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Recycler Fortum: Bedarf an „digitalem Beipackzettel“ für Batterien

23.06.2023 in News & Trends von Thomas Langenbucher | 13 Kommentare

Audi-Q8-e-tron-Batterie

Bild: Audi

Frank Stumpf von Fortum Batterie Recycling in Deutschland hat im Gespräch mit dem Portal Autohaus über die Herausforderungen bei Elektroauto-Batterien gesprochen. Der finnische Energiekonzern hat kürzlich im baden-württembergischen Kirchardt einen ersten deutschen Recycling-Standort eröffnet.

Eine Einheits-Batterie, die die Arbeit der Reycler einfacher machen würde, wird es laut Stumpf in absehbarer Zeit nicht geben. Die Autohersteller setzten weiterhin auf Eigenentwicklungen und eigene Formate. Die Recycling-Unternehmen müssten sich darauf vorbereiten, diese Batterien behandeln und bearbeiten zu können.

Aktuell spiele die Wiederverwertbarkeit bei den Produzenten keine große Rolle, das dürfte sich zukünftig jedoch ändern. „Aber bis die ersten derartigen Akkus auf der Straße sind, dürften noch fünf bis sechs Jahre vergehen“, so der Fortum-Manager. „Bis die Ersten davon dann in größerer Zahl bei uns landen, müssen wir noch einmal fünf bis sechs Jahre warten.“ Die nächsten 12 Jahre arbeite man also mit sehr heterogenen Materialien. Manche Batteriegehäuse käme mit anmontierten Sitzschienen zu dem Unternehmen – „das hilft beim Recycling nicht gerade, ist aber so.“

Stumpf sieht Bedarf für eine Art „digitalen Beipackzettel“ für jede Batterie, die das Unternehmen erreicht. Die Branche müsse dazu transparente und schnell abrufbare Informationen bereitstellen – sei es über einen digitalen Batterie-Pass oder über eine ähnliche Methode. Wichtig sei, dass der Recycler digital erfahre, welche Chemie und welche Technik in einem Akku enthalten ist. Das mache die Arbeit effizienter und vor allem auch sicherer.

Die Aufbereitungsprozesse von Fortum Batterie Recycling erzielen laut dem Unternehmen „höchstmögliche Recyclingraten“ und bieten einen geschlossenen Kreislauf für das Batterierecycling in Europa. Dazu gehöre die mechanische Vorbehandlung von Batterien in Kirchardt, Deutschland, und Ikaalinen, Finnland, und die hydrometallurgische Rückgewinnung von Metallen in Harjavalta, Finnland.

Mit wachsender E-Mobilität steige die Nachfrage nach Batterien und somit wiederum nach kritischen Rohstoffen. „Recycling ist ein wichtiger Baustein der Zukunft, um diesen Bedarf zu decken und die Dekarbonisierung voranzutreiben“, unterstreicht Fortum. Um den Herausforderungen der Industrie zu begegnen, erforsche man kontinuierlich Expansionsmöglichkeiten für Aktivitäten in weiteren europäischen Regionen.

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Via: Autohaus
Tags: Batterie, RecyclingUnternehmen: Fortum
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Fragendeliebe meint

    23.06.2023 um 15:01

    Entweder geht Fortum auf die Hersteller zu um einen ordentlichen recycle Prozess für XY Batterien anbieten zu können. Oder man wird die erste Batterie(n) analysieren müssen (wie jeder nicht zertifizierte Aftermarket Anbieter) bevor man sie in den Schredder wirft. Verstehe das Problem nicht. Haben die alle kein Bock zu arbeiten, fragt man sich da?

    • Pferd_Dampf_Explosion_E meint

      23.06.2023 um 15:18

      Das Problem ist eigentlich hinreichend beschrieben: Bei jeder Bratwurst steht auf der Verpackung deren Inhaltsstoffe, ggf. noch der Name des Tieres. Bei einer Fahrbatterie sind hingegen die Ingredients vollkommen unbekannt. Und es reicht auch nicht eine Batterie z.B. von einer Zoe, aufzumachen um die Zusammensetzung zu kennen, da ja technische Veränderungen in der Chemierezeptur über der Zeitachse unbekannt sind. Somit ist jede Fahrbatterie ein Ü-Ei, absolut ein Unding.

  2. M. meint

    23.06.2023 um 13:31

    Die Vielfalt ist tatsächlich ein Problem. Das wird mit Cell2Pack nochmal eine andere Hausnummer. Wenn Batterien recycled werden sollen, wo die Zellen in einem Polymer eingegossen sind, muss man (neben der Zellchemie) die Zusammensetzung dieses Polymers kennen. Da ist nichts genormt, nichts in einer Form dokumentiert, die der Recycler einfach verwerten könnte – der muss es aber auseinander halten können. Sonst shreddert man verschiedenste Materialkompositionen zugleich und bekommt den Mix später nicht mehr auseinander.

    • Henrie meint

      23.06.2023 um 21:52

      Tesla hat mehrfach gegen das Batteriegesetz verstoßen, deshalb auch das Bußgeld über 12 Millionen Euro. Deren Batterien sind nicht recyclebar, bzw. es fehlt immer noch ein Recyclingkonzept. In den USA wurden deshalb die Akkus entweder verbrannt oder vergraben.

      • Kokopelli meint

        24.06.2023 um 00:06

        Du hast sicher eine belastbare Quelle für die Behauptung.

        • Henrie meint

          24.06.2023 um 09:21

          Natürlich

      • Ökoman meint

        24.06.2023 um 12:24

        Das ist eine Mischung aus ollen Kamellen und Desinformation.
        Das Bußgeld, das aus D verhängt wurde, hatte offenbar den Zweck, Teslas geschäftliche Aktivitäten zu bremsen, um dem Verbrennermarkt nicht so schnell Schaden zuzufügen. Siehe hier: https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/batterierecycling-millionenstrafe-fuer-tesla-in-deutschland/26579628.html

        Ein Jahr später hat Tesla das publiziert:
        https://insidetesla.de/tesla-92-prozent-batteriezellenmaterialien-recyceln/

      • Tesla-Fan meint

        25.06.2023 um 11:35

        Selten so einen Müll gelesen!

        Gegen welches Batteriegesetz? Gibt es da nur eins? Oder hast du dir schnell eins ausgedacht?

        Und für alle anderen Teslas hat J.B. Straubel mit seiner Recyclingfirma ganz sicher einen heißen Draht zu Elon.

        • Kasch meint

          25.06.2023 um 14:02

          Exakt so ist es, Tesla wird mit Hilfe von Straubel der erste und vermutlich auch der einzige Hersteller sein, der Akkus eigener Autos selbst weltweit recycelt. Smartphone incl. Akkus landen letztlich ja auch immer noch auf Müllbergen an afrikanischen Küsten. China recycelt vieleicht noch irgendwann lukrativ in großem Stiel. Mehr als ein paar weitere, lukrative Förderluftnummern erwarte ich in Europa auch nicht beim recyceln.

        • Henrie meint

          25.06.2023 um 16:14

          Du kannst doch googeln?
          Das Umweltbundesamt hat diese Stafe verhängt.
          Einfach die Stichwörter “ Batteriegesetz, Tesla, Strafe“ eingeben.

      • Powerwall Thorsten meint

        25.06.2023 um 16:14

        Was hast Du denn getrunken oder geraucht?
        Wo ist denn bitte dieses ominöse Batteriegesetz? Welcher Bundesstaat, welches Land, welcher Kontinent, welches Universum – aber vor allem welche 12 Millionen € an wen ?
        Quelle – sonst einfach stille Treppe aufsuchen

        • Henrie meint

          25.06.2023 um 16:25

          http://www.batteriegesetz.de
          Wurde vom Umweltbundesamt schon 2006 beschlossen. Tesla hat 2020 dagegen verstoßen und wurde mit einem Bußgeld von 12 Millionen belegt.
          Ich bin davon ausgegangen dass jeder dieses Gesetz kennt. Erstaunlich, anstatt sich zu informieren werde ich hier beschimpft :-)

        • Torsten meint

          26.06.2023 um 08:24

          Naja, soooo ominös ist das BattG nun auch wieder nicht:
          https://www.gesetze-im-internet.de/battg/

          Über einen Verstoß und geflossenes Bußgeld habe ich jedoch ebenfalls keine Kenntnis.

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