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Ausgediente Elektroautos von Audi versorgen Dörfer in Afrika mit Strom

05.11.2021 in News & Trends von Thomas Langenbucher | 22 Kommentare

Solartainer-Afrika

Bilder: Africa GreenTec

Audi verfolgt verschiedene Ansätze, um seine Elektroautos nachhaltiger zu machen. Dazu gehört die Weiterverwendung von in E-Pkw ausgedienten Batterien. Gemeinsam mit dem Sozialunternehmen Africa GreenTec will der Autobauer zeigen, wie Akkus aus dem SUV e-tron genutzt werden können, um ländliche Regionen in Afrika in der Nacht mit Strom aus erneuerbaren Energien zu versorgen.

Die Autobranche sucht nach sinnvollen „2nd-Life“ (zweites Leben) Anwendungen von Batterien aus Gebraucht- und Erprobungsfahrzeugen. Die erneute Verwendung vor dem Recycling soll den ökologischen Fußabdruck weiter verbessern. In den meisten Fällen sind für Elektroautos wie den e-tron nach längerer Einsatzzeit nicht mehr geeignete Batterien noch leistungsfähig und gut für eine stationäre Verwendung geeignet.

„Die globale Energiewende schaffen wir nur gemeinsam mit der Industrie. Mit der Audi AG haben wir einen hervorragenden Partner gewonnen, leistungsstarke und qualitativ hochwertige Batteriespeicher lange und sinnvoll einzusetzen. Wir freuen uns auf den Einsatz der Batteriemodule in unseren ImpactSites“, sagt Torsten Schreiber, Vorstand und Gründer von Africa GreenTec.

Solartainer-Afrika-Dorf
Ein „Solartainer“ von Africa GreenTec in einem Dorf in Afrika

Der Zugang zu Strom sei der Anfang nachhaltiger Entwicklung und könne eine Wachstumsspirale mit vielen positiven Folgeeffekten in Gang setzen, so Africa GreenTec. Als Pionier nutze man bereits seit 2015 Lithium-Ionen-Speicher in seinem „Solartainer“, um Dörfer in Subsahara-Afrika mit Energie zu versorgen. Dabei verteilt ein intelligentes Stromnetz den Strom über ein PrePaid-Tarifsystem und ermöglicht Datenanalysen sowie Fernwartung. Künftig steuert auch Audi Batterien mit hoher Kapazität aus Elektrofahrzeugen für die Dorf-Elektrifizierung bei.

„Die Audi AG freut sich, gemeinsam mit Africa GreenTec einen weiteren spannenden Anwendungsfall für 2nd-Life Speicher zu testen. Durch die hohen Audi-Qualitätsstandards sind unsere Hochvolt-Batterien bestens für die besonderen klimatischen Bedingungen vor Ort geeignet. Neben Nachhaltigkeit und technischen Aspekten spielen bei dieser Kooperation aber auch soziale Aspekte eine wichtige Rolle“, sagt Hagen Seifert, Leiter Nachhaltige Produktkonzepte bei Audi.

Mittelfristig möchte Africa GreenTec die Partnerschaft mit Audi ausbauen und mindestens 50 Dörfer in der Sahelregion mit früheren E-Auto-Batterien ausrüsten. Die Akkupakete gebe man nach dem Einsatz für ein umfassendes Batterierecycling an Audi zurück, betonen die Initiatoren.

Neben der Nachhaltigkeits-Komponente in der Partnerschaft sieht Africa GreenTec großes Potenzial darin, die Produktionskosten der Solartainer zu senken und den Strom günstiger zu speichern. Das sei ein wichtiger Schritt, um die Wirkung und Skalierung des Sozialunternehmens voranzutreiben. Die Initiative verzichte seit ihrer Gründung komplett auf den Einsatz von Dieselgeneratoren in allen Projekten und setze auf Lithium-Ionen-Batterien für die Versorgung in der Nacht.

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Via: Africa GreenTec
Tags: Audi e-tron, Batterie, Nachhaltigkeit, Solar, StromversorgungUnternehmen: Audi
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Sworksm5 meint

    06.11.2021 um 13:39

    Die Akkus von Audi sind aber schnell hinüber…

    • Klaus meint

      10.11.2021 um 16:59

      Danke, genau den selben Gedanken hatte ich auch sofort ????
      Und warum in „Afrika“ die Nacht zum Tag machen ?
      Will man die Sache studieren sollte man das bei uns machen und nicht 1000 Meilen weit weg.

  2. Hans Meier meint

    05.11.2021 um 19:48

    Schön wieder mal von denen zu hören… überraschend für mich allerdings, das sie scheinbar seit 2016 kaum weitergekommen sind. Ich mein, selbst 50 Dörfer sind in Afrika so viel wie ein Grasshalm auf einem Fussballfeld und da müsste schon in „Dimensionen“ mehr passieren, wenn man den Leuten in Afrika wirklich helfen wollte. Vielleicht ist CO2 neutraler „Sprit“ in der Zukunft aus afrikanischer Sonnenenergie da als Ausnahme eventuell doch mal eine „bessere“ Lösung um bestehende Infrastuktur weiterbetreiben zu können oder eine Art Salzwasserbatterie aus Lowtech-Budget-Material, wer weiss?

  3. Ludwig Kastor meint

    05.11.2021 um 15:11

    Ich finde es eine Interessante Idee!
    Praktische Hilfe!

  4. Werner Mauss meint

    05.11.2021 um 10:46

    Als Nächstenliebe getarnter Sondermüll. Wie ökologisch, ein zu zwei Drittel verbrauchtes Produkt noch tausende Kilometer durch die Welt zu transportieren. Dachte VW/Audi hätten schon stationäre Speicher und ein Recyclingcenter.

    • Andreas meint

      05.11.2021 um 16:12

      Schlimm wenn man in seinem Leben nur noch negativ denkt

      • Wolfgang meint

        14.11.2021 um 09:55

        Das war auch mein erster Gedanke.
        Und was passiert dann mit den Akkus wenn sie endgültig Defekt sind!

    • one.second meint

      06.11.2021 um 09:07

      Blödsinn, Batterien werden fast vollständig recycelt, Audi wird die auf jeden Fall allein wegen der Rohstoffe zurückhaben wollen. Zuvor können die noch 15 Jahre sinnvolle Dienste leisten. Das ist einfach toll und zeigt einmal mehr die drastischen Vorteile der Elektromobilität.

    • Duesendaniel meint

      06.11.2021 um 15:01

      Als Kommentar getarnter Sondermüll. Und immer dagegen und negativ. Hoffen wir, dass diese Denke nicht in die Politik schwappt, oder sonst irgendwo Verantwortung übernehmen darf.

    • Axel38 meint

      06.11.2021 um 19:28

      Bin der gleichen Meinung, Entsorgung unter dem Deckmantel der Wiederverwerzung. Was passiert nach dem „2ten“ Leben mit dem Rest ???

      • Duesendaniel meint

        09.11.2021 um 00:05

        Axel: Ich empfehle, einfach mal den Text zu lesen, nicht immer nur die Überschriften!

  5. Shullbit meint

    05.11.2021 um 09:49

    Wenn man davon ausgeht, dass auch Elektroautos 20 Jahre genutzt werden, dann wird es bei NCM-Akkus, wie sie Audi bislang verbaut, wohl nicht allzu viel „2nd Life“ geben. Die Degration läuft nicht linear ab, sondern beschleunigt sich ab einem bestimmten Punkt dramatisch. Wo genau der Punkt liegt, hängt von Chemie und Umgang mit dem Akku ab. Ein typisches Szenario wäre, dass der Akku nach 1000 Zyklen bei 80% ist, nach weiteren 400 bei 60% und nach noch mal 200 bei nahe 0%. Da muss man aufpassen, dass man letztlich nicht – mal wieder – nur Müll in Afrika entsorgt.

    Für ein zweites Leben als stationärer Speicher dürften vor allem LFP-Zellen und zukünftig Natriumzellen geeignet sein. Spezifiziert mit um die 10.000 Zyklen sind die für grob 4.000.000 km im Auto gut. Das Auto wird aber typischerweise nach etwa 300.000-400.000 km Schrott sein. Da sind 10% der Zyklen der Batterie „verbraucht“.

    • rsh meint

      05.11.2021 um 15:40

      Ja, da machen wir es wie so oft mit unserem Müll, wir verkaufen das nach Afrika als Rohstoff und somit sparen wir uns die Entsorgung.

      • Randy meint

        05.11.2021 um 21:03

        Das kommt davon wenn man mal wieder nur die Überschrift liest. Weder wird was verkauft, noch in Afrika entsorgt. Recycelt wird wieder in Deutschland.

  6. Kasch meint

    05.11.2021 um 09:41

    Endlich mal eine lobenswerte Nachricht. Da bald mehr von den Karren verschrottet als neu hergestellt werden, war zu befürchten, dass die HV-Akkus verstohlen irgendwo verräumt werden. Danke Audi, beide Daumen hoch !!!
    Nur schade um das schöne Blechkleid und die Werkzeuge für deren Herstellung. Aber auch das wird man hoffentlich noch lernen – lieber ein gelungenes Design unverändert stehen lassen, bis es Kultstatus erreicht und dafür die Technik darunter laufend aktualisieren. Wie rentabel das sein kann, hat ein Konkurrent aus USA hoffentlich eindrucksvoll aufgezeigt.
    Man wäre gut beraten Verbrennerpraktiken nicht bei BEVs anzuwenden, zumindest so lange diese noch keine 10% Absatz ausmachen und die rasenden BEV-Entwicklungen weltweit keine Zeit für konzernweite Entwicklung hoch skalierbarer Plattformen lassen.
    Mit Trinity kann man vielleicht kurzfristig relativ weit vorne dabei sein und deutsche Kundschaft ansprechen, doch ruckzuck sind die Investitionen fürn A… und haben unterm Strich lediglich hohe Verluste eingefahren.

    • andi_nün meint

      05.11.2021 um 09:59

      „“ Da bald mehr von den Karren verschrottet als neu hergestellt werden, war zu befürchten, dass die HV-Akkus verstohlen irgendwo verräumt werden.““

      Ich verstehs nicht, bzw. auch nicht den möglichen Sarkasmus dahinter.

      • Kasch meint

        05.11.2021 um 11:42

        Produktion des e-tron wird eingestellt, nicht weiterentwickelt und durch einen kpl neuen Q8 e-tron ersetzt, ganz anderes Auto, alles „Elektrische“ hat halt immer e-tron als Namenszusatz. Ist kein Sarkasmus, sondern Fakt.

    • 150kW meint

      05.11.2021 um 11:50

      „Wie rentabel das sein kann, hat ein Konkurrent aus USA hoffentlich eindrucksvoll aufgezeigt.“
      Klar. VW hat von Plattform, Facelift, Aufwertung, Modelljahr noch nie was gehört…
      Oh mann, wieder ein typischer Kasch.

      • Kasch meint

        05.11.2021 um 12:39

        Ein 150kW hat wieder mal null Ahnung, welche Strategiekonflikte ich eigentlich ansprach.
        In China gibts über 300 Autofirmen, die ausschließlich BEVs bauen und die Allermeisten konzentrieren sich ausschließlich auf Antrieb und KI – den uninteressanten Rest des Fz entwickelt man mit einem Massenhersteller, lässt es kpl von Diesem fertigen und ändert es nicht alle Nase lang, wärend sich Akku, Antrieb und KI laufend weiterentwickelt. Die zweite lukrative Strategie für BEVs in aktueller Entwicklungsphase. Macht nix, wenn du wieder nur Bahnhof verstehst, war mehr für technisch Versierte auf diesem Forum gedacht.

        • Tesla-Fan meint

          05.11.2021 um 18:15

          Er hat den Sprung vom Ölwechsel zum Software-Update noch nicht verstanden.

        • 150kW meint

          08.11.2021 um 07:35

          Und du meist beim e-tron hätte sich seit Vorstellung weder die Software, noch Antrieb oder Akku geändert?
          Du musst mal raus aus deiner Blase.

  7. Rr meint

    05.11.2021 um 09:38

    Ein höchst interessantes Start up, das außerdem über crowd-funding die Möglichkeit gibt sich an dieser Lösung zu beteiligen!

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