PS und hohem CO² sowie SUVs werden noch mehr auf den Straßenzu sehen sein, die in der Stadt gar nicht für diese großen Autos geplant wurden.

  2. Fritz! meint

    11.04.2020 um 03:12

    Mit der Streichung der MwSt. werden ja aber nur die Privat-Käufer belohnt, der Käufer, der das E-Auto für seine Firma/Mitarbeiter kauft, bekommt die MwSt. ja sowieso zurück, bzw. kann sie verrechnen.
    Mehr als die Hälfte der Käufer hat also GARNICHTS von der Idee der Streichung der MwSt auf E-Autos.

    Lieber die ganzen Subventionen vom Diesel streichen, daß bringt Geld. Wer viel Dreck macht, soll auch viel bezahlen.

    • Jörg2 meint

      11.04.2020 um 13:05

      @Fritz

      Man kann es aber auch so sehen:

      Der gewerbliche Käufer hat die MWSt noch nie „bezahlt“ (USt-Voranmeldung).
      Der private Käufer würde in diesem Punkt dann (teilweise bei Deckelung) gleichziehen.

      Also: Die eine Hälfte hatte schon immer, die andere Hälfte dann auch was.

      Der Charme der Förderung des privaten Käufers liegt darin, dass er auch Autokäufe macht, die außerhalb der BWL-Rechnerei liegen. Damit würde dann auch die Produktion von Familienfahrzeugen unterstützt.

  3. Ebi meint

    10.04.2020 um 09:33

    Unabhängig davon, ob so eine Massnahme sinnvoll ist oder nicht, wird sie nicht kommen, denn es gibt so gut wie keinen deutschen Hersteller, der bezgl BEV etwas Vernünftiges anzubieten hat oder liefern kann. Die Bundesregierung wird einen Teufel tun und die Teslas, ZOEs und Konas damit fördern. Sinnvoller wäre die Kohle in der Ladeinfrastruktur angelegt. Ist ja geradezu beschämend, was da bisher alles „geleistet“ wurde. Das die Ausgrenzungspolitik von Ionity zudem mit unseren Steuergeldern subventioniert wurde, zeigt deutlich, wo der Hase im Pfeffer liegt.

  4. Jey Snipe meint

    09.04.2020 um 18:23

    Ich bin gegen weitere Fördermaßnahmen, weil das auch die Restwerte der Bestandsfahrzeuge in den Keller reißt. Das ist für jeden eine enteignungsgleiche Katastrophe, der bereits ein E-Auto besitzt. Und für jeden Gebrauchtwagenhändler, dessen E-Bestandsfahrzeuge dann mit einem Schlag massiv an Wert verlieren.

    Entweder überzeugen E-Autos die Verbraucher irgendwann aus bekannten Gründen und von sich heraus, oder eben nicht. Dann verschwinden sie wieder, was ich zwar SEHR schade fände, aber für die Rettung des Weltklimas haben E-Autos ohnehin kaum Relevanz bzw. ist ihr Beitrag zur CO2-Minimierung viel zu klein.

    • Ludwig Kastor meint

      09.04.2020 um 19:47

      Sehe ich auch so!!!

    • MiguelS NL meint

      09.04.2020 um 20:35

      “für die Rettung des Weltklimas haben E-Autos ohnehin kaum Relevanz bzw. ist ihr Beitrag zur CO2-Minimierung viel zu klein.”

      30% des Ausstoßes kommt von Transportsektor. Die Elektromobilität wird den Ausstoß innerhalb 15 Jahren mindestens 40% weniger runter bringen.

      Weil?
      In 10 Jahren wird der Strom nur noch aus E.E kommen.
      Die Batterien werden bis dahin längst Energie Neutral produziert.
      In 15 Jahren werden so gut wie keine Verbrenner mehr rum fahren.
      …

      VieleLänder haben schon einen EV-Anteil um die 10% oder mehr, Belgien, NIederlande, Schweden, Schweiz, Frankreich, Deutschland…Vom EV-Anteil ist der BEV-Anteil >50%…Das >obwohl kaum noch Angebot gibt, wir stehen erst am Anfang.
      Die Erwartung dass der Verbrennung schnell nachlassen wird, zeichnet sich dieses Jahr schon ab.
      usw.

      • Jey Snipe meint

        13.04.2020 um 11:25

        Wenn das alles so eintrifft, ist das toll! Aber danach sieht es aktuell nicht aus. (Rückschlag Beispiel: Die GF4 von Tesla, die zunächst mal voll konventionell betrieben wird, mit Erdgas und Strom von E.ON. In 2020! Zum Heulen! Das macht sogar BMW besser aktuell.) Dann liegt der Transportsektor bei nur 24% Anteil CO2 Ausstoss, in D eher bei 18%. Den zu senken funktioniert vor allem – Achtung, jetzt kommt ein Buh-Wort – über Verzicht. Verzicht auf zu viele Fahrzeuge in den Haushalten (Minus 50% sollten das Ziel sein, also 20 Mio Fahrzeuge in D statt 40 Mio), gleichzeitig Senkung der gefahrenen Km um 50%. Das klappt mit entsprechenden Maßnahmen sowohl für die Personenbeförderung als auch für für Transport und Gewerbe. Man muss das politisch nur wollen. Transitverkehr beschränken, Import besteuern, ÖPNV massiv ausbauen, Beschränkung privat Pkw vor allem im urbanen Raum auf zB. vorhandene Stellplätze etc. BEV zu haben wäre wunderbar, um die Ziele weiter zu forcieren – Prio hat das aber nicht, andere Maßnahmen wirken schneller und sind billiger in der Umsetzung.

    • Andreas meint

      09.04.2020 um 22:41

      „Rettung des Weltklimas haben E-Autos ohnehin kaum Relevanz“
      Ach ja. Wie wäre es mit einem Beleg?

      Übrigens geht es nicht um eine Rettung irgendeines Klimas. Retten tun wir sowieso nichts. Ein Klima kann nicht gerettet werden. Es gibt auch keine „naturfreundlichen Produkte“. Es gut um die Verrringerung eines Bevölkerungszusammenbruces inkl. Massenmigration der Menschheit durch massive Klimaveränderungen und um eine allgemeine Destabilisierung der Ökosystem mit ebenfalls Rückwirkungen auf die Lebensfähigkeit des Menschen.

    • Jörg2 meint

      10.04.2020 um 09:31

      @Jey Snipe

      Restwerte Gebrauchtfahrzeuge

      Bei Fördermaßnahmen, die über die Ankurbelung des Konsum der produzierenden Wirtschaft/Arbeitsplätze/Sozialabgaben auf die Sprünge helfen sollen, geht es nicht um Bestandswahrung.
      Es geht um die Herstellung und den Absatz von Neuprodukten.

      Restwerte sind da Kollateralschäden. Die deutsche Gesellschaft hat schon oft beweisen, dass sie damit umgehen kann/will.

      WANN die Restwerte der jetzigen E-Autogeneration wirklich kalkulierbar sind, wird sich wohl erst in ein paar Jahren herausstellen. Es ist wohl aktuell jeder gut beraten, wenn er das E-Auto nur 2..3 Jahre halten möchte, nur Besitzer und nicht Eigentümer zu sein. Eigentümer sollten keine Restwertkalkulation machen müssen und das jetzt und lange passende E-Auto sehr lange fahren (bis zum technischen K.O.).

      • Jey Snipe meint

        13.04.2020 um 11:40

        Es ist wie mit der „Verschrottungsprämie“: Immer, wenn der Staat massiv eingreift, kostet die Gemeinschaft das A) Geld und bringt B) den Markt durcheinander. Dass mein BEV in 12 Monaten mehr Wert verloren hat (Preissenkung Hersteller, Erhöhung staatliche Prämien) als mein alter V6 Diesel, ärgert mich sehr, auch wenn es mich nicht umbringt. Ein Auto bis zum Auseinanderfallen fahren ist unwirtschaftlich und führt u.a. dazu, dass sich kein Sekundärmarkt für Gebrauchtkäufer entwickeln kann. Ich fahre Autos bis zum Garantieende, danach kommt die Kiste zu einem Händler. Wer das nicht macht, riskiert Reparaturen, die schnell zig-Tausende kosten können – MIR passiert das kein zweites Mal. Der Händler kann dann wieder eine GW-Garantie kaufen, und die Kiste überholen, dann geht sie zum nächsten Besitzer. Ob ich nun bar zahle, finanziere oder lease (besitze) ist völlig egal, ich zahle immer die vollen Kosten. Beim Leasing zahle ich sogar am meisten – zumindest bei Tesla, weil die es nicht nötig haben, versteckte Rabatte über Ramschleasing unters Volk zu verteilen. „Nutzen statt Besitzen“ ist Ver…arsche für Kunden, die nicht rechnen können. TCO ausrechnen ist für viele scheinbar eine unerreichbare Kunst – der Restwert ist darin jedoch eine feste Größe. Wenn der Staat mir durch sein Eingreifen da reinpfuscht, bin ich nicht der letzte, der sich BEV Neukäufe in Zukunft genau überlegt. Daher sage ich: Finger weg von noch mehr Stütze! Die Vorteile der BEV sind groß genug, die Normalo-Käufer brauchen nur noch etwas Zeit, das zu durchschauen. Das Geld sollte lieber in 1-2 PV Anlagen auf Hausdächern gesteckt werden, die Kimavorteile, die man damit erzielen könnte, sind ungleich größer pro Euro.

  5. Wasco meint

    09.04.2020 um 18:19

    Hier noch die Zulassungszahlen für Elektroautos in Deutschland.

    Zulassungen im März – Fahrzeugmodell – Zulassungen Januar bis März:

    2.034 Tesla Model 3 2.901
    1.524 VW e-Golf 4.119
    945 Renault ZOE 4.095
    721 Audi e-tron 1.884
    662 VW e-up! 1.804
    622 Opel Corsa-e 633
    551 BMW i3 1.582
    501 Smart fortwo ed 952
    326 Mini E 390
    278 Hyundai Kona 997
    261 Skoda Citigo 865
    255 Nissan Leaf 720
    190 Sonstige 421
    164 Porsche Taycan 526
    140 VW Sonstige 304
    137 Smart forfour ed 486
    134 Hyundai Ioniq Elektro 476
    129 Tesla Model S 233
    110 Seat Mii 248
    100 Tesla Model X 181
    99 Kia Soul EV 477
    93 Opel Ampera-e 350
    93 Mercedes-Benz GLC (hier wird es sich um EQC-Varianten handeln) 277
    85 KIA Niro EV 184
    53 Nissan e-NV200 173
    41 Jaguar I-Pace 187
    36 VW e-Crafter 82
    15 Audi Sonstige 27
    6 Mercedes-Benz Vito 30
    6 Honda E 6
    5 DS3 81
    4 Peugeot ION 39
    3 Audi A1, S1 3 (lt. KBA; evtl. Fehler)
    2 Mercedes-Benz V-Klasse 10
    2 Hyundai Sonstige 5
    1 Peugeot e-208 152
    1 VW Transporter 12
    0 Citroen C-Zero 53
    0 Honda Sonstige 7
    0 Opel Sonstige 1
    0 MAN TGE 1
    0 Ssangyong Sonstige 1

    Insgesamt wurden fast 26.000 reine Stromer zugelassen.

  6. Raphael R meint

    09.04.2020 um 17:30

    Wieso soll gerade die Autoindustrie mit solchen Nachlässen entlastet werden? Eine Industrie, die sich in den letzten Jahren eine goldene Nase verdient hat? Da sollten ja grosse Reserven vorhanden sein. Zuerst mal denen helfen, die am meisten leiden!

    Wenn schon eine Förderung von alternativen Antrieben, dann kostenneutral. Man könnte auf den Neuwagen mit dem höchsten CO2 Rating einen Zuschlag erheben, der bei den Neuwagen mit dem tiefsten CO2 Rating abgezogen werden kann (Lenkungsabgabe).

  7. jomei meint

    09.04.2020 um 11:45

    Macht Schluss mit den Subventionen für alte Technik und alte (fossile und nukleare) Energieträger. Warum wird Dieselkraftstoff immer noch ermäßigt besteuert? Weil einzelne Lobbies schreien und mit Wählerstimmen-Entzug drohen? Es dürften weniger Wählerstimmen sein als gewichtet. Altes Paradebeispiel: 30000 Ruhrbergleute hatten früher mehr Entscheidungsgewicht als eine Mio. Eltern schulpflichtiger Kinder in Zeiten des (weggerechneten) Lehrermangels und Unterrichtsausfalls.

    • MiguelS NL meint

      09.04.2020 um 12:23

      Ja, mit einem Ende der Steuerermäßigung für Diesel, würden 8 bis 10 Milliarden Euro pro Jahr kommen. Die man für viel gutes einsetzen könnte.

      • MiguelS NL meint

        09.04.2020 um 12:24

        pro Jahr FREI kommen.

      • MiguelS NL meint

        09.04.2020 um 12:29

        Mit 8 bis 10 Milliarden Euro aus einem Jahr, könnte man bereits locker 5 Mio (11-22kW) lader installieren. Oder 10 Mio solcher lader vollständig fördern.

      • IsoOktan meint

        09.04.2020 um 22:55

        @Miguel
        Die ermäßigte Steuer auf Dieselkraftstoff kam Anfang der 50er Jahre um das Transportgewerbe, Baugewerbe, Mittelständische Unternehmen etc. zu fördern. Diesel PKW spielten da noch keine Rolle, der Run kam erst in den 90ern. Du darfst nicht vergessen dass die Kfz Steuer für Diesel PKW wesentlich höher ist und der Durchschnittsfahrer deshalb sogar draufzahlt. Zudem stoßen Diesel weniger CO2 aus als Benziner, was für das erreichen der Klimaziele nicht unbedeutend ist.
        Ich will den Diesel nicht verteidigen, aber deine Rechnung geht nach hinten los!

    • Dieselfahrer meint

      09.04.2020 um 13:06

      Man muss einfach eine einheitliche CO2 Steuer einführen. Dann besteuert man genau das, was man reduzieren will. Und würde sich die aus meiner Meinung komplett idiotische Diskussion sparen, ob die Dieselbesteuerung eine Subvention ist. Bei Kerosin, Heizöl und Strom aus Braunkohlekraftwerken wird der CO2 Gehalt viel niedriger besteuert als bei Diesel.

    • eUpReichtMir meint

      09.04.2020 um 13:42

      Dieselkraftstoff wird ermäßigt besteuert? Man könnte genauso sagen, dass Dieselkraftstoff „normal“ und Benzin „zu hoch“ besteuert wird. Also Benzinsteuer auf Dieselniveau senken ;-)
      Und bitte die Subventionen für Atommüllentsorgung, Rückbau etc. abschaffen und auf den Strompreis umlegen. Genauso wie die Subventionen für die Erneuerbaren. Der Strompreis dürfte dann so bei 60 Cent/kWh liegen…

      • Daniel S meint

        09.04.2020 um 14:31

        Der PV Strom kommt von meinem Dach für unter 10Cent pro KWh.

      • MiguelS NL meint

        09.04.2020 um 14:43

        „Der Strompreis dürfte dann so bei 60 Cent/kWh liegen…“

        Hier liegst du um das 10-Fache daneben.

      • MichaelEV meint

        09.04.2020 um 16:37

        „Dieselkraftstoff „normal“ und Benzin „zu hoch“ besteuert wird“
        Woher kommt diese Weisheit? Deckt die Steuer alle Kosten ab (Infrastruktur, CO2, Schadstoffe)? Definitiv nicht! Für Infrastukturkosten reicht es max. für die Bundesebene (Autobahnen, Bundesstraßen). Alles andere ist nicht eingepreist.

  8. MiguelS NL meint

    09.04.2020 um 10:59

    Ich finde ein solche Maßnahme nicht gut.
    Besser wäre es (effektiver) die MwSt der Verbrenner oder eine zusätzliche Steuer einzuführen. Es würde das aktuelle Förderprogramm dieses Jahr auch nicht ausbremsen.

    • MiguelS NL meint

      09.04.2020 um 11:01

      Besser wäre es (effektiver) die MwSt der Verbrenner ZU ERHÖHEN

  9. McGybrush meint

    09.04.2020 um 09:42

    Es sollten nich E-Autos gefördert werden sondern Verbrenner nicht mehr subventioniert werden. Schritt für Schritt könnte man beim Dieselkraftstoff anfangen deren bevorteiligung abzuschaffen.

    Und an CO2 festhalten was Verbrenner als Mechanisches „Wunderwerk“ in allen teilen komplexer und teuer werden lässt.

  10. Peter W meint

    09.04.2020 um 08:51

    Warum sollte der Käufer eines 100.000 Euro teuren Autos mehr bekommen als der Käufer eines E-Up? Außerdem bezahlen Unternehmen ohnehin keine MwSt. Was soll dieser Blödsinn?
    Dass man die CO2-Vorgaben nicht aussetzen sollte ist aber richtig. Weniger Umsatz wegen stagnierender Verkäufe betrifft alle Fzge. Beim CO2-Flottenausstoß geht es nur um das Verhältnis, und das sollte auch in Krisenzeiten einzuhalten sein.

    • Is nu so ~ meint

      09.04.2020 um 09:05

      Richtig !

    • Markus meint

      09.04.2020 um 09:50

      Naja, die Mwst bezahlt man doch als Kunde oder?
      Somit würde man schon den Autokauf ankurbeln.
      Zu den 100.000€ auto und e-up, kann man doch wie bei der Prämie machen, einfach eine Grenze oder nicht?

      Gruß Markus

      • Jörg2 meint

        09.04.2020 um 10:07

        Sehe ich auch so:

        Das Autohaus soll bei Privatkunden beim Kauf eines BEV von der errechneten Mehrwertsteuer einen Maximalbetrag von 8000€ (?) abziehen und das so in die Umsatzsteuervoranmeldung durchlaufen lassen.
        Die Grundlage kann im Jahressteuergesetz stehen und jährlich angepasst werden (oder auch unterjährig mit Stichtag).
        Der (dann hoffentlich) steigende Stückzahlumsatz zieht sich, bei einem solchen komplexen Produkt wie dem Auto, tief in die Wirtschaft ein (Zulieferumsätze, Arbeitsplatzerhalt, Lohnzahlung, Sozialabgaben ….)

        • Jörg2 meint

          09.04.2020 um 10:08

          Nachtrag: Start natürlich erst in 2021 (VW, ID.3 und so….)

        • Steffen meint

          09.04.2020 um 10:15

          @Jörg2
          Model Y nicht vergessen.

        • Jörg2 meint

          09.04.2020 um 10:24

          @Steffen

          Jo!
          (Bin mir aber nicht so sicher, ob TESLA Einfluss auf die deutsche Gesetzgebungsprozesse hat.)

        • Peter W meint

          09.04.2020 um 11:27

          Sorry, aber was soll denn dieser Schleuderkurs? Wir haben doch eine E-Autoförderung. Diese Förderung kann man kritisieren, weil die Hersteller ihren Anteil vorher drauf schlagen, jetzt aber wieder was neues zu fordern ist einfach nur Unsinn.
          Die Corona-Krise wird vorbei gehen, und die Autoindustrie wird sich wieder auf der alten Schiene einpendeln.
          Wer das E-Auto fördern will, sollte für eine gute Ladeinfrastruktur sorgen, und Abzocker wie Ionity in die Schranken weisen. Städte und Gemeinden zu unterstützen, die in Wohngebieten 11 kW Lader installieren wäre mit Sicherheit sinnvoller, als gut gepolsterten Autokäufern die MwSt zu erlassen. Leuten die genug Geld haben noch welcher hinterherzuwerfen, wäre eine sinnlose Corona-Panikreaktion.

        • Is nu so ~ meint

          09.04.2020 um 11:42

          @Peter W
          Stimmt ! – und wie gehabt, komplizierter geht auch immer …

        • Jörg2 meint

          09.04.2020 um 13:08

          @Peter W

          Ich würde im Gegenzug das Verwaltungsmonster „E-Förderung“ eindampfen.

          Fur den „Verwaltungsakt“ sind alke Instrumente außerhalb des Behördenwahnsinns vorhanden.

          Das Autohaus rechnet die Mehrwertsteuer runter und macht eine entsprechende Kundenrechnung.
          Über die Umsatzsteuervoranmeldung ist das alles ein durchlaufender Posten beim AH.
          „Träger“ der Veranstaltung ist 50/50 Bund und Länder, die, außer das sie das in das Jahressteuergesetz schreiben müssen (wird eh jedes Jahr neu geschrieben), keinen Finger krumm machen müssen.
          Für die Richtigkeit haftet das AH.

          Schmaler gehts garnicht!

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