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VW öffnet Online-Konfigurator für reguläre ID.4, Ausführungen ab 44.450 Euro erhältlich

11.01.2021 in Neues zu Modellen von Thomas Langenbucher | 37 Kommentare

VW-ID4

Bild: VW

Der ID.4, die zweite Baureihe der neuen Elektroauto-Familie VW ID., sollte eigentlich Ende 2020 ausgeliefert werden, der Start wurde dann aber kurzfristig auf Anfang des neuen Jahres verschoben. Bestellt werden kann das Kompakt-SUV schon seit letztem September, seit Kurzem auch in den regulären Ausführungen. Gestartet war der Vorverkauf mit den Editionsmodellen ID.4 1ST und ID.4 1ST Max, nun stehen im Online-Konfigurator mehrere neue Versionen zur Wahl.

Das ID.4-Angebot besteht nach wie vor aus vorkonfigurierten Modellen. Analog zum bereits gestarteten Kompaktwagen ID.3 gibt es die Ausführungen Pro, Life, Business, Family, Tech und Max. Das vorerst günstigste Fahrzeug ID.4 Pro kostet ab 44.450 Euro, für das Top-Modell ID.4. Max werden mindestens 58.820 Euro aufgerufen. Alle Versionen verlassen standardmäßig mit 77 kWh Batterie die Fabrik, ausstattungsspezifisch ermöglicht das eine Reichweite von 508 bis 522 Kilometer gemäß WLTP-Norm. Auch die Ladeleistung ist mit bis zu 11 kW an AC-Geräten und 125 kW an öffentlichen DC-Schnellladestationen stets gleich. Das gilt ebenso für den Motor, der 150 kW (204 PS) leistet und eine Beschleunigung auf Tempo 100 in 8,5 Sekunden erlaubt. Maximal sind mit dem ID.4 unabhängig des Modells 160 km/h möglich.

Da VW sein erstes Elektro-SUV zum Start ausschließlich mit 77-kWh-Batterie und 150-kW-Elektromotor baut, unterscheiden sich die ausgelieferten Fahrzeuge hauptsächlich im Ausstattungsumfang. Das Grundmodell kommt unter anderem mit 19-Zoll-Stahlrädern, LED-Scheinwerfern, Verkehrszeichenerkennung, Notbremsassistent, Einparkhilfe und App-Konnektivität mit Unterstützung für Apple CarPlay und Android Auto zu den Kunden. Die höherpreisigen Versionen enthalten diverse weitere Technik-, Sicherheits- und Komfort-Features. Eine Wärmepumpe zur Reichweitenoptimierung bei niedrigen Temperaturen nutzt bei den regulären Modellen exklusiv der ID.4 Max.

VW will den wie alle ID.-Modelle auf der E-Auto-Plattform MEB aufbauenden ID.4 in diesem Jahr in weiteren Ausführungen anbieten. Günstiger wird der Einstieg in die Baureihe mit dem ID.4 Pure zum Preis von „unter 37.000 Euro“ mit 109 kW (148 PS) Leistung sowie 52-kWh-Batterie für 340 E-Kilometer Reichweite. Darüber hinaus werden leistungsstärkere und dynamischere Fahrzeuge mit Allradantrieb erwartet.

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Via: VW
Tags: Preise, VW ID.4Unternehmen: VW
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Peter W meint

    11.01.2021 um 19:08

    Interessant an der Diskussion zur Ausstattung ist, dass die meisten potentiellen Kunden kein Problem damit haben, dass sie Ausstattungspakete kaufen müssen. Meine Bekannte hat sich beim Kauf eines e-Up sehr sarüber geärgert, dass man eine Sitzheizung nur bekommt, wenn man noch andere unerwünschte Dinge mitbezahlt. Sie hat deshalb auf die Sitzheizung verzichtet. Um ehrlich zu sein ist sowas ganz klar unlauter. Wenn aber die meisten Kunden das hinnehmen, macht VW alles richtig, und Andere machen es ja auch nicht viel besser.

    • Herbs meint

      11.01.2021 um 19:15

      Warum genau ist das unlauter…?
      Darf der Verkäufer nicht selbst entscheiden, was er verkauft?

      Wäre es aus Ihrer Sicht in Ordnung (also nicht unlauter):
      – nur Vollausstattung zu verkaufen?
      – gar keine Sitzheizung anzubieten?
      – das Paket MIT der Sitzheizung günstiger zu verkaufen, als ein Wettbewerber die reine Sitzheizung?
      – die reine Sitzheizung alleine aber teurer zu verkaufen, als ein Wettbewerber ein Winterpaket inklusive Sitzheizung?

      Ich bin auf die Antworten wirklich sehr gespannt und hoffe ernsthaft noch etwas lernen zu können.

    • Carsten Mühe meint

      11.01.2021 um 20:07

      Was für unerwünschte Dinge? Die Sitzheizung im eUp ist Teil des Winterpakets, also incl. einer sehr empfehlenswerten Frontscheibenheizung und Spiegelheizung. Das ganze für nur 435 Euro.

  2. Jörg Hielscher meint

    11.01.2021 um 14:01

    Ich verstehe das Gemecker über den Preis nicht. Der Id4 bietet für unter 40k 77 kWh Akku und eine ordentliche Grundausstattung, darunter LED Scheinwerfer. Die Verarbeitung ist tadellos und das Auto bietet mehr Platz als ein Tiguan oder eNiro. Dir Leasingraten sind vergleichsweise günstig, was sicher auch daran liegt, dass der Wertverlust überschaubar sein dürfte.

    • CaptainPicard meint

      11.01.2021 um 15:26

      Bei bestimmten Fahrzeugen/Marken wird hier in den Kommentaren besonders gerne gemeckert…

      • EMfan meint

        11.01.2021 um 15:32

        Die “ Kritiker “ kommen mir vor wie Don Quijote, nur mit dem Unterschied dass VW die Windmühle ist.

    • Tim meint

      11.01.2021 um 18:36

      für sowas Triviales wie ne Sitzheizung musst du aber eben den „Life“ nehmen und der kostet mal eben 3000€!! mehr, für eine Sitzheizung!!!

      Die größte Sauerei ist für mich aber der Travel Assist den gibt es erst ab 55000€
      https://www.volkswagen.de/de/modelle-und-konfigurator/id4.html?—=%7B%22modelle-und-konfigurator_id4_sectiongroup_7331634_featureappsection%22%3A%22%2F%2B%2F0%22%7D#MOFA

      unter dem Button Konfigurieren steht „Vergleichstabelle“ dort sieht man das ganze Ausmaß mal.

      Für den Preis des „Tech“ bekomme ich übrigens einen Allradgetriebenen Tiguan mit 245PS und kompletter Vollausstattung.

      • Tim meint

        11.01.2021 um 18:39

        und das haben wir nun davon von dem Gemecker und dem loben von Tesla, jetzt schnürt VW auch Komplettpakete und wer ein einziges Extra will muss Tausende € mehr zahlen, das ist komplett absurd. Da suche ich mich lieber druch 10 Seiten Konfigurator als sowas nutzen zu müssen.

      • hu.ms meint

        12.01.2021 um 09:36

        Sieht in einem halben jahr anders aus. Dann kann nur das assistenz-paket plus zum basisfahrzeug geordert werden. Und das wird mit den voraussetzungen ca. 4.000 € aufpreis kosten.

  3. Robert meint

    11.01.2021 um 12:33

    Ist das wirklich eine News? Schon vor Wochen gab es nicht nur die 1st im Konfigurator. Ich dachte bei der Überschrift dass es jetzt auch mehr Akku/Moto Optionen gibt um den Preis Mal in annehmbare Bereiche zu bringen. :(

  4. Hermann meint

    11.01.2021 um 11:29

    Was mir gar nicht gefällt, ist der Zwang zum paketweisen Kauf von Extras. Skoda geht in diesem Punkt viel kundenfreundlicher vor. Zudem ist der Einstiegspreis von 41 K Euro vor steuerlicher Förderung überteuert. In den USA bekommt man für 40 K Dollar vor Verbrauchssteuer( entspricht ca. 33 K Euro vor Umsatzsteuer) eine deutlich bessere Ausstattung, trotz Wechselkurs zu Ungunsten des Dollars und Zölle: ZB.

    IQ.DRIVE (Advanced Driver Assistance Technologies)
    Discover Pro navigation with 10″ display
    Heated front seats & heated steering wheel
    Rear View Camera

    • GE meint

      11.01.2021 um 14:09

      Was die Aufpreispakte Angeht stimme ich voll zu. z.B wäre ein HUD nett aber ein Panoramadach eher witzlos. Oder man will drive assisatance aber keine IQ Lights.

      Ähnlich ausgestattet nehmen sich Enyaq und ID4 aber nicht mehr viel.

      US Preise sind eh immer schwer mit D zu vergleichen. Insbesondere wenn dann auch in US produziert wird

  5. Franz Mueller meint

    11.01.2021 um 10:21

    Unverständlich, warum es keine mittlere Batterie wie beim Skoda Enyaq gibt

    • 150kW meint

      11.01.2021 um 10:35

      Noch nicht. Kommt ja noch.

    • Anti-Brumm meint

      11.01.2021 um 10:37

      Bin vorallem gespannt, wie „nackt“ die Ausstattung bei der kleineren Batterie sein wird.

  6. Peter W meint

    11.01.2021 um 09:48

    Über 14.000 Euro Aufpreis für Extras!

    • Andreas_Nün meint

      11.01.2021 um 10:05

      „Über 14.000 Euro Aufpreis für Extras!“

      Warum auch nicht, gibt Leute die brauchens und manche nicht.

    • Carsten Mühe meint

      11.01.2021 um 10:05

      Sehr moderate Aufpreisliste. Die Basis ist schon sehr gut ausgestattet.

      • hu.ms meint

        11.01.2021 um 10:17

        Aufpreise für farbe, WP und mind. ein komfortpaket kommen bei den meisten noch dazu. Das sind dann schon rd. 4.000 €. Nach förderung dann rd. 39.000 €.

      • Peter W meint

        11.01.2021 um 11:10

        Moderat? Wenn die Basis schon gut ausgestettet ist, dann stellt sich ja erst recht die Frage wofür da 14.000 Euro zusätzlich angesetzt werden.
        Gut, mir ist das egal, mir erschließt sich der Mehrpreis einfach nicht. Ganz besonders frech ist, dass es die Wärmepumpenheizung nur beim teuersten Modell gibt. Aber ein Test hat der WP im ID.3 kein gutes Zeugnis ausgestellt. Wenn sie also nichts bringt, kann man sie weg lassen.
        Sorry, aber ich bin kein VW-Fan, auch wenn ich die Bemühungen hin zur Elektromobilität sehr befürworte. Die Zubehör-Abzockerei ist aber schon extrem – meine ich.

        • hu.ms meint

          11.01.2021 um 11:23

          WP kann bei jeder ausführung dazukonfiguriert werden.
          Erst schlau machen, dann schreiben.

        • Peter W meint

          11.01.2021 um 11:23

          Korrektur, die WP gibts auch für andere Modelle. Warum da aber eine Monatsmiete vorgeschlagen wird????
          Ich bin bei mittlerer Ausstattung auf 50.000,-€ gekommen plus monatliche Zusatzkosten für Zuberhör, warum auch immer …

        • Said Sharipour meint

          11.01.2021 um 12:02

          VW baut klassenlose Autos, dh sie werden von allen Einkommensschichten gekauft. Da ist es doch nur logisch dass eine breite Palette an Austattungsoptionen angeboten wird. Ich sehe das klar als Vorteil, so kann ich mein Fahrzeug individuell zusammenstellen. Dennoch ist die Basis schon sehr gut ausgestattet, also was will man mehr?

        • Flo meint

          11.01.2021 um 12:29

          Da auch VW sieht das Folgegeschäfte wegbrechen, versuchen sie das Gilette-Prinzip (gibt es wirklich, vgl. Druckerhersteller, Elektrozahnbürsten) einzuschleichen. Günstiger Einsstiegspreis und für Dinge, die man dann trotzdem braucht kräftig hinlangen, idealerweise als Mietmodell.
          BTW: Die Fußmatten gibts immer noch gegen Aufpreis -LOL.

    • Flo meint

      11.01.2021 um 10:06

      So ist es! Es gibt einen interessanten Vergleich mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis des MY von Tesla. Man wird den Eindruck nicht los, dass VW es mit der Wahrheit nach wie vor nicht so ernst nimmt.
      https://www.elektroauto-news.net/2021/vw-leak-interner-vergleich-vw-id-4-tesla-model-y

      • hu.ms meint

        11.01.2021 um 11:30

        Und was ist mit leuten, die bestimmte ausstattungen des M Y garnicht haben wollen und trotzdem bezahlen müssten?
        Die kaufen möglicherweise eine andere marke.

        • Stocki meint

          11.01.2021 um 12:00

          Denen geht es genauso wie Personen, die bei VW Ausstattungen kaufen müssen die sie nicht haben wollen, oder nehmen dann eine andere Marke.

        • StugiLife meint

          11.01.2021 um 12:05

          @Stocki
          Das ist ja gerade das tolle dass ich bei VW keine bestimmten Ausstattungen kaufen muss, sondern mir diese individuell zusammenstellen kann.

        • Stocki meint

          11.01.2021 um 12:48

          @StugiLife
          Hä? Darum gehts doch. Es sind Ausstattungspakete, die mit Dingen „gefüllt“ sind die man nicht alle haben will. Man muß sich immer für ein „Paket“ entscheiden, und wenn es nur ne Kleinigkeit ist, die man haben will.

        • ID.alist meint

          11.01.2021 um 15:36

          Was würdest Du nicht haben wollen?
          Die Plastik Sitze, die einfachen LED-Scheinwerfer, die nicht vorhandene Instrumententafel oder HUD?

          Tesla braucht Allrad, sonst würde es nicht klappen mit dem niedrigen Verbrauch und die hohe Beschleunigung, und die große Batterie brauchen die Auch um die Leistung liefern zu können.
          Du kannst nichts raus nehmen, und Tesla bietet keine Optionen außer FSD, was eigentlich nicht nutzbar ist, weil noch nicht fertig.

          Tesla ist eigentlich, mMn, ein schlechtes Auto gebaut um einen guten Antriebssystem. Aber Plus mal Minus ergibt Minus.

      • gerry meint

        11.01.2021 um 12:36

        Kleiner Hinweis auf den Autor des Artikels, er ist Tesla-Aktionär !!!

        • Tim Schnabel meint

          11.01.2021 um 19:45

          So ein Unsinn idealist.
          Ich habe keine allrad Tesla und habe trotzdem einen Verbrauch von unter 12kwh/100km Innerstädtisch und einen Verbrauch auf 41k Kilometer von 15,2 kWh/100km

          Jaja man braucht allrad ????

    • hu.ms meint

      11.01.2021 um 11:28

      Verstehe die rein subjektiven kommentar hier nicht.
      Wer auf den ganzen „schnick-schnack“ keinen wert legt bekommt ein günstiges auto.
      Wer das braucht muss eben mehr geld hinlegen. Ist doch perfekt. So bekommt jeder die ausstattung die ihm wichtig ist.
      Mich als minimalist stören ausstattungen, die ich bezahlen muss obwohl ich sie garnicht haben will.

      • StugiLife meint

        11.01.2021 um 12:10

        Zudem man viele Optionen auch später noch dazu buchen, bzw. freischalten lassen kann. Ich würde daher immer nur die günstigste Variante nehmen, die hat VW typisch schon mehr drin als die Mitbewerber.

  7. Hans Meier meint

    11.01.2021 um 09:38

    Ist bei dem Preis das Lenkrad dabei?

    • Carsten Mühe meint

      11.01.2021 um 10:32

      Sogar incl. Lenkradheizung

      • Hans Meier meint

        12.01.2021 um 11:22

        Und sind die Räder in der oben abgebildeten Farbe auch im Preis auch drin oder kosten die Räder extra wie bsp das „Räderpaket“? ;)

        Oder übersetzt, wenn VWAG als Trittbrettfahrer Mondpreise ausruft ists kein Problem, aber wenn Tesla 5 Jahre vorher, wo die Batteriepreise noch höher waren als heute, solche Preise ausruft ists ein Skandal. Die Fänchen im Winde… :)

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